Aufstecklösungen Vorn vs Hinten

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#16
Ich habe schon sehr viel probiert und ich möchte hier erwähnen dass ich wirklich aus Erfahrung rede. Alle Aufsteckgeräte die vorne aufgesteckt werden funktionieren nur mässig was die Präzision angeht. Letztens hatte ich noch einen Jagdfreund bei mir der knapp 4000€ ausgegeben hat für ein von vorne aufsteckbares Gerät. Er hat auf 100Meter Streukreise in der Grösse eines Din A4 Blattes! (Seine Aussage, nicht meine)
Vorsatzgeräte taugen auch nur bis zu 4x Vergrösserung, danach wird es zu Pixelig. Es mag sein dass, wenn man immer mehr ausgibt (6000-7000€ und mehr) dass dann irgendwann ein bisschen besseres heraus kommt. Aber eine 10-12x Vergrösserung wird wohl kein Vorsatzgerät schaffen! Dann zur Ironie: man hat ein ZF von einer grossen Marke für >2.500€ und ziehlt damit auf einen Bildschirm der 3cm vom Objektiv des Zielfernrohres entfernt ist. Was soll das für ein Quatsch sein???
Jedesmal wenn das Vorsatzgerät aufgesetzt wird, könnte es zu nennenswerten Treffpunktveschiebungen kommen, muss nicht, kann aber! Das Einschiessen ist bei den meisten Schiesständen nicht gegeduldet, und dies im Revier des Nachts tun???? Na ja wenn 10-30Schuss des Nachts in einem Revier abgefeuert werden brauch man sich nicht zu wundern wenn auf einmal die GSG9 auftaucht! Von hinten aufgesteckt brauch es kein spezielles einschiessen!
Wärmebildgeräte können nur von vorne aufgesteckt werden und sind maximal bis auf Kirrungsentfernung einsetzbar. Grosse Schwierigkeiten mit dem Ansprechen! Dieselben taugen zum Massaker von Zombien aber nicht für eine Sau mit angezogenen Strichen von einer ohne dieselben zu unterscheiden!
All diese Probleme gibt es mit den von hinten aufsetzbaren Geräten nicht!
Es gibt digitale und Röhrengeräte. Die digitalen wie Nightsite oder Paard, und die Röhrengeräte wie sie z.b. IAE verkauft. Digital ist man mit ca. > 900€ dabei, bei den Röhren so ab >2.700€. Dazu muss ich sagen dass die Leistung der Röhren nicht unbedingt am High End sein müssen. Ich hab eins von 4.300€, es hätte aber eventuell auch ein billigeres sein können! Einer der preistreibenden Kriterien ist dass teure weniger bis keine dunkele Punkte in Pixelgrösse aufweisen. Diese stören aber nicht wirklich da sie sehr klein sind und wenn man an der Vergrösserung des Zielfernrohres dreht, die schwarzen Punkte ja nicht mit vergrössert werden! Natürlich verwende ich dieses Gerät nicht bei der Jagd da dies verboten ist. In Luxemburg darf ich es aber zumindest Zuhause auf das Zielfernrohr stecken. Mit einer Kopfhalterung nutze ich es in Deutschland mit einem Rotpunktvisier! Das ist erlaubt! Es klappt auf Kirrungsentfernung einwandfrei! Der grosse Vorteil einer Röhre ist, dass man oft gar keine Infrarotlampe braucht. Also komplett passiv unterwegs ist!
Ich weiss dass sich jetzt wieder so manche in die Brust schmeissen und behaupten dass sie ohne Präzisionsprobleme und mit hohen Vergrösserungen mit ihren Nachtsichtvorsatzgeräten klar kommen, und die mit Wärmebildvorsatzgeräten gut ansprechen können bis 200Meter. Gut das ist denen ihre Sache, meine Erfahrungen lauten anders! Auf >100Meter mit Wärmebild wird man bei einer Sau die den Kopf am Boden hat noch nicht mal genau unterscheiden können wo hinten und vorne ist. Es könnte sein dass sie sich dreht während der Kopf unten ist und dann würde man in die Keulen schiessen! Was man im Internet (Youtube) sieht ist meistens was die Distanzen angeht Fake! Wenn man die Sauen ganz klar sieht sind sie nicht weiter als 50-60 Meter entfernt. Und wenn das Wild nur etwas diagonal steht (mit Wärmebild nicht zu erkennen), riskiert man einen Einschuss auf dem Blatt und einen weichen Ausschuss. Die Sauerei hat man dann selbst produziert! Da hab ich keine Freude dran! Es kann aber auch sein dass man auf dem Blatt abkommt und Ausschuss auf dem Stich hat. Nur einen Lungenflügel ankratzt und eine olympiareife Nachsuche hat!
Hast du diesen Mist nicht schonmal aufgemalt? Du hast wirklich Null Ahnung von der Materie.
 
