ASP und die Zukunft der Stöberhunde

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#16
Böser Bube! Jetzt fang mal nicht an das halbe Forum zu verunsichern! :p Die einen wissen dann nichts mehr mit dem Hund und die anderen mit dem Wochenende anzufangen. So gehts nicht!
 
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#17
---
Wenn die ASP durch ist geht man von einem Restbestand von 1-5 Sauen auf 1000 Hektar aus, dann wird es nun einmal ein paar Jahre dauern bis es wieder Bestände gibt die den Aufwand einer DJ rechtfertigen.
Na dafür hätte ich aber gerne mal eine Quelle.

Die ASP hat (im Gegensatz zur heimischen Schweinepest) keine sonderlich hohe Ansteckungsrate. Da hier in Europa der Überträger fehlt (eine spezielle Zeckenart), ist die Ausbreitung nur über die Aufnahme von infiziertem Fleisch möglich.

Wenn man die vermutete Ansteckungsrate von 10% des Sauen gegen die Reproduktionsrate von 300% stellt, sollte man eher zunehmende Bestände erwarten.

Das Problem ist eher die Tenazität des Erregers.
 
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#18
Deswegen führt man einen Vorstehhund der nicht nur zugegeben, sehr spezialisiert (liebe Wachtelhundfreunde.... Beißrefelx runter schlucken, habt ihr garnicht nötig :)), auf der DJ eingesetzt werden kann, sondern was mit am schönsten ist auf der Einzeljagd mit Herrchen. Man kann so wunderbar alles Haar- und Federwild bejagen. Beglückende Stunden, wenn der Hund vorsteht, man Beute macht und der Tag zu Hause in der warmen Stube ausklingt. Man lernt dann erst wieder zu schätzen das die vielseitige Jagd mit Hund das schönste ist was man als Waidmann erleben kann. Diese Massenansammlungen voller Testosteron am Sammelplatz morgens vermisst bald kaum jemand mehr...... Übrigens jetzt schnell einen guten Drilling kaufen. Die werden bald anziehen im Preis ;)
 
G

Gelöschtes Mitglied 9073

Guest
#20
Dann arbeitet der Terrier halt mehr unter der Erde, das macht auch Spass. Wäre ja auch eine Möglichkeit das sich die Jäger wieder mehr dem Niederwild und dem Raubwild zuwenden wenn die Sauen bisschen abnehmen. Außerdem werden wir auch weiterhin das andere Schalenwild jagen müssen.
Die alte Jagd kommt nicht wieder, weil es die alten Jäger nicht mehr gibt. Wer heute keine Baujagd betreibt, fängt auch nicht mehr damit an.
 
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#21
Zur Thematik "Wie kommen die Wildschweine damit zurecht" und wie entwickelt sich in ASP Ländern deren Bestand, hier ein interessanter Link aus Estland (Artikel ist in deutsch verfasst):

https://www.looduskalender.ee/n/de/node/914
Na, ja. Interessant finde ich daran höchstens, dass man dort offensichtlich ein wenig lasch mit der Sache umgegangen ist.
Fakt dürfte sein, dass in betroffenen Regionen der BRD umfassend durch die Behörden eingegriffen wird und es lokal zu massiven Einschränkungen kommen wird. Dies betrifft dann nicht nur die Hunde, sondern auch die Jäger selbst. Zu Hause darf man nicht und es ist eigentlich wenig sinnvoll aus Pestgebieten in andere Regionen zu reisen um dort dann aktiv zu werden.

wipi
 
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#23
Na, ja. Interessant finde ich daran höchstens, dass man dort offensichtlich ein wenig lasch mit der Sache umgegangen ist.
Fakt dürfte sein, dass in betroffenen Regionen der BRD umfassend durch die Behörden eingegriffen wird und es lokal zu massiven Einschränkungen kommen wird. Dies betrifft dann nicht nur die Hunde, sondern auch die Jäger selbst. Zu Hause darf man nicht und es ist eigentlich wenig sinnvoll aus Pestgebieten in andere Regionen zu reisen um dort dann aktiv zu werden.

wipi
Der Artikel datiert von 2016 - da waren alle Staaten noch etwas unbedarft.
Anderseits ...seitdem hat sich dort, trotz Implementierung diverser uns auch in Deutschland als durchgreifend verkaufter Maßnahmen und umfassender Behördeneingriffe nicht viel geändert.

Alleine 206 Fälle seit dem 1.1.2018 bei Wildschweinen in dem kleinen Baltenstaat.

https://www.tierseucheninfo.nieders...einepest/afrikanische-schweinepest-21709.html
 
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#24
Ich kenne die ersten Jagdreviere, bei denen dieses Jahr die letzte DJ durchgeführt wurde.
Dort wird es in den Folgejahren nur noch den Gruppenansitz als "Event" geben.
Aus jagdlicher Sicht besteht aus dortiger Sicht keine Notwendigkeit mehr für den organisatorischen und personellen Aufwand. Auch war dort jedes Jahr eine große Meute eingesetzt.
Die Zielvorgaben werden über das Jahr bereits erreicht.
Wo sind diese Revier (Bundesland) ?
 
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#26
agrarheute:
ASP-Ausbruch in der Tschechischen Republik beendet

© ah/landpixel



Wiebke Herrmann, agrarheute
am Donnerstag, 29.11.2018 - 14:26

Nach mehr als 6 Monaten ohne neue Fälle wird der ASP-Ausbruch in der Tschechischen Republik als beendet erklärt.





Seit dem 19. April 2018 sind in der Tschechischen Republik keine neuen Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aufgetreten. Damit gilt der Ausbruch der Seuche, der am 21. Juni 2017 begann, als beendet. Das teilte die Weltorganisation für Tiergesundheit (OiE) mit.

Die tschechischen Behörden haben ein Dokument veröffentlicht, in dem die Maßnahmen in Bezug auf die Wildschweinpopulation zusammengefasst sind. Während der gesamten Ausbruchperiode wurde die ASP bei 230 Wildschweinen nachgewiesen. Alle Fälle befanden sich im ausgewiesenen, 89 km² großen Hochrisikogebiet. Die restlichen Landesteile Tschechiens blieben dagegen verschont von der Seuche.
 
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