Auf den Barrikaden

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16 Seiten um nichts. Das Thema wurde schon x-mal in alle Richtungen durchgekaut und immer wieder haben sich die gleichen Protagonisten Grabenkriege geliefert. das ganze fühlt sich an wie ein Kabarettbesuch bei Atze Schröter.
 
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.... Das letzte, was man da braucht, sind Rehzüchter. Der @Bodo_XJ lebt schon arg in seiner eigenen Welt.
Danke für die Blumen!

Dieses Jahr lernte ich wieder was dazu .... was es in der Form nie gab.
Mit dem extremen Sommer 2022 und der daraus resultierenden extrem früh einsetzenden
Ernte .... der erste Mais verschwand, bevor die Brunft zu Ende war.
Das war zu einer Jahreszeit, wo es immer noch relativ warm und trocken war.
Aus dieser Not musste sich das Rehwild umstellen .... .

Mir fehlt die Erinnerung, ob es beim Rehwild jemals schon so viel Bewegung im
August gab. Das wirkte sich auch auf das Jagen aus - viel Erfahrung war hinfällig.
Mir fehlt belastbare Erinnerung - ähnlich sollte es fast 2003 gewesen sein.
Nur in meiner getrübten Erinnerung war es auch September, bis der Mais dran war.

Das sollte ich mal mit meinen Jagdgenossen palavern ... .
 
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Ich denke, die allermeisten Niederwildheger würden gerne erfahren, wie Du es schaffst, dass die Krähen (und Füchse, Marder...) dein Revier meiden und das obwohl dort die Beute (Niederwild) ja am überquellen ist und Du nach eigener Aussage die intensive Raubwildbejagung ja aufgegeben hast. Das widerspricht allen Erfahrungen derer, die Niederwild aufbauen wollen. Ohne scharfe Raubwildbejagung geht es nach deren Aussage nicht. Die einzigen, die das behaupten sind die Mädels und Jungs der Naturschutzverbände und Tierrechtsorganisationen.
Hm - gefühlt fehlt Dir der Maßstab fürs Niederwild.
Gezählte 40 Hasen pro 100 ha (mit dem Scheinwerfer) sind nichts, gerade notwendige
Grundbesatz, um irgendwas durchzubringen.
Mir zählen bewusst nicht mit moderner Technik, da dann die Vergleichbarkeit fehlt.
Geschätzt müsste man mit Technik dann 70 Hasen zähen.
Aber das ist keine wirklich bedeutender Besatz für eine Niederwildjagd, sondern eher
die notwendige Basis, dass man ein Revier entwickeln kann - das ist eine Tatsache.
Was anders findest Du auch nirgends von mir gepostet.
So viel zur überquellenden Niederwildjagd.
-
Die Zeile ".... eigener Aussage die intensive Raubwildbejagung ja aufgegeben hast. ..."
aus obigem Text ist eine Unterstellung oder Interpretation.
Man muss extrem Raubwildbejagung von der Manpower auch leisten können.
Nachdem sich die Manpower anders aufgestellt hatte, war diese Leistung einfach nicht
mehr zu erbringen.
Selbstredend bejagen wir das Raubwild - das scharf bejagen ist relativ.
Zu dem, der nichts in diese Richtung unternimmt, ist es sicherlich scharf,
Von der theoretisch möglichen Intensität sind wir doch eher weit weg .... .
-
Die Zeile "Die einzigen, die das behaupten sind die Mädels und Jungs der
Naturschutzverbände ..." will ich auch nicht unkommentiert stehen lassen.
Genau diese Mädels und Jungs investieren gerade revierübergreifend, dass wir mehr
tun in diesem Bereich. Man investiert in uns Jäger (u.A. auch mein Revier), dass wir noch
mehr Aktivitäten in Richtung Fuchs & Co. betreiben ... .
Yes - so 'verrückt' scheint die Welt ... da passen die ganzen Vorurteile nicht mehr.
-
Die Zeile "... erfahren, wie Du es schaffst, dass die Krähen (und Füchse, Marder...) dein
Revier meiden ..." wurde auch wieder willkürlich und zusammenhanglos gepostet.
Diese selektive Wahrnehmung ist typisch, zeiht sich konsequent durch alle Postings.
Aus dem Zusammenhang gezogen, intentionspassend zusammengefügt ...
... seriös ist anders - erinnert eher an Bildzeitung.
Es ist eine Tatsache, dass Krähen bei intensiver Bejagung, das Revier meiden.
Sie zeihen einfach ein bisschen um und gut ist das.
Jeder, der sich damit beschäftigt hat, hat eine vergleichbare Erfahrung gemacht.
Noch ein Detail - das Verhalten der Krähen hatte sich schon geändert, nachdem ich
von .222REM auf eine .22-250 umgestellt habe. Sobald das Feld leer ist, wissen die
ganz genau, welcher Acker noch zu meinem Revier gehört - die sind einfach clever.
-
Abschließend - Du magst mit Baum und Forst bewandert sein ... beim anderen
könntest Du weit weg sein, weil nie praktiziert.
 
