ASP in Deutschland aktuell

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Sowas geht mir auf den Keks. Ändere was dran oder geh dorthin wo es Dir besser passt. Die permanente Kritik an unserem Staat steht in keinem Verhältnis zu der Masse an Menschen, die sehr sehr gerne hier leben würden.

wipi
kannst ja Platz machen gehen. Ich bin hier geboren, das ist immer noch mein Land und ich werde es nicht kampflos hergeben.
Und ich nehme mir weiterhin das Recht, Unfähige und Hochstapler als das zu bezeichnen, was sie sind.
 
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17 Jul 2008
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Es ist wie überall, man kann nur mit dem Personal arbeiten, dass man hat.
Wir haben hier ein Lehrbeispiel an Föderalismus, eine chronisch unterbesetzte und unterfinanzierte Kreisverwaltung, einen destruktiven Jagdverband und Pächter und Jäger, die nix auf die Reihe bekommen oder wollen.

Ich finde, dafür haben die das eigentlich ganz gut im Griff. Ich ziehe meinen Hut vor den Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung, die leisten gerade echt viel, selbst wenn man von außen betrachtet erkennt, dass es nicht reicht.

Was die Amtsleiterin aber schon früh gesagt hat: Was keiner braucht, und was niemandem hilft sind diese Besserwisser und Schwarzmaler, die eigentlich nur die motivierte und hoffnungsvolle Stimmung zerstören wollen und die Leute verunsichern und von ihrer Arbeit abhalten.
Solche Typen haben noch in keiner einzigen Krise geholfen

Um das klarzustellen, meine Kritik geht NICHT primär in Richtung der KVs, wobei es auch da sicher Verbesserungsbedarf gibt.
Es geht vielmehr um ein absolut desolates, weil vollkommen unkoordniertes Dazwischenpfuschen auf Ministeriumsebene, wo Entscheidungen entweder nicht oder so getroffen werden, dass sie die nachgeordneten Stellen regelrecht behindern.
 
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Ich war kürzlich auf Usedom, natürlich auch in Swinemünde. Entlang der Einfallsstrasse zieht sich der sogenannte Polenmarkt.
Neben unzähligen Zigarettenständen und Bekleidungsständen gibt es Schaschlikbratereien und Wurstverkaufsstände. An den Straßenrändern, an den Bäumen offene Mülltüten mit den typischen Abfällen aus dem Imbissbudenbetrieb.
Keine für mich sichtbaren Kontrollen an diesem Tag. Keine für mich sichtbaren prophylaktischen Maßnahmen zur ASP Prävention.
Für mich grenzt das an ein Wunder, das bei dem Grenzverkehr und der bekannt großen SW Population noch keine ASP Fälle aufgetreten sind. Ich war sehr erschrocken über die Unbeschwertheit.
 
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21 Aug 2008
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Ich war kürzlich auf Usedom, natürlich auch in Swinemünde. Entlang der Einfallsstrasse zieht sich der sogenannte Polenmarkt.
Neben unzähligen Zigarettenständen und Bekleidungsständen gibt es Schaschlikbratereien und Wurstverkaufsstände. An den Straßenrändern, an den Bäumen offene Mülltüten mit den typischen Abfällen aus dem Imbissbudenbetrieb.
Keine für mich sichtbaren Kontrollen an diesem Tag. Keine für mich sichtbaren prophylaktischen Maßnahmen zur ASP Prävention.
Für mich grenzt das an ein Wunder, das bei dem Grenzverkehr und der bekannt großen SW Population noch keine ASP Fälle aufgetreten sind. Ich war sehr erschrocken über die Unbeschwertheit.
Als ich das letzte mal auf Usedom war, habe ich sogar noch Freilandhaltung bei Hausschweinen gesehen. Irgendjemand hat dann gesagt, daher kämen die Schecken in der SW-Population.
 
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19 Mai 2011
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Usedom ist ein jagdlicher Traum und nebenbei eine landschaftliche Schönheit.
Bei all den gesammelten Erfahrungen bezüglich ASP bin ich verblüfft über die fehlende Angst bzgl. ASP.
 
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Usedom ist ein jagdlicher Traum und nebenbei eine landschaftliche Schönheit.
Bei all den gesammelten Erfahrungen bezüglich ASP bin ich verblüfft über die fehlende Angst bzgl. ASP.
Usedom mag vieles sein oder haben, die schönsten Strände Deutschlands zum Beispiel.
Aber ein "jagdlicher Traum" ist die Insel sicher nicht.
 
