Aufzucht und Auswilderung von Fasanen und Rebhühnern

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Wenn du ein Hausperlhuhn ans Brüten bekommst, warum nicht damit probieren...
Allgemeinhin gelten sie als schreckhaft und setzen sich wohl selten zum Brüten nieder...Züchter brüten mit Maschine oder mit Haushuhnglucken ...aber Ausnahmen bestätigen die Regel...
Und wenn die Perlhenne die Fasanenküken überhaupt adoptiert...

Ich hatte als Heranwachsender auch mal ein paar Perlhühner, aber nur wegen der Eier und am Ende als Braten...

Probieren kann man es ja mal.
 
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Alle Eier der Rebhenne waren unbefruchtet.
Habe ihr jetzt 13 neue untergeschoben.
Schade

Dafür macht eine andere Henne Bemühungen. Hat jetzt über 8 Eier in einem Nest. Kann es nur schwer erkennenwie viel genau es sind.
 
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Habt ihr schonmal die auszuwildernden Fasane besendert um zu schauen was mit Ihnen geschieht? Wenn ja, wie habt ihr das gemacht ...
 
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Ich glaube (ohne es zu wissen) das so ein Sender den Vogel behindern würde und nur zu einer verfrühten Prädation betragen würde.
Habe in einem angelsächsischen Buch gelesen das die die Tiere mit Ettiketierpistolen am Flügel kennzeichnen.
Ob das gut ist? Ich weiß nicht...
Habe mich erstmal dagegen entschieden zumal Rebhühner im Revier sowieso nur von mir stammen könnten.
Hätte aber auch gern gewusst was mit dem Schwung auf den Frühjahr passiert ist.
 
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Besendern ist wohl arg teuer.

In Frankreich hat man - neben den üblichen Fußringen und den Schwingenclips - auch schon mit sogenannten Ponchos - bunten viereckigen Plastikfolien mit Loch in der Mitte - gearbeitet, die die Vögel um den Hals tragen. Das hat den Vorteil, dass man auf weitere Entfernungen mit dem Glas ganz gut unterscheiden kann. Dürfe die Vögel aber doch ziemlich behindern.
 
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Fasanenhähne unterscheiden sich in der Regel meist durch Unterschiede in der Färbung. Teleobjekiv und Ausschnittvergrößerung muss natürlich sein. Ich habe auf diese Art und Weise das Alter und das Streifgebiet einzelner Hähne sehr genau feststellen können. Bei Hennen geht das nicht. Bei Rebhühnern diente die Färbung des Brustschildes oft zur Unterscheidung. Ich lehne jede Telemetrie bei Hühnervögeln ab, sind alles Todeskanditaten. Die Fasane und Rebhühner müssen mit ca. 7 Wochen raus, dann gibt es keinen Unterschied zu Wildbruten im Herbst. Sie müssen draußen vermausern. Der August ist ein Nahrungshoch, das muss man ausnutzen. Sicher gibt es Verluste, aber wer nach einem 9 Monaten begriffen hat, dass der Habichtangriff aus unerklärlichen Gründen immer 3 m vorher endet, der bekommt die Umstellung nicht mehr auf die Reihe.
 
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Kann dem mit den Hähne zustimmen. Allerdings kann ich bei uns nur die Alten auseinanderhalten und bestimmen. Die haben meist auch ihre festen Gebiete. Die Jungen werden öfters mal flott gemacht und suchen sich ihr Revier bzw Streifgebiet.
 
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Gestern sind von meiner 2. Brut unter Glucke nach 29! Tagen leider nur 3 Fasanenküken von 10 Eiern ausgeschlüpft. 2 voll entwickelte Küken kamen nicht aus dem Ei.
Die anderen Eier waren unsbefruchtet oder sind wohl abgestorben.

29 Tage Brutdauer, habt ihr das schon mal erlebt?

TH
 
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Wenn Rebhühner mit dem Brüten anfangen, kommt es bei der Henne zur Hormonumstellung. Sie kotet dann nur noch einmal oder nur wenige Male am Tag. Die Losung ist dann viel größer als normal.
Das kennt auch jeder Haushuhnzüchter von seinen Glucken.

Auf dem Foto ist die Losung einer schon brütenden Rebhenne.




Und auf diesem Foto ist normale Losung vom Rebhuhn.

 
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Top Hunter: Evtl. hat deine Haushuhnglucke sehr lange Brutpausen eingelegt, ist also an einigen Tagen relativ lange vom Nest gegangen.
Die Glucke saß bei einer Hobby-Tierhalterin in einem Karnickelstall und wurde täglich kurz rausgelassen.
Als ich einige Male da war, habe ich gemerkt, dass die Eier nicht so warm waren wie in meinem Brutkasten.

TH
 
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