auf welche Entfernung schießt Ihr mit Rotpunktvisieren z.B. auf Rehwild (Eotech u.s.w.)

Mitglied seit
21 Jan 2002
Beiträge
51.735
Gefällt mir
6.197
#92
Wenn sie aber dazu führen, dass Schützen sich überschätzen, weil sie der Annahme sind, das auch so gut zu können, dann ist das nicht gut und führt zu unnötigen
Zuallerst hat es mal zum Sondermodell einer Sauer geführt, damit sich jeder auf dem Stand wie das Fürstensöhnchen fühlen darf.
 
Mitglied seit
10 Nov 2011
Beiträge
1.422
Gefällt mir
426
#94
Ahh, Du informierst uns also über Deine "Erkenntnisse" aus Filmschnipseln! :oops:
Allemal stichhaltiger als Dein Modus Operandi: Uns mit "Erkenntnissen" aus us-amerikanischen Long Range Shooting-Youtube-Filmchen behelligen, wobei die jagdlichen Verhältnisse und kulturellen Hintergründe, genau besehen: Abgründe, in denen diese Filme entstehen, offenkundig unverstanden sind und der Blick sowieso ganz grundsätzlich durch eine Überdosis letztlich fehlgeleiteten sportlichen Ehrgeizes getrübt wird.

Da Dir an den Tagen zwischen den langen Drückjagdwochenenden gewiss die Dienststubendecke auf den Kopf fällt und Du die inzwischen zehn (?!) SWF-Filme greifbar hast: Fühl Dich eingeladen, die Kaliberwahl von FAÖS chronologisch aufzubereiten.

Ich selbst erinnere ad hoc nur dunkel, dass er mit der Helix auf 9,3x62 wechselte (Folge 6?!), sie auch in der S404 ein oder zwei Filme lang schoss, und in Folge 9 oder 10 endlich bei der .30-06 (mit RWS DK?!) angekommen ist. Wohlgemerkt ungefähr und unter Vorbehalt.
Mir selbst ist die Zeit für konkretere Angaben zu schade, a. weil es sowieso nicht über Boulevard-Niveau hinauskommt, b. weil da schon in einer der ersten Folgen (3?!) eine Custom R93 in .30-06 war bzw. an seinem Faible für die .270 Win längst nicht so viel dran ist, wie der gemeine Wild Boar Fever-Konsument vermutet, und c. weil es auch in der Pornobranche guter Usus ist, ein wenig Variation in die Körbchengröße zu bringen und mal mit, mal ohne High Heels zu drehen, ganz einfach um möglichst viele Konsumenten bei ihren individuellen Vorlieben zu packen.
 
Mitglied seit
25 Jun 2016
Beiträge
171
Gefällt mir
94
#95
Na welch ein Glück, daß wir dich haben, um uns das alles zu erklären.
Da hast du jetzt aber ganz tief in die Totschlagargumentenkiste gegriffen. Keine Sorge, du darfst weiterhin der König im Sandkasten der Eitelkeiten sein....hier, bitte, das Krönchen vom Burger-King...Und denk dran, nur noch vier Tage und der Rest von heute, dann ist schon wieder Wochenende.:giggle::giggle::coffee:
 
Mitglied seit
27 Apr 2009
Beiträge
11.074
Gefällt mir
3.122
#99
.....Du die inzwischen zehn (?!) SWF-Filme greifbar hast:.....
Nein, nur ein älteres Video dieser Reihe, das ich mal geschenkt bekam.

.... Fühl Dich eingeladen, die Kaliberwahl von FAÖS chronologisch aufzubereiten.....
....Mir selbst ist die Zeit für konkretere Angaben zu schade, a. weil es sowieso nicht über Boulevard-Niveau hinauskommt,.....
Eben, deshalb fühle ich mich zu solchen Marginalien auch nicht eingeladen.

