ASP in Belgien: der Anfang vom Ende

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#92
Das werden und wollen sie nicht verstehen !
Nun kommt der Rattenschwanz dazu .
Geförderte erneuerbare Energien .
Biogas !
Wer könnte und konnte hat seinen Betrieb umgestellt ,was sein musste, da Verwaltung und Bürokratie,noch dazu Auflagen die fast nicht zu bewältigen sind einen fast dazu gezwungen haben auch Enegie zu erzeugen .
Restsubstrat kommt logischerweise wieder ins Feld !!


Aber keine Sorge !
Alles wird wieder gut 😊
Wer an Markbereinigung denkt ,was keinem zu verdenken ist in der heutigen Zeit ,ist auf dem falschen Dampfer .
Die ESP war ein Problem was zu lösen war .
Die ASP wird ein Problem was noch zu lösen ist .
Aber laut ,, Wildacker ,, wird ja alles völlig übertrieben und alles wird wieder gut 😊
Nur Kosten darf es nix und Schweinefleisch ,übrigens das Ernahrungsmittel Nummer 1 in Deutschland,muss natürlich billig sein .
Als Landwirt am Markt zu bestehen und mitzuhalten ,seine Arbeitnehmer pünktlich zu bezahlen , am Markt sein und rechnen ?!
Jeden Tag rechnen !
Und der Verbraucher meckert wenn das Grillfleisch ,fertig mariniert,denn das geht am besten ,20 Cent zu teuer ist !
Ich frage mich ? Wer von den Sprücheklopfern hier kauft denn wirklich vom Bauern im Dorf ???
Niemand !!
Nicht einer .
wenn ich dieses ständige Gejammer der Landwirtschaft höre bekomme ich mittlerweile Brechreiz :sick:

kommt mal runter von eurem Trecker und schaut über die Ackergrenze hinweg. Sehr viele Menschen müssen jeden Tag rechnen .... und die bekommen keine Subventionen, Entschädigungen wegen zu warm, zu kalt, zu nass oder zu trocken .... Keine Frage, das die ASP Existenzen kosten könnte und evtl. auch wird. So geht es jedoch weiten Teilen der Bevölkerung. Viele wissen auch nicht, was in den kommenden Jahren beruflich passieren wird ...

mich nervt dieses Geheule .... sorry, das musste raus
 
G

Gelöschtes Mitglied 9073

Guest
#93
Vermutlich meint er die Wurstsemmel aus dem LKW Führerhaus. Da kommen kasernierte Schweine schlecht ran

Weiss jemand wie der SW Bestand in dem betroffenen Gebiet ist? Niedrig, mittel, hoch, überdurchschnittlich? Das könnte jetzt nicht ohne Belang sein.
 
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#94
Moin!



Danke für die Blumen, aber warum sollte die Bekämpfung der ASP in Hausschweinbeständen einfacher sein? Das Virus ist persistenter, d. h. für mich, dass kleinste Mängel in der Dekontamination eines "verseuchten" Stalles die Gefahr des neuen Ausbruchs bergen - über einen längeren Zeitraum als bei der ESP. Hinsichtlich der Schweine gehe ich mit, da ist die geringe Ansteckungsrate gegenüber der ESP hilfreich.



Das machen gewisse Verbandsvertreter hier auch - das ist bei denen Ständepolitik.

Viele Grüße

Joe

PS: wie waren die Vorträge neulich?

Nur kurz;

ASP:
Hohe Letalität (90%), geringe Mortalität (9%), niedrige Prävalenz (5%) und
geringe Kontagiösität (Kontagiösitätsindex exp. und Felddaten 0,08 bis 0,12)
vor allem die niedrige Kontagiosität ist vorteilhaft; "bringt Zeit"!
Nachteil: hohe Tenazität
Kurz:
Die ASP ist keine hochkontagiöse Seuche, geringe Ausbreitungstendenz (Habitatseuche)!
Keine Tröpfcheninfektion und keine aerogene Verbreitung aus der Nachbarschaft

KSP:
mittlere Letalität (50%), mittlere Mortalität (25%), Prävalenz (50%) und
mittlere bis hohe Kontagiösität (je nach Isolat und dessen Virulenz)
aerogene Übertragung möglich, insbes.in Regionen mit hoher Schweinedichte sehr problematisch!



