Alles über Coronavirus Teil 2 (COVID-19)

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#21
Das ist relativ. Das Unwort des Jahres könnte auch bald Ausgangsbeschränkung oder Wirtschaftskrise heissen.
,,Durchseuchung" bedeutet für mich, keinerlei Beschränkung möglichst alle !!! sollen sich infizieren und wer's überlebt hat Glück und die kein Glück haben beissen ins Gras oder wie?
MfG.
 
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#22
Du kannst dir dieses auch in Duden oder Lexika seit Jahrzehnten zu findende Wort und wissenschaftliche Kennzahl ja nach Belieben ausmalen. Es unterscheidet nicht zwischen Grippe oder Corona und "sollen" kommt in ihm nicht vor.

Die deutschen Maßnahmen verhindern übrigens auch keine Durchseuchung, sie sollen nur ihre Geschwindigkeit verlangsamen.
 
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#23
Ich hab gerade mal bei Facebook gesurft. Da ist ein Geschwurbel an Verschwörungstheorien im Hange, das glaubt man nicht.

Die böse Pharmaindustrie will mit Zwangsimpfungen reich werden, alles nur ne Grippe usw.

Wenn ich die Zahlen aus Heinsberg sehe (aktuell 1004 Infizierte und 21 Tote) erinnert mich das mathematisch an die 2 % aus China. Und ich vermute jetzt einfach mal, dass der Kreis Heinsberg viel und zielgerichtet getestet hat.

Wenn ich diese 2% dann auf die 60Millionen Infizierten umrechne, die Fr. Merkel erwartet, da wird es mir anders.

Liebe Grüsse aus dem Gesundheitssystem, wo ich immer noch ohne Schutzausrüstung arbeiten muss.
 
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#24
Es trifft vorwiegend Alte.....Horcht da nicht die Rentenversicherung auf?
 
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#26
Zur Bettenkapazität an der Uniklinik Würzburg steht in un serer Lokalzeitung:

Aufstockung von Intensivbetten
In der Intensivstation des UKW sind 40 Prozent der Betten aktuell frei. Insgesamt 80 gibt es. Eine Erhöhung auf 160 Betten ist laut Ertl möglich. "Das kann beispielsweise geschehen, indem wir OP-Räume in Intensivstationsräume umwandeln", erklärte er. Vorbereitung und Prävention seien wichtig, gab Ertl mit einem Verweis auf Straßburg zu bedenken. Dort sei die Situation besonders angespannt, da in kurzer Zeit viele Menschen auf die Intensivstationen verlegt und beatmet werden mussten.

Quelle Mainpost, Würzburg
 
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#29
Schweden fährt aktuell den Kurs fortschreitender Durchseuchung und sagt sich, die 0,x, oder 0,0x oder 0,00x Totesrate ist schicksalhafter Verlauf. Der Rest geht einfach weiter arbeiten oder kommt ausgeheilt in 14 Tagen zurück.

und was jucken schon die 20% der Bevölkerung über 65. Sind nicht produktiv, kosten nur Geld, braucht kein Mensch....

Die Schweden wissen wahrscheinlich, daß ihr Gesundheitswesen sonst so schnell kolabiert wie in Italien oder Spanien, an Wochenenden verteilt die Gemeindeschwester Aspirin und schickt die Leute wieder heim. Ärzte sind im Wochenende.
 
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#30
Die Statistiken im In- und Ausland sind ein Witz. Sie geben keine Rückschlüsse auf die Anzahl Infizierter sondern nur auf die Anzahl durchgeführter Tests. Man muss nur mal einen Tag etwas weniger testen und kann im TV melden, daß die Maßnahmen wirken und sich die Infektionsrate abflacht.

Schweden hat fast keine Beschränkungen, formell wenig Infizierte und testet fast überhaupt nicht. So bekommt man ganze Läns, die ohne großartige Kontaktbeschränkungen keine Neuansteckungen vermelden können obwohl das Virus munter kreiselt.

Weil auf diese Art erstellte Statistiken keinerlei Aussagekraft haben, kann auch niemand sagen welche Maßnahmen wirksam sind oder in letzter Konsequenz, ob es überhaupt Maßnahmen braucht.

Schweden fährt aktuell den Kurs fortschreitender Durchseuchung und sagt sich, die 0,x, oder 0,0x oder 0,00x Totesrate ist schicksalhafter Verlauf. Der Rest geht einfach weiter arbeiten oder kommt ausgeheilt in 14 Tagen zurück.

Globale Auswertung, Erfolgskontrolle und Schlussfolgerung sind bei der Datenlage unmöglich.
Und was machen die Schweden mit den Beatmungsfällen?
Spätestens an dieser Stelle wird jedem auffallen, dass irgendwas nicht in Ordnung ist momentan.
Oder fahren einfach keine Krankenwagen mehr und Menschen mit Atemproblemen werden abgewiesen?
Man kann das Problem nicht durch Ausblenden lösen.
Sollten die Schweden das wirklich tun, werden sie noch eines Besseren belehrt.

Zudem erfassen wir in diesen ganzen Überlegungen nicht, dass bei Aufstockung von Intensivbetten durch Belegung von OP Sälen, dort nicht mehr operiert werden kann.
Der 27jährige Mopedfahrer, der sich irgendwo auf die Schnauze legt, kann dann schnell zum Kollateralschäden werden.
 
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