ASP Kadaversuchhund in Brandenburg gesucht

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#46
Klar um gleich danach wieder eins von den Behörden übergebraten zu bekommen.
Pff, sicher nicht.
Ja, so kann man denken.

Andere nutzen solche Möglichkeiten, um sich Netzwerke in diesen Behörden zu schaffen, und können Probleme dann ggfs. auf dem kleinen Dienstweg lösen.

Jeder kann frei entscheiden, welchen Weg er für den intelligenteren hält.
 
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#48
Andere nutzen solche Möglichkeiten, um sich Netzwerke in diesen Behörden zu schaffen, und können Probleme dann ggfs. auf dem kleinen Dienstweg lösen.
Was nutzen Dir Netzwerke in Landes- oder Kreisbehörden wenn Deppenminister Horsthofer mal wieder im Bund den engagierten Soll-Übererfüller für Brüssel spielt???
Dann kriegst Du von den Behörden wieder einen Arschtritt von vorne mit spitzem Stiefel und dein aufgebautes Netzwerk aus dem LK sagt nur: "Sorry kommt vom Bund, können wir nix machen!"

Die Ausbildung entsprechender Suchhunde, sofern man das ernsthaft vorgehabt hätte, müsste abgeschlossen sein, bevor der erste ASP-Fall in D auftritt. Ich fange ja auch nicht an, einen Rettungsschwimmer auszubilden, wenn jemand im See um Hilfe schreit!
Löblich ist die Ausbildung von Hunden in SH, aber welche ASP-Länder grenzen denn an SH und welche an das Bundesland indem jetzt die ASP aufgetreten ist??? Hier hat Brandenburg wie ein Großteil der restlichen Republik geschlafen. Hat jemand im Westen, nach dem Auftreten der ASP in Belgien begonnen Hunde auszubilden? Zeit war seitdem auch da...

WmH
Schorse
 
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#49
Hat jemand im Westen, nach dem Auftreten der ASP in Belgien begonnen Hunde auszubilden? Zeit war seitdem auch da...

WmH
Schorse
Nur mal so zur Info, im Saarland wurde schon letztes Jahr damit begonnen 6 Wildschweinkadaversuchhunde auszubilden. Ich weiß nicht wie Stand der Dinge ist, aber es sollten noch weitere ausgebildet werden. Das Ganze wurde durch das Umweltministerium als oberste Jagdbehörde in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Jäger des Saarlandes und einer privaten Hundeschule sowie eines Ausbilders von der Diensthundestaffel der Polizei in Gang gesetzt.

VG
 
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#50
Nur mal so zur Info, im Saarland wurde schon letztes Jahr damit begonnen 6 Wildschweinkadaversuchhunde auszubilden. Ich weiß nicht wie Stand der Dinge ist, aber es sollten noch weitere ausgebildet werden. Das Ganze wurde durch das Umweltministerium als oberste Jagdbehörde in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Jäger des Saarlandes und einer privaten Hundeschule sowie eines Ausbilders von der Diensthundestaffel der Polizei in Gang gesetzt.
Schön, so sollte es in jedem Bundesland sein! Aber ich glaube ein paar gibt es noch neben SH und dem Saarland!?!?!?!?! Finde ich aber gut das nicht alle seelig schlafen...(y)
 
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#51
Was nutzen Dir Netzwerke in Landes- oder Kreisbehörden wenn Deppenminister Horsthofer mal wieder im Bund den engagierten Soll-Übererfüller für Brüssel spielt???
Dann kriegst Du von den Behörden wieder einen Arschtritt von vorne mit spitzem Stiefel und dein aufgebautes Netzwerk aus dem LK sagt nur: "Sorry kommt vom Bund, können wir nix machen!"

Die Ausbildung entsprechender Suchhunde, sofern man das ernsthaft vorgehabt hätte, müsste abgeschlossen sein, bevor der erste ASP-Fall in D auftritt. Ich fange ja auch nicht an, einen Rettungsschwimmer auszubilden, wenn jemand im See um Hilfe schreit!
Löblich ist die Ausbildung von Hunden in SH, aber welche ASP-Länder grenzen denn an SH und welche an das Bundesland indem jetzt die ASP aufgetreten ist??? Hier hat Brandenburg wie ein Großteil der restlichen Republik geschlafen. Hat jemand im Westen, nach dem Auftreten der ASP in Belgien begonnen Hunde auszubilden? Zeit war seitdem auch da...