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#18
Doch. Du schreibst viel Text und das ist leider auch durchgängug das Vorgenannte. Über mehrere Beiträge.
Das kann gar keine eigene Erfahrung sein. Einfach weil es nicht stimmt.
 
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#19
Die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Objektivvorsatz und Okularvorsatz sind von Joekox ja noch halbwegs korrekt beschrieben.
Da ist mit Röhrengeräten für das Okular für deutlich weniger Geld, wesentlich mehr Leistung in Bezug auf Bildqualität und Präzision möglich als bei Röhrengeräten für das Objektiv.
Wo preislich die Reise hingeht, zeigt anscheinend das digitale Pard sehr eindrücklich.
Der völlige Verriss der Objektivvorsatzgeräte ist natürlich Unsinn. Das wird in Praxis ja nun zumindest in Teilen von Schland nahezu täglich legal bewiesen.
Ich selbst hab schon mit den relativ günstigen Vertretern im Segment der Röhrenobjektivvorsätze wie dem Dipol DN34 geschossen - geht....geht auch auf 100m unter Bierdeckelstreuung, geht auch mit 8fach ...
Und mit den hochwertigeren Geräten wirds nicht schlechter.
Streukreise von DIN A4 Größe und maximale Vergrößerung von 4fach sind Gründe den Händler aufzusuchen und das Gerät prüfen zu lassen und nicht das übliche Problem dieser Nachtzielvariante.
Vollends unsachlich, sind hingegen seine allgemeinen Ausführungen hinsichtlich Wärmebildtechnik.
Generell zu behaupten das man auf 100m bei ner Sau nicht vorne und hinten unterscheiden kann ist einfach nur Unfug.
Da hat jemand wirklich noch nie durch mehr als durch nen Leupold Tracker gesehen.
 
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#20
Die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Objektivvorsatz und Okularvorsatz sind von Joekox ja noch halbwegs korrekt beschrieben.
Da ist mit Röhrengeräten für das Okular für deutlich weniger Geld, wesentlich mehr Leistung in Bezug auf Bildqualität und Präzision möglich als bei Röhrengeräten für das Objektiv.
Wo preislich die Reise hingeht, zeigt anscheinend das digitale Pard sehr eindrücklich.
Der völlige Verriss der Objektivvorsatzgeräte ist natürlich Unsinn. Das wird in Praxis ja nun zumindest in Teilen von Schland nahezu täglich legal bewiesen.
Ich selbst hab schon mit den relativ günstigen Vertretern im Segment der Röhrenobjektivvorsätze wie dem Dipol DN34 geschossen - geht....geht auch auf 100m unter Bierdeckelstreuung, geht auch mit 8fach ...
Und mit den hochwertigeren Geräten wirds nicht schlechter.
Streukreise von DIN A4 Größe und maximale Vergrößerung von 4fach sind Gründe den Händler aufzusuchen und das Gerät prüfen zu lassen und nicht das übliche Problem dieser Nachtzielvariante.
Vollends unsachlich, sind hingegen seine allgemeinen Ausführungen hinsichtlich Wärmebildtechnik.
Generell zu behaupten das man auf 100m bei ner Sau nicht vorne und hinten unterscheiden kann ist einfach nur Unfug.
Da hat jemand wirklich noch nie durch mehr als durch nen Leupold Tracker gesehen.
Ich hab meine Meinung, du hast deine
 