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Leitgeiß beim Rehwild; das sind mal ganz neue wildbiologische Erkenntnisse😂😂😂😂😂
Das ist echtes Expertentum....
Es war schon immer üblich, Dinge ins Lächerliche zu ziehen, die man selbst nicht
verstehen und erfassen konnte ... aus welchen Gründen auch immer.
Es kann auch mangelnde Erfahrung sein :cool:

Noch ein Detail:
Frage: Wie sprengt man einen Sprung von 50+ Stück Rehwild.
Antwort: Man schießt bewußt die Leitgeiß!

(Das funktioniert bei 20 Stück auch, nur da ist es weniger augenfällig!)
 
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Selten jemanden der so viel Schwachsinn mit so einem Selbsbewusstsein in diesem Forum verzapft erlebt 😂😂😂
Ich muss jetzt nicht Deiner Meinung sein - dafür bitte ich um Verständnis.

Nur könnte es nicht sein, dass man sich unsere lokalen Verhältnisse gar nicht vorstellen kann?
Als Bild - mehr wie 50 Stück Rehwild äsen zusammen?
Das ist wie eine Schafsherde, die sich denn im Laufe des Jahres verteilt.
Es ist ganz einfach etwas 'ungewohnt' und auch etwas anders ... .
 
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Verrennt euch nicht. Reine Feldrehe sind vom Verhalten schon bissl anders als die im Wald, das weiß auch die Wildbiologie. Und wenn die viel markieren, was er irgendwo mein ich mal geschrieben hat, dann haben sie damit auch Erkennungsmöglichkeiten, die über das normale hinausgehen.

Davon ab frag ich mich aber natürlich, warum ein Waldbesitzer, nur weil er nicht davon lebt, keine Veranlassung haben soll, drauf zu schauen, daß er das Geld nicht zum Fenster rauswirft. Im Gegenteil hat man grade aufgrund der kleineren Fläche sowieso wirtschaftliche Nachteile ohne Ende. Das letzte, was man da braucht, sind Rehzüchter. Der @Bodo_XJ lebt schon arg in seiner eigenen Welt.
Chapeau - ganz ehrlich!

'Unser' Drohnen-Team war 2022 in mind. 10 Revieren und dürfte 100+ Kitze markiert haben.
Die fliegen erst seit 2019, mein Nachbar hat vorher schon eine Drohne im Einsatz.
Inzwischen fliegen bei uns ?? Teams aus der Intention Kitzrettung .... .
Letzten Samstag konnte ich von genau 9 Sitzen vernehmen, welche Farbe & welche Nr.
wo gestanden ist - kein Posting kam aus meinem Revier.

Zum Baum bzw. Wald oder Forst - in meinem Revier und von hier aus südlich wächst
auf 500km² eher kein monetär wertvoller Baum.
Wenn ein Baum steht, dann steht er solitär (warum auch immer), steht innerhalb einer
Windschutzhecke oder auf ein paar m², wo man keinen Ackerbau betreiben sollte/kann.
Sowohl im alten und jetzigen Revier liegen wir bei unter 1% Waldanteil.
Mein nördlicher Nachbar ist da anders aufgestellt.
Der hat dort einen ordentlichen Waldbesitz - man sagt ca. 3.000ha.
Nachdem der Waldanteil in dieser Hegegemeinschaft ca. 3.000ha umfasst, kann ich
mit den Zahlen aus dem Vegetationsgutachten umgehen ... alles gut.
Man muss dort nie gewesen sein - diese Zahlen lügen nicht.

