BamS 80 jähriger verursacht Jagdunfall

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#47
Bild kann ich nicht öffnen. Ob jemand was genaueres weiß hatte ich gefragt und gehofft, dass sich
vieleicht locals melden, möglichst Jäger oder so.
Laut Schütze hat er von ca. 10 Metern auf den Schwarzkittel geschossen. Damit wäre bei 3 Meter Standhöhe die Sicherheit gegeben gewesen. Er spekuliert auf Querschläger.
 
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#48
Möglicherweise kommen solche Dinge auch öfter vor weil Republik weit ein Riesengetöse
wegen Wildschäden und Schweinepest veranstaltet wird. Berlin ist ja nun nicht unbedingt
der Nabel der Vernunft, aber dem Vernehmen nach sollen in der Stadt ja auch einige Sauen
fallen, sicher unter ähnlichen oder noch schlechteren Bedingungen.
 
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#49
@Fex Danke für das Bild (y)

Außer dem Schwimbad und der roten Nadel im Wohngebiet seh ich nix.

Wo war da der Sitz ?
In welche Richtung wurde geschossen ??
Evtl. kennst du ja das Revier ??

Ich möchte diesen tragischen Unfall sicher nicht schön reden.
Aber auch nicht vorverurteilen...

Gruß Weichei
 
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#50
Jetzt wäre interessant zu wissen, wo der Schütze saß, wo die Erntemaschine war, von wo die Sau kam und auch zur Strecke kam.
Und DANN und NUR DANN kann man sich EVTL. da drüber auslassen, ob und wie man da jagen kann und ob der Schütze leichtfertig, fahrlässig oder gar grob fahrlässig gehandelt hat.
 
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#51
Sduss, es ist völlig egal woher, wohin und wo ist der Mähdrescher... Bei dieser Lokalität ist Erntejagd Schexxe mit Ansage:mad: Das hat auch nichts mit Schweinepest, Wildschäden, oder sonst etwas zu tun...
 
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#55
Mann sollte im neuen BJG den Landwirten die Möglichkeit geben, bei der Erntejagd vom Mähdrescher aus auch SW und Fuchs bejagden zu können.
Nur eine Kipplaufflinten erlauben (Schrot, FLG) und er darf nur auf dem Feld schießen, daß er gerade aberntet.
Auf dem Drescher sitzt er eh in "erhöhter" Position, als Pacht-Landwirt ist er auch ortskundig und es stehen keine "SW-Ballermänner" kunterbunt in der Gegend rum.
Wenn heute schon 3 Wochen Kursus für einen "vollen" Jagdschein reichen, dürfte es für einen "Erntejagdschein für Landwirte (ausschließl. für Schwarzwild und Fuchs)" auch in 3 Tagen langen. :sneaky:
 
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#56
Du hast wohl noch Vorstellungen von Erntemaschinen aus der Zeit der Fertigung Deiner Museumsstücke ähm Jagdwaffen. Wie willst Du aus der ggschlossenen Kabine eines modernen Erntefahrzeugs heraus schiessen, das ggf. GPS-gesteuert mit durchsatzoptimierter Fahrgeschwindgkeit in Kopplung mit dem nachfolgenden Schlepper mit Transporthänger unterwegs ist? Da muss wenigstens ein Turmluk für einen Bordschützen eingebaut werden ...
 
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#57
Nicht die Erntejagden sind schuld, sondern die Ausführenden...
Es sollte zur Pflicht werden im Kurs das Gutachten der Deva zu Abprallern zum Thema zu machen. Dann kann jeder mal rechnen wie weit man vom DJ Bock auf den trockenen Acker schießen sollte...

Sowas gibt Wasser auf die Mühlen aller Jagd- und Waffengegner!
 
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#58
Das Mißverständnis ist ein grundlegendes. Ansitzeinrichtungen dienen zuvörderst dem besseren Überblick des Jägers. Dann, daß man etwas aus dem Wind ist und vom Wild optisch weniger wahrgenommen wird. Und dann kommt erst mal lange nix. Verbesserter Kugelfang ist eine Illusion. Schutz vor Schüssen der Jagdkameraden ebenfalls. Wie oft stell ich am Stück fest, daß der Ausschuß ÜBER dem Einschuß liegt.

Das Witzchen mit dem 35m DJ-Bock sollte das veranschaulichen. Außer bei Schüssen im unmittelbaren Nahbereich hat man IMMER eine Hinterlandgefährdung, die nur durch entsprechenden Kugelfang zu heilen ist. Auf einem steinigen Acker mehr als überall sonst.
 
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#59
Es sollte zur Pflicht werden im Kurs das Gutachten der Deva zu Abprallern zum Thema zu machen. Dann kann jeder mal rechnen wie weit man vom DJ Bock auf den trockenen Acker schießen sollte...
Sowas gibt Wasser auf die Mühlen aller Jagd- und Waffengegner!
Aber genau diesen (unkundigen und ignoranten) Jagd- und Waffengegner haben wir das neue BJG doch zu verdanken, inkl. der Pflicht auf noch abprallerfreudige Bleifreigeschosse/-schrote.
Zudem der Wunsch nach zunehmend gerade solchen Ernte-(Gesellschafts)jagden, um angebl. den ganzjährigen "Jagddruck" der Ansitzjagd zu "senken". o_O
 
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#60
(y)
Wer auf solche Ideen kommt, dort zu jagen, sollte mal zum Arzt gehen. Nicht nur die Gefährdung durch Schüsse, vielleicht auch noch ein krank geschossener Überläufer der in die Siedlung flüchtet und dort Kinder annimmt:unsure:
Für solche Schäden, kann der Jäger übrigens haftbar gemacht werden.
Und wie soll ein JJ das Entfernungschätzen lernen?
Das Absehen kennen zu lernen ist eine ganz gute Hilfe.
Man hat sich wirklich mehr dabei gedacht, als einfach Linien und Punkte einzufügen.
Jagdlich lässt sich damit sehr gut agieren. Und wenn das nicht funktioniert, ist man meist in eienr Weite, in der man besser nicht mehr schießt.

Ich hatte ja schon im Weitschussthread prophezeit, dass es diesen Thread im Sommer wieder geben wird und dann wieder genau andersherum diskutiert werden wird.
Kugelfang, Kugelfang, Kugelfang.
Bewerzen kann ich die vorliegende Situation nicht. Die Angaben kann man aber durchaus skeptisch betrachten. Es wäre eine ziemliche Abweichungen von den Studien.
Das kann sein, wenn a) die Studien schlecht waren oder b) eine große Ausnahme zustande käme.

Rechtlich hat er schonmal sauber argumentiert die Vorschriften eingehalten zu haben.
Besser aber man sagt garnichts.
 
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