Alle doof oder ich knauserig?! - Gebrauchtwaffenpreise

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...
Die R93 gut verkaufen. Das bringt Geld. Die KReighoff muß man sehen, ggf. was Tolles, K32 oder K80, sowas gibt man eigtnlich nicht weg, wenn man einigermaßen was anfangen kann mit ner Flinte.
...
Vor ein paar Jahren

habe ich eine K32 beim Büchsenmacher stehen sehen, unter 2000€, ich weiß nicht, ob die da noch steht, aber sie stand da sehr lange.

Und es standen da auch englische Doppelflinten, keeper's guns, vollständig restauriert etc., die er selbst nach und nach in England gekauft hatte, restauriert hatte usw. Ein Traum von Schloßgang usw. .... Preise zwischen 3000 und 5000 €. Die standen auch ...

Gib Dich also keinen Illusionen hin.

Gruß,

Mbogo
 
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Sollte der Schrank als Munitionsschrank oder zur Lagerung von Pulver (Wiederlader) genutzt worden sein wäre ich mit dem aufflexen vorsichtig ;-)

Hej,

ich habe jetzt den Tipp bekommen, einfach den Boden mit einer elektrischen Stichsäge aufzusägen, aber erstmal werde ich noch einmal gründlich nach dem Schlüssel suchen. Ich vermute den ja im B Schrank.
 
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Schon ganz schön hart. Der war sein Leben lang stolz darauf und kaum macht er die Augen zu ist alles Geschichte. Sehr schade wenn noch nicht einmal eine Erinnerung zurück bleiben soll
Hej,

die Flinte hats mir zumindest auf den Bildern angetan, alles andere werde ich sichten und dann entscheiden was bleiben kann und was nicht.
 
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Niemals gebe ich diese Gewehre, alle zu ihrer Zeit ordentliche Markenwaffen (Mauser, Sauer, Heym, Anschütz) ohne viel Schnickschnack, die er bei der Anschaffung sich vom Familieneinkommen abzwackte und mit denen auch ich vor 40 Jahren meine ersten jagdlichen Schritte tat, für ein paar Penunzen ab !

Ich verstehe deine Not und erkläre mich schweren Herzens bereit, dir einige ganz ohne Penunzen abzunehmen... Auch wenn ich dafür gegenüber meiner lieben Frau, der ich versprechen musste, dass kein weiterer Schrank kommt, wortbrüchig werden müsste... :D

Aber im Ernst:
Der Markt ist, wie er ist. Ich hatte auf der Suche nach einem Drilling einem ein Angebot gemacht, der einen Heym mit gutem Zeiss-Glas auf Schwenkmontage bei Egon eingestellt hatte - im Auftrag einer Witwe.
Ich hab bei 1000 angefangen und keine Antwort bekommen. Auf mein Nachhaken, dass ich wüsste, dass das höher geht und dass er mal sagen sollte, was er mindestens wollte, kam auch nichts.
Ich habe die Auktion weiter beobachtet und mit nicht geringer Freude festgestellt, dass das Teil dann für 1100 über den Tresen ging... Ich hätt bis 1400 gegeben. Selber schuld.
 
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Ich hab bei 1000 angefangen und keine Antwort bekommen. Auf mein Nachhaken, dass ich wüsste, dass das höher geht und dass er mal sagen sollte, was er mindestens wollte, kam auch nichts.
Ich habe die Auktion weiter beobachtet und mit nicht geringer Freude festgestellt, dass das Teil dann für 1100 über den Tresen ging... Ich hätt bis 1400 gegeben. Selber schuld.

Wie wärs mit einfach mitbieten? Nicht jeder Verkauft gerne während einer laufenden Auktion außerhalb...
 
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Ich verstehe deine Not und erkläre mich schweren Herzens bereit, dir einige ganz ohne Penunzen abzunehmen... Auch wenn ich dafür gegenüber meiner lieben Frau, der ich versprechen musste, dass kein weiterer Schrank kommt, wortbrüchig werden müsste... :D

Aber im Ernst:
Der Markt ist, wie er ist. Ich hatte auf der Suche nach einem Drilling einem ein Angebot gemacht, der einen Heym mit gutem Zeiss-Glas auf Schwenkmontage bei Egon eingestellt hatte - im Auftrag einer Witwe.
Ich hab bei 1000 angefangen und keine Antwort bekommen. Auf mein Nachhaken, dass ich wüsste, dass das höher geht und dass er mal sagen sollte, was er mindestens wollte, kam auch nichts.
Ich habe die Auktion weiter beobachtet und mit nicht geringer Freude festgestellt, dass das Teil dann für 1100 über den Tresen ging... Ich hätt bis 1400 gegeben. Selber schuld.

