Ausbildung Bracke

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Alles gute für den Bengel!

Mal ne Frage zu "Füsse lecken, Urin auflecken und aus Pfützensaufen", auf was soll das deiner Meinung nach hindeuten? Der Hund eines Bekannten zeigt diese Verhaltensweisen auch.

A.
 
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Alles gute für den Bengel!

Mal ne Frage zu "Füsse lecken, Urin auflecken und aus Pfützensaufen", auf was soll das deiner Meinung nach hindeuten? Der Hund eines Bekannten zeigt diese Verhaltensweisen auch.

A.
Eventuell Natriumdefizit. Der TA meinte aber, bei Fertigfutter kriegt man den Salzpegel nicht niedrig genug, dass der die Anfälle auslöst.
Er meint nach wie vor, dass Simparica der Auslöser ist - auch in Verbindung mit Hormonen. Ich hab jetzt Phenobarbiturate mitbekommen. Sollte er keinen Anfall mehr haben im nächsten Quartal, soll ich sie wiederbringen - kostet nix. Wenn er einen Anfall hat, soll ich sie über 3 Monate geben. Danach gehts dann in den Check aller Organe und des Stoffwechsels und dann sehen wir weiter...
 
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Ich habe nicht alles gelesen...
Mein erster Hund ist auch eine Bracke und ich hätte um ein Haar die AP (AdS) versemmelt.
Was war passiert?
Ich war immer alleine mit dem Hund im Revier um AdS zu üben. Das hat mit der Zeit auch immer besser geklappt. Einige Wochen vor der AP hatte ich die Gelegenheit in einem großen abgelegenen und fremden Revier zu üben. Der Förster sagte "ich schau mir das mal an".
Nun war plötzlich die fremde Person viel interessanter als die Suche nach Wild.
Mein Hund hatte nicht innerhalb der erforderlichen Zeit mit der Suche begonnen :(.
Die verbleibende Zeit bis zur AP hatte ich dann genutzt um mit wechselnden Zuschauern und auch in fremden Revieren zu üben.

Bei der "Nachsuche" hatte ich sobald das Ganze gefestigt war gelegentlich auch Zuschauer hinter mir herlaufen lassen.

In der GP hatte ich durch einen Anfängerfehler auch einige Punkte liegen lassen. Das habe ich unter Erfahrung gebucht.
Hier war mir folgendes passiert:
Ablegen außer Sicht und zwei mal Schießen war überhaupt kein Problem. Ich konnte den Hund ohne weiteres 30 min. ablegen. Ich, stolz wie Oskar, hatte das nicht mehr weiter geübt, weil ich dachte - das sitzt. Dem war aber leider nicht so.

Mein Fazit:
Immer mal wieder Zuschauer mitnehmen, am besten welche, die der Hund noch nicht kennt.
Keinen Hacken hinter einer Aufgabe machen, alles muss permanent weiter geübt werden.

Noch ein Tipp:
Bei jedem Wetter üben
Bei der GP ("Nachsuche)" hatte ich strömenden Regen, aber wir hatten das auch bei 30 Grad geübt.
 
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Ich habe nicht alles gelesen...
Mein erster Hund ist auch eine Bracke und ich hätte um ein Haar die AP (AdS) versemmelt.
Was war passiert?
Ich war immer alleine mit dem Hund im Revier um AdS zu üben. Das hat mit der Zeit auch immer besser geklappt. Einige Wochen vor der AP hatte ich die Gelegenheit in einem großen abgelegenen und fremden Revier zu üben. Der Förster sagte "ich schau mir das mal an".
Nun war plötzlich die fremde Person viel interessanter als die Suche nach Wild.
Mein Hund hatte nicht innerhalb der erforderlichen Zeit mit der Suche begonnen :(.
Die verbleibende Zeit bis zur AP hatte ich dann genutzt um mit wechselnden Zuschauern und auch in fremden Revieren zu üben.

Hm, abgesehen davon, dass ich wirklich noch nie auf den Gedanken gekommen bin, das Teilfach "Art der Suche" extra zu "üben" (und schon gar nicht im Wald!), kannte ich bislang auch noch keine Bracke, die sich von der Anwesenheit irgendeines (fremden) Menschen hätte vom Jagen abhalten lassen...

Hört sich eher nach "zu jung" an.

Bei der "Nachsuche" hatte ich sobald das Ganze gefestigt war gelegentlich auch Zuschauer hinter mir herlaufen lassen.

