ASP in Deutschland aktuell

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Was für ein Geschwurbel!! Ich hoffe, du kannst das auf fortgeschrittenen Alk/Schaumbadkonsum schieben.

Kleiner Tip, wenn du schon solch einen Schaysshaufen absonderst, dann mach wenigstens ab und zu einen Absatz oder/und eine Leerzeile rein. Das ist nicht nur inhaltlich, sondern auch von der Übersicht und Lesbarkeit eine

ZUMUTUNG


CdB
Hat er denn unrecht mit seiner Analyse?
 
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17 Jun 2013
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...
Meine Frage, was denn mit meinem Hund passieren wird, wenn er denn tatsächlich mal mit einem an ASP verendeten Wildschwein in Kontakt kommt, ist bis heute unbeantwortet.
...

Das ist ja auch der Grund, weshalb ich Schweißhunde als ungeeignet halte, die sind es gewohnt am Ende "zuzupacken" . Aber ich bin kein Nachsucheführer, vielleicht kann man den Hunden ja beibringen, zwischen der Kadaversuche und der Schweißfährte zu unterscheiden und das Verhalten entsprechend anzupassen.

Die Hunde in unserem Gebiet, egal ob Kadaver oder Nachsuche, werden nach dem Einsatz desinfiziert. Wie das genau geht weiß ich nicht (Mittel?) aber ein bekannter NS-Führer erklärte mir, dass das mittlerweile gut funktioniert.

Ob das wissenschaftlich bewiesen ist, weiß ich leider nicht.

Das die ASP keine Gefahr für Deinen Hund darstellt, weißt Du aber, oder? Du hast das so sonderbar formuliert.
 
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17 Jun 2013
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-quercus-, was taugt die "motivierte und hoffnungsvolle Stimmung" wenn sie schon bei
leisem Gegenwind in sich zusammen fällt?
Bei der MoPo scheint auch noch ein "Mitarbeitendes" Etwas Kapazitäten über zu haben!
Was Frau Senger entgegen weht ist kein leiser Gegenwind sondern ein Sturm. Aber sie ist seit vielen Jahren im Geschäft und hält das in meinen Augen ziemlich gut aus, auch weil der Landrat hinter Ihr steht. Aber sie kämpft oft gegen Windmühlen.

Wie gut das Ministerium von Frau Nonnenmacher in dieser Situation arbeitet kann ich nicht beurteilen, sie selber gilt auch als recht taff, mit einem manchmal rauen Führungsstil. Aber auch das Ministerium ist traditionell personell und finanziell recht dünn aufgestellt (wie in allen Bundesländern, siehe sämtliche Fleischskandale der letzten Jahre)
 
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17 Jun 2013
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@Klosterwald
Meinst Du, die Helfer in den Flutgebieten haben alle eine schriftliche Bestätigung, dass ihre Hilfe das eigene Leben nicht gefährdet?
Meinst Du, die Heferinnen in der Corona Krise haben alle eine schriftliche Bestätigung, dass sie ihre eigene Gesundheit nicht aufs Spiel setzten?
Und, bekommst Du bei der Drückjagd vom Jagdleiter schriftlich bestätigt, dass Dein Hund garantiert keinen Schaden bei Sauenkontakt erleidet?

Für mich hört sich das nach Besserwisserei und Ausrede an. Sich vor der Verwaltung aufplustern, unrealistische Forderungen stellen, wichtig tuen anstelle sich selber zu informieren und aktiv zu werden. Es hindert Dich doch niemand daran, in der Kreisbehörde in Brandenburg anzurufen und zu fragen, wie sie dort mit dem Thema umgehen und wie sie verhindern, dass Suchhunde den Virus verschleppen.

Das Friedrich-Loeffler-Institut kann man bestimmt auch kontaktieren und dort fragen, welche Gefahr von und für Suchhunde ausgeht.

Dann könntest Du Deiner Behörde mit Infos und Deienm Hund helfen, so hilfst Du keinem.
 
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Was bitte ist unrealistisch an der Forderung, dass ich VORHER wissen will, was NACHHER mit meinem Hund passiert?
 
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Für mich hörte sich Dein Post nach einer Garantie an, nicht nach der Frage zu einem Verfahren.
 
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1. ist es menschlich verständlich, und 2. ist dieses Verhalten so offensichtlich die Konsequenz aus dem Geschehen, daß ich mich schon die ganze Zeit frage, wie man amtlicherseits überhaupt auf die Idee kommen kann, die Jäger könnten es richten. Vllt gibt man sich da tatsächlich Illusionen hin, die man als Förster nach jahrzehntelangem Kampf um Rehwildabschußquoten nicht mehr hat.

