Alle Vögel sind schon da / 2021

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z/7

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Eher Gartenrotschwanz, der ist sehr hell für mein Dafürhalten.

Hohltaube und Krähe hätt ich auch gesagt.


Hatte eh grad wg. Tauben geguckt, die zwei da schäkern direkt unterm Turmfalkenhorst:
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Ja Du wieder! Also im Siedlungsbereich überall Hausrotschwänze, Männchen und Weibchen. Im Revier alle 15 m ein einzelnes Weibchen :unsure: Saßen auf niedrigen Büschen oder Pflanzenstengeln. Mehr aufgeplustert als die "Stoderer" ein paar Hundert Meter weiter.

Haustaube ist auch richtig, mach grad ein Video für die Jungjäger. Ich hätte den Unterschied als Fünfjähriger gekannt. ABer wo leben wir heute? Die Getreidearten - was wer frisst - kannte ich mit Fünf. Genauso komme sie daher: Sind aber keine Ringeltauben...

Die Saatfkrähe erkennt man mam spitzen Schnabel. Hab Videos in der Kolonie gemacht...
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Gleich neben dem Parkplatz eines großen Industriebetriebes. Fast Null Fluchtdistanz
 

z/7

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Nachklapp Winter-come back. Hatte ja immer gedacht, es gibt nur wenige, wenn, immer solo gesehn. Tja, und dann waren sie im halben Dutzend auf dem winterlichen Weg. Denke, die haben da WErl Samen gepickt, denn sie waren vorwiegend da, wo WErl stehen und die Zäpfchen auf der schneefreien Straße lagen.
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Klecks in der Landschaft:
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Kalt wars....
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...und Tschüß
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@Halali "Das ja Du wieder" war nicht bös gemeint von mir sondern als Kompliement gedacht ;).
Mit dem Schnabel muss man bei den Stadttauben vorsichtig sein, der kann alle möglichen Farben haben. Allerdings ist dann die Taube auch auffälliger gefärbt und hat nicht die Felsentaubenzeichnung blau mit Binden.
Haustauben die blau im Gefieder tragen, haben meist einen dunklen Schnabel. Sind sie z.B. weiß mit Braun gezeichnet ist der Schnabel meist hell.
Die Thüringer Farbentauben sind so ein Beispiel....
Wollte aus meinen Streckenbildern von Stadttauben passende Bilder raussuchen, aber leider alles zu klein und die Weißen ließ ich immer fliegen...
Auffällig sind auch oft die Größenunterschiede bei den Stadttauben. Während die meisten Tauben so Brieftaubengröße haben, gibt es in der Population die ich kenne oft viel kleinere, die sind aber immer schwarz in Variatonen.
Die Stadttauben bekommen ja immer wieder Zugang von Haustauben. Komischerweise hab ich da noch nie Haustauben der schweren Rassen wie King, Strasser, Modena oder Kropftauben gesehen. Die werden sofort von Greifvögeln "aussortiert".
Verwilderte Haustauben sind ein interessantes "Flugwild". Ich finde schneller aus Ringeltauben und schusshärter. Sie haben ein ganz anderes Gefieder als die anderen Tauben un sie sind für die Hundeausbildung sogar geeignet.
Doubletten gelingen selten, da der Schwarm nach dem ersten Schuss meist eine unkontrollierbare Wendung hinlegt. Die Schüsse können meist nur fast senkrecht nach oben abgegeben werden und Schüsse auf Gebäude sind tabu. Es nützt auch nichts wenn die Tauben auf Dächer fallen.
Jagd ist in D nur mit Sondergenehmigung möglich, im Ausland ganz normal. Im Umgriff von Kolchosen gibt es oft starke Schwärme die reduziert werden müssen
 
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Verwilderte Haustauben sind bei Dunkelheit relativ einfach zu fangen,
man nimmt eine Leiter, stellt sie an den vorher ausgekundschafteten Schlafplatz und steigt rauf.
Die Tauben werden dann mit einer Taschenlampe/Stirnlampe angeleuchtet und auch der unkundige kann sie "pflücken", da sie etwa 20-30 s wie erstarrt dasitzen. Wenn man den Strahl der TL sehr eng macht und wenig Lärm verursacht, kann man ganze Schlafplätze "abernten".
Ich habe das bei unserem örtlichen Kirchturm regelmäßig gemacht und so Futter für meine Greife und Falken gewonnen, zur Freude von Meßmer und Grabbesitzern.

Die Methode funktioniert übrigens auch bei anderen Vogelarten.
Über die integrierte Leitstelle erhielt ich an meinem Arbeitsplatz einen Notruf, dass im Heizungskeller des BND in Pullach, Raben wären und sich nicht fangen ließen, Feuerwehr sei vor Ort.................:oops::unsure:
Ich bin dann hingefahren und es saßen tatsächlich zwei Rabenkrähen auf den Rohren des etwa 70 m² großen und 4m hohen Kellers auf den Rohren.
"Die fliegen uns immer davon" sagte der Einsatzleiter zu mir und ich musste schmunzeln......
Ich habe die Kameraden dann vier Steckleiterteile in den Keller bringen und alle Lichtschächte abdunkeln lassen, danach organisierte der Pförtner/Hausmeister ein paar Wurstsemmeln aus der Kantine und dann bin ich mit den Buben der FFW runter, habe vorher alle zum maulhalten verdonnert und durch kurzes aufleuchten der Handlampen die Lage sondiert.
Mit fas abgedeckter Handlampe die Leiter an die Rohre stellen, die Krähen anleuchten und fangen war dann in nicht mal 5 min passiert.
Die Stockdorfer Kollegen waren einigermaßen beeindruckt und nach einem ausgiebigen Fachsimpeln über die Arbeit der FFW gingen wir auseinander.
Die adulten Rabenkrähen sind übrigens wohl durch einen 50x50 cm großen Lüftungsschacht eingedrungen, keine Ahnung was sie da wollten.

Sorry für OT!

Bausaujäger
 
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