ASP in Deutschland aktuell

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Ich hab`s schon vor`m Urlaub geschrieben: Man setzt auf provisorische Zäune und meint,man kann damit eine Seuche aufhalten !Auch hier im Forum dreht sich fast alles nur um Zaunbau ! Wie das dann aussieht,kann man im www. zur Genüge "bewundern". Ich lach mir jedesmal `nen Ast.Vielleicht sollten die Pandemiespezialisten für Schweinepest mal bei denen nachfragen,die das damals relativ schnell in den Griff bekommen haben...
Das dicke Ende bahnt sich schon an,niemand will mehr Wildsau kaufen.
ESP bzw. heute heißt sie KSP ist ein völlig anderer Virus. KSP läuft sich von alleine tot. ASP tut das nicht.
 
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Hier bei uns zu Hause hat der Landrat die Jäger aufgefordert, ab sofort auf Jagdreisen nach Brandenburg zu verzichten. Die Hilfe bei der Reduzierung der Bestände könnte also geringer werden.

Allerdings glaube ich im Moment noch nicht, dass die Jäger sich dadurch abhalten lassen. Hoffentlich hat jeder aber ein Hygienekonzept verinnerlicht.
Wer als Jäger dorthin fährt hat nach meiner Meinung den Knall nicht gehört.
Jagd im klassischen Sinn wird eh nur ein kleiner Teil der Reduktion sein. Neben Durchseuchung wird es vermutlich über Saufänge und andere, dem Seuchengesetz geschuldeten Formen versucht werden.
Den Gedanken, dort jetzt mal "richtig Strecke machen zu können", sollte man sich abschminken.

wipi
 
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Es geht nicht um das Seuchengebiet, es geht um GANZ Brandenburg. Kenne viele, die dort ein paar Drückjagden im Jahr mitgemacht haben.

Ich habe selber gerade eine Einladung für eine DJ nördlich von Berlin bekommen.

In Ostsachsen, unweit der polnischen Grenze, habe ich selber ein Revier. Dort werde ich einen Satz Jagdklamotten einlagern, die nicht mehr den Heimweg in den Westen antreten werden.

Aber ob das alle wegen einer DJ machen werden ?
 
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Ich bin viel auf den Straßen unterwegs, die Maisfelder werden abgeerntet, aber man sieht weit und breit keine Jäger, die angestellt sind. Hier bei uns ist m.W. noch kein SW mit ASP gefunden worden. Trotzdem wäre es angebracht, die Schwarzkittel scharf zu bejagen.
Sind die Revierinhaber hier daher etwas leichtsinniger? Oder liegt es daran, das das Fleisch nicht so schnell verkauft werden kann?
Bei der nächsten HR-Versammlung werde ich mal nachfragen.
D.T.
 
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Äpfel mit Birnen vergleichen,
oder hast du bereits einmal die ASP bekämpft und "relativ schnell in den Griff bekommen"?
Wenn ja; bitte wo und wenn nein:
Kein Wunder das dich niemand fragt; bei dieser Aussage und dem Vergleich!

Prinzengesicht
Mich wundern immer wieder solche Posts wie Deines ! Die ESP und die ASP haben nun mal eine Gemeinsamkeit,nämlich daß sie sich von Sau zu Sau übertragen .Wie infektiös das jeweils ist,spielt erstmal keine Rolle.In meiner Sicht ist es schon allein lachhaft,auf lavede Zäunungen zu setzen ! Und dann "Jäger mache mal !" Wie wir das damals gemacht haben,hatte ich bereits geschrieben !!! Aber dafür ist dann wohl kein Geld im reichen Deutschland da,sehr wohl für Alibizäune.
 
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Ich bin viel auf den Straßen unterwegs, die Maisfelder werden abgeerntet, aber man sieht weit und breit keine Jäger, die angestellt sind. Hier bei uns ist m.W. noch kein SW mit ASP gefunden worden. Trotzdem wäre es angebracht, die Schwarzkittel scharf zu bejagen.
Sind die Revierinhaber hier daher etwas leichtsinniger? Oder liegt es daran, das das Fleisch nicht so schnell verkauft werden kann?
Bei der nächsten HR-Versammlung werde ich mal nachfragen.
D.T.
Das kann ich dir sagen. Jedenfalls, was eine der wildreichsten Gegenden Mecklenburgs betrifft:
Kein Wildhändler mehr da. Entweder durch Corona oder wegen Reichtum geschlossen.
Die Preise völlig im Keller. Die Jagd ist flächendeckend quasi eingestellt. Geschossen wird nur auf Bestellung. Sonst nicht.
Selbstvermarktung logistsch praktisch nicht möglich.
An die ganz Schlauen hier:
Es gibt kaum noch Abnehmer. Gastro ist fast komplett weg.
Und wir reden hier nicht von ein paar Kilo Wildpret, sondern von Tonnen ...
 