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#23
Dann behalte sie am besten für dich, denn du verzapfst einfach nur Blödsinn. Sorry für die deutlichen Worte, aber ich bezweifle das du jemals selbst einen Vorsatz egal ob Nachtsicht oder Wärmebild aktiv genutzt hast.
Höflichkeit ist das mindeste was man erwarten kann! Und jeder der 4.000€ und mehr für ein Vorsatzgerät ausgibt, sollte im voraus zuerst einmal dasselbe ausgiebig unter realen Bedingungen testen. Dann kann er sich selbst ein Bild machen was diese Geräte können, oder auch nicht können! Ich hab‘s getan in mehreren Ausführungen, und das was für mich am wenigsten gepasst hat, waren Wärmebildgeräte! Die können bei gutem Wetter eventuell noch ein, in etwa passables, nicht wirklich zufrieden stellendes Bild liefern, darüber hinaus bestimmt nicht mehr. Wenn aber Feuchtigkeit in der Luft ist wie etwas Nebel oder ganz leichter Regen, dann ist mit Ansprechen schon viel eher Schluss! Und ich habe nichts gegen Nachtsicht in Verbindung mit einem Zielfernrohr, aber ganz bestimmt etwas gegen Geräte mit Wärmebild! Man schiesst nämlich nicht mehr auf ein optisches Bild sondern auf eine Temperaturanzeige von abgestrahlter Hitze! Diese Dinger können vielleicht etwas mehr in Preissegmenten von > 7.000€ aufwärts, was ich bis jetzt nicht getestet habe. Aber bis 6.000€ bin ich schon gekommen und da war nix dabei was meinen Ansprüchen gerecht wurde! Und dieselben die > als 7.000€ für so etwas ausgeben, da bin ich der Meinung dass sie mit einer guten Hand Wärmebildkamera und einem Digitalen oder Röhrengerät zum hinten aufstecken, viel besser bedient sind zur nächtlichen Jagd, vorausgesetzt man bewegt sich in der Legalität und offizieller Genehmigung! Und zu meinen Unbelehrbaren: erzählt mir doch einmal auf welchem Schiessstand ihr eure Vorsatzgeräte in völliger Dunkelheit einschiesst? Welcher Schiessstand erlaubt euch des Nachts Waffen einzuschiessen? Oder wollt ihr das Nachts im Revier erledigen? Es würde mich wundern wenn bei Nacht ein Geballere mit 20-40 Schuss, nicht die Polizei auf den Plan rufen würde. Ausser, nämlich dem Präzisionsproblem und dass das Zielfernrohr so verstellt wird das es zwar für das Vorsatzgerät passt ( mit Vorbehalt) dann passt es wieder nicht mehr ohne Vorsatzgerät! Und wenn man ausgefummelt und herum gedreht hat, dann schiesst man das nächste Wild krank! Bei Aufsteckgeräten von hinten, schiesst man seine Waffe normal auf dem Schiessstand ein und klemmt des Nachts sein Aufsteckgerät von hinten an, und es passt! Und bei den Vorsatzgeräten muss man ja dann auch jedesmal einen Probeschuss abgeben wenn man es wieder auf die Waffe aufgesetzt hat! Man kann natürlich die Kuplungsmanschette am Zielfernrohr belassen, aber dann muss man bei einer Waffenkontrolle aber ganz fix seine Berechtigung vorweisen! Und nicht desto trotz, jedesmal wenn das Vorsatzgerät von dem Zielfernrohr abgenommen wird und wieder angebaut wird, können Veränderungen der Treffpunktlage auftreten! bei von hinten aufgesetzten Geräten kommt das nicht vor!
 