Hier gilt letzten Endes dasselbe, ein Hund, der ordentlich gearbeitet wurde und weiß, was sein Job ist, lässt sich normalerweise nicht von Dritten beeinflussen, wenn die es nicht explizit darauf anlegen.

In der GP hatte ich durch einen Anfängerfehler auch einige Punkte liegen lassen. Das habe ich unter Erfahrung gebucht.
Hier war mir folgendes passiert:
Ablegen außer Sicht und zwei mal Schießen war überhaupt kein Problem. Ich konnte den Hund ohne weiteres 30 min. ablegen. Ich, stolz wie Oskar, hatte das nicht mehr weiter geübt, weil ich dachte - das sitzt. Dem war aber leider nicht so.

HIER könnte tatsächlich ein Problem entstehen - aber eigentlich nur z.B. durch ungeplant auftauchende Spaziergänger (eine Gefahr, die man aber auch in der Prüfungsorganisation berücksichtigen kann); die Prüfungsbeteiligten haben außer Sicht zu bleiben...

Mein Fazit:
Immer mal wieder Zuschauer mitnehmen, am besten welche, die der Hund noch nicht kennt.
Keinen Hacken hinter einer Aufgabe machen, alles muss permanent weiter geübt werden.

Noch ein Tipp:
Bei jedem Wetter üben
Bei der GP ("Nachsuche)" hatte ich strömenden Regen, aber wir hatten das auch bei 30 Grad geübt.

Im "strömenden Regen" eine Fährte zu arbeiten, scheint mir weder in der Vorbereitung, noch bei der Prüfung oder in der späteren Praxis wirklich sinnvoll zu sein; aber ja, sofern dies möglich ist, sollte man gerade bei der Schweißarbeit auch verschiedene Witterungssituationen und andere mögliche Störfaktoren in der Vorbereitung ausnutzen.
 
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Hm, abgesehen davon, dass ich wirklich noch nie auf den Gedanken gekommen bin, das Teilfach "Art der Suche" extra zu "üben" (und schon gar nicht im Wald!), kannte ich bislang auch noch keine Bracke, die sich von der Anwesenheit irgendeines (fremden) Menschen hätte vom Jagen abhalten lassen...

Hört sich eher nach "zu jung" an.
Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber hier hast Du wahrscheinlich was verwechselt und ohne AdS separat zu üben wird das zu100% in der Prüfung nichts!

Wenn Du beginnst AdS mit der jungen Bracke zu üben, passiert i.d.R. erst mal nicht das was der Führer erwartet. Ich hatte mich mit einem Sitzstock und Zeitschrift in den Wald gesetzt und den Hund zur Suche geschickt. Der hat die ersten Male Stöcken gesammelt usw.
Nachdem es ihm zu langweilig wird zieht er "Kreise" so bis 80m Entfernung.
Irgendwann platzt der Knoten und der Hund "geht" und die Zeit bis er zurückkommt wird immer länger. Ich musste auch mal über 1 Std. warten, bis er zurückgekommen ist.


Hier ein Auszug aus der PO:
a) Art der Suche - Finden
(3) Zur Prüfung dieses Fachs sind deckungsreiche
Revierteile zu wählen. Jeder Bracke ist ein Revierteil von
mindestens 10 Hektar Waldfläche (Jungwüchse, Dickungen
oder ältere Bestände mit dichtem Unterwuchs zuzuweisen und
eine Arbeitszeit bis 1/2 Stunde zu gewähren.

......
Der Führer darf die Bracke durch Zuruf und Handzeichen zur
Suche aneifern. Er darf seinen Stand erst verlassen, wenn
er vom begleitenden Richter zum Weitergehen aufgefordert
wird.

(4) Die Bracke soll mit Lust und Passion an die Arbeit gehen
und durch zielgerichtetes Suchen zeigen, dass sie bestrebt
ist, Haarwild zu finden. Sie soll das Gelände ausdauernd
und gründlich mit tiefer Nase absuchen und darf Dickungen
und dichtes Gestrüpp, Dornen und Brennnesseln nicht
scheuen. Die Suche darf sich nicht nur auf die Nähe des
Führers erstrecken, sondern muss weit ausholend sein.


Hier gilt letzten Endes dasselbe, ein Hund, der ordentlich gearbeitet wurde und weiß, was sein Job ist, lässt sich normalerweise nicht von Dritten beeinflussen, wenn die es nicht explizit darauf anlegen.
Sollte.
Ein Hund ist kein Roboter und jeder Hund reagiert anders.
Ich kann nur für mich sprechen. Ich bin der Meinung, wenn ich den Hund beim Üben mit Situationen konfrontiere, welche in der Prüfung und im Jagdbetrieb vorkommen können,
kann ich als Führer erkenne wie der Hund reagiert und der Hund wiederum lernt mit diesen Randbedingungen umzugehen.