5km in Richtung Ost - diese Familie lebt ausschließlich vom und mit dem Wald.
Wir kennen uns seit 4 Jahrzehnten - faktisch seit der Jagdschule.
Dort kann man auch rechnen - trotzdem hat man auch sichtbar Rehwild.
An seinen Jagdtagen hat man reichlich Anblick und die Strecken sind sehr o.k. .

Noch ein Wort zu den Feldgehölzen - Ausnahmen bestätigen die Regel, solange es
Alternativen gibt, wird das Rehwild diese wählen.
Selbst wenn es 'bläst' stellt man sich bevorzugt hinter das Holz.
Erstmalig seit knapp 20 Jahren haben wir dieses Jahr uns beim Ansitz bewusst in
Richtung Gehölz orientiert. Nachdem der Mais so früh geerntet wurde und das
Klima immer noch 'brutal' war, war der bewaldete Einstand die Rettung fürs Rehwild.
Es hat etwas gedauert, bis wir diese völlig veränderte Situation verstanden hatten.

Noch ein Wort zu 'eigenen Welt' .... es ist inzwischen nicht nur meine.
Wir gehen gerne zur Jagd, wir wollen etwas sehen und etwas mit heim bringen.
Im Endeffekt wie ein typischer Jäger.
Nur dafür müssen wir es evtl. etwas anders angehen, organisieren und ... .

Vor einem viertel Jahrhundert hat uns einer der Pächter auf eine Versammlung der
Hegegemeinschaft erklärt, dass die Thematik Niederwild wahrscheinlich vorbei ist.
Wenn wir in 10 Jahren noch etwas jagen wollen, sollten wir über die Bewirtschaftung
von Rehwild nachdenken - das wäre evtl. eine Chance, unsere Jagden zu erhalten.
Als Beispiel brachte er die Zusammenarbeit aus 3 Revieren, nannte Zahlen und
Fakten. Mein altes Revier war eines davon. Der gute Mann wurde etwas belächelt.
Trotzdem hat man uns zugeschaut, nicht unbedingt kopiert, aber verstanden ... .

Jetzt aktuell - ich mit meinen paar 100ha - ich bin doch viel zu klein, um irgend
etwas zu bewegen. Auch beim Niederwild - wenn nicht meine unmittelbaren
Nachbarn einen ähnlichen Aufwand betreiben würden, wäre mein Engagement
völlig in den Wind gepustet.
Rückblickend hatte mein Revier vor 2 Jahrzehnten die geringste Attraktivität.
Mit der Bundesstraße und der Bahnlinie im Revier hatte es auch einfach nicht die
höchste Attraktivität bzw. die Struktur war auch sonst eher bescheiden.
Das war mein Part, meinen Bogen so aufzustellen, dass er trotzdem zwischen den
privilegierten Bögen mithalten konnte - hat sich gut entwickelt.
Im Endeffekt aber auch nur möglich, weil angefangen beim Jagdgenossen bis zur
Kindergärtnerin diesen Strukturwandel wollten - sie wussten es nur nicht.

Daher alles gut!
Unabhängig - aktuell hätte ich wieder 'in den Wald' zurück gekonnt.
Man hat sogar vorsichtig angefragt ... nur das tue ich mir eher nicht mehr an.
Diese Diskussionen hatte ich, auf dem Niveau können wir noch Jahrzehnte erfolglos
weiter diskutieren ... .
 

z/7

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Dieses Jahr lernte ich wieder was dazu .... was es in der Form nie gab.
Was ich damit sagen wollte: Du hast Deine Erfahrungen im Feld, die sind interessant und wertvoll, und ich werd einen Teufel tun, sie in Abrede zu stellen. Dann laß aber auch bitte den Waldjägern ihre Erfahrungen im Wald, die nun mal deutlich andere sind, weil auch das Wild sich dort deutlich anders verhält.
über die Grenzgänger werden wir uns dann schon einig. ;)
 
