auf welche Entfernung schießt Ihr mit Rotpunktvisieren z.B. auf Rehwild (Eotech u.s.w.)

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Für mich ist das Aimpoint auch ein „back-up“, z.B. wenn mal etwas mit dem ZF ist oder ich nachsuche. Da es so klein ist, ist es immer dabei 👍
 
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..... Bei größeren Entfernungen kann ich nicht mehr sicher Ansprechen.
Die Frage ist, ob es sich um Wild handelt, das man so genau ansprechen muss, dass es eine Entscheidung zwischen Freigabe und Schonung erfordert. Das ist nur in einigen Fällen nötig und in anderen nicht. Da gibt es schlicht nichts anzusprechen, was man nicht auf den ersten Blick ohne vergrößernde Optik erkennen könnte. Wer zur Enten-, Tauben-, Fasanen-, Hasen-, Kaninchen-, Fuchs-,....jagd aufbricht, nimmt schließlich auch kein Fernglas mit, um vor jedem Schuss erst sorgfältig anzuprechen, ob der Hase männlich, der Fasanenhahn noch jung oder die Krähe "verheiratet" ist. Manchmal reicht das Erkennen der Wildart aus, manchmal die Unterscheidung der Geschlechter oder der Altersklasse. Und wenn es nötig ist, einen Rotspießer vom Hochgabler zu unterscheiden, eine Bache vom Überläufer oder ein Schmaltier vom Alttier, dann schießt man halt nicht, wenn man es nicht sicher erkennen kann. Ganz gleich, ob auf 40m oder 140m.

Die Frage des TS war NICHT, auf welche Distanz könnt ihr durch ein Rotpunktvisier noch sicher ansprechen, sondern "auf welche Entfernung schießt ihr mit Rotpunktvisieren z. b. auf Rehwild". Es ist doch total am Thema vorbei, wenn jemand schreibt, er schösse damit maximal auf 50m, weil er auf weitere Distanz nicht sicher ansprechen könnte. Und es ist unvernünftige Polemik, wenn das jemand aufgreift und Jägern mit anderer Meinung pauschal unterstellt, Ansprechen sei ihnen gleichgültig.

Nochmal: wer kein ernsthaftes gesundheitliches Problem mit seinen Augen hat, kann z. B. eine Ricke mit Kitz (Bache mit Frischlingen, Alttier mit Kalb, schwachen IIIer Hirsch, dicken Keiler, etc) auch ohne vergrößernde Optik auf 100m sicher ansprechen. Dann ist der limitierende Faktor NICHT mehr das Ansprechen, sondern die ganz individuelle Treffsicherheit mit seiner Büchse und montiertem Rotpunktvisier.
 
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Quark. Der allgemeine Staatsbüttel kann dank erweiterter Jagdzeiten von November bis Januar munter auf dem Rehwild herumknallen, ohne vorher wissen zu müssen was er da umlegt.
ICH will das vorher wissen. Zumal ich auf keine Waldschutzjagden gehe.
Nur empfehle ich ausdrücklich beim Rotwild etwas Vorsicht walten zu lassen, DA reagieren die Försterlein empfindlich....
Bevor einer fragt, bei revierübergreifenden Jagden mit dem Staat erlebt man manches, was Überzeugungen festigt.
 
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Quark. Der allgemeine Staatsbüttel .....munter auf dem Rehwild herumknallen, .....die Försterlein .....
Wählst Du solche Formulierungen zum Frustabbau, zur Provokation oder Feindbildpflege?
Dass es keiner sachlichen Diskussion dienlich ist, dürfte Dir klar sein.

Im Übrigen gelten gesetzliche Jagdzeiten für alle Jäger und wie akribisch jeder einzelne vor einer Schussabgabe ansprechen möchte oder muss, ist ihm problemlos überlassen. Entscheidend ist, dass am Ende kein falsches Stück erlegt wird.
 
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Wählst Du solche Formulierungen zum Frustabbau, zur Provokation oder Feindbildpflege?
Dass es keiner sachlichen Diskussion dienlich ist, dürfte Dir klar sein.

Im Übrigen gelten gesetzliche Jagdzeiten für alle Jäger und wie akribisch jeder einzelne vor einer Schussabgabe ansprechen möchte oder muss, ist ihm problemlos überlassen. Entscheidend ist, dass am Ende kein falsches Stück erlegt wird.
Ob die Akribie des Ansprechens jetzt auf den vom Forst veranstalteten Jagden oder den Privaten besser funktioniert bedürfte einer Untersuchung .
Meiner unmaßgeblichen Wahrnehmung nach ist das recht Ausgeglichen . Aber ich kann das so wenig belegen wie alle Anderen und würde es unter unbewiesene Behauptung abheften .
 
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Jo, deswegen arbeitete man auf die Änderung hin.
Vorher gabs reichlich Selbstanzeigen....
Man konnte letztlich nicht mehr vernünftig begründen, warum Rehböcke vom 16.10. bis 31.01. geschont werden sollten, während das weibliche Wild Jagdzeit hat.
Und dass die ganzen früheren Selbstanzeigen ein völliger Irrsin waren, ist angesichts der wildbiologischen und ethischen Bewertung von Rehbockabschüssen in dieser Zeit mehr als deutlich.
 
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Nein. Wenn das der Grund wäre, wären Böcke im Winter immer noch geschont.
Aber so kann man den kleinen Knospenbeißer noch intensiver bekämpfen.

Es gibt ja keinen Grund bis in den Winter mit der Abschußerfüllung zu warten....
Ordnungswidrigkeiten sind kein Irrsinn.
 
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Fakt dürfte sein, dass die Jagdzeitverlängerung auf den Bock von staatlicher Seite her initiiert wurde. Wenn ich falsch liege, möge man mich berichtigen.
 
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Fakt ist, dass Böcke im November genauso gut schmecken wie im Mai ;) Und wenn im Sommer schon reichlich Böcke gestreckt wurden, werden rein statistisch auch weniger auf der Strecke liegen, wenn man einfach nur Chancen nutzt.
 
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Merkwürdige Vorstellungen hast du.

Ne, da wird munter übererfüllt und keinen kratzt es, ist ja nur Rehwild, Waldschädling.
 

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