Wenn ich Dir als hier bekannt empathischen Wildrind natürlich gern etwas gratis übereignen würde :D und Dir auf diesem Weg für dieses Dein Mitgefühl danke, so muß ich Dich doch enttäuschen, denn meine 12 eingeschossenen und gewarteten Püster bleiben für schlechte Zeiten in meiner Gewalt...! :giggle:
Solche abgegriffenen Gebrauchsgewehre ohne jeden Schalldämpfer möchte ich doch niemand zumuten, deshalb geh ich lieber gern mit Ihnen selbst auf die Jagd !
 
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Wie wärs mit einfach mitbieten? Nicht jeder Verkauft gerne während einer laufenden Auktion außerhalb...

Das war ein Sonderfall. Der stand 20km von mir weg und ich hätt den an dem Tag direkt geholt. Ich hab auch vorher angefragt, ob das möglich wäre und bekam zur Antwort: "Sehr gerne, machen Sie ein Angebot."
Blöd war nur, dass der vorher ewig bei relativ kleinem Geld rumdümpelte und in der Zeit, in der ich das Angebot von 1000 machte, auf 925 hochging... Steckt man nicht drin.


@Busch : Ich hatte es befürchtet. :D
 
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Nun ja. Ich seh das auch etwas als Respekt vor der Lebensleistung von jemand. Wenn ich mich da zurück erinnere, was ich so erlebt hab, wenn ich mit Vater die Waffen bei solchen Fällen abgeholt hatte. Krassestes Erlebnis war bei einem Adligen. Als wir auf dem Hof fuhren stand da ein Sperrmüllkontainer, in den alles mögliche an Jagdmobiliar und Trophäen aller Art gestopft war. Mit den Waffen und der Munition konnte die Witwe ja so nicht verfahren. Aber den Inhalt einer Glasvitrine, ZFs, Fergläser und unzählige Messer hat die Dame uns mehr oder weniger vor die Füße gekippt. Mit dem Kommentar, dass wir den Mist auch mitnehmen sollen. Problem war dann hier, dass in der Vernichtungswut, Jagdschein und WBKs auch im Müll landeten. Was das dann zusätzlich erschwerte.
Ich meine halt. Auch wenn man als entfernter Verwandter so was erbt oder sich drum kümmern muss, kann man versuchen die Dinge wieder in Hände zu bringen, die es nutzen und ggf. auch schätzen können. Wenn man nämlich kein wirkliches Interesse hat und vor allem nie hatte, ist auch das Geld dafür nebensächlich. Hauptsache nicht im Müll oder Hochofen.
Ist im Grunde aber auch was mit unserer Bestattungskultur geschieht. Schon unsere Vorfahren haben ihren Ahnen wenngleich auch oft nur ein kurzzeitiges Denkmal gesetzt. Und wir gehen dazu über, unsere Väter und Mütter irgendwo zu verscharren. Zumindest für eine kurze Zeit sollte man sehen, dass da jemand gelebt hat. Vielleicht bin ich hier sentimental vorbelastet. Vielleicht auch, weil es mir gesundheitlich nicht so gut geht, gerade jetzt in dieser Zeit... Aber ich seh es so. Ich erinnere mich immer noch sehr gerne an sehr viele alte Kunden und Clubmitglieder, die schon teilweise zwei Jahrzehnte nicht mehr unter uns weilen. Da waren sehr viele, sehr nette Menschen dabei. Gleiches gilt für schon verstorbene Arbeitskollegen. Und vielleicht erinnern sich ja auch mal ein paar Generationen nach mir, jemand positiv an mich....
 
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Ein Waidmann überließ mir für 100er einen 98er Neuauflage aus den 70ern, keine 50 Schuss und neuer Schaft.

Eine Dame wollte partout 4 Langwaffen weghaben, sie drohte an sie im Landratsamt der Bandsäge zu überantworten. Ich hab ihr 100 EUR Cash, zahlte das Austragen bei ihr und bekam eine Brünner Fox 222 Rem mit SuB 8x56, eine BBF von CZ 7x57R und 16/70 mit einem 50er Zeiss Diavari mit Verstelltürmen sowie eine Sauer Querflinte - gefertigt unter sowjetischer Besatzung und eine Baikal 12/70er BDF.
Ich hab mir hier nicht die ganzen 24 Seiten ganzen Summs durchgelesen,
aber ich frag mich echt, wie Du morgens in den Spiegel gucken kannst ohne dich zu schämen.
Und das auch noch zu posten ...
100 Euro und ein paar Kilo Wildpret an die Erbin für die aufgeführten Waffen....
Einen 100er für den 98er...
Und DU regst Dich über Büchsenmacher und andere in der Beziehung auf--ich schmeiss mich weg. Wer im Glashaus sitzt.....
Viel Waidmannsheil mit den Waffen...
 