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Es geht nicht um das Seuchengebiet, es geht um GANZ Brandenburg. Kenne viele, die dort ein paar Drückjagden im Jahr mitgemacht haben.
Man hätte lieber in BB, wie ja offiziell immer wieder betont, den Wildbestand massiv und effizient absenken sollen, statt seit 1990 jährliche Jagdspiele für Gäste zu veranstalten. Ich habe nie so viele jagdlose und jagderfahrungslose Gäste auf Jagden gesehen wie in BB. Wenn es ein Land gibt in dem die Stöberjägerschen Effizienzjagdkonzepte am meisten konterkariert werden, dann ist es BB. Man schmückte sich immer mit ein paar Vorzeigejagden, sah aber über die große Masse jagdlichen Elends immer hinweg.

Sicherlich muss man aber mal erlebt haben wie in der an die ASP direkt angrenzende Oberförsterei Hammer 80 Schützen von überall her nach gefühlten 100 Schüssen um Ministrecken im einstelligen Bereich stehen, um dieses posting zu verstehen.

Und sicherlich gehört Eingeständnis und Selbstreflektion auch bei einigen Foristi dazu. Strecken, die anschließend im kollabierten Wildhandel so gut wie verschenkt wurden.

Der wautzebautz ist damit aber nicht gemeint ;)
 
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Das kann ich dir sagen. Jedenfalls, was eine der wildreichsten Gegenden Mecklenburgs betrifft:
Kein Wildhändler mehr da. Entweder durch Corona oder wegen Reichtum geschlossen.
Die Preise völlig im Keller. Die Jagd ist flächendeckend quasi eingestellt. Geschossen wird nur auf Bestellung. Sonst nicht.
Selbstvermarktung logistsch praktisch nicht möglich.
An die ganz Schlauen hier:
Es gibt kaum noch Abnehmer. Gastro ist fast komplett weg.
Und wir reden hier nicht von ein paar Kilo Wildpret, sondern von Tonnen ...
Nicht nur in MeckPomm.
Und das war auch vor Corona schon so.
Gruß-Spitz
 
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Es geht nicht um das Seuchengebiet, es geht um GANZ Brandenburg. Kenne viele, die dort ein paar Drückjagden im Jahr mitgemacht haben.

Ich habe selber gerade eine Einladung für eine DJ nördlich von Berlin bekommen.

In Ostsachsen, unweit der polnischen Grenze, habe ich selber ein Revier. Dort werde ich einen Satz Jagdklamotten einlagern, die nicht mehr den Heimweg in den Westen antreten werden.

Aber ob das alle wegen einer DJ machen werden ?
Das ist jetzt nicht böse oder persönlich gemeint, aber Leute wie du, als Pächter eines Revieres weit vom eigenen Lebensmittelpunkt entfernt, sind eher Teil des Problems, denn der Lösung.
 
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Immerhin hat vielleicht der eine oder andere Jäger auch mal ein Stück mit nach Hause genommen - ich zum Beispiel. Das geht jetzt natürlich nicht mehr. Noch ein Vermarktungsweg weg.
 
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Das ist jetzt nicht böse oder persönlich gemeint, aber Leute wie du, als Pächter eines Revieres weit vom eigenen Lebensmittelpunkt entfernt, sind eher Teil des Problems, denn der Lösung.
Ich habe von Anfang an immer eine ganze Truppe örtlicher Jäger (kostenlos) mitjagen lassen, dass hat auch immer sehr gut geklappt. Außerdem bin ich gefühlt öfter vor Ort im Osten als hier mancher Jäger in seinem heimatlichen Revier.

Aber z.B. mein Reviernachbar, ein Ostdeutscher, hat sein Revier nur als Geldanlage gekauft. Außer zur gemeinsamen Drückjagd ist er nie dort. Gibt es natürlich auch.
 
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Mich wundern immer wieder solche Posts wie Deines ! Die ESP und die ASP haben nun mal eine Gemeinsamkeit,nämlich daß sie sich von Sau zu Sau übertragen .Wie infektiös das jeweils ist,spielt erstmal keine Rolle.In meiner Sicht ist es schon allein lachhaft,auf lavede Zäunungen zu setzen ! Und dann "Jäger mache mal !" Wie wir das damals gemacht haben,hatte ich bereits geschrieben !!! Aber dafür ist dann wohl kein Geld im reichen Deutschland da,sehr wohl für Alibizäune.
ASP und KSP sind nicht vergleichbar. ASP hat die dumme Eigenschaft, dass sich Sauen untereinander nur schwer im Verhältnis zur KSP infizieren, so dass immer ein Bestand an Schwarzwild in der Region erhalten bleibt.
Kadaver sind bei der ASP aber ewig lange infektiös, was dazu führt, dass sich immer mal wieder Sauen daran anstecken können, und so die Seuche wieder aufflackert.
Deshalb läuft sich ASP nicht selbst tot, KSP schon.
 
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