Gruß

Prinzengesicht

p.s.:

Der erste Vortrag von ihm zum Thema Prädatorenbejagung mit anschließender Podiumsdiskussion in sehr angeheizter Atmosphäre; eher ein Heimspiel, im Saal fast nur Jäger!
Brisanterweise heute abend noch ein Vortrag mit Schwarzwildthematik von ihm hier in der Region, den (Standard Thema) kennst du aber wahrscheinlich schon.
Auch da wird er auf ein "dankbares" Publikum treffen; die hängen ihm sinngemäß eh schon an den Lippen und erwarten dann den wissenschaftlich untermauerten Ablass bezüglich Schwarzwildbejagung;)!
Persönlich kann ich leider nicht, private Termine!


Gerne mehr per p.n.!
 
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#95
servus



Du meinst also, dass es eine oder mehrere infizierte Wildsauen aus Tschechien, Polen oder Ungarn bis in das Dreiländereck von Belgien schafft, o h n e dass dadurch in Deutschland die ASP eingeschleppt und bemerkt wird?
Nein, ich mein dass es eine kontaminierte Wurschsemmel durch Deutschland schafft, ohne Krümel zu verlieren, um dann in Belgien achtlos weggeworfen von Wildschweinen gefressen zu werden. Die Wurschtsemmel soll hier nur als Symbol für alle mögliche Vektoren gelten.

Wie oben schon angesprochen: Verbreiter ist der Mensch, die Wildsau sorgt dafür, dass das Virus bleibt. Die ASP kommt nicht als Seuchenzug. Dafür ist sie zu langsam. Sie springt mit dem Vektor Mensch und kann überall plötzlich auftauchen. Hat es dann noch viele Wildschweine, so erhöht das die Chance, dass es sich etabliert und bleibt.
 
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#96
wenn ich dieses ständige Gejammer der Landwirtschaft höre bekomme ich mittlerweile Brechreiz :sick:

kommt mal runter von eurem Trecker und schaut über die Ackergrenze hinweg. Sehr viele Menschen müssen jeden Tag rechnen .... und die bekommen keine Subventionen, Entschädigungen wegen zu warm, zu kalt, zu nass oder zu trocken .... Keine Frage, das die ASP Existenzen kosten könnte und evtl. auch wird. So geht es jedoch weiten Teilen der Bevölkerung. Viele wissen auch nicht, was in den kommenden Jahren beruflich passieren wird ...

mich nervt dieses Geheule .... sorry, das musste raus

Unterhältst du dich auch schon mal mit dem Bauern nebenan oder im Revier, oder schaust du nur Fernsehen?

Einstein
 
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ich finde wir brauchen ganz schnell einen Zaun um Deutschland herum am besten direkt mehrere Meter hoch und mehr-reihig... ;)
 
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Vorhersage meines brandenburger Freundes vor drei Wochen: ich werde die herkömmliche Jagd auf Wildschweine max. zwei Jahre noch erleben.
 
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#99
einfach mal die Kirche im Dorf lassen.
Die herkömmliche Jagd auf Wildschweine war bei uns, bis vor 20 Jahren, die Zufallsbegegnung mit einem ÜL-Keiler im Herbst/Winter bei Mond in der Feldflur!
Des weiteren 2-3 Waldjagden bei denen mal getriebene Sauen vorkamen.
Hatte man eine Sau im Feld gefährtet, dann wurde schlafen zur Nebensache und alles drehte sich um die Sau.
Die Jagd hat schon so viele Veränderungen überlebt, vom Rückgang (Untergang) des Niederwildes, über Explosion der Schwarzwildbestände, seltsame von Ideologen entworfene Jagdgesetze ,PETRA, NANU und BUMS bis ???
Vielleicht kommt mit weniger Sauen mal wieder alles etwas runter, wird geerdet, vielleicht haben dann die "Schnellbedampften" für die Jagd daraus besteht mit viel Technik in beheizten Kisten an Kirrungen rum zu lungern, gar keinen Bock mehr auf Jagd, wenn sie sehen, dass das Arbeit macht ein Revier zu pflegen...
Wir werden sehen
 
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@Äsungsfläche!Vor 20 Jahren habe ich schon mit leuchtpunktzielfernrohr an der kirrung gesessen.Du meinst vielleicht vor 40 jahren....
 
