Aujeszkysche Krankheit (AK) im Saarland. Hundeführer aufgepasst!!!

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#16
Hast du weitere Informationen zum Thema Waschbär und Aujeszky-Infektionen (SHV-1) oder verwechselst du das vielleicht mit der Staupe-Infektion (CDV)?
Wenn ja, bitte zukommen lassen!
Meines Wissens nach verenden auch die Waschbären nach einer kurzen, ca. 3-tägigen Inkubationszeit 2 -3 Tagen nach Auftreten der ersten klinischen Symptome und scheinen als Überträger und Reservoir des Aujeszky-Virus keine Rolle zu spielen!
Meines Wissen können sie das Virus übertragen. Kritisch könnte da sein, daß sich auch Schweinezuchtanlagen besuchen könnten. Das hätte natürlich große wirtschaftliche Folgen.

Der Rest ist vermutlich Statistik. Da wir (zum Glück) trotz zehn- oder gar hundertausendfachen Kontakt nur 1-2 Jagdhunde durchschnittlich pro Jahr haben, die sich an Sauen das AK Virus holen und auch kein Wolf bekannt wäre, der an AK eingegangen ist, spielen Sauen offenbar statistisch auch keine große Rolle in der Übertragung. (Den smiley verkneife ich mir bei dem ernsten Thema)

Die Chance, besser gesagt das Risiko, einer Infektion mit dem Virus ist eben wirklich sehr sehr gering, was man von den möglichen Folgen aber leider nicht sagen kann.
 
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#17
Meines Wissen können sie das Virus übertragen. Kritisch könnte da sein, daß sich auch Schweinezuchtanlagen besuchen könnten. Das hätte natürlich große wirtschaftliche Folgen.

Der Rest ist vermutlich Statistik. Da wir (zum Glück) trotz zehn- oder gar hundertausendfachen Kontakt nur 1-2 Jagdhunde durchschnittlich pro Jahr haben, die sich an Sauen das AK Virus holen und auch kein Wolf bekannt wäre, der an AK eingegangen ist, spielen Sauen offenbar statistisch auch keine große Rolle in der Übertragung. (Den smiley verkneife ich mir bei dem ernsten Thema)

Die Chance, besser gesagt das Risiko, einer Infektion mit dem Virus ist eben wirklich sehr sehr gering, was man von den möglichen Folgen aber leider nicht sagen kann.



Die entscheidende Frage lautet:
Worauf basiert dein Wissen?
Kennst du nachvollziehbare Fälle oder Studien (abseits der Statistik), wo Hunde, Schweine oder auch andere Säugetiere nachweislich durch Waschbären mit SHV-1 Virus infiziert worden sind?

Gruß

Prinzengesicht
 
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#18
Die entscheidende Frage lautet:
Worauf basiert dein Wissen?
Kennst du nachvollziehbare Fälle oder Studien (abseits der Statistik), wo Hunde, Schweine oder auch andere Säugetiere nachweislich durch Waschbären mit SHV-1 Virus infiziert worden sind?

Gruß

Prinzengesicht
Mir ist kein solcher Fall bekannt.
 
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#21
:what::what::what::what:
Mag es den Nachsuchenführer treffen wenn der Hund (an der Leine) Schweiß verweist und ran kommt, wenn er den Hund am verletzten Stück schnallt (ist das wirklich notwendig?)
Beim Stöbern mag es auch eine Frage der Ausbildung / des Gehorsams sein wie weit mein Hund geht und ob er sich abrufen lässt.
Als der Wolf kam wollte in manchen Regionan keiner mehr seinen Hund frei arbeiten lassen.
Also müssen wir an der hergebrachten Arbeitsweise festhalten oder uns neue Arbeitsweisen für unsere Hunde einfallen lassen?

?????????
 
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#22
Meines Wissen können sie das Virus übertragen. Kritisch könnte da sein, daß sich auch Schweinezuchtanlagen besuchen könnten. Das hätte natürlich große wirtschaftliche Folgen.

Der Rest ist vermutlich Statistik. Da wir (zum Glück) trotz zehn- oder gar hundertausendfachen Kontakt nur 1-2 Jagdhunde durchschnittlich pro Jahr haben, die sich an Sauen das AK Virus holen und auch kein Wolf bekannt wäre, der an AK eingegangen ist, spielen Sauen offenbar statistisch auch keine große Rolle in der Übertragung. (Den smiley verkneife ich mir bei dem ernsten Thema)

Die Chance, besser gesagt das Risiko, einer Infektion mit dem Virus ist eben wirklich sehr sehr gering, was man von den möglichen Folgen aber leider nicht sagen kann.
Wenn innerhalb des Dezembers

allein auf dem Hunsrück 3 Hunde verndeten, kann das Risiko soo gering nicht sein.

