Ausbildung Bracke

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Ganz neue Weisheiten.

Es gibt Hunde, bei denen ist von der Beutesequenz tatsächlich nur noch die Nasenarbeit übrig. Trotzdem würd ich das nicht so beschreiben, daß ihnen "das Wild egal" sei. Im Gegenteil. Die können auf ner frischen Spur unhaltbar und ne kleine Ewigkeit abgehen. Sind oft regelrecht enttäuscht, wenn das Stück tot daliegt und keine Spur mehr zu verfolgen ist.
Sie haben halt kein Interesse am Beute machen. Für wiederkäuendes zu stöbern reicht das ja. Für Schwarzwild oder Hetzen bei der Nachsuche weniger.
Es gibt mit den Apportierhunden eine ganze Rassengruppe, bei denen eine Wildschärfe nicht nur gar nicht gewünscht ist (außer von irgendwelchen Universal-Volltrotteln), sondern im Gegenteil, geradezu vehement abgelehnt wird; trotzdem haben die den WILLEN zur Beute zu kommen.
 
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Es gibt mit den Apportierhunden eine ganze Rassengruppe, bei denen eine Wildschärfe nicht nur gar nicht gewünscht ist (außer von irgendwelchen Universal-Volltrotteln), sondern im Gegenteil, geradezu vehement abgelehnt wird; trotzdem haben die den WILLEN zur Beute zu kommen.
Ich weiß nicht, wie gut du die Retrieverszene hier in Deutschland kennst? Ich weiß nicht ob du die Retrieverszene in Groß Britanien kennst? Ob du die Unterschiede der Show, Sport und Jagdhundefraktion kennst? Ich habe vor zwanzig Jahren die Ehre gehabt mit Rupert Hill und Barry Taylor trainieren zu dürfen und jagen zu dürfen. Das sind 2 Granden der Retrieverszene, die hätten dich für deine Aussagen ausgelacht.
 
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So, heute Schwarzwildgatter.

Selbstständig gesucht, selbstständig gefunden, verbellt, in Bewegung gebracht, hat sich nochmal schicken lassen. Was will man mehr...
Und es war der dicke Keiler... :D
Erst ist er bissel erschrocken, weil die Größe noch neu war. Dann hat er aber losgelegt und das richtig gut gemacht.
 
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Hatte er jetzt vorher schon mal Kontakt mit lebender Sau? Und welches Gatter? Nur, weil er gleich reingeschickt wurde zum suchen. Die Gatter, die ich kenn, gehen da schrittweise ran. Oder hab ich was vergessen, und ihr wart vorher schon mal?
 
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Wir haben hier am Ort ein Schaugatter, da hatte er praktisch den Welpenkorridor. Das hab ich auch so an den Gattermeister weitergegeben. Wir waren vorher noch nicht, haben uns aber im Vorfeld mit dem Gattermeister unterhalten, was bis jetzt gemacht wurde, wie der Hund arbeitet. Darauf meinte er, der Hund könne gleich richtig ran. Hat sich ja auch bewahrheitet. War in Louisgarde.
 
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Da war ich auch schon mehrmals mit meinem Dackel.
Da gibt es einen Herr`n der auch in einem Brackenverband Prüfer ist. ( Tiroler ?? nicht sicher...)

Ich fand den Super, der hat Ahnung und hat mein Dackel auch gleich rein gelassen, nachdem er von mir den Ausbildungsstand gehört hat.

Leider habe ich Null Ahnung von "Bracken", lese aber gerne hier mit.
Bitte weiter berichten(y)(y)(y)

Gruß Weichei
 
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Deshalb Bracken auch in ""
Glaube ein Dackel ist da nochmal etwas anderes als die andere Brackenrassen.

Gruß Weichei
 
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Also, derzeit ist Baustelle angesagt. Frustrationstoleranz auf Anfang... Derzeit sind wir wohl in einer Ausstaubungsphase. Der Hund war lange die Ruhe selbst, sehr stabil, ausgeglichen... Dann kam die Pubertät und zeitgleich der Besuch in der Welpengruppe der KJV...