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Ich habe einiges von meines Vaters Jagdausrüstung übernommen, hab mit seinem alten Drilling in diesem Winter (erfolgreich) gejagt, trag seine guterhaltenen Socken und Jagdschuhe auf.
Die öllsten Schnepfenlocker schaff ich nicht wegzuwerfen, mit seinen Messern hab ich aufgebrochen und abgebalgt, obwohl ich selbst den Schrank davon voll habe.
Gut erhaltene Jagdkleidung hab ich einem Freund geschenkt, weil sie mir leider nicht passt.

Letztens alle Bilder, Trophäen und Präparate abgenommen und verpackt, das Haus wird innen etwas aufgehübscht (für uns !).
Letztere kann ich aber nicht behalten, kein Platz - obwohl ich zu jedem Bock die Story kenne...
 

steve

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Man kann ja auch bei aller Liebe (ist wörtlich gemeint) nicht im kompletten Nachlass und damit Leben seiner Eltern leben. Ich meine, ich habe so ein paar Bilder, Dokumente die ich als erhaltenswert ansehe. Aber müssen meine Kinder sich meine Trophäen aufhängen? Ich fände es schön wenn sie mit meinen Waffen auf Jagd gehen würden; aber ihre Wände sollen sie doch mit dem schmücken was ihnen Freude macht.

Ich hab im Übrigen auch mal so einen Sammelankauf eines Büchsenmachers sabotiert. Ein älterer Jäger war gestorben und ich hatte der Witwe mal gesagt, dass sie wenn sie die Waffen verkauft doch den Drilling ihres Mannes gerne an mich verkaufen könnte. Nach ein paar Jahren war es dann soweit. Sie fragte ob ich noch Interesse hätte und dass der Rest für 1500€ an einen Büchsenmacher gehen würde. Ich hab etwas sparsam geguckt. Ihr Mann hatte mir mal Unterricht in Waffenhandhabung gegeben. Das war zwar ein gutes Jahrzehnt her, aber ich wusste noch ungefähr was er im Schrank gehabt hatte. Auf meine vorsichtige Frage was denn für 1500€ verkauft werden würde kam die Antwort „Alles!“. :LOL: Wir haben dann „alles“ peu à peu verkauft und etwas über das Zehnfache erlöst...und dazu kam noch mein Drilling, für den ich ebenfalls mehr als der Büma für „alles“ bezahlt hatte. Die Enkel hat’s gefreut, die Frau hat den Erlös komplett in deren Sparstrumpf gestopft.
 
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Aber müssen meine Kinder sich meine Trophäen aufhängen? Ich fände es schön wenn sie mit meinen Waffen auf Jagd gehen würden; aber ihre Wände sollen sie doch mit dem schmücken was ihnen Freude macht.

Ich denke, dass schlimmste was man als Erblaser tun kann ist den Erben den eigenen Willen oder Lebensentwurf oder die eigenen Vorlieben aufzuzwingen. Wenn sie wollen, gerne, aber keiner muss müssen...

Bei den Trophäen werde ich es ja schon nicht schaffen all das aufzuhängen, was mein Vater in seinem Leben angesammelt hat - zusätzlich zu den eigenen. Sollte es einmal so weit sein, was hoffentlich noch lange dauern wird, werde ich ausgewählte Trophäen aufhängen, an denen gemeinsame Erinnerungen hängen oder die für meinen Vater in irgend einer Form besonders waren. Immerhin begleite ich ihn seit fast 50 Jahren bei der Jagd. Den Rest nag ich sicher nicht wegwerfen, aber der kommt gut verpackt in den Keller.

Ich gebe mich da aber keinerlei Illusion hin, meine Erben werden irgendwann wahrscheinlich alles wegwerfen.
 
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Ich hab mir hier nicht die ganzen 24 Seiten ganzen Summs durchgelesen,
aber ich frag mich echt, wie Du morgens in den Spiegel gucken kannst ohne dich zu schämen.
Und das auch noch zu posten ...
100 Euro und ein paar Kilo Wildpret an die Erbin für die aufgeführten Waffen....
Einen 100er für den 98er...
Und DU regst Dich über Büchsenmacher und andere in der Beziehung auf--ich schmeiss mich weg. Wer im Glashaus sitzt.....
Viel Waidmannsheil mit den Waffen...
Wo ist denn das Problem? Das Geld? Ich habe einem JJ auch meine Sicherung(Recknagel) von meinem 98 geschenkt, hätte mir auf egun sicher über 100-200 € eingebracht. Mein eines Red Dot hab ich auch abgeschrieben ist beim Bekannten auf dem gewehr und er hat Freude. Hab mir ein neues gekauft. Mir wurde auch mal eine Flinte geschenkt, mein erster 98 war so gut wie umsonst. Geben und nehmen.

Wenn er die Waffen nicht genommen hätte wären sie Schrott. In dem Fall eben nehmen und zuschlagen.
 
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