Alleine bleiben nach Corona

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Horrido zusammen,

Ich würde mich gerne erkundigen ob jemand das gleiche Problem mit seinem Jagdhund hat wie wir: Unsere GM Hündin ist vier Jahre alt und die ersten zwei Jahre bei uns (vor Corona) musste sie am Vormittag mindestens 4-5 Stunden alleine zu Hause sein, da wir im Büro waren. Hatte sie perfekt drauf und war nie ein Problem. Dann kamen die Corona Jahre und damit das ewige Home Office. Die Hündin war also damit kaum mehr alleine und wir ständig mit ihr zu Hause und natürlich auch sonst wenig unterwegs bzw. meistens dabei.

Nun geht ja zumindest vorübergehend mal wieder alles den gewohnten Lauf. Wir sind zwar immer noch viel im Home Office aber es kommt jetzt mal vor, dass wir am Wochenende auch mal alleine wohin wollen - aber leider nicht mit unserer GM Dame. Sie ist jetzt der Meinung, dass sie nicht mehr alleine daheim bleiben will. Sie kläfft und jault seit neustem so intensiv, dass die Nachbarn schon fast bei uns eingebrochen wären um den armen Hund zu retten.

Hat jemand das gleiche Problem oder eine Idee wie wir das wieder in den Griff bekommen oder müssen wir tatsächlich wieder bei Null anfangen? P.s. Im Auto warten ist kein Problem! Aber das ist ja glaub ich der Klassiker…

Vielen Dank für eure Hilfe - auch wenn das mein erster Beitrag ist! Aber vielleicht hilft es ja auch anderen mit dem gleichen Problem!

Viele Grüße & Waidmannsheil!
 
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Sorry, aber wenn ich einen Hund halte, weiß ich worauf ich mich ggf. einlassen muß!

Unsere/meine Hunde kommen immer mit, bleiben auch mal für 2-3 Stunden im Auto, ohne rabatz zu machen. Im Urlaub sind die auch immer dabei. Für uns ist das kein Problem, da ich/wir Camper sind, für andere Hundbesitzer gibt es aber andere Möglichkeiten auch mit Hunden "Urlaub" zu machen.

Ich halte mir keinen Hund, der nicht auch fam. Anschluss hat und der auch sein Recht auf eine ordentliche Haltung etc. hat und nicht stundenlang alleine zu Hause ausharren muss, ist nicht immer leicht, aber das muss man sich vorher überlegen, ob es Sinn macht oder nicht.
D.T.
 
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@D-T: ein Hund ist kein Kleinkind, welches man nicht alleine lassen kann. Es ist völlig normal, dass ein Hund auch mal ein paar Stunden alleine aufs Haus aufpasst. Allen unseren Hunden haben wir das zugemutet und es hat noch nie einer Schaden genommen. Es gibt schließlich auch Unternehmungen, bei denen man einen Hund nicht gebrauchen kann. Einen Hund alleine im Auto zu lassen, kann dem gegenüber zumindest im Sommer problematisch sein.
 
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Wir haben einen absoluten Familienjagdhund. Der begleitet mich nicht nur bei der Jagd, auch ins Büro und sonst wo hin (Restaurant), aber ich kann den nach entsprechenden Auslauf/Bewegung/Lösen auch mal ein paar Stunden alleine lassen. Sonst sehr agil ist der auch mal froh etwas Ruhe zu haben. Er weiß ja das wir wiederkommen.
 
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@D-T: ein Hund ist kein Kleinkind, welches man nicht alleine lassen kann. Es ist völlig normal, dass ein Hund auch mal ein paar Stunden alleine aufs Haus aufpasst. Allen unseren Hunden haben wir das zugemutet und es hat noch nie einer Schaden genommen. Es gibt schließlich auch Unternehmungen, bei denen man einen Hund nicht gebrauchen kann. Einen Hund alleine im Auto zu lassen, kann dem gegenüber zumindest im Sommer problematisch sein.
ja, jeder soll es machen wie er möchte/kann!
Nur was ich geschrieben habe ist meine Meinung&Haltung zu diesem Thema!
D.T.
 
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Sehe ich genauso wie D.T., im Haus baut der Hund ein ganz anderes Verhältnis zum Besitzer auf als ein ,,Hofhund". Da wo unsere Hündin nicht mit hin kann, wollen wir auch Nicht hin. Und sie will immer mit, selbst zum Einkaufen :ROFLMAO:.
MfG.
 