Hier noch eine Anekdote.
Meine AP war Ende März und AdS hat gut geklappt.
Wegen der Setz- und Aufzuchtzeit, hatte ich AdS nicht mehr weiter geübt und stattdessen in Summe (einige kurze auch schon vor der AP) um die 50 Fährten getreten und gearbeitet.
Im September stand die GP an und zum Glück, hatte ich im August wieder begonnen AdS zu üben. Ich war der Meinung, der Hund wartet nur darauf, bis der Riemen ab ist und ab geht die Post. Wieder falsch vermutet. Da bekommst du aber Puls, so 6 Wochen vor der GP.
Ich musste noch mal viel Zeit investieren, bis er wieder halbwegs so gejagt hatte wie zur AP.
Auf der GP hat es dann gerade so für AdS gereicht, dafür ging er auf "Schweiß" wie auf Schienen, incl. freiem Verweisen nach dem letzten Wundbett.

Im "strömenden Regen" eine Fährte zu arbeiten, scheint mir weder in der Vorbereitung, noch bei der Prüfung oder in der späteren Praxis wirklich sinnvoll zu sein; aber ja, sofern dies möglich ist, sollte man gerade bei der Schweißarbeit auch verschiedene Witterungssituationen und andere mögliche Störfaktoren in der Vorbereitung ausnutzen.
Ich kann mir das Wetter und die Bedingungen bei der Prüfung nicht aussuchen und wenn die Prüfer nicht von sich aus abbrechen, bleibt einem als Prüfungsgespann nichts anderes übrig als die Fächer der Reihe nach abzuarbeiten.
 
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.... ich möchte "AdS Üben" noch etwas präzisieren.
AdS Üben, im Sinne dem Hund das Jagen beizubringen, funktioniert nicht ;)
Was ich hier mit Üben meine, ist viel Zeit als Führer aufzubringen, damit der Hund seine Anlagen entwickeln und ausbauen kann und lernt, der Alte ist immer noch da wenn ich zurückkomme.
Mit, "wir gehen mal schnell..." wird das auch nichts, weil ausgerechnet dann, wenn es der Führer noch einen Termin hat, der Hund besonders lange unterwegs ist.
 
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.... ich möchte "AdS Üben" noch etwas präzisieren.
AdS Üben, im Sinne dem Hund das Jagen beizubringen, funktioniert nicht ;)
Was ich hier mit Üben meine, ist viel Zeit als Führer aufzubringen, damit der Hund seine Anlagen entwickeln und ausbauen kann und lernt, der Alte ist immer noch da wenn ich zurückkomme.
Mit, "wir gehen mal schnell..." wird das auch nichts, weil ausgerechnet dann, wenn es der Führer noch einen Termin hat, der Hund besonders lange unterwegs ist.
Sehe ich anders.
Kann man sehr wohl üben. Wenn der Zögling begriffen hat, dass er finden kann, dann kann man ihn sehr wohl mit langer durchlaufender Feldleine in die Witterung des sicher gesehenen Hasen bringen und anjagen lassen.

Und dass der Alte noch da ist, wo man ihn verlassen hat, sollte schon der Welpe lernen. Deswegen ist es in meinen Augen völlig idiotisch, mit einer Bracke zur Stöberjagd zu fahren und mit dem Hund durch zu gehen. Da verlernt er das nämlich ganz schnell.
Woher ich das weiß? Ich war so idiotisch
 
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Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber hier hast Du wahrscheinlich was verwechselt und ohne AdS separat zu üben wird das zu100% in der Prüfung nichts!

Nö, ich hab´ gar nix verwechselt, Du aber wirfst da etwas durcheinander!

Erkennst Du, wenn Du Dir die Bewertungsanforderungen AdS zur ANLAGENprüfung durchliest und zu begreifen versuchst, statt...

Wenn Du beginnst AdS mit der jungen Bracke zu üben, passiert i.d.R. erst mal nicht das was der Führer erwartet. Ich hatte mich mit einem Sitzstock und Zeitschrift in den Wald gesetzt und den Hund zur Suche geschickt. Der hat die ersten Male Stöcken gesammelt usw.
Nachdem es ihm zu langweilig wird zieht er "Kreise" so bis 80m Entfernung.
Irgendwann platzt der Knoten und der Hund "geht" und die Zeit bis er zurückkommt wird immer länger. Ich musste auch mal über 1 Std. warten, bis er zurückgekommen ist.