Solltet ihr mit eurem Welpen in eine solche gehen, tut euch selber einen Gefallen: Sobald da vor den ersten Arbeitseinheiten gespielt wird oder die Hunde vor Beginn zum Toben geschickt werden, damit "der Bums raus ist"... geht heim und kommt nicht wieder. ;)

Bei unserem haben wir das als Ursache erkannt und können jetzt noch rechtzeitig korrigieren, was langsam aber sicher Erfolge bringt. Die Arbeit - und die ist nicht wenig mühsam - kann man sich aber durchaus sparen, indem man das einfach umdreht (@z/7 : Ja, Premack, du hasts gesagt, ich weiß... ;) ).
Ich denke, es macht für den Welpen im Ergebnis mehr Sinn, wenn die Sozialisierung nach Abholung in einer "zivilen" Welpengruppe abläuft. Da lernen Hund und Halter bissel was für den Alltag.
Beim jagdlichen Training ist meiner derzeitigen Erfahrung nach ohnehin fragwürdig, welche Rolle da eine Gruppe spielen soll - von einer Selbsthilfegruppe jagdlicher Hundeführer einmal abgesehen. Dass das Gespann funktioniert ist wichtig, ein zweiter Fiffi stört da anfangs hauptsächlich und ist eher im späteren Trainingsverlauf als Reizerhöhung sinnvoll...
 
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Paschal kann man das nicht sagen, da es vom Ausbildungs- und vor allem Entwicklungsstand des einzelnen Hundes abhängt. Und was die jeweilige "Gruppe" bezweckt.
Eine Ausbildungsgruppe, die für Prüfungen vorbereiten will, hat eine völlig andere Zielsetzung, als eine Welpenspielgruppe. Geht aus Deiner Schilderung leider nicht hervor.

Ist ernsthafte Arbeit angesagt, wird man tunlichst auch eine derartige Atmosphäre verbreiten. Räumliche und personelle Verknüpfung mit Konzentration und Impulskontrolle erwünscht. Ältere Hunde, ich sag mal ab nem knappen Jahr, haben das relativ schnell drauf, wenn man da konsequent ist, und jegliche Beschäftigung mit Artgenossen oder anderen Gespannen im Ansatz unterbindet. Die Gruppe dient lediglich der Übung unter erschwerten Bedingungen, Reizerhöhung, wie Du ganz richtig sagst.

Freies Toben lassen kann in dem Alter sogar ziemlich böse ausgehen, wenn die falschen aneinander geraten. Insofern ist auch die Arbeit in der Gruppe durchaus ein Akt der Sozialisierung, wenn man am Erzfeind im Fuß vorbeigehen und das aushalten muß.

Bei jüngeren Hunden ist das etwas anderes. Die können zum einen noch gar nicht die lange Konzentration aufbringen, und da ist Spielen auch noch Spielen, und kein Kräftemessen von jungen Gockeln, die sich gebärden müssen. Die sind in einer echten Welpengruppe mit Management gut aufgehoben.
 
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Sag ich ja, echte Welpengruppe mit Management.

Das war ein zweiteiliger "Welpen- und Junghundekurs zur Erlangung der jagdlichen Brauchbarkeit"... Teil 1: Welpen. Vorher wars ein ruhiger Hund, ließ sich auch aus dem Toben mit anderen abrufen, danach - mag auch teilweise an der Pubertät liegen - hattest du das volle Programm, wenn er nicht seinen Willen bekommen hat.

- Sitz oder Platz nicht durchhalten, bei Ermahnung Übersprungshandlung Gras fressen
- Steigerung: Winseln oder Bellen, jaulendes Gähnen, dann Gras fressen oder im Boden scharren

Hat bissel was von nem Gorillamännchen oder dem alten HB-Männchen, wenn man dem so zuschaut... ist ganz lustig, geht aber für die Jagd so halt gar nicht. Also: Korrigieren.
 
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