Asches allerletzter Bissen

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Der Artikel von der Miller hat dasselbe wissenschaftliche Niveau wie das Parteiprogramm der Grünen - da kannst Du dann weiterlesen. :p
 

z/7

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Die? Klassische Fehlanwendung. Das liest man nur, wenn der Blutdruck zu niedrig ist, nicht zu Weiterbildungszwecken.
 
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11 Feb 2018
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.... die mittlere Verschiebung in der Phänologie der Nahrungspflanzen....

Hier irrt der erwähnte Artikel mmn. stark, denn trotz des
(in diesem Jahr offensichtlich ausgesprochen bescheidenem "global warming"-effekts)
Sind viele (Äsungs)Pflanzen letztlich -ähnlich wie die Rehe, um die es geht- ebenfalls nicht so "doof" und treiben bei einem übernormal warmen März z.b. frühzeitig aus, um dann in einem April wie dem aktuellen grad wieder eins auf die Mütze zu bekommen
.
Auch hier ist die Tageslichtlänge bei sehr vielen Arten ein wichtiger Taktgeber.

In meiner Gegend z.b. ist es seit Jahrzehnten und wohl Jahrhunderten Usus, daß die Rotbuche Anfang bis mitte April mit dem Austrieb beginnt und der Buchenwald am -hier innofizieller Dorfnationaltag- 1.5. frischgrün ist.
Eiche 2 Wochen nach hinten versetzt, Fichte 4 Wochen danach.

Hat sich in den letzten 65 Jahren, seit meine Eltern hier wohnen nie merklich geändert, auch wenn wir derzeit die schlimmste Pandemie....ähm...Klimawandel ever haben.

und angeblich ja alles beim Klima kollabiert und der Wald offenbar zu 90% kaputt ist und vermutlich in 50 Jahren durch Gletscher----ähm...sauren Regen....ach nee...Atomstrahlung....verdammt....COzwo....fast...TROCKENE HITZE, ja das war das aktuelle thema.... kaputt ist.

und wir uuuuuunbedingt Grün wählen (und extraknete abdrücken) müssen, um das zu verhindern......
 
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10 Jan 2004
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wobei die Variabilität sowohl der Phänologie als auch der Setztermine beim Rehwild vergessen wird. .


Die geringfügige Anpassung der Setztermine kann die großen klimatischen Veränderungen nicht kompensieren.

und daß die Zuwachsraten im Rehbestand um bis 40% verringern sein können , widerlegst jetzt mit -welchem Argument?😲
 
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27 Sep 2006
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Welche großen klimatischen Veränderungen? Die Verschiebungen bei den phänologischen Phasen sind je nachdem, welche der phänologischen Indikatorarten man nimmt, nur 2 bis etwa 10 Tage (hier nachzulesen), die Spreitung, also die Schwankung von Jahr zu Jahr, kann bis zu 6 Wochen betragen. Das ist auch in etwa die Spreitung der Setztermine beim Rehwild, ohne Verschiebung des mittleren Setztermins. Im einen Jahr haben es frühe Kitze besser, dann fallen vielleicht die späten 20% "hinten runter", im nächsten Jahr trifft es die ersten 20% besonders, weil da alles später blüht. Und dann sagt das Einsetzen der Blüte ja nichts darüber aus, was wann insgesamt als leichtverdauliche pflanzliche Biomasse für die Rehe erreichbar ist. Rein aus den Angaben im Artikel eine Verminderung des Zuwachses um 40% zu konstruieren ist deshalb - um es vorsichtig auszudrücken - unseriös.
 
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27 Sep 2006
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Das Thema "Klimawandel" ist halt etwas komplexer als die Miller darstellt (und, um auf den Threadtitel zurückzukommen, auch der Asche hatte da Informationsdefizite).
 
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23 Mai 2013
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Wenn der WuHtinger weiter so politisiert, bleibt für uns nix mehr über! Grinsekugel
 
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