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Was ich damit sagen wollte: Du hast Deine Erfahrungen im Feld, die sind interessant und wertvoll, und ich werd einen Teufel tun, sie in Abrede zu stellen. Dann laß aber auch bitte den Waldjägern ihre Erfahrungen im Wald, die nun mal deutlich andere sind, weil auch das Wild sich dort deutlich anders verhält.
über die Grenzgänger werden wir uns dann schon einig. ;)
Hm - meine Mitjäger der letzten 20 Jahre kamen alle 'mit Walderfahrung'.
So manche Details haben sie erst im 2. Jahr verstanden ... :unsure:

Die Thematik 'Walderfahrung' will ich hier nicht diskutieren.
Nur bei weit über 5.000ha Begehungsschein und freie Büchse war viel Wald dabei.
Das ist zwar schon 15 Jahre her, aber die Basics und die Diskussionen kenne ich ...
.... bzw. sind ausreichend in Erinnerung verblieben.
 

z/7

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Wald ist nicht gleich Wald, das wird auch gern vergessen. Weiß nicht, was Du vor 15 Jahren im Wald erlebt hast. Aber schließe daraus bitte nicht auf alles, was sich Wald schimpft.
 
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Oh, der Troll ist wieder erwacht...
Hm - gefühlt fehlt Dir der Maßstab fürs Niederwild.
Gezählte 40 Hasen pro 100 ha (mit dem Scheinwerfer) sind nichts, gerade notwendige
Grundbesatz, um irgendwas durchzubringen.
Mir zählen bewusst nicht mit moderner Technik, da dann die Vergleichbarkeit fehlt.
Geschätzt müsste man mit Technik dann 70 Hasen zähen.
Ich geb Dir mal einen Tipp: Zähl zwei Jahre lang parallel mit Scheinwerfer und WBK und Du kannst deine alten Zahlen mit der besseren Technik vergleichen.
Aber das ist keine wirklich bedeutender Besatz für eine Niederwildjagd, sondern eher
die notwendige Basis, dass man ein Revier entwickeln kann - das ist eine Tatsache.
Was anders findest Du auch nirgends von mir gepostet.
So viel zur überquellenden Niederwildjagd.
Klingt da aber anders:
Ganz easy - Fuchs & Co. ... die haben eine unendliche Lebensgrundlage, weil ich ein
wirklich dick besetztes Revier zur Verfügung stelle.

-
Die Zeile ".... eigener Aussage die intensive Raubwildbejagung ja aufgegeben hast. ..."
aus obigem Text ist eine Unterstellung oder Interpretation.
Man muss extrem Raubwildbejagung von der Manpower auch leisten können.
Nachdem sich die Manpower anders aufgestellt hatte, war diese Leistung einfach nicht
mehr zu erbringen.
Selbstredend bejagen wir das Raubwild - das scharf bejagen ist relativ.
Zu dem, der nichts in diese Richtung unternimmt, ist es sicherlich scharf,
Von der theoretisch möglichen Intensität sind wir doch eher weit weg .... .
Aber dennoch erreichst Du es, dass..
Am 1. Jan. habe ich keine mehr im Revier, mit Ausnahme in der Siedlung.
Mein Nachbar bekommt schon einen Anfall, wenn er im Nov. noch eine Elster in
der Nähe der Siedlung sieht, wenn er dort zufällig vorbeikommt.