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#24
...Waffen einzuschiessen? Oder wollt ihr das Nachts im Revier erledigen? Es würde mich wundern wenn bei Nacht ein Geballere mit 20-40 Schuss...
:LOL: 20-40 Schuss zum einschießen?

Eine gute Röhre mit hochwertigem Adapter muss man nicht einschießen.

Man kann das Gerät Kontrollschießen, auf und absetzen und nochmal kontrollieren. Je nach Fähigkeit des Bedieners und dessen schießfertigkeiten kann man sowas mit bis zu 5 Schuss erledigen um sich sicher zu sein dass das passt.

Du hast natürlich recht damit, dass eine „von hinten“ lösung das komplett ausschließt aber dafür ergeben sich andere Nachteile und so wie du das mit Vorsatz Geräten beschreibst ist es definitiv nicht der Fall (ausser vielleicht man benutzt irgend ein gelump)

Das wärmebildgeräte weit hochpreisiger sind um an die Leistung einer Röhre ranzukommen dürfte mittlerweile bekannt sein - deshalb wbk zum spotten, nachtsicht fürs ZF und schon passt der Lack ;)
 
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#25
:LOL: 20-40 Schuss zum einschießen?

Eine gute Röhre mit hochwertigem Adapter muss man nicht einschießen.

Man kann das Gerät Kontrollschießen, auf und absetzen und nochmal kontrollieren. Je nach Fähigkeit des Bedieners und dessen schießfertigkeiten kann man sowas mit bis zu 5 Schuss erledigen um sich sicher zu sein dass das passt.

Du hast natürlich recht damit, dass eine „von hinten“ lösung das komplett ausschließt aber dafür ergeben sich andere Nachteile und so wie du das mit Vorsatz Geräten beschreibst ist es definitiv nicht der Fall (ausser vielleicht man benutzt irgend ein gelump)

Das wärmebildgeräte weit hochpreisiger sind um an die Leistung einer Röhre ranzukommen dürfte mittlerweile bekannt sein - deshalb wbk zum spotten, nachtsicht fürs ZF und schon passt der Lack ;)
siehst-du, unsere Meinungen fangen an sich anzunähern. Nur das mit dem Nachtsichtvorsatzgerät das absolut die eingestellte normaleTrefpunktlage nicht verstellt. Da hab ich noch Schwierigkeiten, das zu glauben! Aber sei es drum. Wenn du mit mir einverstanden bist, dass jeder zuerst das Gerät ausführlich testet bevor er es kauft, dann sind wir uns schon einig! Es macht nämlich keinen Sinn tausende von Euros auszugeben und dann nicht mit dem Gerät klar zu kommen! Wenn man es getestet hat, weiss man selbst ob es für einen passt oder nicht! Ich habe schon erlebt dass Leute die Vorsatz-Nachtsichtgeräte eingeschossen haben und unheimliche Mühe hatten dies zu tun weil sie die Scheibe auf 100Meter nicht richtig anvisieren konnten! Wie sollen die dann mit 2 Schuss Einschussmunition klar kommen? Schon alleine das ordentliche einstellen un konfigurieren des Gerätes und des Zielfernrohres bereitet so manchem unüberwindbare Hürden weil sie eine Scharfstellung der Linse, des Objektives, eventuell des Paralaxeausgleichs des Zielfernrohres und des Vorsatzgrätes haben! Dann kommt eventuell noch das einstellen der Infrarotlampe dazu und deren Fokussierung ohne das Ziel über zu beleuchten, usw. Es ist nicht so einfach wie so mach einer es sich vorstellt! Wenn dann noch andere Einstellungen in internen Menüs möglich sind, und sie gehen auch noch daran fummeln, dann ist definitiv der Ofen bei 75% der neuen Nutzer aus!
 
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#26
Siehst du, geht doch.
Deine Ausführungen hören sich schon ganz anders an als sich hinzustellen und stumpf zu behaupten mit Nachtsichtvorsatzgeräten könne man nicht mehr machen als bis 50m schießen.
Das widerspricht eben schlicht meiner und der Erfahrung vieler anderer Nutzer.

