Anfängerfrage:

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#32
Das kann man so nicht sagen!
Der Rückstoß ist direkt proportional zur Querschnittsfläche des Kalibers und zum vorherrschenden Druck oder Druckverlauf über die Zeit!
Das kann so nicht ganz stimmen. Das würde ja bedeuten, dass bei gleichem Druck bei doppeltem Querschnitt der Druck pro mm² gleich bleibt. Das geht physikalisch nicht.
 
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#33
@Sirius, die Weatherby , denke mit Bremse , wahrscheinlich ist der Schaft bei einer kleinen Person lange genug und 50kg bewegen sich sicher leichter rückwärts als 100kg:cool:.
Eine große, schwere Person empfindet den Rückstoß oft härter, besonders bei Standartschäften, die dann zu kurz werden.
 
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#39
Nöö, wozu ´ne Bremse? Wenn ich mir ´ne .340Wby.Mag. zulege, weiß ich, daß da kein .222Rem.-Rückstoß kommt. :D Wenn ich meine ich bräuchte ´ne Bremse, brauche ich wohlmögl. eher ein anderes (kleiners) Kaliber.:whistle:
Kenne auch mehrere Frauen die jagdl. ihre 9,3x62/x74R oder auch mal ´ne 8x68S schießen.
In Afrika soll es sogar welche geben, die schießen .416Rigby oder .470N.E.;)
 
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#40
Na dann erklär mir mal wie das physikalisch funktionieren soll, wie bei Verdoppelung der Fläche bei konstantem Druck auch der Wert Druck/Quadratmillimeter gleich bleiben soll? Oder wolltest du etwas anderes ausdrücken?
Wo liegt das Problem?
Kannst du dir nicht vorstellen, dass in zwei Rohren unterschiedlichen Querschnitts gleicher Druck vorherrschen kann?
Reicht deine Fantasie etwa nicht aus, um dir vorstellen zu können, dass beispielsweise eine 9,3x62 und eine .30-06, obwohl sie unterschiedliche Geschossquerflächen aufweisen, auf einen in etwa vergleichbaren Arbeitsdruck laboriert werden können?

Was ich sagen will, ist folgendes: Wenn ein 9,3 Geschoss mit einem vergleichbaren Druck beschleunigt wird wie eine .30-er Geschoss, dann wirkt auf das dickere Geschoss eine höhere Kraft, die auch einen höheren Rückstoß zur Folge hat.
Dabei wird der Rückstoßverlauf (unter anderem) direkt von dem Druckverlauf über die Zeit bis zum Mündungsdurchgang des Geschosses abhängig sein.

Impuls.jpg
 
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#41
will jetzt nicht anzüglich sein - aber verstehst du die Formel die du da gepostet hast? Ich nämlich schon. Sie beweist nämlich genau das was ich gesagt habe und nicht das was du gesagt hast.
Um in deinem Trivialbeispiel zu bleiben: du hast ne Röhre mit einem bestimmten Durchschnitt und erzeugst darin mittels einer Treibladung ein bestimmten Druck, weil das Volumen abgeschlossen ist. Zum Innenvolumen gehört auch eine entsprechende Oberfläche der Röhre (also innen, nicht aussen). An jedem Quadratmillimeter dieser Oberfläche kannst du dann den gleich Druck messen.
Jetzt nimmst du ein Rohr mit doppeltem Querschnitt, aber gleicher Länge. Mit der selben Treibladung erzeugst du nun wieder einen Druck der auf die Oberfläche wirkt. Deine erste Aussage war, es wirkt auf jeden Quadratmillimeter der Oberfläche der selbe Druck wie vorher. Du brauchst noch nichtmal obige Formel. Es genügt das Gesetz von Boyle-Mariotte um zu zeigen, dass der Druck auf die Aussenwände umgekehrt proportional zum Volumen ist.
Ich weiß aber jetzt was du meinst.
 
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#42
will jetzt nicht anzüglich sein - aber verstehst du die Formel die du da gepostet hast? Ich nämlich schon. Sie beweist nämlich genau das was ich gesagt habe und nicht das was du gesagt hast.


Um in deinem Trivialbeispiel zu bleiben: du hast ne Röhre mit einem bestimmten Durchschnitt und erzeugst darin mittels einer Treibladung ein bestimmten Druck, weil das Volumen abgeschlossen ist. Zum Innenvolumen gehört auch eine entsprechende Oberfläche der Röhre (also innen, nicht aussen). An jedem Quadratmillimeter dieser Oberfläche kannst du dann den gleich Druck messen.


Jetzt nimmst du ein Rohr mit doppeltem Querschnitt, aber gleicher Länge. Mit der selben Treibladung erzeugst du nun wieder einen Druck der auf die Oberfläche wirkt. Deine erste Aussage war, es wirkt auf jeden Quadratmillimeter der Oberfläche der selbe Druck wie vorher. Du brauchst noch nichtmal obige Formel. Es genügt das Gesetz von Boyle-Mariotte um zu zeigen, dass der Druck auf die Aussenwände umgekehrt proportional zum Volumen ist.
Ich weiß aber jetzt was du meinst.
Allmählich habe ich die Schnauze voll, mich hier mit Dilettanten herumzuschlagen.
Und sehr kulant von dir, dass du mir meine eigene Formel erklärst!

Noch einmal, was ich sage, ist:
Der Rückstoß ist direkt proportional zur Querschnittsfläche des Kalibers und zum vorherrschenden Druck oder Druckverlauf über die Zeit!
Was faselst du andauernd von der gleichen Treibladung oder dem Gesetz von Boyle-Mariotte?
Ich sage nur, dass, wenn in einem Gewehrlauf mit kleinem Kaliber (aus welchen Gründen auch immer) ein ähnlicher Druckverlauf über die Zeit vorherrscht wie in einem Gewehrlauf mit größeren Kaliber, dann das Geschoss in dem zweiten Lauf mit einer höheren Kraft beschleunigt wird - und letztlich sich diese Kraft auch als verstärkter Rückstoß (gemäß Actio=Reactio) bemerkbar macht.

Daraus kann man ableiten, dass in der Regel Kaliber mit größeren Durchmesser einen höheren Rückstoß haben werden als Kaliber mit kleineren Geschossdurchmesser - wenn sie mit ähnlichen Druckverläufen operieren.

Bestes Beispiel der Vergleich 9,2x63 und .30-06, die durchaus einen vergleichbaren Arbeitsdruck über die Zeit aufweisen.
Die 9,2 wird also bei vergleichbaren Druck einen deutlich höheren Schub und somit Rückstoß erzeugen!
 
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#45
Naja, zumindest wissen wir jetzt, dass der TS die Grundzüge der Intergalrechnung beherrscht, allerdings mit der anwendungsbezogenen Umsetzung seine Probleme zu haben scheint.
Ein Hoch auf die Stammfunktion!
 
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