Afrikaliteratur, die sich lohnt

Anzeige
Mitglied seit
2 Apr 2001
Beiträge
4.143
Gefällt mir
151
Naja,

wenn Du das Alter bedenkst, in dem er zur See fuhr, in Tasmanien und Australien fischte und dann nach Afrika kam, erst mittellos. Im Klondike war er wohl gerade mal knapp unter 20. Soviel Zeit für Bildung (im klassischen Sinne) hatte er nicht.

Gruß,

Mbogo
 
Mitglied seit
2 Okt 2018
Beiträge
1
Gefällt mir
0
Hallo zusammen,

mein erster Post! :)

Ich habe mich insbesondere mit dem Titel Cry of the Kalahari von Mark und Delia Owens auf ein paar sehr abgeschiedene Wochen im Busch von Botswana und Simbabwe "vorbereitet". Auf Englisch klasse zu lesen, zur deutschen Übersetzung kann ich nichts sagen.

Frühstück mit Elefanten von Gesa Neitzel habe ich als eine sehr viel leichtere Lektüre empfunden, schildert aber sehr schön die Ausbildung zum Ranger im südlichen Afrika und hat mir ein paar entspannte Abende auf dem Balkon voller Vorfreude auf unseren nächsten Aufenthalt irgendwo im Busch bereitet. Kann man auch klasse der besseren Hälfte ausleihen. Hat mich übrigens dazu motiviert, hier in Deutschland meinen Jagdschein machen zu wollen. :)

Bald geht es für uns wieder nach Afrika - bis dahin werde ich mir mal ein paar der hier geposteten Empfehlungen zu Gemüte führen. Danke dafür!

Viele Grüße,
lz
 
Mitglied seit
16 Jan 2003
Beiträge
26.885
Gefällt mir
436
Ob sich eine Afrika-Literatur "lohnt", lässt sich m.E. nur beurteilen, wenn man selbst mehrfach dort war und das nicht nur am gleichen Ort.
Je nach Schreibstil beeindruckt ein Buch den Leser, der sich dann in der Phantasie dort hin versetzt fühlt (oder nicht).
 
Mitglied seit
2 Jan 2005
Beiträge
23.655
Gefällt mir
541
Also müsste auch jeder, der sich "Pronghorn" kauft erst mal darauf gejagt haben, bevor er hier seine Meinung darüber schreiben darf?! :rolleyes:
Ist das im Buchpreis mit drin?

Mit Verlaub, das sehe ich anders!
Ob die Angaben eines Reiseführers stimmen, kann man i.d.R. am Besten vor Ort überprüfen - oder eben z.B. in einem Reiseforum, in dem andere darüber berichten.
Dann kann jeder z.B. schreiben "Im Gegensatz zu den Angaben im Buch Berichtet User X im Reiseforum Y folgendes: ..." oder "Widerspricht den Angaben in folgenden Büchern: ...".

So kann m.E. auch bei "Afrika-Literatur" jeder (aufmerksame) Leser schreiben, dass etwas unlogisch ist, zu kurz, zu ausschweifend, ... beschrieben ist o.ä.
Das kann man auch ganz ohne selbst in Afrika gewesen zu sein.
Ausrüstung für Afrika sollte natürlich schon unter "afrikanischen Bedingungen" getestet werden (also z.B. diesen Sommer in der Lüneburger Heide - Gnu oder Heidschnucke, welchen Unterschied macht das schon? ;)).

Was heißt überhaupt "Afrika-Literatur"?
Das ist doch mehr, als nur "Gebrauchsanleitung für Jagdreisende".
Unter diesem Gesichtspunkt wären z.B. "Out of Africa", "Use enough gun", ... HEUTZUTAGE völlig wertlos, also keine Afrika-Literatur ...

Und ob jemandem ein bestimmtes Buch gefallen hat oder nicht darf auch jeder schreiben, ohne selbst in Afrika gewesen zu sein. Er sollte dann möglichst auch dazu schreiben warum, damit seine Wertung nachvollziehbarer wird.


WaiHei
 
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Anzeige
Oben