Ausrüstung Bergjagd-Pirsch bei Nässe (Regenschutzbekleidung)

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#31
Der beste Regenschutz ist immer noch ein vernünftiger Regenschirm. Was hilft es mir wenn dann die Regenjacke nass ist? Selbst beim besten Goretex schwitzt man bei Bewegung.

Hab nicht erst einen zum Regenschirm gebracht.
Liebe ich:D
Vor allem wenn so Leute dich dann erstmal dich 4 h über Ultra Light voll sülzen und das alles andere Unsinn ist.

Wenn man dann aber die nächsten 4h im Platzregen mit dem Packerl laufen muss...
Lass es mich kurz formulieren, Sie werden keinen Regenschirm mehr nehmen.

@Brackenmann hälst du uns hier auf dem laufenden wie das ganze in der Praxis aussieht?
Ich bin ehrlich interessiert an dem Konzept. Weicht total von meinem ab!
 
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#32
Der beste Regenschutz ist immer noch ein vernünftiger Regenschirm. Was hilft es mir wenn dann die Regenjacke nass ist? Selbst beim besten Goretex schwitzt man bei Bewegung.

Hab nicht erst einen zum Regenschirm gebracht.
Das möchte ich sehen wie Du im Berg bei der Pirsch mit Regenschirm herumläufst...;)
auf dem DJ Bock ist er bei mir jedoch Standartequipment!(y)
 
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#33
Liebe ich:D
Vor allem wenn so Leute dich dann erstmal dich 4 h über Ultra Light voll sülzen und das alles andere Unsinn ist.

Wenn man dann aber die nächsten 4h im Platzregen mit dem Packerl laufen muss...
Lass es mich kurz formulieren, Sie werden keinen Regenschirm mehr nehmen.

@Brackenmann hälst du uns hier auf dem laufenden wie das ganze in der Praxis aussieht?
Ich bin ehrlich interessiert an dem Konzept. Weicht total von meinem ab!
Ich bin die nächsten 8-10 Tage wieder oben. Wetter soll deutlich besser sein.
Sollte ichs wider erwarten brauchen geb ich Info durch.
Mein "Konzept" ist möglichst nicht in Regen zu kommen und so wenig wie möglich Zeug(Gewicht) mit mir herumzuschleppen. Deshalb die Forderung möglichst leicht und Zwiebelschalenprinziep um möglichst "dünn" angezogen zu sein., man schwitzt sowieso mehr als genug.
Wenn DU Frage hast. Gerne auch einfach PN.
 
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#34
Q Brackenmann: Die Wickelgamaschen aus Loden sind unschlagbar. Selbst außen pitschenaß, sind sie innen trocken und trocknen beim Gehen schnell durch die Körperwärme 2020-06-15 wildwasser 4 Ressec 2 MP.jpg ab.
Durchwaten von Gebirgsbächen geht auch, wenn sie straff gewickelt sind - und man schnell macht.
https://forum.wildundhund.de/threads/gamaschen-tipp.114175/page-2#post-3658721
Hose - da habe ich im Winter auch dicken Natur-Loden von Kreutner, jetzt dünne BW-Hose. Unterm Fjellduken bleibt sie trocken.
Der Tip von Toemrer mit dem Dovrefjell ist super, die werde ich mir besorgen. " Das Gute (Jerven) ist d er Feind des Besseren"
 
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#36
Komisch, bei 150 cm langem Fjellduken Jerven und 193 cm Körperlänge und steilen Hängen funktioniert das prima bei mir. x-mal geschehen....
Bleibt inklusive Rucksack und Gewehr einigermaßen trocken.
Mann kann weit ausschreiten, Knie hoch heben und steiles Gelände angehen. LANGSAM, damit nicht zuviel Feuchtigkeit von INNEN produziert wird..
Dank des großen Volumens und des "Abstandshalters" Rucksack UNTER dem Fjellduken ist auch mehr Belüftung als beim oben eng anliegenden Poncho gegeben.
Geht bis übers Knie, von außen kann da kein Wasser rankommen.
Drunter: Wie gesagt, Lodenwickelgamaschen sind unschlagbar zum Trockenhalten.
Theorie oder Praxis???
Wickelgamaschen 25 Jahre erprobt, Fjellduken drei Jahre im Einsatz, US Poncho 15 Jahre........
So, 05h, ziehe wieder zur Morgenpirsch los - klarer Himmel, acht Grad, kein Regenzeug Halleluhjah! 2020-05-29 Ressec von La Pinouse 2 MP.jpg
 
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#37
Ich muß den Beitrag ergänzen.
z/7 hat durchaus Recht mit dem Beitrag bei Kotzen. Diese haben vorn eine V-förmige Schürze, da schlägt der Regen natürlich auf die Hose - und seitlich pfeift der Wind rein, wenn man damit exponiert sitzt -. da kann man noch so viel raffen...

Bei Ponchos ist es unterschiedlich, es gibt viele Modelle. Bei denjenigen, die vorn schmal geschnitten sind, geht der Regen beim Steigen auch durch.

Der US-Army Poncho ist erst mal geschmeidig und relativ wenig Geräusch erzeugend - und sehr großzügig geschnitten: Nur 660 Gramm bei 1,70 x 2,10 m.
Da ich mit zwei Bergstöcken gehe - die Arme seitlich aus dem Poncho ragen- hebt man beim vorsichtigen Gehen vor sich jeweils eine "Schürze" (1,70 m breit...) hoch und schützt die Beine.

Regenhose trotzdem - dann würde ich die Bundeswehr GoreTex Hose als Überzughose über Lodenhose empfehlen - gibt inzwischen nur den Nachbau von Miltec, aber immerhin.

Der Vorteil ist, daß die Hose als Überhose gedacht ist und einen weiten Bund hat, wird mit Hosenträgern getragen. Also strömt die warme, feuchte Luft von den Beinen nach oben ab.

Von den Beinen wird wenig Schweiß produziert, die Schweißdrüsen sitzen vorn und hinten an der Brust (vordere und hintere Schweißrinne...) (und den Füßen :cry: :sad:)

2020-01-20 Steinhütte Unterschlupf im Schnee Jerven Poncho 2 MP.jpg
 
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#38
Also entweder ist eine Kotze/Poncho etc. so lang, daß die Hosen nicht naß werden, oder man kann ihn in steilem Gelände benutzen. Beides gleichzeitig? Nope.
Kommt auf die Körpergröße und Poncholänge an.
Mein Poncho geht mir wenn ich stehe bis knapp unter die Knie.
Mit kniehohen Gamaschen geht das eigentlich ganz gut wenn man sich vorsichtog bewegt.
Wirds mehr ziehe ich ne dünne Motorrad Regenüberhose drüber. GGF würden auch Chaps Sinn machen.
 
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#39
Der beste Regenschutz ist immer noch ein vernünftiger Regenschirm. Was hilft es mir wenn dann die Regenjacke nass ist? Selbst beim besten Goretex schwitzt man bei Bewegung.

Hab nicht erst einen zum Regenschirm gebracht.
Einige mir bekannte Bergführer machen das auch so - wurden zwar Anfangs oft belächelt wenn sie die Kinderwagenschirme am Rucksack befestigt haben - aber wenn sie dann selbst bei längeren Schauern mit ihren normalen Klamotten noch locker flockig weitergelaufen sind gab's meistens Bewunderung für diesen Ansatz;)
 
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