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es eght einfach immer weiter:
Aber nicht durch den Zaun gekommen. Da die Polen nichts machen, werden auch immer wieder Fälle rüberschwappen und hoffentlich nicht über den doppelten Zaun kommen.

Die demotivierenden Stänker hier sind wirklich unerträglich, da sie nichts zur Lösung beitragen. Die Behörden vor Ort sind wirklich unglaublich engagiert und dicht dran am Geschehen. Sie sagen, dass leider viel zu viele Jäger nicht mitziehen. Nicht reduzieren wollen. Da liegt das Problem. Die Jagd schafft sich gerade selbst ab. Wir Jäger müssen nun unserer Verantwortung um jeden Preis gerecht werden
 
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Aber nicht durch den Zaun gekommen. Da die Polen nichts machen, werden auch immer wieder Fälle rüberschwappen und hoffentlich nicht über den doppelten Zaun kommen.

Die demotivierenden Stänker hier sind wirklich unerträglich, da sie nichts zur Lösung beitragen. Die Behörden vor Ort sind wirklich unglaublich engagiert und dicht dran am Geschehen. Sie sagen, dass leider viel zu viele Jäger nicht mitziehen. Nicht reduzieren wollen. Da liegt das Problem. Die Jagd schafft sich gerade selbst ab. Wir Jäger müssen nun unserer Verantwortung um jeden Preis gerecht werden
Wenn die Jagd dort fest in einheimischer, ostdeutscher Hand läge, gäbe es das Problem mit der ASP in diesem Umfang gar nicht
 
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Eine Spekulation, die meisten Brandenburger Jäger die auch von hier stammen sind schon ziemlich alt und ziemlich wenige. Demographie lässt sich nicht bescheißen.


CdB
 
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Aber nicht durch den Zaun gekommen. Da die Polen nichts machen, werden auch immer wieder Fälle rüberschwappen und hoffentlich nicht über den doppelten Zaun kommen.


Weißt du zufällig wie der Zaun dort (Nationalpark) verläuft. Ich könnte mir vorstellen, dass der dort einige Probleme haben könnte. Nicht nur durch Beschädigung und Diebstahl, sondern bedingt durch die geographischen Verhältnisse.

CdB
 

z/7

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Eine Spekulation, die meisten Brandenburger Jäger die auch von hier stammen sind schon ziemlich alt und ziemlich wenige. Demographie lässt sich nicht bescheißen.


CdB
Ich erinnere einen Post aus diesem Forum aus jüngerer Vergangenheit, in dem der postende klar eine jagdliche Situation in einem ASP-Gebiet beschrieb, und sagte, er läßt jetzt den Finger grade, weil es ihm zu blöd ist, die Sau zu versorgen und dann abzuliefern. Dachte mir mein Teil, als ich das gelesen hab. Dürfte nicht der einzige sein.

1. ist es menschlich verständlich, und 2. ist dieses Verhalten so offensichtlich die Konsequenz aus dem Geschehen, daß ich mich schon die ganze Zeit frage, wie man amtlicherseits überhaupt auf die Idee kommen kann, die Jäger könnten es richten. Vllt gibt man sich da tatsächlich Illusionen hin, die man als Förster nach jahrzehntelangem Kampf um Rehwildabschußquoten nicht mehr hat.

Da gehört das KSK rein und niemand sonst.
 
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Weißt du zufällig wie der Zaun dort (Nationalpark) verläuft. Ich könnte mir vorstellen, dass der dort einige Probleme haben könnte. Nicht nur durch Beschädigung und Diebstahl, sondern bedingt durch die geographischen Verhältnisse.

CdB

Genau an der Stelle nicht, aber als ich zuletzt im NP war hatten die an der Oder einen festen Zaun. Problem ist, dass der nicht auf der Flußseite stehen darf, sondern binnenlands und dann die Zufahrten zum Deich und die Polder quasi individuell abgezäunt werden müssen. Dafür hatten die damals Netzzäune genommen ...
 
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19 Mai 2011
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Zum Thema behördlicher Einsatz von Spezialkräften.

Als erstes gehörte tenporär das Reviersystem aufgehoben und alle Jäger, die jagen wollen im Umkreis mit Technik ausgestattet.
Natürlich zeitlich befristet und entschädigt.
 
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