WmH
Schorse
Soweit ich mich erinnere gab es vor Monaten in Brandenburg schon den Aufruf ASP Hunde auszubilden und bereit zu stellen. @Katerle hatte m.E.nach darüber in einem anderen Faden berichtet.
Nur hat sich keiner gemeldet und ehrlich gesagt waren Hunde die nach verendeten bzw. in fortgeschrittener Verwesung befindliche Tierkadaver bisher nicht im Anforderungsprofil der heimischen Jäger zu finden sondern man fokussierte sich in der Hundeführung auf die lebendige oder, in meinem Fall evtl. just präfinale Ausgabe derselben Sues spezies.

Wild"unscharfe" Such-Labbis mit solch klingenden Namen wie die in Schleswig Holstein findet man in der Mark Brandenburg noch eher selten.

Und bei allem innerlichen grinsen ob der Labby und Spione italiano Fraktion aus S-H, kann man jegliches Engagement in diesen Zeiten nur begrüßen und ich hoffe ehrlich, dass die Hundeführer seitens unserer Landesforstes mit einem großzügigen jagdlichen Präsent in unseren herrlichen Wäldern für ihren altruistischen Einsatz bedacht werden.
 
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#53
Ja, Point taken, das mit dem Jagdhund und freier Kadaversuche geht schwierig. Aber würde es nicht funktionieren, mit den Hund an der Leine das Revier abzusuchen? Habe so auch schon einige Kadaver / Knochen beim Pirschen gefunden.
Wenn man den Zeitbedarf und Aufwand zu Grunde legt,

dessen es bedarf, um einen Kadaver im Wald (oder Mais) zu finden, dann ist das Führen eines Kadaversuchhundes an der Leine recht uneffektiv, weil es schnell gehen muss (hatte neulich einen FAZ-Artikel verlinkt, in dem ein kanadischer Wissenschaftler aufgelistet hat, wie hoch der personelle Aufwand ist, einen im Wald verirrten zu finden...).

Da ist der entsprechend ausgebildete Bringselverweiser einfach schneller - er muss halt erst ausgebildet werden.

Gruß,

Mbogo
 
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#54
Soweit ich mich erinnere gab es vor Monaten in Brandenburg schon den Aufruf ASP Hunde auszubilden und bereit zu stellen. @Katerle hatte m.E.nach darüber in einem anderen Faden berichtet.
Nur hat sich keiner gemeldet und ehrlich gesagt waren Hunde die nach verendeten bzw. in fortgeschrittener Verwesung befindliche Tierkadaver bisher nicht im Anforderungsprofil der heimischen Jäger zu finden sondern man fokussierte sich in der Hundeführung auf die lebendige oder, in meinem Fall evtl. just präfinale Ausgabe derselben Sues spezies.

Wild"unscharfe" Such-Labbis mit solch klingenden Namen wie die in Schleswig Holstein findet man in der Mark Brandenburg noch eher selten.

Und bei allem innerlichen grinsen ob der Labby und Spione italiano Fraktion aus S-H, kann man jegliches Engagement in diesen Zeiten nur begrüßen und ich hoffe ehrlich, dass die Hundeführer seitens unserer Landesforstes mit einem großzügigen jagdlichen Präsent in unseren herrlichen Wäldern für ihren altruistischen Einsatz bedacht werden.
Da wird Dir geholfen!

Mbogo
 
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#55
Angesichts der Gelder und Schäden, die jetzt im Raum stehen, sollte es ja kein Problem sein entsprechende finanzielle Anreize zu schaffen und nicht nur zu appellieren, während man alles andere bezahlt und entschädigt. Ich bin mir auch sicher, da wird es für viele Jahre Bedarf geben. Der JGHV könnte sich deshalb schon mal eine passende Prüfung überlegen, sonst machen die Dissidenzvereine das Rennen.

Versicherungs- und jagdrechtlich sind auch noch Fragen zu klären, die man jetzt im Eifer und der Eile des Gefechtes noch gar nicht auf dem Schirm hat.
 
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#56
Wenn man den Zeitbedarf und Aufwand zu Grunde legt,

dessen es bedarf, um einen Kadaver im Wald (oder Mais) zu finden, dann ist das Führen eines Kadaversuchhundes an der Leine recht uneffektiv, weil es schnell gehen muss (hatte neulich einen FAZ-Artikel verlinkt, in dem ein kanadischer Wissenschaftler aufgelistet hat, wie hoch der personelle Aufwand ist, einen im Wald verirrten zu finden...).

