Ausgehungert und vergiftet;

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#2
Ist das wirklich realistisch dass sich im Aas so ne toxische Dosis anreichert? Und liegt in unserer Kulturlandschaft wirklich so viel verendetes Wild rum, bei dem einer blöde abgekommen ist und zu doof, faul oder was auch immer zur Nachsuche war, dass sich die die Vögel fast nur noch davon ernähren.
Und die "Road-Kills":unbelievable: als natürlichste Ursache für Fallwild lass ich den Sommer dann mal am Straßenrand liegen... Is ja geil wenn da die aufgetriebenen Tierlein gar lieblich duftend für Empörung bei der Ichkannkeintotestiersehenaberwillvielbilligesfleisch-Befölkerung sorgen....
 
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#3
Man, Flocki,

Kaum zu glauben!
Aber manche sind auch zu faul und was auch immer um die seit über 5 Jahren in allen Jagdzeitschriften, Foren, Veröffentlichungen in Naturschutzblättern und selbst Tageszeitungen ablaufenden Diskussionen bis hin zu relevanten, aktuellen Gesetzes- bzw. Verordnungstexten zu lesen.

Wenn man es denn verfolgt hätte - was von jedem Jäger und Naturinteressierten zu erwarten ist - wäre die Erkenntnis gereift, dass sich
1. nicht "im Aas so ne toxische Dosis anreichert" sondern im Aasfresser, und dass
2. nicht "so viel verendetes Wild rum (liegt), bei dem einer blöde abgekommen ist und zu doof, faul oder was auch immer zur Nachsuche war..."
sondern der der Aufbruch von mit bleihaltigen Geschossen erlegtem Wild.
 
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#4
Geb ja zu ich muss noch viel lernen:biggrin: aber manches geht mir echt nicht ganz runter
 
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#5
Unschön, neben anderem die Verwendung der 41% der zwischen 90 u. 03 verendeten Seeadler um möglichst beeindruckende Zahlen verwenden zu können.
In den weitergehenden Links sind auch ein paar schöne Propagandastücke. Trotzdem Danke für den Link.

La
 
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#6
Naja die Geierschützer sind aber auch zu dä*lich!
Die wollen was für Geier tun,( was ja an und für sich ganz löblich ist) haben eine wichtige Erkenntnis selbst gemacht und versauen es sich, indem sie gegen die Leute wettern, die ihnen unbürokratisch helfen könnten:roll:
So rein vom Prinzip her könnte man als Jäger für die einen Luderplatz an geeigneter Stelle anlegen mit Fallwild............
ABER nach diesem Artikel, würde ich es lieber zur Tierkörperbeseitigung bringen oder zur Fuchsjagd nutzen statt denen zu helfen!
Eigene Dummheit..................
 
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#7
Nun ja, man(n) könnte ja auch einmal durchaus darüber nachdenken über den eigenen (Jäger)Schatten zu springen und Hrn. Haas seine Hilfe anzubieten - ganz unbürokratisch natürlich. Im gleichen Zuge, könnte man Hrn. Haas mit den Ge- / Verboten der Jagdausübung (Verzicht auf bleifreie Munition etc. pp.) einmal aufklären anstatt die Geyerschützer direkt als "Jagdgegner" abzustempeln und künftig zu ignorieren.

Der im Text herauszulesende, indirekte Vorwurf an die Jägerschaft ist ja nicht von der Hand zu weisen. Wer sonst erlegt in der freien Wildbahn Lebewesen mit der Kugel aus dem Jäger? Und wo sonst wird noch immer so unübertroffen über Wirkungsweisen von bleifreien/bleihaltigen Geschossen diskutiert als bei der Jägerschaft?

JL
 
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#8
Da fliegt ein Geier durch Europa und nun ist die bleihaltige Munition dran schuld das er sich vergiftet hat?
Als würde es neben durch Beschuß "hochgradig" bleikontaminierten Kadavern keine anderen Nahrungs- & Bleiquellen geben.
Die vor allem auch deutlich höhere Schadstoffkonzentrationen aufweisen können.

Fressen gerade Aasfresser nicht z.B. auch oft auf Mülldeponien?
Um nur mal eins in die Runde zu werfen das mir adhoc einfällt.

