Aufbrechhilfe

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#1
Hallo zusammen
Überlege gerade an ner aufbrechhilfe fürs Revier herum da ich gerne das Wild hängend aufbreche
Leider haben diese ganzen Flaschenzug bergehilfen ala wildgalgen usw meiner Ansicht nach den unerfreulichen Nachteil, dass sie sich um die eigene Achse drehen können was ziemlich nervig sein kann.

Nutzt ihr solche Hilfen? Gibts da auch andere die sich nicht Schusslinie drehen und dennoch in den Rucksack passen?
Jed


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#2
Ich nehme einen einteiligen Spanngurt mit Ratsche (nicht die Zweiteiligen mit separatem Spannschloss!) und mache zwei Schlaufen in ca. 1m Abstand voneinander in das Band. Den spanne ich zwischen zwei Bäumen und kann dann das Wild hängend an den Hinterläufen mit zwei Fleischerhaken in die Schlaufen einhängen. Je nach dem wie weit ich die Schlaufen voneinander knote, kann ich die Spreizung der Hinterläufe "einstellen". Die Arbeitshöhe kann ich mir passend vor Ort beim anbringen zwischen den beiden Bäumen und je nach Größe des Stücks einstellen.

Braucht kaum Platz und kann praktisch überall genutzt wo ein paar Bäume stehen. Kosten: <10€

Ich hatte zu Anfang einen 5m Spanngurt, hab den aber schnell durch einen >7m ersetzt. Durch die Schlaufen verliert man doch ein paar Zentimeter und da man eine Schleife um die Bäume macht hat man dann nur die halbe effektive Länge, also <2,5m. Da musste ich öfter erst passend stehende Bäume suchen.
Die 25mm breiten Spanngurte reichen, die halten bis 800kg aus. Ich bevorzuge orange, dann sieht man auch nachts leichter wo das Stück hängt wenn man mit dem Auto ranfährt zum einladen.

Ich habe mir gleich mehrere Schlaufen reingeknotet um je nach Größe des Stücks ein wenig Auswahl zu haben. Die erste Schlaufe mache ich recht nah am Spannschloss, so hab ich zur Not auch die Möglichkeit den Gurt um einen einzelnen Baum zu spannen, dann hängt das Stück halt direkt am Stamm.
Meine persönliche Wunschvorstellung war es, keine Schlaufen in das Band zu knoten, sondern Ösen direkt in das Band zu nieten. Leider sind passende Ösen durch die meine Fleischerhaken passen nicht so einfach zu verarbeiten. Aber die Schlaufen taugen auch.
 
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#3
Meine persönliche Wunschvorstellung war es, keine Schlaufen in das Band zu knoten, sondern Ösen direkt in das Band zu nieten. Leider sind passende Ösen durch die meine Fleischerhaken passen nicht so einfach zu verarbeiten. Aber die Schlaufen taugen auch.
Schau dich mal nach den Alu Koppelschlaufen vom alten BW-Koppeltragegestell um (auf Ebay z.B.)
 
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#4
Ich nehme einen einteiligen Spanngurt mit Ratsche (nicht die Zweiteiligen mit separatem Spannschloss!) und mache zwei Schlaufen in ca. 1m Abstand voneinander in das Band. Den spanne ich zwischen zwei Bäumen und kann dann das Wild hängend an den Hinterläufen mit zwei Fleischerhaken in die Schlaufen einhängen.

Ich habe mir gleich mehrere Schlaufen reingeknotet um je nach Größe des Stücks ein wenig Auswahl zu haben. Die erste Schlaufe mache ich recht nah am Spannschloss, so hab ich zur Not auch die Möglichkeit den Gurt um einen einzelnen Baum zu spannen, dann hängt das Stück halt direkt am Stamm.
.
Es wäre für viele toll, wenn du ein/zwei Fotos einstellen könntest. Vielen Dank
 
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#6
Nachtdurchflatterer,

die Idee ist super:thumbup:, wenn man gezwungen ist im Revier aufzubrechen.

Habe nur 4 km, zu Hause habe ich Bock, Licht, Wasser, Strom, Gefäße usw...
Da tue ich mir das nicht an.

Vermutlich ist es mit dem aufbrechen von SW im Revier bald erst mal vorbei.

Remy
 
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#11
Hallo zusammen,

ich habe die unten abgebildete Aufbrechhilfe und einen Fleischerhaken mit dabei. Einfach zusammenstecken und das Wild an die Kanzel (Leitersprosse oder dort extra angebrachten Nagel) oder einen Ast am Baum aufhängen. Fertig.

Wer möchte, kann auch einen kleinen Spanngurt um einen Baum spannen und dann dort den Fleischerhaken und die Aufbrechhilfe einhängen. Fertig. Kleines Packmaß und stabil. Sollte es ein schwereres Stück Wild sein, habe ich einen kleinen Flaschenzug im Auto.
Kosten: 18 Euro.



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Waidmannsheil
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#12
Ich weiß, böse!
Wie wäre es, aufbrechen zu lernen?
Dann braucht man das Hängegedöns nicht.
Bis die "Hänger" ihr Reh - was schwereres geht eh kaum oder nicht, in die Senkrechte gebracht haben,
sind meine Reh schon fix und fertig versorgt.
 
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#14
Ich weiß, böse!
Wie wäre es, aufbrechen zu lernen?
Dann braucht man das Hängegedöns nicht.
Bis die "Hänger" ihr Reh - was schwereres geht eh kaum oder nicht, in die Senkrechte gebracht haben,
sind meine Reh schon fix und fertig versorgt.
Genau so hat ein Jagdfreund von mir auch immer argumentiert. Ich habe ihm gesagt er solle mal im Hängen aufbrechen, er hat es gemacht und war restlos begeistert. Rückenschonend und vor allem sauber! Wir bauen uns gerade so eine Vorrichtung für den Wildkorb. Für schweres Wild mit Kurbel bzw für ihn mit Elektro-Seilwinde.
Klar kostet das 5min mehr Zeit aber die Vorteile überwiegen( FÜR MICH)...jeder soll das tun, was er für richtig hält;)
 
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#15
Wer ein Stück im liegen aufbricht hat noch nix besseres probiert.
Blinde und die Farben....

Im übrigen ist aufbrechen im Revier, möglichst im liegen und nur bei schlechtem Licht im Bezug auf die geforderte Wildbrethygiene kaum vernünftig zu machen.
Wenn es sein muss, am Berg z.B. okay, geht dann eben nicht anders.

Ansonsten möchte ich mal sehen wie man bei einem liegenden Stück im dunklen im Licht der Stirnlampe bedenkliche Merkmal feststellen will.
Abgesehen von ständiger Wasserknappheit oder bei tiefem Frost, alles Schxxx.
 
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