Bauanleitung Spitzhütte

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#1
Ich baue zur Zeit eine Flugdrahtanlage, hat jemand von Euch Bilder oder einen Plan um eine Schutzhütte zu bauen?
VG und Falknersheil
 
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#2
Dazu brauchst Du doch kein Plan. Mache sie so groß wie möglich , so das Du darin aufrecht stehen kannst. Das wird sich später dann alles bezahlt machen, wenn es zB. regnet und Du den Vogel auf der Faust atzen möchtest und noch in vielen anderen Situationen.
Bei der Raubzeugdichte ist aber heutzutage Regel Nr. 1 komplett mit Draht zu , auch oben. Untergrabungsschutz ebenso nicht vergessen.
 
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#4
Diese fertigen Flugdrahtanlagen sehen auf dem ersten Blick ja ganz nett aus , sind aber für Habichte total unzweckmäßig, da konditionierte Habichte ein erhöhtes Bewegungsbedürfnis haben und immer in Richtung des Weges, wo der Falkner her kommt, abspringen. Das Bedeutet zur Tür. Bei den angebotenen fertigen Flugdrahtanlagen werden Habichte dazu neigen, vorn stark herum zu ackern, sich dabei die Klauen stumpf machen und das Gefieder verbinzen. Beim Harris-Hawk mag das gehen, aber nicht beim Habicht.
Am besten sind immer zwei Hütten gegenüber, dort fliegt der Vogel von Deckung zu Deckung macht sich die Klauen nicht stumpf und das Gefieder sieht auch immer schick aus , vorausgesetzt die Aufblockmöglichkeiten sind auch perfekt.
Meine Anlage ist seit über zwanzig Jahren schon so und ich bin mehr als zufrieden.
Kommt aber immer auf den Anspruch an, den der Falkner an sich hat. Es gibt ja auch welche, die finden sich mit stumpfen Klauen ab und mit Gefieder wie ein Reiserbesen.
 
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#5
Dankeschön f
Diese fertigen Flugdrahtanlagen sehen auf dem ersten Blick ja ganz nett aus , sind aber für Habichte total unzweckmäßig, da konditionierte Habichte ein erhöhtes Bewegungsbedürfnis haben und immer in Richtung des Weges, wo der Falkner her kommt, abspringen. Das Bedeutet zur Tür. Bei den angebotenen fertigen Flugdrahtanlagen werden Habichte dazu neigen, vorn stark herum zu ackern, sich dabei die Klauen stumpf machen und das Gefieder verbinzen. Beim Harris-Hawk mag das gehen, aber nicht beim Habicht.
Am besten sind immer zwei Hütten gegenüber, dort fliegt der Vogel von Deckung zu Deckung macht sich die Klauen nicht stumpf und das Gefieder sieht auch immer schick aus , vorausgesetzt die Aufblockmöglichkeiten sind auch perfekt.
Meine Anlage ist seit über zwanzig Jahren schon so und ich bin mehr als zufrieden.
Kommt aber immer auf den Anspruch an, den der Falkner an sich hat. Es gibt ja auch welche, die finden sich mit stumpfen Klauen ab und mit Gefieder wie ein Reiserbesen.
Danke für die Darstellung!
 
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#6
..........und dem Habicht eine Rückzugmöglichkeit geben, bei der drei Seiten geschlossen sind.
Sie lieben es zu sehen, ohne gesehen zu werden. Da waren die alten Spitzhütten perfekt.

Bausaujäger
 
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#7
Der Vorteil an oben gezeigter FDA ist meiner Meinung nach, dass sie unten rum geschlossen ist. So sollte auch ein Habicht nicht so arg "ackern", da er ja eine Holzwand vor sich hat.
Aber gut, bei uns kommt während der Beizsaison weder Habicht noch Harris, außer zum Baden, runter von der Rundreck. Da muss jeder sein eigenes System finden.
Was Bausaujäger sagt, ist auch ein wichtiger Punkt. Unsere FDAs sind vorne ein bisschen geschlossen, so dass der Habicht sich verstecken kann und sicher fühlt.
 
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#8
Wichtig bei der Hütte ist:

- ausreichende Höhe damit der Vogel das Dach nicht als Aufblockmöglichkeit nutz ( es sei denn gewünscht, Spitzhütte zum Beispiel)

- Sicherung zu den Seiten (z.B. durch teilbare Tür) damit der Vogel nicht neben die Hütte fliegen kann und sich dabei verletzt oder verhäddert.

Ich persönlich verwende auch keine Hütten sondern eine Art Carpot. Das ist im alltag viel praktischer finde ich. Wenn man FDA entsprechend sichert bietet sich diese Bauweise auch an, man baut ja sowieso eine Voliere außenrum. Die dann einfach zu 1/3 überdachen und 3 Seiten schließen.

Die klassischen Hütten ohne Umbauung können auch sehr praktisch sein. Wenn Vögel unter Aufsicht an der FDA stehen bei Berufsfalknern zum Beispiel.

Für was für einen Vogel soll die Hütte denn sein?
 
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