ASP in Deutschland aktuell

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Morgenpost:
Potsdam. In Brandenburg sind drei weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) amtlich bestätigt worden. Das teilte das Gesundheitsministerium nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts am Dienstag mit. Davon stammen zwei Tiere aus dem ersten Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree und eins aus dem zweiten Kerngebiet im Landkreis Märkisch-Oderland. Damit gibt es jetzt insgesamt 94 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg. Das Loeffler-Institut ist das nationale Referenzlabor für die Seuche.
 
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27 Sep 2006
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Ich wünsche denen ganz ehrlich, dass sie das nie in der Praxis anwenden müssen. Die haben jetzt mal gesehen, wie man dekontaminiert oder einen Schutzanzug zum Bergen an- und wieder auszieht, aber das dann auch im Ernstfall anzuwenden ist doch was anderes. Das muss geübt und geübt und ... werden. Weiss jeder, der bei Y-Tours mal eine ABC-Ausbildung geniessen durfte und dabei die Augen offen gehalten hat. Und der Zaunbau - auch da gilt: "kein Plan überlebt den ersten Kontakt mit dem Feind".
 
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Ich verteidige nichts. Ich warne nur vor zu viel Selbstsicherheit. Natürlich können die am Negativbeispiel lernen, aber falls bei denen was passiert gibt es trotzdem genug Sachen, die schiefgehen könnten.
 
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Darüber redet niemand, sondern die Häufigkeit von Bruchlandungen macht die Stimmung. Fehler werden überall passieren. Es ist schnell ganz gescheit dahergeredet, aber dem Fall scheint Kritik mehr als berechtigt, wenn man den Vergleich mit den Belgiern oder Tschechen sucht.
 
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27 Sep 2006
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Ich habe mich einzig auf deren Training bezogen, so wie es beschrieben wurde. Warum Du da jetzt den Bezug zu den Ereignissen in BB herstellst - der sich nicht aus meinen Ausführungen ergibt - ist mir schleierhaft.
 
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Ich musss da mal eine Lanze für die Betroffenen brechen, ich wollte nicht in deren hat stecken!
Ich persönlich bin felsenfest überzeugt davon, das alle Verwaltungen (auch die in Bayern;)) bei einem Erstausbruch der ASP in ihrem Verantwortungsbereich blitzschnell an ihre Limits gekommen und ins "schwimmen geraten wären"!
Die meisten Versuche "komplettes Neuland zu bearbeiten" oder derart komplexe Problemstellungen zu managen (vollkommen unabhängig von der Vorbereitungs-Zeit, die vorher zur Verfügung stand), läuft meiner Erfahrung in der Tierseuchenbekämpfung nach am Anfang primär fast immer nach dem Motto "Try and Error". Bei aller berechtigter Kritik und durchaus vorgekommenen Versäumnissen, es nicht leider nicht alles mit Übungen oder Planspielen zu simulieren. Diese Erfahrung (Try and Error) haben nach Aussagen der Verantwortlichen auch die Behörden in Belgien und Tschechien gemacht.
Bei Interesse an detailierteren Infos , ruf an!

Gruß

Prinzengesicht
 
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Tenor bei der Übung war: wir sind froh, dass in Brandenburg soviele Fehler gemacht wurden und das auch kommuniziert wurde. Daraus können alle Beteiligten im geographisch nachgeordneten Bereich nur profitieren.

Was auch gesehen wurde, die ersten 48 h entscheiden viel darüber wie geordnet sich der gesamte Ablauf entwickelt. Informationen für alle sind wichtig- wo ist was zu finden wer ist zuständig und koordiniert. Zu diesem Zweck waren in Salzwedel alle Akteure eingeladen.
Mein Eindruck dabei war, dass der Schwerpunkt auf jagdlich Ausgebildete gelegt wurde, in den Feuerwehren, Katastrophenschutz, THW, Landwirte, Forstwirte, Bauhöfe und Straßenmeistereien, Bundewehr, etc...


CdB
 
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