ASP global: aktueller Stand

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Neuer Ausbruch der ASP in Polen in einem Hausschweinebestand von 10074 Schweinen Wieckowice , Gemeinde Dopiewo, Woiwodschaft Wielkopolskie (Grosspolen) am 05.04.2020 bestätigt!
Der Bestand befindet sich ausserhalb des Restriktionsgebietes!!

Prinzengesicht
 
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Das stellt doch niemand in Abrede!
Natürlich ist ein Elektrozaun kein wirkliches Hinderniss für Sauen, wenn sie einmal laufen.
Deshalb schrieb ich ja auch:
"Ich denke wir wissen doch alle, das es keine wirklich praktikable Lösung gibt die Sauen auf eine lange Strecke zu 100% auszusperren!
Der Zaun senkt aber auf alle Fälle deutlich die Gefahr, das Sauen hinüberwechseln!"
Und die Erfahrung aus der erfolgreichen Bekämpfung der ASP in Tschechien zeigt laut der Aussage der entsprechenden dort Verantwortlichen aber trotz alledem, das auch der Zaun ein Mosaikstein im Rahmen verschiedener Maßnahmen war.
Wie wichtig die Rolle des Zaunes im Gesamtpaket der Maßnahmen dort war, ist natürlich schwer zu beurteilen.
Ist eigentlich nicht so schwer nachzuvollziehen.
Es zeigt nur, das ein Zaun als alleinige Maßnahmen das Problem nicht lösen kann und wird. Es zeigt aber auch, das diese Maßnahme, nicht wie von euch kolpotiert, völlig unsinnig ist!

Prinzengesicht
Top post, dass man vom grundtenor auf viele der Themen hier anwenden könnte... Aber es lässt sich viel leichter schimpfen, wenn man mit "alles scheiße" einfach alles abwinkt... 😉
 
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Saufänge werden gebaut was das Zeug hält, aber niemand konnte bisher Zahlen nennen was damit gefangen wurde. Blinder Aktionismus, Hauptsache man macht was.
Ich habe eine Landtagsanfrage angeregt, Stille im Wald und Feld.
 
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Gerne, aber es tut sich nichts. Steter Tropfen höhlt den Stein. Es gibt nur ein paar Aussagen dass der Fang im Nationalpark funktioniert. Aber das ist eine Sondersituation. Auch Flossenbürg fängt. Aber wie sieht es in den vielen Privatrevieren aus, wo die Sauen von einer Kirrung über die andere laufen?

Das mit dem Bachenabschussanteil haben diese Komiker immer noch nicht gelernt. Wir haben selbst bei einem Totalabschuss des gesamten Bestandes keine 20 % Bachen auf der Strecke. Da reden Blinde von der Farbe. Um diesen Prozentsatz müssen wir:
1. Bachen zusätzlich aussetzen oder
2. Heerscharen von Frischlingen übrig lassen, damit die Prozentzahl erfüllt wird.
Die "Erfinder" dieses Regelung müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht einmal die Grundrechenarten zu beherrschen. Es ist von Bachen die Rede. Wären damit die Überläuferbachen auch mit gemeint- die ja schon als Frischlingsbache oder wenig später für die Hauptvermehrung zuständig sind , dann würde dieser Prozentsatz bei weitem überschritten.
 
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"Belgien auf dem Weg zum Status „seuchenfrei“

Die EU-Kommission hat den belgischen Vorschlag zur Reduzierung der Sicherheitszone wegen der Afrikanischen Schweinepest im Süden der Provinz Luxemburg bestätigt. Dies sei ein weiterer Schritt dafür, damit Belgien offiziell den Status als „seuchenfrei“ (also frei von Afrikanischer Schweinepest) bei der Internationalen Organisation für Tiergesundheit (OIE) erhält, teilte der föderale Landwirtschaftsminister Denis Ducarme (MR) mit.

Dieses sei ein positives Signal für alle betroffenen Länder, die vor dem Hintergrund der Seuche die Einfuhr von belgischem Schweinefleisch ausgesetzt hätten, auch wenn die Zuchtaktivitäten nicht sofort wieder aufgenommen werden könnten. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Schweinepest seien schwierig, aber richtig gewesen. Die Wildschweinpopulation im Süden der Provinz Luxemburg sei stark zurückgegangen, und das Virus sei nur noch in Knochen nachgewiesen, die älter als drei Monate sind, teilte der Föderalminister weiter mit.

Im September 2018 war bei Wildschweinen im Süden der Provinz Luxemburg ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest festgestellt worden. Gleichzeitig wurde in dem betroffenen Gebiet eine Zone ausgewiesen, in der strenge Regeln anzuwenden waren (Beispiel: Verbot von Aktivitäten im Wald usw.). Die Entwicklung der Krankheit auf diesem Gebiet machte eine fünfmalige Verlängerung der Sicherheitsmaßnahmen erforderlich. Bisher umfasste die gesamte Sicherheitszone – sie besteht aus einer Pufferzone und einer Kernzone, in der das Virus festgestellt wurde – eine Gesamtfläche von rund 110.600 Hektar. „Doch angesichts der günstigen Entwicklungen wurde die Kernzone um fast 15 Prozent ihrer Fläche verkleinert“, so das Kabinett des Landwirtschaftsministers. Sie beträgt nunmehr 57.000 Hektar.

Auf wallonischer Seite hatte die für die Forstwirtschaft zuständige Regionalministerin Céline Tellier (Ecolo) am Freitag in Virton zusammen mit den lokalen Behörden und Vertretern des zuständigen wallonischen Ministeriums das Waldgebiet in der Gaume symbolisch wiedereröffnet. Ein neuer Erlass ist am Freitag in Kraft getreten und erlaubt es wieder für Fußgänger oder Radfahrer, sich in dem betroffenen Gebiet der Provinz Luxemburg aufzuhalten. Für Menschen gilt die Tierseuche als ungefährlich."

Quelle: Grenz Echo
 
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