Asches allerletzter Bissen

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In der aktuellen Kolumne verabschiedet sich Florian Asche nach fünf Jahren von den WuH Lesern.
Ich werde seine meist fundierten, blitzgescheiten, treffsicheren, mutigen und klar Stellung beziehenden Kommentare hoher Qualität vermissen!
Vielleicht dürfen wir ja in unregelmäßigen Abständen noch gelegentliche Wortmeldungen erwarten?
Zunächst von mir Waidmannsdank für viele gute Leseerlebnisse und allzeit Waidmannsheil.
Panta rhei.
 
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In der aktuellen WuH ist schon die Nachfolge-Kolumne zu lesen. Tiefstes Stammtisch-Niveau mit Kraftausdrücken (kotzen, Arsch), schlimmer gehts nimmer. Bitte mehr Geist, weniger Wutbürgertum. Waidmannsdank im Voraus.
 
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In der aktuellen WuH ist schon die Nachfolge-Kolumne zu lesen. Tiefstes Stammtisch-Niveau mit Kraftausdrücken (kotzen, Arsch), schlimmer gehts nimmer. Bitte mehr Geist, weniger Wutbürgertum. Waidmannsdank im Voraus.

Es ist eh ein wenig traurig - das intellektuelle Niveau im jagdlichen Blätterwald unseres Landes erscheint mir in den letzten Jahrzehnten deutlich gegenüber frührer Zeiten aber auch dem, was man an Esprit und Originalität in ausländischen, jagdlichen Periodicals wie Zb der britischen "The Field" noch finden kann, erschreckend abgeflacht.

Produkttests, vielleicht eine mehr oder minder gesponserte Jagdreise, die üblichen Bad-News Klagen über die sich überall verschlechternden, jagdlichen Rahmenbedingungen (ohne das man mal über clevere oder inspirierende Aktionen oder Interviews liest, die daran etwas ändern könnten), viele große Fotos... das meiste kann man sich als Redakteur im stillen Kämmerlein aus den Fingern saugen, paar Bilder aus ne gut bestückte, kommerzielle Datenbank dazu und gut is.

Tütensuppen-Journalismus.

Auch die Jagdberichte neuerer Zeit lesen sich eher wie "mein schönstes Erlebnis von der Klassenfahrt" (es sei denn Charaktere wie Mangold et al. schreiben) und fallen gegenüber den oftmals im hinteren Teil einer Zeitschrift abgedruckten Jagdgeschichte früherer Zeiten qualitiativ deutlich ab.

Wobei man sich auch fragen sollte, ob sich der Inhalt der Zeitschriften dem reduzierten intellektuellen Anspruch des Post-68 "Bildungsbürgertums" anpasst oder einfach keine anspruchsvoll denkenden und ergo auch schreibenden Autoren mehr zu bekommen sind.

Vielleicht täte es gut, die Zeitschriften nur noch alle 4 Wochen erscheinen zu lassen, und dafür insgesamt etwas wertiger und in jeder Hinsicht anspruchsvoller zu gestalten. Grade unsere älteste und m.E. auch beste Zeitschrift W&H sollte sich hier vielleicht wieder etwas mehr an den Personen und Persönlichkeiten ehemaliger Autoren der Redaktion orientieren und, dem alten Selbstanspruch folgend, wieder etwas einzigartiger werden.

Wild-und-Hund-Erste-Ausgabe-1895.jpg
 
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" ... Tiefstes Stammtisch-Niveau mit Kraftausdrücken, ... wenig Geist- viel Wutbürgertum ..."

Muss Jemand aus dem Forum sein. ;)
Ein gar grausliges Geschreibsel, dessen Lektüre nicht lohnt - hoffentlich tauscht die Redaktion den Produzent wieder aus. :rolleyes:
 
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Vielleicht täte es gut, die Zeitschriften nur noch alle 4 Wochen erscheinen zu lassen, und dafür insgesamt etwas wertiger und in jeder Hinsicht anspruchsvoller zu gestalten. Grade unsere älteste und m.E. auch beste Zeitschrift W&H sollte sich hier vielleicht wieder etwas mehr an den Personen und Persönlichkeiten ehemaliger Autoren der Redaktion orientieren und, dem alten Selbstanspruch folgend, wieder etwas einzigartiger werden.

