ASP in Belgien: der Anfang vom Ende

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@OVS
beziehen sich die 96 Stück auf positiv getestete Sauen? Dann wären die pos. getesteten innerhalb ein paar Tagen stark angestiegen!

letzter Stand den wir vom LUA RLP übermittelt bekamen:
Am 09.10.2019 übermittelt die Kommission per Fax ein ausführliches Schreiben des belgischen Veterinärdienstes mit aktuellen Zahlen zu den ASP-Untersuchungsergebnissen und einer Zusammenfassung zum ASP-Geschehen bei Wildschweinen in der Provinz Luxemburg einschließlich des Überwachungs- und Bekämpfungsplans.

Danach sind 106 Kadaver von Wildschweinen gefunden und untersucht worden. 80 dieser Kadaver wurden im infizierten Gebiet aufgefunden, 53 Kadaver wurde positiv auf ASP untersucht (die meisten davon in einem 1500 m Radius, weitester Abstand 10 km). Zudem wurden in 175 Hausschweinebeständen 489 Proben genommen, die alle negativ waren.

Weiterhin sind dort die von Belgien ergriffenen Maßnahmen aufgeführt (u.a. Wildschweine: im gefährdeten Gebiet Jagdruhe, Fallwildsuche und Beprobung, Bergung; Hausschweine: im gefährdeten Gebiet Keulung aller Hausschweine und Verbot der Wiederbelegung).
Ja, 96 mit positiver Serologie...
 
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Die immer weiter steigende Zahlen der Totfunde und der ASP-positiv-Fälle liegt natürlich daran, dass die Totfunde und deren Untersuchung auch nicht mal so eben von jetzt auf gleich erfolgen kann und die Ergebnisse auch ein paar Tage auf sich warten lassen.
Für die Zahl 96 hätte ich aber auch gerne eine Konkretisierung, um welche Zahl es sich handelt - Totfunde oder bestätigt ASP-positive Fälle, falls möglich, mit Quelle.
Quelle: Fachministerium in BW, heute Morgen.
 
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Wenn die Hälfte der Kadaver positiv auf ASP untersucht bzw befunden wurden, was ist mit der anderen Hälfte?
Mir ist schon klar, das Wildtiere(Schweine) auch einfach so verenden, aber innerhalb von so kurzer Zeit, auf einem relativ kleinen Gebiet SO viele?

Wenn die alle eines natürlichen Todes gestorben sind, würde das für mich bedeuten, daß die Unmengen an Schwarzwild auf sehr kleinem Raum haben => packt die ASP zu, dann werden das tausend Kadaver nur in der relativ kleinen Regon sein.
Diskrepanz von untersuchten Stücken und positiven Befunden könnte auch durch Abschüsse bedingt sein. Rein zeitlich sollte man mittlerweile bereits beim Abschuss im Kerngebiet durch beauftragte Personen angelangt sein.

wipi
 

Rotmilan

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Mittlerweile gibt es auch Kriegsgewinnler. Vor allem deutsche Großhändler kaufen belgisches Schweinefleisch zu Spottpreisen auf, lassen es in einem anderen EU Land verarbeiten und verkaufen es zum Vollpreis als EU-Ware bzw. Landesware. Ist völlig legal. Gibt halt nichts, woraus man kein Geschäft machen könnte.
Heute morgen kam eine Werbung von Lidl (meine ich) im Radio, dass Schweinehack 25% reduziert sei. Allerdings ohne Nennung des Preises. Ob es damit zu tun hat, keine Ahnung. Mir kam beim Hören der Werbung aber die ASP in den Sinn...
 
G

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Guest
...es gibt und gab schon lange vor Belgien immer irgendwelche Aktionspreise in allen mir bekannten Geschäften, die sich in einer Mischkalkulation für den Anbieter über Umwegrenatbilität auszahlen.

Wenn och shcin einmal wegen BilligHack hinfahre, kann och auch gleich Billigsemmel, Billigmilch, Billigscvhokolade mitnehmen.

Schaut man dann genauer hin, sind diese Artikel grad anderswo im Angebot. Dort kauft man dann eben das Billig-Hack, nur nicht ganz soooo preiswert, gleich mit ein.

Angebot und Nachfrage....
 
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Wie werden diese Kadaver eigentlich gesucht bzw. gefunden ? Das bringt doch weiter Unruhe in die Einstände des Schwarzwild, d.h. die Sauen, vielleicht schon infiziert, aber noch nicht tot, werden sich großräumig verdrücken ... hoffentlich habe ich da einen Denkfehler.

Die Lösung kommt übrigens aus Frankreich, da habe ich mir vorgestern ein Jagdmagazin gekauft.

Schweinepest gibt es nicht (mehr) !

Man spricht jetzt von Afrikanischem Schweine Fieber - das hört sich doch gleich weniger bedrohlich an.
 
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