Ich nutze übrigens seit zwei Jahren legal einen Okularvorsatz mit Laserlux - eben weil ich auch um die Nachteile der Objektivvorsätze weiß, die aber eben bei weitem nicht so gravierend sind wie du sie bisher dargestellt hast.

Zum einschießen.... selbst in BY ist mit Beauftragung die Benutzung auf dem Schießstand illegal.
Die Nachtsichtoptik darf nur im Revier mit der Waffe verbunden werden.
Ist aber kein Problem weil das einschießen der Waffe im Revier durchführen kann und darf.
40 Schuss brauch ich dafür aber gewiss nicht.

Man darf jetzt hoffen, das sich in Schland die Rechtslage bei der Benutzung von Nachtzieltechnik entspannt - dann können endlich auch die ganzen anderen Auslandsjäger von ihren Erfahrungen berichten..... ;):p
 
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#27
Siehst du, geht doch.
Deine Ausführungen hören sich schon ganz anders an als sich hinzustellen und stumpf zu behaupten mit Nachtsichtvorsatzgeräten könne man nicht mehr machen als bis 50m schießen.
;):p
Da haben wir uns wirklich falsch verstanden! Mit Nachtsichtvorsatzgeräten kann man viel weiter schiessen. Ich würde mal behaupten bis 150 Meter ohne Probleme, weiter na ja mit einer Vergrösserung von 10x mit einem Nachtsichtgerät das hinten auf das Zielfernrohr aufgesteckt wird und Laserlux kein Problem. Aber wer schiesst schon des Nachts auf 150-200-250Meter? Ich jedenfalls nicht! Ich glaube dass auf Kirrungen oder nächtlicher Pirsch, Entfernungen von 40-80, max 100 Meter eher realistisch sind im alltäglichen Gebrauch!

Aber ich meinte hauptsächlich dass die Wärmebildvorsatzgeräte vorne auf dem Zielfernrohr, hinten auf das Zielfernrohr funktioniert eh nicht, eben für mich nicht in Frage kommen weil einfach dort Probleme entstehen können! Ich war dabei wo eins auf einem Schiesstand eingeschossen wurde (frag mich nicht wo!) Als ich das sah, wurde mir schon schlecht! Man fixierte ein Handwärmepäckchen auf einer Zielscheibe und schoss darauf auf 50 Meter. Eine Katastrophe! Dann habe ich selbst eins im Revier hinter ein Zielfernrohr geklemmt und auf verschiedene Entfernungen getestet. Und bei verschiedenen Wetterlagen. Wenn der Händler mir diese Geräte ausgeliehen hat ( Wärmebildvorsatzgerät und Wärmebildzielfernrohr +/- 6.000€ Stück ) Dann kannst du davon ausgehen dass der Händler mich persönlich kannte und keine Zweifel an meiner Zahlungsfähigkeit hatte. Nun diese Geräte haben mich einfach nicht überzeugt! Ich bin einfach der Meinung dass Wärmebildgeräte im Kriegsfall dazu taugen einen Feind auszuschalten, aber bestimmt nicht um Wild vor dem Schuss anzusprechen und sauber zu erlegen. Vielleicht die ganz teuren (+ 7.000€.....) bis auf mittlere Entfernungen, die bis 6.000€ bis etwa 50 Meter zum Ansprechen aber wenn man weiter schiesst, schiesst man eben nur noch auf Umrisse und sonst nix. Deshalb ist ein Wärmebildvorsatz / Wärmebild-Zielfernrohr für mich ein militärisch nutzbares Gerät aber nicht jagdlich nutzbar! Ich werde jetzt nicht mehr im Detail darauf eingehen was ich bemängele aber es ist nun mal meine persönliche Erfahrung!
 
