Anfängerfrage: Verschluss schliesst etwas schwerer - Ursachen?

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Gelöschtes Mitglied 7846

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#33
...bedeutet?

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#35
Woah, langsam langsam. Auf Anfänger schimpfen ist nicht nett ;-) Ich versuche nur, keine "explosiven" Fehler zu machen.


Ich versuche, der Reihe nach alle Fragen zu beantworten.

Die Hülsen-Lehre ist diese:
https://www.grauwolf.net/308-winchester-wilson-patronenlehre.html

Die Setztiefen Lehre ist diese hier mit passender "Messpatrone" in 308 Win.
https://www.grauwolf.net/hornady-grundausruestung-oal-messgeraet-repetierer-und-einzellader.html#

Als Presser benutze ich eine Forster Co-Ax. Daher kein Hülsenhalter, sondern die eingebaute Klemmung.
Mit dieser Matrize:
https://www.grauwolf.net/308-win-natl-match-bench-rest-ultra-setzmatrize.html

Ich werde heute abend mal die beiden Versuche machen und mir die Quickload-Software kaufen. Die habe ich mir gerade mal angesehen und scheint wirklich nützlich zu sein.
Die Lehre von Wilson hat 2 Messstellen für SAAMI min und max Patronen (Maß L3). Die sagt dir aber nicht wie lang das L3 Maß von Deinem Patronenlager ist. Ich verschieße Hünsrbhalskalibriere Hülsen (so 10 Stück) so lange bis ich merke dass der Verschluss beginnt schwerer zuzgehen. Dann Vermesse ich diese Hülsen in der Wilson Lehre. Von dem Maß stelle ich die Matrize so ein dass 0,03 - 0,07 mm „Spiel“ vorhanden ist.
Ich habe Z. B. Waffen in 6,5x55, in der einen muss ich die Hülsen soweit kalibrieren dass diese fast an der unteren Kante dieser Wilson lehre sind, bei der anderen passen die Patronen auch wenn die kalibrierte Hülse an der oberen Kante anstehet...

Und die Hülsenhalter sind durchaus unterschiedlich, das sind Unterschiede von teilweise nehr als 0,1mm. Einfach mal andere Hülsenhalter ausprobieren...

Selbst bei Triebel ist es mir passiert das der Hülsenhalter (von Triebel) mit der VK Matrize von Tribel es nicht zugelassen haben dass man die Hülse weit genug kalibriert. Da hat es geholfen den Hülsenhalter in 0,05 mm Schritte abzudrehen bis es passte und die Patronen ladefähig waren.
 
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#37
So, Rückmeldung:

Es war, wie ihr vermutet habt: Beim Vollkalibrieren fehlte einfach noch eine 1/16tel Umdrehung der Kalibriermatrize. Danach passten die Hülsen auch exakt in die Lehre von LE Wilson. (Auf der Seite des Hülsenbodens.)

Dadurch guckten die Hülsen jetzt auf der anderen Seite aber raus und überschritten die L3 von 51,18mm.

Ich habe dann alle Hülsen noch auf 51,17mm abgedreht und danach entgratet. Im Moment sind sie im Tumbler, um das Fett und die Messingspäne los zu werden.

Vielen Dank für Eure produktive Hilfe!
 
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#40
Ich glaube mein günstiges LEE Trimmaß kürzt die Hülse auf 51,04 mm.
 
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#41
Wer hier über die Kaliberlehren mosert hat wenig Ahnung.
Klar kann man wunderbar ohne solche Laden.

Wenn man die Lehre richtig ablesen und bedienen kann dann ist das super.
Im Gegenteil es ist teilweise besser als ohne.
 
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#42
So, Rückmeldung:

Es war, wie ihr vermutet habt: Beim Vollkalibrieren fehlte einfach noch eine 1/16tel Umdrehung der Kalibriermatrize. Danach passten die Hülsen auch exakt in die Lehre von LE Wilson. (Auf der Seite des Hülsenbodens.)

Dadurch guckten die Hülsen jetzt auf der anderen Seite aber raus und überschritten die L3 von 51,18mm.

Ich habe dann alle Hülsen noch auf 51,17mm abgedreht und danach entgratet. Im Moment sind sie im Tumbler, um das Fett und die Messingspäne los zu werden.

Vielen Dank für Eure produktive Hilfe!
Du hast zwar eine Lösung gefunden, die die Ladeschwierigkeit beseitigt. Aber ist dir denn jetzt klar, was genau die Ursache für dein Problem war? Nachdem du schreibst, dass die Hülsen JETZT auf Seiten des Hülsenbodens exakt in die Lehre passen, nehme ich an, dass das zuvor nicht der Fall war. Deshalb interessiert mich, was du nun als Ursache herausgefunden hast.

Teddy
 
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Gelöschtes Mitglied 7846

Guest
#43
servus

Du hast zwar eine Lösung gefunden, die die Ladeschwierigkeit beseitigt. Aber ist dir denn jetzt klar, was genau die Ursache für dein Problem war?

Nachdem du schreibst, dass die Hülsen JETZT auf Seiten des Hülsenbodens exakt in die Lehre passen, nehme ich an, dass das zuvor nicht der Fall war. Deshalb interessiert mich, was du nun als Ursache herausgefunden hast.

Teddy
hat er doch geschrieben?


So, Rückmeldung:

Es war, wie ihr vermutet habt: Beim Vollkalibrieren fehlte einfach noch eine 1/16tel Umdrehung der Kalibriermatrize. Danach passten die Hülsen auch exakt in die Lehre von LE Wilson. (Auf der Seite des Hülsenbodens.)
...
Vielen Dank für Eure produktive Hilfe!
 
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#44
das, lieber Gipfl, ist mir selbstverständlich nicht entgangen. Es ist seine Lösung, aber nicht die Ursache des Problems. Wenn er etwas lernen will, muss er die Ursache erkennen.

Teddy
 
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Gelöschtes Mitglied 7846

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#45
das, lieber Gipfl, ist mir selbstverständlich nicht entgangen.

Es ist seine Lösung, aber nicht die Ursache des Problems.

Wenn er etwas lernen will, muss er die Ursache erkennen.

Teddy
scherzt Du mit mir?

Wenn die Hülse in L2 zu lang ist, wird sie wohl nicht korrekt eingestaucht, vulgo die Schulter zurück gesetzt (als einer von einigen möglichen Gründen...)

Die Ursache ist entweder eine zu hoch stehende Matritze oder für die Matritze ein zu tiefer Hülsenhalter

Oder was würdest Du als ursächlich betrachten ?
 
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