Hier ein Auszug aus der PO:
a) Art der Suche - Finden
(3) Zur Prüfung dieses Fachs sind deckungsreiche
Revierteile zu wählen. Jeder Bracke ist ein Revierteil von
mindestens 10 Hektar Waldfläche (Jungwüchse, Dickungen
oder ältere Bestände mit dichtem Unterwuchs zuzuweisen und
eine Arbeitszeit bis 1/2 Stunde zu gewähren.

......
Der Führer darf die Bracke durch Zuruf und Handzeichen zur
Suche aneifern. Er darf seinen Stand erst verlassen, wenn
er vom begleitenden Richter zum Weitergehen aufgefordert
wird.

(4) Die Bracke soll mit Lust und Passion an die Arbeit gehen
und durch zielgerichtetes Suchen zeigen, dass sie bestrebt
ist, Haarwild zu finden. Sie soll das Gelände ausdauernd
und gründlich mit tiefer Nase absuchen und darf Dickungen
und dichtes Gestrüpp, Dornen und Brennnesseln nicht
scheuen. Die Suche darf sich nicht nur auf die Nähe des
Führers erstrecken, sondern muss weit ausholend sein.

...die Vorgaben zur "Lauten Jagd" iaus dem Fach "Laute Jagd" der GEBRAUCHSprüfung zu zitieren.

Bei der ANLAGENprüfung ist mir im Bereich der Art der Suche primär einmal die Ausprägung des WILLENS zum Finden von Wild wichtig, nicht jedoch eine Zielgerichtetheit der Suche. Ist ungefähr dasselbe, wie beim Vorstehen der Hühnerhunde.

Nachdem z.B. alle meine Hunde zum Zeitpunkt der GP zumindest während zweier Jagdperioden, bis zur AP aber aber mindestens während des einen Jahres praktisch unterwegs waren, braucht man sich da normalerweise keinen Kopp drum zu machen.

Dazu im ersten Herbst mal an ein frisches Häsle "drangeschmeckt" und der Drops ist meist gelutscht.

Sollte.
Ein Hund ist kein Roboter und jeder Hund reagiert anders.
Ich kann nur für mich sprechen. Ich bin der Meinung, wenn ich den Hund beim Üben mit Situationen konfrontiere, welche in der Prüfung und im Jagdbetrieb vorkommen können,
kann ich als Führer erkenne wie der Hund reagiert und der Hund wiederum lernt mit diesen Randbedingungen umzugehen.

tja, des Menschen Wille ist sein Himmelreich - und wenn´s Dich glücklich macht, habeas!

Hier noch eine Anekdote.
Meine AP war Ende März und AdS hat gut geklappt.
Wegen der Setz- und Aufzuchtzeit, hatte ich AdS nicht mehr weiter geübt und stattdessen in Summe (einige kurze auch schon vor der AP) um die 50 Fährten getreten und gearbeitet.
Im September stand die GP an und zum Glück, hatte ich im August wieder begonnen AdS zu üben. Ich war der Meinung, der Hund wartet nur darauf, bis der Riemen ab ist und ab geht die Post. Wieder falsch vermutet. Da bekommst du aber Puls, so 6 Wochen vor der GP.
Ich musste noch mal viel Zeit investieren, bis er wieder halbwegs so gejagt hatte wie zur AP.
Auf der GP hat es dann gerade so für AdS gereicht, dafür ging er auf "Schweiß" wie auf Schienen, incl. freiem Verweisen nach dem letzten Wundbett.

Eine Beobachtung, die weder einzigartig, noch überraschend, sondern, im Gegenteil sehr leicht erklär- und nachvollziehbar ist.
Natürlich ist es für den Hund eine Umstellung, wenn er nach dem ersten Winter mit weitgehend freiem Jagen zur Schweißarbeit aufgenommen und auf eine langweilige Kunstfährte "gezwungen" wird. Und kaum hat man sich dran gewöhnt, soll man schon wieder von Null auf Hundert umstellen.

Das ist halt auch der Unterschied zwischen der weitgehend selbstbestimmten Bracke und dem an Befehl und Gehorsam gewöhnten Hühnerhund (vollkommen wertneutral!) - und für die Möglichkeit der zeitlichen und räumlichen Abkoppelung von Schweißteil und "Rest-GP".