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@gismo888

Schläft alleine im Wohnzimmer in ihrer Hundebox mit offener (!) Tür.

Sie hält sich dort auch tagsüber auf, allerdings hat mein Mann sie während Corona auch oft mit in sein Büro genommen (er war halt auch einsam 😉) was natürlich zu einer engeren Bindung zwischen den beiden geführt hat.

Aktuell versuchen wir sie tagsüber im Erdgeschoss zu lassen, man kann sie aber natürlich vorstellen, dass sie lieber bei ihm oben wäre. Fraglich ob wir das zulassen sollten oder aktiv auf „Trennung“ setzen…

@Dreiläufer: da wir einen Großen Vorstehhund haben, kann der nicht mit zum einkaufen. Wenn wir also Essen zu uns nehmen wollen, muss der Hund zwangsläufig lerne auch mal „nicht mit zuwollen“. Das ist vielleicht bei einem Dackel anders umsetzbar als bei einem großen Hund.
 
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Wir üben das gerade mit dem 4 1/2 Monate alten Hund. Wenn einer von uns 2 die Wohnung oder das Haus verlässt, sitzt der Hund bellend und jammernd hinter der Tür.

So lange ignorieren bis er aufhört. Danach in die Wohnung kommen als wäre es das normalste der Welt. Der Hund freut sich in dem Augenblick wie verrückt. Man darf ihn jetzt absolut keine Beachtung schenken und erst begrüßen, wenn er sich beruhigt hat.

Ein Hund muss alleine bleiben können und er muss auch mal 1 bis 2 Wochen bei Familienmitgliedern untergebracht werden können.

Der alte Drahthaar meines Vaters war da sehr nachtragen. Mein Vater war 10 bis 14 Tage im Urlaub und die Hunde bleiben zu Hause. Nach dem Urlaub wurde erst erst angeknurrt, bevor sich der Hund gefreut hat.
 
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Sehe ich genauso wie D.T., im Haus baut der Hund ein ganz anderes Verhältnis zum Besitzer auf als ein ,,Hofhund". Da wo unsere Hündin nicht mit hin kann, wollen wir auch Nicht hin. Und sie will immer mit, selbst zum Einkaufen :ROFLMAO:.
MfG.

Mir tun jedes Mal die vielen Hunde leid, die auf der Jagd&Hund in Dortmund sinnlos durch die Hallen gezogen werden und abends sicher ganz durcheinander sind.

Und wer nirgends hin geht, wo er nicht mit seinem Hund auflaufen kann, der wird vermutlich irgendwie etwas seltsam sein. Ich richte mein Leben jedenfalls nicht nur nach unserem Hund aus. Manchmal ist der auch gar nicht zuhause, weil ihn die Nachbarin für eine große Runde durch den wald abgeholt hat.
 
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@gismo888

Schläft alleine im Wohnzimmer in ihrer Hundebox mit offener (!) Tür.

Sie hält sich dort auch tagsüber auf, allerdings hat mein Mann sie während Corona auch oft mit in sein Büro genommen (er war halt auch einsam 😉) was natürlich zu einer engeren Bindung zwischen den beiden geführt hat.

Aktuell versuchen wir sie tagsüber im Erdgeschoss zu lassen, man kann sie aber natürlich vorstellen, dass sie lieber bei ihm oben wäre. Fraglich ob wir das zulassen sollten oder aktiv auf „Trennung“ setzen…

@Dreiläufer: da wir einen Großen Vorstehhund haben, kann der nicht mit zum einkaufen. Wenn wir also Essen zu uns nehmen wollen, muss der Hund zwangsläufig lerne auch mal „nicht mit zuwollen“. Das ist vielleicht bei einem Dackel anders umsetzbar als bei einem großen Hund.
Ich würde die aktiv räumlich dann tagsüber mal unten lassen.

Wie verhält sie sich den bei kurzen Abwesenheiten, wie einkaufen etc?
 
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Ich würde die aktiv räumlich dann tagsüber mal unten lassen.

Wie verhält sie sich den bei kurzen Abwesenheiten, wie einkaufen etc?
Diesen Ansatz verfolgen wir jetzt auch. Da wir zwecks Kind eh überall Treppengitter haben lässt sich das gut umsetzen.

Abwesenheit läuft schlecht, wie gesagt. Seit es nicht mehr klappt, nehme ich sie entweder mit oder mein Mann ist damit ihr daheim. Aber das soll sich wieder ändern.
 

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