Aufhebung Verbandsrichter beim Führen nicht JGHV Rassen

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Nein, das hast Du falsch verstanden. Ich glaube nicht, dass ich viel Ahnung von Kynologie habe. Aber ich habe ein Mindestmaß an wissenschaftlichem Grundlagenwissen, kann über den Tellerrand schauen, lesen, begreifen und reine Behauptungen von Fakten unterscheiden.

Das alles haben oder können Du und einige Deiner Mitstreiter hier ganz offensichtlich nicht. Deshalb habe ich Dir und Deinen Mitvereinshanseln die Kompetenz abgesprochen, weil ihr außer bloßen Behauptungen sehr arm in der Argumentation seid.
Nun, da ich mich garnicht zum Thema geäußert habe (ich habe keine Erfahrungen in der Hundezucht, bin ganz einfacher HF), ist das mit der Auffassungsgabe durchaus verbesserungsbedürftig...
Des weiteren verstehe ich den letzten Satz nicht, was habe ich argumentiert und wer ist ihr?
Ich kenne keinen der hier Schreibenden persönlich, somit ist Bezug auf "ihr" und arme Argumentation eher anmaßend als objektiv bewertet.
 
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Es ist wie immer: nichts über Menschen wissen, aber irgendwelche Kompetenzvermutungen anstellen, weil einem eine Meinung nicht zusagt. Oft täuscht man sich bei sowas ganz böse...

Den JGHV jedenfalls hier als Kompetenzträger in den Vordergrund zu stellen ist in etwa so, als wenn ich meinem 9jährigen Neffen nach dem Versuch, seine Unterhose zu kochen und zu essen, als Experte für Festkörperphysik und Ernährungswissenschaft positionieren möchte.

Auf einem gewissen Ignoranz- und Diletantismus-Level ist es völlig egal, ob man sich „für etwas interessiert“. Nichts von dem, was da angeblich getan wird, hat persistente Wirkung, weil die eigentlichen Interessen der Vereine und der sie führenden „Hobbygenetiker“ doch andere sind.

Aber ich denke es macht durchaus Sinn, sich dem Thema demnächst mal etwas faktenlastiger zu nähern.
Ein paar Fakten:
Du gibst vor mit Hunden zu jagen, die von verantwortungsvollen Züchtern mit praktischer Erfahrung und auf Grund der geprüften Anlagen(solltest nicht wissen was das ist, darfst gerne nachfragen) ihrer Eltern gezogen wurden.
Gibst an kein Jagdkynologe zu sein, sprich ohne jede praktische Erfahrung, Deine Meinung(vllt. auch Wisssen) über Jagdgebrauchshundezucht bildest Du Dir über irgendwelche pseudowissenschaftliche Bücher, deren Autoren Du vermutlich bewusst nicht freigibst. Auf Grundlage dieser Weisheiten ziehst Du hier Seite für Seite unterirdisch über Praktiker her, dessen Hunde Du angeblich führst, bzw. einen Mix, der ohne die geprüften Blutlinien jagdlich bedeutungslos wäre.
Soviel zu den unbestrittenen Fakten, da lässt sich für mich abschließend nur feststellen, dass Du ein unbedeutender anonymer Schwätzer bist.
 
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Evtl. wäre es sinnvoll, die Verdienste der Zuchtvereine und die des JGHV auseinanderzuhalten.
Evtl. wäre es sinnvoll, Verbände deren Strukturen ich nicht kennen, mich bevor ich sie kritisiere, entweder sich zu informieren, oder einfach auch mal die Füsse still zu halten.
 
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Wie sind die meisten unserer jetzt anerkannten Jagdhunderassen entstanden? Irgendwer hat verschiedene Rassen zusammengezüchtet und geschaut was rauskommt. Warum sollen sich nicht auch heute neue Hunderassen entwickeln. Die honorigen Herren in den Verbänden sollte besser gute Arbeit machen, als mit solchen Maßnahmen eine Weiterentwicklung unserer Hunderassen zu verhindern. Es gibt genug Hochleistungszüchter, die aufgrund finanzieller Interessen der Qualität (v.a. bei der Gesundheit) der Hunde schaden. Um die sollte man sich kümmern, aber meistens sitzen sie mittendrin. Konkurrenz sollte normal das Geschäft beleben!
 
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Die etablierten Hunderassen sind auch alle mal aus Kreuzungen oder dem gezielten Herauszüchten aus alten Jagdhundeschlägen entstanden. Allerdings hattten diese Leute auch ein Ziel vor Augen und wollten dieses umsetzen. Dieses Ziel gibt es bei den Heideterriern nicht. Die wollen keine neue Rasse etablieren, sondern unter dem Namen Heideterrier Gebrauchskreuzungen aus DJT, Airdale, Packern,, Patterdale, Plotthounds, Bullterriern, Dogo Argentino, etc. machen. In der Regel ohne Gesundheitsüberprüfungen oder Anlagenprüfungen. Wenn sie nicht taugen werden sie von den Sauen gefressen oder kommen unter die Erde.

Bei den Westfalenterriern gibt es zum Beispiel jetzt eine feste Absicht dem VDH und JGHV beizutreten und man kann nur hoffen, daß es auch in absehbarer Zeit gelingt.
 
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Geht's da nur um Heideterrier?
Gibt ja auch andere Rassen (Schwarzwälder Schweißhund oder so ähnlich), die von den Etablierten als Konkurrenz gesehen werden. Ist einmal eine Rasse entstanden, muss sie auch auf Leistung und Gesundheit weiterentwickelt werden.
 
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Zunächst stellt sich die Frage wo hört der Mischling auf und die Rasse beginnt?
 
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Zunächst stellt sich die Frage wo hört der Mischling auf und die Rasse beginnt?
Nö, keine Frage, wenn man sich einfach nur etwas genauer mit dem Wort "Rasse" (so wie sie z.B. die FCI auf den Hund bezogen definiert) beschäftigt, kommt man schon recht schnell in die richtige Denkrichtung.

Falls man das natürlich NICHT will, erübrigen sich irgendwelche Diskussionen, weil man nicht auf derselben Grundlage "diskutiert"...
 
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