Anbieter für Wutz am Spieß?

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#1
Frage in die Runde: für ein Fest im Sommer d. J., so mit 50-100 Leuten, wird ein Anbieter für Wutz am Spiess gesucht.

Wunschvorstellung des Fest-Veranstalters: Wilde Wutz wird gestellt. Anbieter übernimmt alles andere: Wutz würzen/impfen, Grillen mit eigenem Grill vor Ort, Zerlegen der Wutz der Wutz tellergerecht etc. Falls möglich inkl. Beilagen und so. Falls der Grill das hergibt, auch eine wilde und eine zivile Wutz (Spanferkel) parallel.

Nur der Verleih eines passenden (professionellen) Grills etc. kommt zur Not auch in Frage, aber lieber die o.g. Variante.

Das Ganze im Rhein-Main-Gebiet.

Kennt jemand einen (professionellen) Anbieter für sowas? Übernachtung könnte man zur Not auch organisieren, Platz für Wohnwagen o.ä. wäre auch vorhanden.

Hinweise mit Telefonnummer oder so bitte per PN!!

Danke und WH
 
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#2
Nicht meine Gegend, aber telefoniere mal in kleinen Ortschaften die Metzgereien durch da solltest du am ehesten Erfolg haben!
In der Stadt wird kaum jemand sich so einen Grill hinstellen um irgendwo Spanferkel zu grillen................
Aber wenn dir der erste keinen Grill anbieten kann, frag mal beim Chef nach einem Kollegen, Metzger sind wie Jäger man kennt sich meist in der Region..............
 
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#4
Gab beim Sommerfest meiner Schule immer Spanferkel. Wo genau wir den geliehen haben, weiß ich nicht mehr, könntest du aber aicher erfragen. Liegt in der Wetterau, hilft dir das? Dann schreib ich dir eine PN und du kannst da nachfragen.
 
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#5
Also wenn Ihr die Wutz stiften wollt, dann reicht aber eine Übernachtung nicht aus.
Bei uns wird die Sau gut 4 Tage vorher gespritzt/geimpft.
Dann müsste der Anbieter ja erst vorbeikommen, die "Vorarbeit" leisten und dann später zum grillen nochmal anfahren.
Weiterhin sind 50-100 Leute ein sehr dehnbarer Begriff.
Für 50 Leute könnte noch so ein kleiner Überläufer von 35 kg reichen.
Bei 100 Personen brauchst du min. 2.
Nur so als kleiner Denkanstoß.
Kumpel hat einen Grill für eine Sau bis 50 kg.
Leider ist das nichtso ganz in deiner Gegend.
 
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#7
Lightweight: Ja, das mit dem Impfen der Wutz vorher ist mir auch schon gekommen... hab das ja auch schon selbst gemacht :rolleyes:...

Waldgänger: ja, Wetterauf ist noch halbwegs ok, bitte mal me PN mit der Adresse, falls ok. Danke.

Allen: Danke für die Hinweise(y)
 
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#10
allerdings bin ich kein freund von Spritzen bzw Impfen.
Weder bei ner Haussau und schon 2x nicht bei einer Wilden.
Würde mich mal intressiere warum du kein Freund davon bist? Arbeite mich gerade in das Thema ein und bin für alle Tips dankbar.



Zu der eigentlichen Fragestellung:
Guck mal auf ebay-Kleinanzeigen. Da finden sich einige Anbieter. Evtl. is da ja das passende für dich dabei.
 
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#13
????????

Also ich weiß ja nicht warum, aber vielleicht bist du bereit das mal zu erklären.
Ich bin ein großer Fan des reinen Fleisch Geschmacks.
Mir schmeckt es gerubt (wie man neudeutsch sagt) oder nur leicht Mariniert viel besser.
Gerade bei der Wildsau, in den ersten 1-2 stunden stetig einpinseln/sprühen bis ein schöner,
karamellisierter Überzug entsteh.
Dieser schützt zum einen vorm Austrocknen, und bringt genug Würze fürs Fleisch mit.
 
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#14
Keine Ahnung womit bei anderen gespritzt wird, aber ich konnte bei den von meinem Kollegen vorbereiteten Sauen def. keine wirkliche geschmackliche Veränderung zum Teilzerlegtgrillen ohne Spritzen feststellen.
Einzig: Die ganze Sau war etwas saftiger.

Wenn man natürlich alles (un)mögliche in die Sau reinspritzt, ist das natürlich kontraproduktiv für den reinen natürlichen Geschmack.

Übrigens: Der Kollege ist Metzger
 
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#15
Paprika, Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian, Knoblauch gepresst, Zucker, Öl, mischen und die Sau damit einreiben, dann etwas Senf in die Hand nehmen und die Sau auch damit schön einreiben.
3 Tage einziehen lassen, Sau 3 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank holen und kurz vor dem Grillen in Backpapier einwickeln, mit nicht ummanteltem Blumendraht fixieren und nochmal mit Alufolie einwickeln, so kann nichts verbrennen. Garthermometer in die Keule an der dicksten Stelle und dann bis 75 Grad garen die letzte Viertelstunde die Abdeckung entfernen und nochmal ein wenig Feuer geben um eine schöne Farbe zu bekommen.
Den beim Auspacken austretenden Bratensaft kann man auffangen und zum einstippen nehmen oder lässt ihn abbrennen.
 
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