Akkar Churchill, Gladius, Mercury, Forest - Alles qualitativ dasselbe ??

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#1
Die laufen alle in TK vom Band in tausend Varianten (Teile / Farbe / Garvur / Holz - Baukasten...)

Manche gibts für 500€ , manche für 1500€
Baskülenform scheint überall gleich (damit beliebige fabrikale Läufe und Schäfte modular angebaut werden können)

Mein BüMa will für ne Akkar Churchill 206 mit Schwarzbasküle 1000€ haben,
während bei F....a ne Gladius mit identischen Daten (außer gringeres Gewicht (Alu Basküle statt Vollstahl ???)) nur 500€ kostet.....

Aber wie erklären sich denn die Preisunterschiede hier bei nahezu identischen Modellen ?
Gibts es da innerhalb "preiswert/Einsteiger" nochmals Qualitätsunterschiede ?

Zum rein vergnüglichen Trap/Skeet Schiessen am Wochenende (für wenig Investition) sind die doch wohl alle geeignet...oder ?

P.
 
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#2
Ich hab mir hier eine aus dem Frankonia Angebot angesehen.... hatt mir nicht gefallen.
Das ist ne Schrotkalaschnikov ohne jeglichen charme :rolleyes:

Ich hab mich jetzt letztendlich für eine Browning A5 entschieden, ist zwar auch nicht mehr ganz das Original, aber hatt wenigsten etwas ....

und lässt sich als Rückstoßlader super reinigen, weil ich doch so gern mit Schwarzpulver zündel ....:LOL:
 
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#3
ein Büma in meinem Umfeld verkauft die Gladius recht häufig. Die Kunden (Jungjäger und Wochenendschützen) sind wohl auch zufrieden. Zumindest habe ich noch keine Beschwerden gehört. (Teil der Kunden war bei uns im JJ Kurs) Wenn es also günstig sein soll, würde ich die 500,- Flinte wählen. Bei 1000,- für Akkar Churchill wäre mir der Unterschied zu einer guten Beretta zu gering.
 
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#4
Alu System versus Vollstahl rechtfertigt durchaus einen Preisunterschied. Ansonsten können die Schäfte noch verschieden ausfallen.

Forest Favorit: Nussbaumschaft, Länge 37 cm, Senkung 38/56
Gladius Jagd: Schaft: Nussbaum, Länge 37cm, Senkung 37/53mm
Mercury Light: Schaft: Nussbaum, Länge 37 cm, Senkung 37/53 mm

Die Akkar hat mir mein Büchsenmacher auch empfohlen. Dort sollen nach seiner Aussage unterschiedliche Schaftvarianten möglich sein, so dass die Schäfte einen Tick individueller ausfallen können.
 
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#6
Alu System versus Vollstahl rechtfertigt durchaus einen Preisunterschied.
Der Preisunterschied des Rohmaterials (Stahl / Alu) ist m.E. seeeehr gering. Bei gleichem Volumen ist Stahl um Faktor 2,8 schwerer und der Mehrpreis von Aluminium relativiert sich somit bereits. Auch die CNC Bearbeitungszeit sowie die Werkzeuge sind die Gleichen. Der Herstellungspreis (incl. Material) einer Flintenbasküle aus Alu / Stahl unterscheidet sich m.E. um max. 5 Euro.
 
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#7
Ich hatte mir letztes Jahr die Akkar Churchill gekauft und bin immer noch sehr zufrieden. Habe sie in der Jagdausbildung viel geschossen.
 
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#8
Der Preisunterschied des Rohmaterials (Stahl / Alu) ist m.E. seeeehr gering. Bei gleichem Volumen ist Stahl um Faktor 2,8 schwerer und der Mehrpreis von Aluminium relativiert sich somit bereits. Auch die CNC Bearbeitungszeit sowie die Werkzeuge sind die Gleichen. Der Herstellungspreis (incl. Material) einer Flintenbasküle aus Alu / Stahl unterscheidet sich m.E. um max. 5 Euro.
Deshalb wird dir aber niemand ein Stahlsystem für 5 Euro Aufpreis verkaufen. Die Preise orientieren sich daran, was am Markt dafür erzielbar ist. Mir ist kein Hersteller bekannt, der Stahlsysteme optional ohne saftigen Aufschlag anbietet.

Im übrigen machen die Herstellungskosten in unserer Zeit bei den meisten Produkten gar nicht soviel am Endverkaufspreis aus. Bei hochpreisigen Kosmetika sind es unter 5%, bei Premium-Autos ca. 20%. Die Differenz sind Entwickluns-, Verwaltungs-, Marketing- und Vertriebskosten.
 
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#9
Habe mir die Forest als Gebrauchsflinte geholt.
Gutes schussbild mit Rottweil Streukreuz, Semi Magnum und Forrest Blitz.
Rubin Sabot schießen 10cm tief, aber zusammen. Kann an meiner unzureichenden Handhabung liegen.

Bei der Treibjagd 2 Hasen erlegt, eine Krähe.

Der Schaft hat noch eine Ölkur bekommen. Ist vollkommen weiß geworden nachdem wir einen Tag im Regen unterwegs gewesen sind.
Sicher sind die Spaltmaße und Übergänge nicht so fein, aber sie funktioniert.
 
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#10
Ich hatte mir die Akkar Churchill bei Schrumm gekauft, "damals" noch um 900€ herum. Die Verarbeitung ist untadelig und die Flinte hat noch nicht eine Funktionsstörung gehabt bei mehr als 1000 Schuß. Die Läufe schiessen gut zusammen. Die Schußfolge kann sehr schnell sein, da ist eine Blaser F3 nur wenig besser (wenn auch führiger).
Natürlich ist eine hochpreisige Flinte in allem einen Tick besser!
Für das gelegentliche Sportschiessen ohne Treppchenambitionen ist die Akkar aber völlig ausreichend.
Für das jagdliche Schiessen hingegen - wie alle Einabzügler - hat sie den Nachteil der umständlichen Laufumschaltung. Bei der Akkar muß man sogar erst sichern, dann rüberschieben, dann entsichern. Das dauert viel zu lange. Das kann eine preiswerte, hochwertige gebrauchte Flinte mit Doppelabzug besser. (Meine Meinung)
 
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#12
Auch ich besitze seit 2 Wochen eine Akkar Churchill, für deutlich unter 700€ (inc250 Schuß Rottweil Trapp) :) gekauft hab ich sie um einem Bekannten Standbesuche mit mir zu ermöglichen. Mit der Schußleistung bin ich zufrieden, allerdings ist das Brechen ein Kraftakt:unsure: aber ich denke wenn die mal einge hundert Schuß durch hat wird sich das geben????:oops: Wie sind da eure Erfahrungen?
 
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#14
Es kommt immer darauf an, für was man eine Bockflinte brauch. Nimmt man an Wettbewerben teil und macht zig hundert Schuss im Jahr, dann wäre eine Waffe aus dem höher preisigen Segment sicher ratsam. Mit reicht, eine ,,einfache Gladius in 12/76", die hat Stahlschrotbeschuss, Wechselchokes und passt mir für die paar Mal im Jahr wo ich sie benutze.
MfG.
 

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