Zu den angesprochenen Füchsen darf ich Dich auf meine vorstehenden Zeilen verweisen.
Zum Marder ... in der Siedlung gibt es sicherlich welche, sonst spüren wir nie einen.
Vielleicht ließt Du mal Deine eigenen Ergüsse, bevor Du anderen vorwirfst, dass sie Dich falsch zitieren würden.
Die Zeile "... erfahren, wie Du es schaffst, dass die Krähen (und Füchse, Marder...) dein
Revier meiden ..." wurde auch wieder willkürlich und zusammenhanglos gepostet.
Diese selektive Wahrnehmung ist typisch, zeiht sich konsequent durch alle Postings.
Aus dem Zusammenhang gezogen, intentionspassend zusammengefügt ...
... seriös ist anders - erinnert eher an Bildzeitung.
Es ist eine Tatsache, dass Krähen bei intensiver Bejagung, das Revier meiden.
Sie zeihen einfach ein bisschen um und gut ist das.
Jeder, der sich damit beschäftigt hat, hat eine vergleichbare Erfahrung gemacht.
Noch ein Detail - das Verhalten der Krähen hatte sich schon geändert, nachdem ich
von .222REM auf eine .22-250 umgestellt habe. Sobald das Feld leer ist, wissen die
ganz genau, welcher Acker noch zu meinem Revier gehört -
die sind einfach clever.
Ich bin ja kein Raubwild und Raubzeugexperte, aber wenn Ich Deine Zeilen so lese, denke ich eher, dass die Krähen eher Dein Auto kennen als Deine Reviergrenzen, sind nämlich wirklich schlaue Vögel ;). Aber das sollen Dir lieber die erklären, die übers Jahr hohe Krähenstrecken erlegen. BTW. die diskutieren weniger übers Kaliber, eher schon über die Schrotstärken...:unsure::unsure::unsure::cool:
 
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'Unser' Drohnen-Team war 2022 in mind. 10 Revieren und dürfte 100+ Kitze markiert haben.
Die fliegen erst seit 2019, mein Nachbar hat vorher schon eine Drohne im Einsatz.
Inzwischen fliegen bei uns ?? Teams aus der Intention Kitzrettung .... .
Letzten Samstag konnte ich von genau 9 Sitzen vernehmen, welche Farbe & welche Nr.
wo gestanden ist - kein Posting kam aus meinem Revier.
Du bist uns immer noch schuldig, wie viele der markierten Kitze dann auch tatsächlich erlegt werden. Bei Dir wandern ja keine ab, also solltest Du da ja exakten Überblick haben...
5km in Richtung Ost - diese Familie lebt ausschließlich vom und mit dem Wald.
Wir kennen uns seit 4 Jahrzehnten - faktisch seit der Jagdschule.
Dort kann man auch rechnen - trotzdem hat man auch sichtbar Rehwild.
An seinen Jagdtagen hat man reichlich Anblick und die Strecken sind sehr o.k. .
Auch hier NOCHMALS: Welche Art von Jagdtagen führt der Durch? Treibjagden auf Hase und Fuchs? Treibjagden auf Sauen? Drückjagden auf Rehwild?

Ist ja schön, wenn die Strecken "O.K. sind" aber für Dich sind Tagesstrecken vielleicht "o.k." aber für andere ist die selbe Strecke "nicht o.k." Man kann weder die Strecke noch DEINE Einstellung zu selbiger einschätzen, wenn weder Wildart, noch Stückzahl noch Altersaufbau usw. bekannt sind. Die weiteren Parameter (Wie schaut der Wald aus, welche Baumarten wachsen dort, mit und ohne Zaun usw.) wage ich ja schon gar nicht mehr nachzufragen. Außer DIR weiß niemand, von wem DU sprichst und welche Strecken in Wildart, Stückzahl und Struktur DU als O.K. bezeichnest.
 