Gruß,

Mbogo
 
G

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Guest
#23
servus

Über Schweiss ist keine Übertragung des AK Viruses möglich. Der Virus ist auch nicht immer aktiv. Andernfalls hätten wir bei einer seit vielen Jahren nachgewiesenen 20-30% Anzahl an virustragendem SW schon längst keine Jagdhunde mehr.

....
liest man sich so durch die wwweltweitgrößte Bibliothek,dann gehen die Ansichten der wahren Experten darüber durchaus auseinander.

Alles kann, nichts ist unmöglich.

Beutelt ein Hund allerdings im Bereich des Hauptes oder dem Gebräch, ist eine Ansteckung am wohl Wahrscheinlichsten...

Speichel, Rüssel- und Augensekrete... :?


Ich wünsche allen Hundehaltern, dass sie dieses Schicksal mit ihrem Hund nicht trifft !








Frohe Weihnachten :cheers:
 
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#25
Frohe Weihnachten!

Frage in die Runde: Da das Virus sich in kalter und feuchter Umgebung lange hält, sind ja Streckenplätze/Aufbruchplätze/Umgebung von Wildkammern etc. längere Zeit potentiell "verseucht". Gibt es eine vernünftige Methode, diese zu desinfizieren? Beispielsweise Tränken des Bodens mit wässriger Lösung von Oxalsäure/schwefliger Säure o.ä. (unter Beachtung von Sicherheitsmassnahmen; mit beiden genannten habe ich schon gearbeitet...).

Danke.
 
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#26
Frohe Weihnachten!

Frage in die Runde: Da das Virus sich in kalter und feuchter Umgebung lange hält, sind ja Streckenplätze/Aufbruchplätze/Umgebung von Wildkammern etc. längere Zeit potentiell "verseucht". Gibt es eine vernünftige Methode, diese zu desinfizieren? Beispielsweise Tränken des Bodens mit wässriger Lösung von Oxalsäure/schwefliger Säure o.ä. (unter Beachtung von Sicherheitsmassnahmen; mit beiden genannten habe ich schon gearbeitet...).

Danke.
Hochhol....:35:

Kein Fachmann anwesend?? Interessiert ja vielleicht auch noch den einen oder anderen...
 
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#27
Mahlzeit.
Ich finde es immer wieder interessant, wie "Hundeführer" sich an Streckenplätzen verhalten. Für mich hat keine Hund etwas an der Strecke zu suchen! Da wird toleriert, dass die Hunde belecken, Schweiß etc aufnehmen, da werden junge Hunde angerüdet, während eine erlegte Sau geschüttelt wird usw.
Streckenplätze desinfizieren , davon halte ich gar nichts, Chemie in die Natur einbringen? Wenn Du so etwas machst, wirst Du vielleicht auch Verbrauchern, Käufern erklären müssen, warum Du das tust, bdann wünsche ich Dir viel Erfolg beim Wildbretverkauf.

Horrido
 
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#28
@Vorposter: ganz tolles Statement, und auch nicht völlig falsch. Aber Hundeausbildung und Deine Einstellung zur Hygiene bitte woanders diskutieren (wenn Du die genannte "Chemie" vermeidest, konsumierst Du bestimmt auch keinen Wein, Gemüse, Honig, ...)


Evtl. kann ja doch jemand was zum Thema schreiben... die dem veterinärmedizinischen Laien zugängliche Literatur gibt da leider nix her... oder ich finde es nicht :what:
 
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#29
Danke für den Link, aber 244 Seiten erst wieder im neuen Jahr, das gibt sonst mecker [emoji6]

Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk
Es ist eine nette breit gestreute Ansammlung von viel Material zu vielen Themen, statt EINES richtig und praxisgerecht abzuhandeln.

Einziges Ziel der Arbeit ist, die 2 Buchstaben vor dem Namen führen zu dürfen. *)

So wirklich hilft uns das auch nicht weiter.

WMH
TicTac

*) Meine Dissertation sollte nach jetzt 30 Jahren besser auch keiner mehr lesen;-):biggrin:
 
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#30
Moin,
Ich handhabe es so:Nehme von jeder Sau Schweißproben für`s Vet-Amt zur ASP-Untersuchung,gleichzeitig wird auch auf AJK untersucht.
Ich hätte gern (Verlange )für beide Krankheiten einen Bericht!
Wenn für AJK keine Untersuchungsergebnisse bekomme wird es für mich schwierig die nächste Blutprobe abzugeben.
Wenn man das eine will,muß man das andere können.

Gruß lamü
 
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