Aufzucht und Auswilderung von Fasanen und Rebhühnern

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#1
Moin zusammen,

endlich geht es los :biggrin::biggrin::biggrin:
Gestern haben wir aus Edemissen 34 Fasaneneier geholt ;-)
Ich warte nun noch darauf das ich Eier von direkten Wildfasanen für meinen Zuchstamm bekomme.:roll:
Eier wurden zunächst in Weizen auf der Spitze gelagert um den Dotter zu schonen.
Nun kommen sie unter die Buschhennen, die auf Sand und Stroh sitzen.
Ich werde das Gelege dann alle paar Tage befeuchten:)
Es werde ja nun eh nicht alle schlüpfen aber ich hoffe auf 70%.

Die Rebhühner legen noch nicht aber Bilder folgen.
Anhang anzeigen 45879
Anhang anzeigen 45880
Anhang anzeigen 45881

Gruß und Waidmannsheil
Neronno



(Thread ohne Perdis Diskusionen - Ich will das ganze nicht auf geschlossene Gruppen verlegen müssen!!! -
Das wäre zu schade für Leute die es wirklich interessiert)
 
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#3
Eimerbrut. Feuchte die Eier nun immer etwas an.
Eimer voll mit Mutterboden, darauf Heu und Stroh sowie frisches Gras.
Ich hoffe so hält sich die Feuchtigkeit gut.
Bei den Rebhühnern hatte ich so super Ergebnisse.
Anhang anzeigen 45942
Diese Buschhenne hatte der Hund leider mal...
Sie sitzt schief und darum passen nur 14 Eier drunter.
Aufbaumen und fliegen kann sie trotzdem super.
Anhang anzeigen 45943
Anhang anzeigen 45944
Buschhenne mit 20 Eiern.
 
G

Gelöschtes Mitglied 15851

Guest
#4
Ich würde mich freuen, wenn du diesen Thread weiter detailliert und aktuell gestaltest.
Das Thema diskutieren wir bei uns auch gerade aber wir haben zu wenig praktische Erfahrung.
Genug Hühner und Vollierenplatz hätten wir.
 
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#5
An die fasanenexperten:

meine königsfasanhenne -siehe Thread "königsfasanen im Elsass" hat das zweite Ei gelegt. Hat zwei bodenkuhlen gescharrt mit jeweils einem ei. Hab jetzt beide zusammen gelegt - lt Züchter hat er mehrere Henne die selbst brüten - will das auch mal versuchen ?
Irgendwas zu beachten ? Den Züchter kann ich nicht fragen weil der gerade im Urlaub ist. Früher habe ich die Eier meiner Jagdfasanen immer einer Glucke untergelegt habe aber keine glücken mehr.
 
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#6
Moin,

Schlupftermin sollte der 17.05 sein.
Bin gespannt, alle sind befruchtet. Jeden zweiten Tag feuchte ich per Sprüher die Eier mit Wasser an.
Die Rebhühner haben bisher 5 Eier gelegt. Legen jetzt täglich.
Werde Ende des Monats noch 10 reine Wildfasaneier bekommen.
Mein Altpaar ist jetzt in der Biotopvoliere mit Weide, Johannesbeere, Brombeere und Wildackerpflanzen (hauptsächlich Senf und Weizen).
Werde die ersten Eier sammeln und dann auf Naturbrut hoffen.
@bonni: Nimm einfach ein paar Holzplatten als Deckung an der Wand und lege Rasenschnitt dahinter.
Könige brüten lt. Züchterinfo bei genung Ruhe eigentlich selbst.
Was ist drauß geworden?
Gruß
 
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#7
Leider nix - hab sie mal zusammen in ein nestgelegt aber die Henne brütet nicht naja mal abwarten - Ruhe haben sie. In der voliere bei mr dass kann nicht das Problem sein den Rest hab ich so gemacht wie beschrieben leider liegt meist der Hahn hinter einer der zwei Platten
 
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#8
Anhang anzeigen 46681

Volieren für Rebhühner auf einer mageren Wiese. Die Hühner äsen erst mal was in der Voliere wächst und nehmen vergleichsweise wenig Ziergeflügelreifefutter und Bioweizen mit Abputz
 
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#9
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Volieren für Rebhühner auf einer mageren Wiese. Die Hühner äsen erst mal was in der Voliere wächst und nehmen vergleichsweise wenig Ziergeflügelreifefutter und Bioweizen mit Abputz
Bei mir äst das Altpaar so gut wie gar kein Körnerfutter mehr. Fressen Hauptsächlich die Wildackerpflanzen ab. Gut ist auch noch immer dein Tipp mit der Kresse :) Den Eimer verwende ich immer noch.
 