In einem Interview hat er mal die (guten und nachvollziehbaren) Gründe für seine Wahl der .270 Win als am liebsten eingesetzten Patrone in der Custom-Sauer 202 zur Drückjagd erklärt. Aber wenn es das "Drehbuch der Sponsoren" erfordert, kann er auch mit anderen an ihn angepassten Repetierbüchsen in verschiedenen Kalibern treffen.
 
Mitglied seit
21 Feb 2006
Beiträge
3.628
Gefällt mir
1.077
Glaub ich dir. Aber Rehwild ist nun doch ein wenig schmaler gebaut und Auflage hat man auch nicht unbedingt auf einer DJ, wenn´s schnell gehen muß...
 
Mitglied seit
27 Apr 2009
Beiträge
11.074
Gefällt mir
3.122
....Aber Rehwild ist nun doch ein wenig schmaler gebaut und Auflage hat man auch nicht unbedingt auf einer DJ, wenn´s schnell gehen muß...
Es muss nicht schnell gehen und es darf nicht schneller gehen, mit der Schussabgabe, als der jeweilige Schütze es beherrscht. Ganz gleich, ob bei der Einzeljagd oder einer Bewegungsjagd. Ganz gleich, ob weit oder nah, mit oder ohne Auflage, auf großes oder kleines Wild.

Ein verantwortungsvoller Schuss auf Wild verlangt vom Jäger die nötige Sicherheit, mit der er seinen Treffer einschätzt. Wenn man eine präzise Waffe führt, das Ziel sauber erfasst hat und bei der Schussabgabe nicht "muckt", wird man treffen. Ist man sich dessen nicht sicher, drückt man nicht ab.

Für unser Therma des Rotpunktvisiers bedeutet das in der Praxis:
- man hat sich bei ausreichendem Training am Stand die Sicherheit erworben, dass die Büchse mit dem montierten Rotpunktvisier jederzeit zuverlässig treffsicher auf 100m ist. Die Anforderung für mich wäre z. B., von guter Auflage nicht aus dem 10er-Ring der DJV-Rehbockscheibe zu schießen.
- man zielt im Revier auf Entfernung X und Wildgröße Y in das Zentrum der Kammer und wackelt dort nicht mehr raus
- man weiß, dass man jetzt treffen wird, wenn man abdrückt
- man drückt ab und trifft
- es war reine Theorie, was darüber im W&H Forum zu "waidgerechten" maximalen Schussentfernungen für Rotpunktvisiere geschrieben wurde, denn es zählt in der Praxis ausschließlich, ob jemand das Wild zuverlässig (also reproduzierbar und nicht nur glücklich) trifft und schnell tötet.
- wer es entgegen seiner Einschätzung vermasselt, MUSS sich selbst kritisch hinterfragen und zukünftig bei Schüssen auf Wild deutlich vorsichtiger sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
28 Feb 2016
Beiträge
1.530
Gefällt mir
1.532
Viele vergessen bei aller Präzisionsduselei aber anscheinend das Ziel !!! Es lebt, und bewegt sich ärgerlicherweise auch noch. ...!
.....ein kleines Zucken, ein Schritt eine Drehung usw bedeuten auf größere Entfernung ~schlechter Treffersitz. ...gehetzt getrieben oder gestellt. .....es ist nie das vertraut stehende Wild vom Ansitz....aber es scheint ja hier nicht ums Wild und dessen Leidensfähigleit zu gehen. ....also mein lieber TS. .....Hände weg von weiten Schüssen auf "Treibjagden" .....egal was die "Halbgötter in Grün " so alles leisten können. ......waidmännisch Handeln und dran denken, die Beute dort wird eh nicht die Deine sein .....Grüße +WMH Olli
 
Mitglied seit
28 Jul 2019
Beiträge
55
Gefällt mir
73
Ich habe auf Jagd immer ein Aimpoint Micro dabei. Das ist auf 100m eingeschossen und ich erreiche damit Streukreise von 3cm auf 100m. Trotz der guten Präzision setzte ich es meist auf engen Schneisen ein. Bei größeren Entfernungen kann ich nicht mehr sicher Ansprechen.
Gruss
Jan
 
Oben