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Wald ist nicht gleich Wald, das wird auch gern vergessen. Weiß nicht, was Du vor 15 Jahren im Wald erlebt hast. Aber schließe daraus bitte nicht auf alles, was sich Wald schimpft.
Lass gut sein!
Faktisch lebe ich im Paradies - staatlicher und kommunaler Forst ist weit genug weg.
---
Ich war 2 Perioden im Vorstand der regionalen Jägervereinigung und habe bei diversen
Veranstaltungen der Hegegemeinschaft die (Nach)Termine zu den Vegetationsgutachten
begleitet. Mir muss niemand erklären, wie es abläuft .... .
Mir steht es nicht zu, über die forstlichen Qualifikation nur ein Wort zu verlieren.
Schließlich bin ich eher ein Schlosser und damit weit weg.
Das andere kann man evtl. in einem Lehrbuch lesen ...
... wenn man die richtige Seite aufschlägt.
Die signifikant höchsten Prozentzahlen hatten grundsätzlich die größeren Privatwald-
besitzer (300-3.000ha), die eigentlich über die entsprechenden Mittel und Equipment
verfügten ... nur gefühlt sind die eher ideologiefrei und können rechnen.
Aber das hatten wir schon - sorry!
---
Mal ganz befreit von der Thematik 'Jagd' ...
... ich bin zwar gelernter Schlosser, beschäftige mich aber seit ca. 25 Jahren mit einer
gnaz anderen Thematik. Es betrifft Prozesse, Prozesslandschaften und ähnliche Modelle.
Daher weiß ich, dass u.U. Unternehmer ein durchaus vergleichbares Business-Modell
betreiben ... die einen drucken Geld, die anderen kommen gerade über die Runde.
Zurück zum Forst - wer heute 3.000ha oder mehr umtreibt, weiß meistens wie er es
wirtschaftlich zu stemmen hat. Wenn er nachrechnet, rentiert sich auch der Berufsjäger.
Da bleibt nichts übrig, was den Ertrag nachhaltig beeinträchtigt.
So simpel ist meine Wahrnehmung!
Faktisch meint man auch dort den Besitzer mit einem Gutachten 'belehren' zu müssen.
---
Keine Ahnung, was man dort verdient - hat mich auch nie interessiert.
Dass man dort 'brauchbar' wirtschaftet, kommuniziert mir die Veränderung in den
Liegenschaften während der letzten 3 Jahrzehnte - es ist mehr wie augenfällig.
---
Daher - das Rehwild spielt eine Rolle!
Lokal spielt das Rehwild evtl. sogar eine entscheidende, aber für den Erfolg in der
Fläche muss man eher andere Parameter berücksichtigen.
Das kann nicht anders sein, sonst würden sich die mit den erfolgreicheren Business-
Modellen in einem anderen Umfang um den Parameter Rehwild kümmern.
So einfach sehe ich es - die Schreihälse gibt es in allen Branchen.
Bei den Erfolgreichen wirst Du kaum Schreihälse finden - die schrauben unauffällig
an Details und haben irgendwie Erfolg ... für Dritte evtl. schwer nachzuvollziehen.
Im Endeffekt ist es so - der Prozess und die Prozesslandschaft bringt den Erfolg.
Das Rehwild ist eine Störgröße, ein Stör-Parameter, der durchaus Aufmerksamkeit
verdient. Daher gehört die Störgröße analysiert, die betreffenden Parameter aufge-
stellt und dann entsprechend abgearbeitet - einfach machen.
Die es so emotionslos angehen, haben Erfolg ... :cool:
Das ganz normale Leben, so emotionslos ist nicht meine Welt!
Aber Business ist Business ...
... und subjektiv hat man am meisten gelernt bei den Erfolgreichen.
---
Darum - ich kümmere mich wieder um mein Thema, meine jagdlichen Aufgaben.
2022 hat sich sehr bescheiden entwickelt - wir waren da evtl. zu wenig sensibel.
Jetzt müssen wir mal schauen, wie wir damit umgehen ... .
Das wird länger nachhallen ... so erschreckend es ist und es wird kaum besser.
Aber das ist eine andere Thematik.
Da Klima wird unsere Art zu jagen, viel schneller verändern, wie auch wir es im
privilegierten Süden wahrhaben wollten und viel breiter und tiefer.
Wir sind schon mitten drin - wir haben es oft noch nicht so richtig registriert.
Das läuft bereits ... 😢
 
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Oh, der Troll ist wieder erwacht...

Ich geb Dir mal einen Tipp: Zähl zwei Jahre lang parallel mit Scheinwerfer und WBK und Du kannst deine alten Zahlen mit der besseren Technik vergleichen.
Extra für dich ein kleiner Tip;
damit du mal weißt, um was es geht!


Da die Zählungen bereits seit 13 Jahren durchgeführt werden und vergleichbare Daten über den Verlauf der Bestandsentwicklung des Feldhasen über einen längeren Zeitraum gewollt und erforderlich sind, helfen da Daten, welche sich aus der Anwendung der WBK generieren lassen, nicht wirklich!
 
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