Zu dem Artikel fällt mir nichts mehr ein, wahrscheinlich ist er auch nur wegen zunehmender Bleiverwirrung (Schuld der Jäger!)
gegen die ökologisch wertvollen Windräder geflogen.
Denn vor den Windrädern haben Geier ja eine natürliche Scheu, da würden sie sonst nie so dicht ranfliegen, das liegt nicht in Ihrer Natur.
 
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#9
Interessant im Zusammenhang mit Blei finde ich den Ansatz Strassenverkehrsopfer zu verfüttern. Gerade Individuen die hier betroffen sind verbringen ihr ganzes Leben in der Nähe von Straßen und nehmen wahrscheinlich einen beträchtlichen Teil ihrer Nahrung neben dieser auf. Gibts da nicht auch eine Studie von der Bleibelastung? Und dann schiebt man es wieder auf die bösen Geschosse?
 
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#10
Nun ja, man(n) könnte ja auch einmal durchaus darüber nachdenken über den eigenen (Jäger)Schatten zu springen und Hrn. Haas seine Hilfe anzubieten - ganz unbürokratisch natürlich. Im gleichen Zuge, könnte man Hrn. Haas mit den Ge- / Verboten der Jagdausübung (Verzicht auf bleifreie Munition etc. pp.) einmal aufklären anstatt die Geyerschützer direkt als "Jagdgegner" abzustempeln und künftig zu ignorieren.

Der im Text herauszulesende, indirekte Vorwurf an die Jägerschaft ist ja nicht von der Hand zu weisen. Wer sonst erlegt in der freien Wildbahn Lebewesen mit der Kugel aus dem Jäger? Und wo sonst wird noch immer so unübertroffen über Wirkungsweisen von bleifreien/bleihaltigen Geschossen diskutiert als bei der Jägerschaft?

JL
Ich tu mir zugegebn etwas schwer jemanden Hilfe anzubieten, der,wie hier im Artikel, ständig unterschwellig Anschuldigungen gegen mich absondert.
Natürlich sind die "Geierhelfer" die guten, die alles richtig machen im Gegensatz zu den mit Pulver und Blei geierausrottenden Jägern.

Wer hatt den die Empfehlung damals rausgegeben Aufbruch rauszulegen, aus welchem Umfeld kommen die Killerwindräder und ja da war eine Untersuchung bzgl Blei an Straßenrändern.....Aber das ist gutes Blei und nur das aus der Büchse ist im Wildkörper schädlich und nachweisbar :roll:
 
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#11
Ich tu mir zugegebn etwas schwer jemanden Hilfe anzubieten, der,wie hier im Artikel, ständig unterschwellig Anschuldigungen gegen mich absondert.
Verständlich, geht mir nicht anders bringt aber irgendwie keinen weiter oder? Die Fronten bleiben verhärtet, die Vorwürfe ebenfalls, der nächste Artikel ist schon in der Lade mit den immer gleichen Vorhaltungen und unterschwelligen Anschuldigungen. Und die Jägerschaft grämt sich, spielt die beleidigte (Conchita)Leberwust und schweigt dazu...
 
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#12
Nun ja, man(n) könnte ja auch einmal durchaus darüber nachdenken über den eigenen (Jäger)Schatten zu springen und Hrn. Haas seine Hilfe anzubieten - ganz unbürokratisch natürlich. Im gleichen Zuge, könnte man Hrn. Haas mit den Ge- / Verboten der Jagdausübung (Verzicht auf bleifreie Munition etc. pp.) einmal aufklären anstatt die Geyerschützer direkt als "Jagdgegner" abzustempeln und künftig zu ignorieren.

Der im Text herauszulesende, indirekte Vorwurf an die Jägerschaft ist ja nicht von der Hand zu weisen. Wer sonst erlegt in der freien Wildbahn Lebewesen mit der Kugel aus dem Jäger? Und wo sonst wird noch immer so unübertroffen über Wirkungsweisen von bleifreien/bleihaltigen Geschossen diskutiert als bei der Jägerschaft?