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#10
Aufzuchtkasten mit drei Sektionen:
DSC00544.jpg
Von außen
DSC00545.jpg
DSC00548.jpg
DSC00546.jpg
DSC00547.jpg
Bewuchs mit Weizen, Senf, Buchweizen, Kresse, Weideröschen, "Bültengras", Blütenmischen, Sauerampfer etc.
DSC00551.jpg
Gitter um die Glucke am "umpflügen" des Grüns zu hindern.
So steht es den Küken länger zur Verfügung und wächst für den nächsten Schwung Rebhühner wieder schnell nach.
DSC00549.jpg
Überdacher Teil der Grünfläche
DSC00550.jpg
Schutzraum für Glucke und Küken
DSC00552.jpg
DSC00553.jpg
Metallaufzuchtkästen für Fasane
 
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#11
Hallo

Ich wollt mal fragen ob ihr die auch zum fliegen Bringt weil die meisten die ausgebrütet werden lernen nie Fliegen und bleiben am boden sind also leichte beute für das Raubwild ? wmh
 
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#12
Moin,

Fliegen ist von Natur aus drin.
Nur geht es auch um die Geschwindigkeit, Schwingenmuskulatur etc.
Man kann also nur früh die jungen Fasane/Rebhühner mit Buschhennen rauslassen.
Meine Buschhühner fliegen wie Fasane.
Die Schwingenmuskulatur kann sich nur in der freien Wildbahn natürlich entwickeln.
Darum gilt in punkto Voliere:
So lange wie nötig, so wenig wie möglich.


Trotzdem schlug sich eine ausgesetzte Althenne (Rebhuhn) bis Anfang Januar durch.
Sie muss nicht mal dem Raubwild zum Opfer gefallen sein, sie kann auch abgewandert sein.
Das sollte aber den Tod bedeuten.
 
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#13
Mittlerweile sind es 30 Eier.
Die Buschhennen haben vier Eier rausgeschmissen die jeweils unbefruchtet/früh abgestorben waren; kommt vor.
Eine Buschhenne saut leider die Eier immer ein und geht zum "lösen" nicht vom Nest.

Mittlerweile 7 Rebhuhneier.
 
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#14
Hallo

Ich wollt mal fragen ob ihr die auch zum fliegen Bringt weil die meisten die ausgebrütet werden lernen nie Fliegen und bleiben am boden sind also leichte beute für das Raubwild ? wmh
Ich stimme Neronno zu. Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen ( ich versuche das zu beobachten weil es mich auch interessiert) das ich ein Unterschied im Flugverhalten von den ausgesetzten Fasanen und den sog. "Wilden" nicht fest stellen kann. Das ist aber nicht repräsentativ.
Meine Fasane und Hühner baumen auf-
 
Zuletzt bearbeitet:
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#15
Ich stimme Neronno zu. Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen ( ich versuche das zu beobachten weil es mich auch interessiert) das ich ein Unterschied im Flugverhalten von den ausgesetzten Fasanen und den sog. "Wilden" nicht fest stellen kann. Das ist aber nicht repräsentativ.
Meine Fasane und Hühner baumen auf-
Das Flugverhalten und den Fitnesslevel können wir Menschen schlecht beurteilen. Grundsätzlich fliegen z. B. Rot- und Rebhühner die aus der Voliere kommen meist besser als Fasane.
Die Rothühner welche in Spanien von den Hügeln aus geworfen werden, machen richtig was her:biggrin:
Es stellt sich aber die Frage was passiert wenn sie ein zweites Mal hochgemacht und vor einem Greif um ihr Leben fliegen müssen?

Schwingen- und Brutmuskulatur können sich nur in freier Wildbahn optimal entwickeln. Das gilt auch für das Federkleid. Ein Fasan der mit 8-10 Wochen zwei Fangaktionen in der Voliere hinter sich hat, ist eben gehandicapt. Jede abgebrochene Stoßfeder bleibt bis zum nächsten Jahr.

Nochwas zum Aussetzen: Rebhühner kann man nicht mit Glucken aussetzen. Glucken baumen auf und die Hühner müssen unten bleiben, werden dann gerade im Gebüsch schnell gefressen... Möglich wären allenfalls Seidenhühner die in einem Garten freilaufen und nachts immer mit den Junghühnern in eine Voliere gesperrt werden.

Aber was les ich hier: Hühner baumen auf?:no:
 
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