ASP in Deutschland aktuell

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Vorschriften, Gesetze für die heile Welt aus Wolkenkuckucksheim und wenn es nicht mehr reicht, dann wird es eben auf dem Weltmarkt zugekauft - genau das ist der Weg!

Eine Landwirtschaft die es sich aus Exportgründen nicht leisten kann einen Schwein 1,5 m² Platz zu schaffen ist weder nachhaltig noch erhaltenswert.
Es müsste dem dümmsten Bauern klar sein, das ein Tier einen Wert erhalten muss der vernünftige Haltung und einen vernünftigen Umgang mit den Tier möglich macht.
Alles andere hat keine Zukunft.

BTW: Im Handelshof gibt es aktuell das Kilo Schweinelachs für 3,59 €/Kilo.
 
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17 Jun 2013
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Nur kurz und ohne weiter in die Tiefe gehen zu wollen,
....
Das habe ich schon verstanden und dessen bin ich mir auch bewusst.
Ich komme aus dem Osten, da sind die Unterschiede schon deutlich.
Einer der "großen" Betriebe, der hier als erstes betroffen war, beackert 7ooo ha. Das ist für mich Industrie.
Der "kleine" Familientrieb mit Kühen und Kartoffeln im Nachbardorf hat 500ha.

Worauf ich hinaus wollte mit meinem Beitrag: Die Familienunternehmen werden einen Weg finden, auch mit weniger Schwein zurecht zu kommen und die Familie zu ernähren. Da bin ich ganz zuversichtlich.
 
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1 Nov 2013
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Das habe ich schon verstanden und dessen bin ich mir auch bewusst.
Ich komme aus dem Osten, da sind die Unterschiede schon deutlich.
Einer der "großen" Betriebe, der hier als erstes betroffen war, beackert 7ooo ha. Das ist für mich Industrie.
Der "kleine" Familientrieb mit Kühen und Kartoffeln im Nachbardorf hat 500ha.

Worauf ich hinaus wollte mit meinem Beitrag: Die Familienunternehmen werden einen Weg finden, auch mit weniger Schwein zurecht zu kommen und die Familie zu ernähren. Da bin ich ganz zuversichtlich.

Darf ich fragen, wovon er "als erstes betroffen war" und welche Unternehmensstruktur hinter diesem 7000 ha Acker - Betrieb steht, insbesondere Viehzahlen (hier bei der ASP - Problematik Schweine, sprich Sauen oder Mastplätze).
Ansonsten hat die reine Flächenangabe wenig Aussagekraft bezüglich der Problematik der Schweineproduktion und ASP.
Btw; ein 500 ha Betrieb wird in den alten Bundesländen auch bereits häufig als Großagrarunternehmen gebrandmarkt.
Man erkennt schnell , wie unterschiedlich die Situation und Struktur der Landwirtschaft in den verschiedensten Regionen dieser Republik ist.
Über die Qualität der landwirtschaftlcihen Produktion in jeglicher Hinsicht gibt die alleinge Angabe der Größe eines Betriebes allerdings kaum verwertbare Informationen, die Qualität der Prodktion steht und fällt in erster Linie mit den verantwortlichen und agierenden Menschen vor Ort!
Ergo immer Einzelfallbetrachtung!
 
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17 Jun 2013
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Was bedeutet das für die Reviere in dem Landkreis?
Automatisch Jagdverbot oder wird da jetzt erst mal über neue Zonen debattiert?

Echte Jagdverbote gibt es in unserem Landkreis nur in den Kernzonen, ansonsten gilt das Gegenteil.

Entscheidend sind nur die Zonen und die Bestimmungen der Landkreise. Das Problem ist, dass sich jetzt ein weiterer Landkreis in den Krisenmodus versetzten muss. Der kleinteilige Föderalismus ist hier sehr ermüdend und belastend. Jeder Landkreis kocht hier sein eigenes Süppchen. Die aktuelle Erweiterung im LK Oder-Spree geht z.B. auf die fehlenden Maßnahmen der Stadt Frankfurt zurück.

Ich war lange über die freie Landschaft hier froh und für Reiter war es ein Paradies. Jetzt schaut es hier aus wie in Schleswig-Holstein, wo jedes kleine Feld für das Vieh einen alten Zaun hat. Schade, vielleicht notwendig, aber 800km Zaun sind wirklich ... 🤢
 
Zuletzt bearbeitet:

z/7

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10 Jul 2011
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Entscheidend sind nur die Zonen und die Bestimmungen der Landkreise. Das Problem ist, dass sich jetzt ein weiterer Landkreis in den Krisenmodus versetzten muss. Der kleinteilige Föderalismus ist hier sehr ermüdend und belastend. Jeder Landkreis kocht hier sein eigenes Süppchen. Die aktuelle Erweiterung im LK Oder-Spree geht z.B. auf die fehlenden Maßnahmen der Stadt Frankfurt zurück.
Ist mir wie bei Corona nicht ganz ersichtlich, warum bei einer weltweiten (!) Seuche nicht wenigstens bundesweites Regelwerk ganz selbstverständlich greifen darf. Als ob das im Falle des Mißlingens nur einen Landkreis beträfe.
 
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19 Mai 2011
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Ist mir wie bei Corona nicht ganz ersichtlich, warum bei einer weltweiten (!) Seuche nicht wenigstens bundesweites Regelwerk ganz selbstverständlich greifen darf. Als ob das im Falle des Mißlingens nur einen Landkreis beträfe.

Darf man nicht drüber nachdenken, wenn es innerhalb eines EU Mitgliedsstaates schon nicht funktioniert.
ASP ist ganz sicher noch nicht im Bewusstsein in Berlin angekommen. Es kostet GsD keine Menschenleben sondern nur Geld und das nicht sofort. Wenn die Folgen spürbarer wären, wäre der Bund schon aktiv. Der Bund wäre gut beraten jetzt einzugreifen und Strukturen aufzusetzen um einheitliche Maßnahmen umsetzen zu können.
 
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Aber mal zurück zum Thema, gibt es im Zuge der "Seuchenverwaltung" - von Bekämpfung rede ich mal besser nicht - eigentlich was Positives berichten? Vielleicht hat sich ja der Hl. Hubertus eingeschaltet. Man rennt doch nur den Fundzahlen hinterher. Gibt es inzwischen schwarzwildfreie Zonen?
@Mohawk Meinst wir machen den ganzen Blödsinn der anderen nach? Aber Du hast es richtig erkannt! (y)
 
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