ASP in Belgien: der Anfang vom Ende

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Genau, die haben sich an den englischen Ausdruck angelehnt. Marketing ist halt (auch bei negativen Sachverhalten) alles ...
 
K

Knut

Guest
Die meiste nicht-positieve Stücke sind Verkehrsöpfer....
Hah, manchmal steht man auf dem Schlauch... An Unfallwild hatte ich aus unerklärlichen Gründen nicht gedacht.

Aber schon faszinierend, denn das würde bedeuten, dass die ASP grob die gleiche Lethalität aufweist, wie der Straßenverkehr. Da sieht man mal wieder, was letzterer für eine Plage für das Wild ist.

Gut, mal die Zahlen über einen längeren Zeitraum abwarten.
 
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Wie werden diese Kadaver eigentlich gesucht bzw. gefunden ? Das bringt doch weiter Unruhe in die Einstände des Schwarzwild, d.h. die Sauen, vielleicht schon infiziert, aber noch nicht tot, werden sich großräumig verdrücken ... hoffentlich habe ich da einen Denkfehler.
Nun, infizierte Stücke sollten schnell ziemlich immobil werden. Ansonsten denke ich, dass auch in Belgien Zäune um das Kerngebiet gezogen wurden.

wipi
 
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...es gibt und gab schon lange vor Belgien immer irgendwelche Aktionspreise in allen mir bekannten Geschäften, die sich in einer Mischkalkulation für den Anbieter über Umwegrenatbilität auszahlen.

Wenn och shcin einmal wegen BilligHack hinfahre, kann och auch gleich Billigsemmel, Billigmilch, Billigscvhokolade mitnehmen.

Schaut man dann genauer hin, sind diese Artikel grad anderswo im Angebot. Dort kauft man dann eben das Billig-Hack, nur nicht ganz soooo preiswert, gleich mit ein.

Angebot und Nachfrage....
Ja Angebot und Nachfrage, aber nicht immer auf der Endverbraucherseite.

https://www.topagrar.com/news/Schwe...-auf-Kosten-belgischer-Landwirte-9985455.html

Die USA haben übrigens heute den gesamten Schweinefleischimport aus Polen gestoppt. Das wird den Preisdruck auf Erzeugerseite weiter erhöhen, weil die Polen dieses US Fleisch jetzt auch europäisch vermarkten müssen. In Rumänien und Ungarn sind auch immer mehr Regionen aktuell betroffen. Die Seuche nimmt immer mehr Fahrt auf.
 
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Brandenburg hat sich jetzt auch gegen die Schweinepest gewappnet.
https://www.morgenpost.de/brandenbu...ndenburg-wappnet-sich-gegen-Schweinepest.html
Ich weiß nur nicht so ganz genau wie das funktionieren soll.
Wer hat die 25km Zaun rumliegen oder werden da alle geförderten Wolfsschutzzäune wieder eingesammelt?
Wie werden die Leute aus dem Kreis rausgehalten, vor allen wenn sie in dem Kreis wohnen?
Wer soll auf 2500 ha alle Schweine tot schießen und wer hat die einzusetzenden Drohnen mit Wärmebild?
 
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Brandenburg hat sich jetzt auch gegen die Schweinepest gewappnet.
https://www.morgenpost.de/brandenbu...ndenburg-wappnet-sich-gegen-Schweinepest.html
Ich weiß nur nicht so ganz genau wie das funktionieren soll.
Wer hat die 25km Zaun rumliegen oder werden da alle geförderten Wolfsschutzzäune wieder eingesammelt?
Wie werden die Leute aus dem Kreis rausgehalten, vor allen wenn sie in dem Kreis wohnen?
Wer soll auf 2500 ha alle Schweine tot schießen und wer hat die einzusetzenden Drohnen mit Wärmebild?
Man, das hört sich wirklich sehr theoretisch an.
Ich glaube nicht, das man mit Drohnen im Wald fliegen kann, da muss man schon Winter und sehr gute Piloten haben (gab gerade das Thema im Bezug auf digitale Waldmodelle)
Habe ich richtig gerechnet? Man möchte 70.000 ha so stark bejagen, dass es keine Wildsauen mehr gibt ... halte ich für zu ambitioniert
 
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Moin!

Die Drohnen fliegen nicht IM Wald, sondern drüber. Die Kiefer lässt da auch genügend Einblick zu, wenn man mit einer WBK arbeitet, Und wenn man das mit entsprechend großen Geräten macht kann man die auch mit Genehmigung automatisch fliegen und suchen lassen.

Die EInwohner wird man nicht evakuieren, aber wie in Belgien Betretungsverbote für die freie Landschaft und Besuchsverbote für Schweinezuchtbetriebe anweisen. Und wie bei anderen Seuchen schon wird man die Dörfer dann ggf. nur durch Dekon-Wannen fahrend erreichen können.

VG

Joe
 
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Man, das hört sich wirklich sehr theoretisch an.
Ich glaube nicht, das man mit Drohnen im Wald fliegen kann, da muss man schon Winter und sehr gute Piloten haben (gab gerade das Thema im Bezug auf digitale Waldmodelle)
Habe ich richtig gerechnet? Man möchte 70.000 ha so stark bejagen, dass es keine Wildsauen mehr gibt ... halte ich für zu ambitioniert
IIn der Winterzeit klappt das richtig gut .
Im Fichten Wald kannste das natürlich vergessen.
Meistens Fliege ich über dem Wald aber es klappt auch im Wald sehr gut .
 
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einfach mal die Kirche im Dorf lassen.
Die herkömmliche Jagd auf Wildschweine war bei uns, bis vor 20 Jahren, die Zufallsbegegnung mit einem ÜL-Keiler im Herbst/Winter bei Mond in der Feldflur!
Des weiteren 2-3 Waldjagden bei denen mal getriebene Sauen vorkamen.
Hatte man eine Sau im Feld gefährtet, dann wurde schlafen zur Nebensache und alles drehte sich um die Sau.
Die Jagd hat schon so viele Veränderungen überlebt, vom Rückgang (Untergang) des Niederwildes, über Explosion der Schwarzwildbestände, seltsame von Ideologen entworfene Jagdgesetze ,PETRA, NANU und BUMS bis ???
Vielleicht kommt mit weniger Sauen mal wieder alles etwas runter, wird geerdet, vielleicht haben dann die "Schnellbedampften" für die Jagd daraus besteht mit viel Technik in beheizten Kisten an Kirrungen rum zu lungern, gar keinen Bock mehr auf Jagd, wenn sie sehen, dass das Arbeit macht ein Revier zu pflegen...
Wir werden sehen
Es gibt nichts Anspruchvolleres und Zeit- und Geldraubenderes als heutige, derzeitige Schwarzwildjagd in Wildschadensgebieten. Unmengen an Zeit und Geld für die Schwarzwildjagd aufzuwenden ist derzeit in weiten Teilen der BRD die notwendigste Maßnahme, um ein Revier zu pflegen oder überhaupt bezahlbar zu halten.
 
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Es mäg Wälder geben die den Einbick von oben ermöglichen, andere tun das nicht.
Und die Flächen, Zaunlängen etc. sind auf keinen Fall zu schaffen. Auch nicht mit Prämie für Jäger.
Arbeitslose Jäger sind eher selten. Wen will man denn mit Prämien locken, die Rentner?
Das ganze ist völlig unaugegorener Quatsch.
 
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Nun, wenn das unausgegorener Quatsch ist, dann darf man sich doch hier auf gute Vorschläge hoffen?
Oder nur auf gegorenen Quatsch?
 
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