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...das Virus kann ebenso über kontaminierte Futtermitteltransporter eingeschleppt werden.

Noch einmal: ausgerechnet zwei infizierte Wildsauen werden gefunden... schau Dir die Übertragungsmöglichkeiten noch einmal genauer an, dann die Inkubationszeit des Virus und den dazwischen liegenden Weg.
Wildschweine leben eben nicht im abgeschlossenen Stall, daher ist die Ansteckung über LKW´s, Touristen usw möglich. ganz ohne Kneifzange usw. Wer soll denn sonst angesteckt werden ? Warst Du mal in einer Mastanlage ? Fort Knox lässt grüßen.
 
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@Äsungsfläche!Vor 20 Jahren habe ich schon mit leuchtpunktzielfernrohr an der kirrung gesessen.Du meinst vielleicht vor 40 jahren....
Bei uns begann der spürbare Anstieg in den 90er Jahren, mein erstes Zielfernrohr mit LP ist 15 Jahre alt und Kirrungen habe ich nicht.
Vor 40 Jahren fanden hier noch große Niederwildtreibjagden statt mit Strecken, die größer waren als heute die NW-Strecke im gesamten Landkreis.
 
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So, jetzt mal ne Frage an die Spezialisten.

Ihr findet eine verendete Sau im Revier.
Laut Anweisung soll eine Probe genommen werden.
D.h. Sau aufbrechen Probe entnehmen, eintüten und wegschicken.
Wildkörper soll (zumindest aktuell noch) im Wald bleiben.

Mit dem aufbrechen gerät Schweiß in den Boden (ganz unweigerlich, auch wenn Ihr die Sau VORHER in eine Wanne legt.
Irgendwas spritz,......
Und schon habt ihr den Virus AKTIV verbreitet.
Wie kann es denn sein, daß es solche Anweisungen gibt?

Mal ganz abgesehen davon, daß sich (auch) Sauen über den verbliebenen Wildkörper anschliessend her machen.

Kann man solch einen Anweisung wirklich für richtig halten.

Das ganze passiert jetzt noch im Futtermais.
Schon ist der infiziert.

Selbst wenn niemnd die Sau findet, wird die irgendwann angeschnitten.
Das dann infizierte Wild verbreitet (zB durch abstreifen) den Schweiß.
Der ist nun am Mais.
Der Landwirt erntet und das Ganze landet im Futter.
Dieses wird an einen Großmastbetrieb angeliefert.
Sorry, SO können die Betriebe gar nicht abgesichert sein, daß da kein Virus eindringen kann.
 
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So, jetzt mal ne Frage an die Spezialisten.

Ihr findet eine verendete Sau im Revier.
Laut Anweisung soll eine Probe genommen werden.
D.h. Sau aufbrechen Probe entnehmen, eintüten und wegschicken.
Wildkörper soll (zumindest aktuell noch) im Wald bleiben.

Mit dem aufbrechen gerät Schweiß in den Boden (ganz unweigerlich, auch wenn Ihr die Sau VORHER in eine Wanne legt.
Irgendwas spritz,......
Und schon habt ihr den Virus AKTIV verbreitet.
Wie kann es denn sein, daß es solche Anweisungen gibt?

Mal ganz abgesehen davon, daß sich (auch) Sauen über den verbliebenen Wildkörper anschliessend her machen.

Kann man solch einen Anweisung wirklich für richtig halten.

Das ganze passiert jetzt noch im Futtermais.
Schon ist der infiziert.

Selbst wenn niemnd die Sau findet, wird die irgendwann angeschnitten.
Das dann infizierte Wild verbreitet (zB durch abstreifen) den Schweiß.
Der ist nun am Mais.
Der Landwirt erntet und das Ganze landet im Futter.
Dieses wird an einen Großmastbetrieb angeliefert.
Sorry, SO können die Betriebe gar nicht abgesichert sein, daß da kein Virus eindringen kann.
WIESO UM HIMMELS WILLEN AUFBRECHEN???:eek::eek:

https://umwelt.hessen.de/video/bergung-von-kadavern-im-seuchenfall-afrikanische-schweinepest
 
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