JL
Ich habe ja an und für sich gesehen keinerlei Probleme mit Geierschutz, aber wenn man wie Jagerloisel es schon treffend schreibt, mir als Jäger ständig unterschwellige Unterstellungen macht, dann sinkt meine Hilfsbereitschaft ganz schnell auf 0! Unter anderen Umständen hätte ich gesagt, das jeder der helfen kann den zu unterstützen dies bitte tun möge!
Aber so nicht!
Ich bücke mich nicht für jemanden der was gegen mich hat, man könnte natürlich das Gespräch suchen, ihn mal umfassend über Jagd aufklären und gucken ob er ggf noch einsichtsfähig ist und wenn dies der Fall ist ihm kostenlose, unbürokratische Hilfe anbieten!
Letzteres würde ich aber vorher NICHT erwähnen um das Ergebnis nicht zu verfälschen.............
Ansonsten lege ich mich nicht mit Jagdgegnern ins Bett, die vielen Seitenhiebe und Anschuldigungen gegen uns Jäger, erwecken für mich den Eindruck das er Jagdgegner ist!

Edit: ggf lehnt er die Jagd ja auch nur ab, ohne radikalisiert oder ideologisch verblendet zu sein, dann wäre es vielleicht möglich eine Basis für gute Zusammenarbeit zu finden und ihm zu zeigen, das er mit seinen Ansichten über uns falsch liegt!

Edit2: Wer in entsprechenden Gebieten jagd, sich für das Thema interessiert, könnte ja auch von sich aus etwas für die Geier tun:thumbup:
Damit könnte man bei neuerlichen Artikeln gegen die bösen Jäger eine gute Gegendarstellung bringen! Dann würde jemand erstmal ziemlich dumm aus der Wäsche gucken und wenn es ganz prima läuft, fängt er selbst an nachzudenken!
 
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#13
und ja da war eine Untersuchung bzgl Blei an Straßenrändern.....Aber das ist gutes Blei und nur das aus der Büchse ist im Wildkörper schädlich und nachweisbar :roll:
Der Bleigehalt im Boden direkt neben der Autobahn ist immernoch gigantisch. Er sinkt aber bei 18 m Abstand wohl schon unter die Grenzwerte. Inwieweit dadurch potentielle Beutetiere von Geiern (beträfe wohl v. A. Kaninchen) kontaminiert werden, die straßennah äßen, und ob sich Gänsegeier am Autobahnrand liegende überfahrene Kaninchen holen, weiß ich nicht.

http://http://www.themenpark-umwelt.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/8169/?path=8115;&partId=29&part=8189
 
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#14
Fährt man bei uns an der Landstraße haben sich ganze "Berufsgruppen" von Bussarden auf Fallwild spezialisiert....

Die werden schon was abbekommen, ganz Schadlos wird der geier auch nicht davonkommen wenn er an der Autobahn wildert...oder gar Bussarde frißt

Das Problem mit dem Aufbruch ist ja jetzt bekannt das mit der Straße nicht lösbar.
 
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#15
Fährt man bei uns an der Landstraße haben sich ganze "Berufsgruppen" von Bussarden auf Fallwild spezialisiert....
Die werden schon was abbekommen, ganz Schadlos wird der geier auch nicht davonkommen wenn er an der Autobahn wildert...oder gar Bussarde frißt
Das Problem mit dem Aufbruch ist ja jetzt bekannt das mit der Straße nicht lösbar.
Ja, und diese "Berufsgruppen" von Bussarden an Autobahnen und Landstrassen erfreuen sich bester Gesundheit, zumindest solange sie nur überfahrenes Wild fressen und nicht selbst überfahren werden ...

Der Artikel stellt die Situation umfassend und neutral dar.
Dass Geschossblei in Fallwild und Aufbrüchen für Geier noch gefährlicher ist als z.B. für Seeadler ist logisch, weil sich Geier praktisch ausschliesslich von Kadavern ernähren und nicht sebst aktiv jagen.
Mit Telemetrie kann die Ursache der diagnostizierten Bleivergiftungen ausserdem besser eingegrenzt werden.
Die Parallelen z.B. zum Kalifornischen Kondor sind offensichtlich, der ist deshalb fast ausgestorben.

Und auch bei Bartgeiern und Steinadlern in den Alpen wurden schon mehrfach schwere bis letale Bleivergiftungen festgestellt.

Die resultierende Schnittmenge aus allen denkbaren Ursachen ist offensichtlich und muss abgestellt werden.
 
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