Wild-und-Hund-Erste-Ausgabe-1895.jpg
früher, als alles noch besser war, gab es die W&H jeden Freitag!
 
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Es ist eh ein wenig traurig - das intellektuelle Niveau im jagdlichen Blätterwald unseres Landes erscheint mir in den letzten Jahrzehnten deutlich gegenüber frührer Zeiten aber auch dem, was man an Esprit und Originalität in ausländischen, jagdlichen Periodicals wie Zb der britischen "The Field" noch finden kann, erschreckend abgeflacht.
...
Tütensuppen-Journalismus.
So sehr ich (schon von Kindheit an) an die Zeitschriften unseres Hausherrn gewohnt bin - die "Wilden Hunde" als Ableger hab ich mir nur 1x angetan.
Und sie dann auch als Fehlkauf verbucht. :rolleyes:

Die Zeitschrift der "Jäger von morgen". Wenn das der Fortschritt ist: Oje. :(
 
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früher, als alles noch besser war, gab es die W&H jeden Freitag!

Ich hoffe meine Einwände oben kam nicht zu nostalgisch verklärt rüber... ?

Wenn ich ein W&H Konzept vorschlagen würde, dann wäre das:
  • eine Reduktion auf eine Print-Ausgabe alle 4 Wochen
  • jeden Freitag digitalen Content in Form von kürzeren Push-Mail-Artikeln, gut gemachten (Video) Podcasts exklusiv für W&H Abonnenten als Einstimmung aufs Wochenende. Das könnena auch mal Kochrezepte oder kurzweilige Jagdgeschichten für die Ansitzleiter sein oder ein Podcast für die Autofahrt ins Wochenende. Immer neu, immer abwechslungsreich, immer etwas überraschendes...
  • ich würde Menschen mit und ohne Bezug zur Jagd für Columnen einladen um auch mal andere "Denke" kennen zu lernen.
  • und es sollten interessante Vertreter der deutschsprachigen Jagd für bestimmte fixe Rubriken als freie Mitarbeiter gewonnen werden. Das kann ein bekannter Jagdführer in Tansania sein etc.
  • die Interviews sollten bissiger und ggf kritischer gestaltet werden (die W&H erreicht einen Großteil der deutschsprachigen Jagdinteressierten und sollte daher auch etwas mit dieser gesellschaftlichen Macht arbeiten können. "Steigbügel-halten" sollen andere)
  • Schaffung regionaler Nachrichten Rubriken in digitaler Form um auch verbandlich nicht organisierte Jäger über regionale Ereignisse und Aktionen zu informieren und somit auch an die Zeitschrift zu binden

Außerdem würde ich den Wert dieses Forums für die eigene Marke deutlich mehr nutzen. So zB aus ausgewählten Foristen einen "Leser-Beirat" für die W&H schaffen, der zusammen mit der Redaktion an der Weiterentwicklung der Marke W&H arbeitet, Angebote vorschlägt, entwickelt, prüft und bewertet u.v.m.

Auch würde ich den Bereich "Video on demand" deutlich ausbauen und dieses Zukunftsmarkt (ein Blick in die USA und Kanada zeigen die potentiellen Dimensionen) nicht anderen überlassen.
 
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Kann mir mal jemand helfen, wie heißt das letzte Wort in der 1 Zeile der Überschrift in dem W u. H auszug, irgendwas mit Hunde aber ich kriege es nicht zusammen.
 

kr1

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Viele wünschen sich weichgespültes und abwaschbares Phrasengetöse. Die halten dies für intellektuell distinguiert und dabei ist es in Wahrheit nur feige pseudointellektuelle Verbalakrobatik. Es gibt ja Leute die meinen, gerade dies sei Ausdruck höchster Intelligenz.
Mir hat die neue Kolumne sehr gut gefallen und ich bin bereits auf die nächste gespannt.(y)👏🧑‍🎓
 
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