Ich kann mir das Wetter und die Bedingungen bei der Prüfung nicht aussuchen und wenn die Prüfer nicht von sich aus abbrechen, bleibt einem als Prüfungsgespann nichts anderes übrig als die Fächer der Reihe nach abzuarbeiten.

ich kann mich aber sehr wohl "im strömenden Regen" mal für ne halbe Stunde zusammen mit meinem Hund unter die nächste Fichte verziehen, bevor ich ihn wieder am letzten bekannten Punkt ansetze; einfach weil´s praxisgerecht ist!
 
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Fakt ist:
Sowohl bei den Vorbereitungskursen zur AP und GP, als auch bei den jeweiligen Prüfungen fand AdS immer mitten im Wald statt.

Du kannst Dein Stöcken wieder einpacken, ich spring jetzt nicht mehr drüber 😋

Du hast recht und ich mei Ruhe.
Was juckt es eine Spessarteiche wenn .....
 
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Da kann ja auch jeder anderer Meinung sein und jeder Hund ist sowieso anders. Ich hab meine AdBr zwei mal auf Hasen angesetzt und gut war es. Bei der AP hatte sie dann nur Fuchs vor, hat ihn selbstständig gestochen und wusste dennoch was zu tun ist. Ich kann dir versichern im LV Hessen werden dir viele Richter sagen, dass man für die AP nicht üben muss. Das haben die Hunde drin.
 
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Das Arbeiten der Spur ja, das Weggehen um selbständig Wild zu finden nicht. Je mehr vorher Gehorsam geübt wurde, um so weniger. Gibt rassebedingte und individuell leichte Unterschiede, aber im Prinzip ist das so.
Das mag sein und vielleicht habe ich dann halt eine spezielle Hündin aber das Stöbern und Suchen von Wild haben wir nie üben müssen. Auch das lösen vom Führer nicht. Das ging von ganz allein.
 
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So ist es wohl - sicherlich hast Du dann einen Ausnahmehund.
Nur davon abzuleiten und allgemeine Ratschläge an Führer junger Bracken zugeben, eine AP wäre ein Selbstläufer, ist nicht zielführend.

Jedem Führer, der seinen Hund auf einer AP vorstellen will, sollte sich mit den "Fächern" im Vorfeld lt. PO befassen, sich Prüfungsabläufe bei seinem Zuchtverein vorher ansehen und den Hund entsprechend vorbereiten.
Ich habe (leider) einige (zu viele!) junge Bracken gesehen, die auf der AP ihren ersten (oder 2.) Hasen bekamen, dementsprechend mies war die Arbeit.
Gleichfalls AdS, ein Hund, der nicht vorher die Selbstbelohnung durch Finden von Wild und Jagen auf der Fährte erfahren hat, was soll er dann am Prüfungstag (in neuer Atmosphäre) zeigen ?
Nicht viel, jedenfalls. Allein die Tatsache, man hat einen Vertreter der "Jagenden Hunde" angeschafft, bewirkt nicht, daß der Hund von Anfang an selbstständig jagt (sprich sucht, findet und die Spur macht). Gleichwohl er dazu eine sehr gute genetische Ausstattung mitbringt.

Viel zu viele Bracken werden zuviel allgemeinem Gehorsamsübungen ausgesetzt und ansonsten kaum vom Strick gelassen...(dann ist Aufzuchtzeit, dann ist Bockjagd, dann ist Hirschjagd usw..:rolleyes:). Gut kennen sie aber die Transportbox oder den Kofferraum...
 
Zuletzt bearbeitet:

z/7

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Das mag sein und vielleicht habe ich dann halt eine spezielle Hündin aber das Stöbern und Suchen von Wild haben wir nie üben müssen. Auch das lösen vom Führer nicht. Das ging von ganz allein.

Das ist auch sehr abhängig vom Führer. Wie man den Gehorsam übt, und was man sonst so macht mit dem Hund. Zuviel Leine am Anfang, zuviel Schweißarbeit in früher Jugend, oder Durchgehen mit dem Hund, wie es @pudlich und @Spessartjaga beschrieben haben, lehrt den Hund, der Erfolg ist in der Nähe und engen Verbindung zum Führer zu suchen.

Dann kommt es auf den Hund an. Ob er trotzdem so selbständig ist, auch auf eigene Faust loszuziehen. Und wieder auf den Führer, ob er die Geduld aufbringt, und die Möglichkeiten, dem Hund wieder und wieder die Chance zu geben, es doch noch zu lernen.
 
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