Da gehört das KSK rein und niemand sonst.
Lieber z/7, es gehört zwar nicht so richtig zum Thema, aber was das Rehwild betrifft, ist es in einigen Staatswaldgebieten in der Tat nicht so. Dort habt ihr ganze Arbeit geleistet. Ich kenne da Reviere beim Staat, da sieht man tagelang kein Rehwild mehr, obwohl man zur optimalen Zeit an optimalen Plätzen unterwegs ist. Also bitte bei der Wahrheit bleiben.
Ich kenne bei euch Ecken, da beschweren sich schon einfache Naturfreunde und Wanderer das sie kein Wild mehr zu Gesicht bekommen.
Was das Schwarzwild betrifft, ist es völlig anders gelagert und nicht vergleichbar mit Wiederkäuern, die einmal im Jahr setzten und, wie beim Rehwild, in Ausnahmefällen bis zu drei Jungtiere produzieren. Über die Reproduktion des Schwarzwildes brauche ich hier sicher nichts zu sagen.
Ich will nur daran erinnern, daß es bereits zu DDR-Zeiten riesige, sehr schwer zu bejagende Felder gab. Warum explodierten denn die Schwarzwildbestände nach der Wende ?
Wenn man in den heutigen Minijagdrevieren nach gutdünken schalten und walteten kann wie es einem gefällt, kommt eben sowas dabei raus. Damals gab es einheitliche Abschussrichtlinien, die wissenschaftlich erarbeitet worden sind. Wenn heute lustig drauf los geballert wird, dann muss man sich auch nicht wundern warum die Bachen ständig rauschig werden.
Es gibt sicher auch andere Gründe, aber über Fehler in der Bejagung spricht man ja nicht gern. Umkehren lassen diese sich sowieso nicht mehr, dass Jagdsystem selbst ist dazu nicht geeignet, mit seinen Zwergenrevieren und meine, deine, seine und jeder kann machen was er will, weil er meint die Biologie einer Art durch scharfe Bejagung aushebeln zu können, haben die Büchse der Pandorra geöffnet.
Jede Rotte die durch Jagddruck dezimiert wird und auseinander fällt, beginnt sich verstärkt zu reproduzieren.
Das ist doch alles nichts neues und war zu DDR-Zeiten schon lange wissenschaftlich festgestellt worden und man trug dem auch Rechnung bei der Abschussplanung.
Von mir aus könnt ihr jetzt über mich herfallen.
Der Käs ist gegessen. Vielleicht ist die ASP auch eine Chance die Bestände zu resetten und danach wieder mit einer vernünftigen Bejagung zu starten, die die Rottenstruktur erhält.
 
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Ich finde es lustig, dass keiner mehr den Booster für die Schwarzwildpopulation erwähnt: das EEG. Aufgrund dieses Gesetzes hat sich die Anbaufläche von Mais vervielfacht.
 
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Klima , Mais ( inklusive Schimmelpizgift ) , Mast sind die Faktoren für die zum Teil erhöhten Bestände, nicht die zerschosse Rottenstruktur.
Hier ständig den schwarzen Peter irgendjemanden zuzuschieben bringt doch nichts MEHR..ASP kommt auch in mein und dein Revier.
Wir sollten uns darauf einstellen. Soviel erlegen wie möglich, andere Jagden hinten anstellen und wenns soweit ist , die Behörden unterstützen..
Und wer will kann sich einen Heli mieten und mal übern Wald / Mais fliegen um die Sauen zu erlegen🤣
 
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Die Jagd zu DDR Zeiten kann man nicht mehr mit heute vergleichen. Da waren ganz andere Strukturen, andere Bewirtschaftung der Felder und vieles mehr.
Wir müssen uns den heutigen Gegebenheiten stellen - und die sind nicht optimal für uns. Von den gestiegenen Maisflächen für die Biogasanlagen über unterschiedliche Bejagungsstrategien und über eine geänderte Einstellung zur Jagd bei etlichen Jägern. Was haben mich da für große ungläubigen Gesichter mit einem riesengroßen Fragezeichen mitten drin angeschaut als ich gesagt habe das wir hier Revierübergreifend jagen. Für viele unvorstellbar bzw. absolutes NoGo.
Aber nur so können wir wieder Herr der Lage werden.
Daher habe ich den Vorschlag mit den beiden großen revierübergreifenden Jagden auch sofort befürwortet. Wenn die Unterstützung durch unsere Behörden kommt und uns die Landesregierung keine Knüppel zwischen die Beine haut dann sollte klappen. Und wenn es dann funktioniert und die Strecke zeigt das wir Recht haben dann werden wir das auch auf jeden Fall wiederholen.
Erstmal steht jetzt die Planung an. Und die Zusagen der Behörden.


Gruß der olle pudlich
 
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Aha - und warum kann mir das die Veterinärbehörde nicht versichern?
Woher weißt du das, was macht Dich so sicher?
Über die Maßnahmen bei einem festgestellten ASP Nachweis, dem Einsatz der Jagdhunde und auch der Kadaverhunde in solchen Bereichen wird seit Jahren umfangreich berichtet. Sowohl hier im Forum, durch die LJV und andere behördliche Stellen. Von daher war es durchaus möglich entsprechende Kenntnisse zu bekommen.

Zum Einsatz der Kadaversuchhunde:
aus meiner Sicht wurde (leider) zumindest zu Beginn wenig praxisorientiert vorgegangen, sondern eher hektisch und wenig zielgerichtet.
Dadurch wurde ein potenziell sehr gutes Hilfsmittel doch arg "beschnitten". Vielleicht wird es sich aber künftig verbessern.

wipi
 
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Dadurch wurde ein potenziell sehr gutes Hilfsmittel doch arg "beschnitten". Vielleicht wird es sich aber künftig verbessern.

wipi

Wurde hier nicht irgendwann der Hundeeinsatz in Frage gestellt?
Sinngemäß 500 Euro am Tag mitnehmen und wichtig aussehen?

Ich meine es sollte evaluiert werden. Wäre interessant zu wissen, wie die Einsatzleitung den Hundeeinsatz beurteilt.
 
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