Da ist der entsprechend ausgebildete Bringselverweiser einfach schneller - er muss halt erst ausgebildet werden.

Gruß,

Mbogo
Genau ! Am Riemen wäre das völlig uneffektiv. Eher schon kann man sich an den schwarzen "Geiern" des Nordens orientieren...
 
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#57
Angesichts der Gelder und Schäden, die jetzt im Raum stehen, sollte es ja kein Problem sein entsprechende finanzielle Anreize zu schaffen und nicht nur zu appellieren, während man alles andere bezahlt und entschädigt. Ich bin mir auch sicher, da wird es für viele Jahre Bedarf geben. Der JGHV könnte sich deshalb schon mal eine passende Prüfung überlegen, sonst machen die Dissidenzvereine das Rennen.

Versicherungs- und jagdrechtlich sind auch noch Fragen zu klären, die man jetzt im Eifer und der Eile des Gefechtes noch gar nicht auf dem Schirm hat.
Die Gelder die im Feuer stehen, sind geringe Summen. Die Politik hat sich entschieden, die Landwirte zu opfern, um der Transportbranche keine Grenzkontrollen zumuten zu müssen. Es gibt für die Verbreitung der ASP nur eine echte Ursache: osteuropäische Fleischerzeugnisse in rollenden Verteilergefährten. Grenzkontrolle mit Hund und fünfstellige Bußgelder an Oleg und seinen deutschen Spediteur und Ruhe wär gewesen. So stirbt der Bauer und deren Land wird verkauft? Die Investoren stehen schon bereit.
 
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#58
Ich finde es sehr bedenklich, wenn sich in solchen Not- und Katastrophenfällen Jäger der Zusammenarbeit mit den Behörden verweigern, die beleidigte Leberwurst spielen und von der Seitenlinie kommentieren.
Gerade in solchen Fällen ist die Kompetenz und die Revierkenntnis der Jäger gefragt. Gerade in solchen Fällen können Jäger unterstreichen, dass ihre Privilegien gerechtfertigt sind und sie notwendig, systemrelevant sind.
Hilfsbereitschaft und Interesse am Gemeinwohl und scheint hier bei einigen Kommentaren zurückzutreten vor dem persönlichen Interesse am Hobby. Das Ganze noch mit einer guten Prise Fundamentalablehnung der zuständigen Behörden. Mir scheint, das ist kein gutes Rezept für eine Vertretung der Jagdinterressen und deren Privilegien.
Dem kann ich nicht beipflichten. Die Jagd ist kein Privileg sondern neben dem Sammeln die älteste Form der Landnutzung. Ein Naturrecht. Waffenbesitz ist ebenso ein Naturrecht. Ein freier Mann entscheidet, mit welchem Schwert er sich gürtet. Der Sklave steht ohne Waffen da.
 
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#59
Dem kann ich nicht beipflichten. Die Jagd ist kein Privileg sondern neben dem Sammeln die älteste Form der Landnutzung. Ein Naturrecht. Waffenbesitz ist ebenso ein Naturrecht. Ein freier Mann entscheidet, mit welchem Schwert er sich gürtet. Der Sklave steht ohne Waffen da.
Wenn Jagd in diesem Sinne ein Naturrecht wäre, müssten wir konsequenterweise zum Lizenzsystem wechseln.
Solange der freie Mann nicht mit dem Schwert klingelstreichspielende Kinder stellt, soll es ihm zustehen.
Merke: Mit dem Recht des freien Mannes in einer Gesellschaft kommt immer auch die Verantwortung: Helfen und Maß halten. Sonst helfen andere und bestimmen andere das Maß.
 
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#60
Jagd ist kein Privileg,

sondern ein Recht, das man ausüben darf, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Es sind mit dem Recht verschiedene Verpflichtungen verbunden, die in den einführenden Paragraphen des Bundes- und der Landesgesetze zur Jagdausübung stehen und die Für die Jäger verpflichtend sind.

Darunter steht auch die ordnungsgemäße Forst- und Landwirtschaft, die auch durch die Jagd ermöglicht werden muss.

Was sollen diese sinnentleerten Diskussionen, angezettelt von vorgeblichen Jägern, die ganz offensichtlich ihr ureigenstes Gesetz nicht kennen?

Gruß,

Mbogo
 
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