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#28
Da haben wir uns wirklich falsch verstanden! Mit Nachtsichtvorsatzgeräten kann man viel weiter schiessen. Ich würde mal behaupten bis 150 Meter ohne Probleme, weiter na ja mit einer Vergrösserung von 10x mit einem Nachtsichtgerät das hinten auf das Zielfernrohr aufgesteckt wird und Laserlux kein Problem. Aber wer schiesst schon des Nachts auf 150-200-250Meter? Ich jedenfalls nicht! Ich glaube dass auf Kirrungen oder nächtlicher Pirsch, Entfernungen von 40-80, max 100 Meter eher realistisch sind im alltäglichen Gebrauch!

Aber ich meinte hauptsächlich dass die Wärmebildvorsatzgeräte vorne auf dem Zielfernrohr, hinten auf das Zielfernrohr funktioniert eh nicht, eben für mich nicht in Frage kommen weil einfach dort Probleme entstehen können! Ich war dabei wo eins auf einem Schiesstand eingeschossen wurde (frag mich nicht wo!) Als ich das sah, wurde mir schon schlecht! Man fixierte ein Handwärmepäckchen auf einer Zielscheibe und schoss darauf auf 50 Meter. Eine Katastrophe! Dann habe ich selbst eins im Revier hinter ein Zielfernrohr geklemmt und auf verschiedene Entfernungen getestet. Und bei verschiedenen Wetterlagen. Wenn der Händler mir diese Geräte ausgeliehen hat ( Wärmebildvorsatzgerät und Wärmebildzielfernrohr +/- 6.000€ Stück ) Dann kannst du davon ausgehen dass der Händler mich persönlich kannte und keine Zweifel an meiner Zahlungsfähigkeit hatte. Nun diese Geräte haben mich einfach nicht überzeugt! Ich bin einfach der Meinung dass Wärmebildgeräte im Kriegsfall dazu taugen einen Feind auszuschalten, aber bestimmt nicht um Wild vor dem Schuss anzusprechen und sauber zu erlegen. Vielleicht die ganz teuren (+ 7.000€.....) bis auf mittlere Entfernungen, die bis 6.000€ bis etwa 50 Meter zum Ansprechen aber wenn man weiter schiesst, schiesst man eben nur noch auf Umrisse und sonst nix. Deshalb ist ein Wärmebildvorsatz / Wärmebild-Zielfernrohr für mich ein militärisch nutzbares Gerät aber nicht jagdlich nutzbar! Ich werde jetzt nicht mehr im Detail darauf eingehen was ich bemängele aber es ist nun mal meine persönliche Erfahrung!
Wirst Du eigentlich nach Anzahl der Ausrufezeichen bezahlt? :whistle:
 
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#29
Schon alleine das ordentliche einstellen un konfigurieren des Gerätes und des Zielfernrohres bereitet so manchem unüberwindbare Hürden weil sie eine Scharfstellung der Linse, des Objektives, eventuell des Paralaxeausgleichs des Zielfernrohres und des Vorsatzgrätes haben! Dann kommt eventuell noch das einstellen der Infrarotlampe dazu und deren Fokussierung ohne das Ziel über zu beleuchten, usw.
Wenn man das nicht kann, dann sollte man Tagsüber jagen und nachts schlafen!
Da dies muss man auch bei Nachsatz Geräten machen.
Wo ich dir Recht gebe, dass es kein Sinn macht 4000 - 7000 € auszugeben für ein Wärmebildvorsatz den man noch aufwendig einschließen muss und ggf. es immer wieder machen muss sobald man es abmontiert hat oder den ZF noch Tagsüber einsetzen will.
Da hab ich mit mein Pard (Nachsatzgerät) solche Probleme nicht und kann immer noch bis 150m sicher ansprechen. Und er hat nicht mal 600€ gekostet!!! Zu Weihnachten werde ich Wärmebild Handgerät noch anschaffen (1700-2000€) dann bin ich besser und viel günstiger ausgerüstet für die Nacht als jemand der nur ein Wärmebildvorsatz hat.
 
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