Bauerndemos 22.10.19

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Und wenn Du ("die LaWi") selber keinen echten Lösungsbeitrag lieferst, dann wird der von anderen kommen. That's life.
Die Änderungen sind doch schon da, es wird aber halt eine Düngerechtsverschärfung nach der nächsten gefordert, weil die 6 Monate alte ja noch keine Wirkung zeigt.
Das Grundwasser ähnlich träge reagiert wie ein Hochseetanker muss ich dir vermutlich nicht erklären.
 
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Moin

@Mohawk
Nein weiß ich nicht!
Und dieses augenzwinkernde Unterstellen ist mit ein Grund, weshalb die Landwirte sich immer in die illegale Ecke gestellt fühlen!
Oder sagen deine Nachbarn auch immer über dich, dein Dachbodenausbau ist nicht genehmigt oder du betrügst bei der Kilometerangabe um mehr Geld der Pauschale zu bekommen ?
Bzw wäre das in Ordnung für dich, wenn dies immer und überall als Grundannahme über dich verbreitet werden würde, ohne dich direkt drauf anzusprechen ?


Zu der Untersuchung.
Natürlich ist dieser Auftrag zur Planung der Düngung vorgesehen.
Aber genau das ist das vorgeschriebene Prozedere für die vorgeschriebenen NMin Untersuchungen.
Denn die Düngeplanung anhand von beprobten Werten ist vorgeschrieben.

Also ist dies die vorgeschriebene Untersuchung !!!
Und bevor wieder einer mit Smiley um die Ecke kommt und vom kumpelhaften 50er für den Probennehmer erzählt, erstens haben die denke ich keine Lust Stress zu bekommen wegen irgendwelchen Vergehen im Bereich Düngerecht etc.
Zweitens bekommt man das meistens nicht mal mit, dass die unterwegs sind, es sei denn man sieht sie per Zufall.



Waidmannsheil

Meetschloot
 
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Ohne Schmarrn. Bei optimaler Düngung von Ackerflächen landet ein Großteil der Nährstoffe ja in der Pflanze, auf der Ladentheke und dann im Klo. Vernünftigerweise sollte man den Kreislauf schließen, indem die Nährstoffe wieder auf dem Acker landen. Am besten ohne Umweg über undichte Kanäle.
 
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Ohne Schmarrn. Bei optimaler Düngung von Ackerflächen landet ein Großteil der Nährstoffe ja in der Pflanze, auf der Ladentheke und dann im Klo. Vernünftigerweise sollte man den Kreislauf schließen, indem die Nährstoffe wieder auf dem Acker landen. Am besten ohne Umweg über undichte Kanäle.
Klärschlamm war nur leider vor 25 jahren schon so verächtet wie heute Glyphosat :unsure:
 
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Moin

Ja, wenn da nicht die schönen Antibiotikareste(ich weiß, kommen als Abbauprodukte auch in Gülle vor, aber nicht als weggespülte Tabletten), Hormone, Schwermetalle und menschlichen Erreger wären.

Waidmannsheil

Meetschloot
 
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...........................................
Am Zustand der Ostsee haben N- und P-Einträge ihren Anteil. Auch wenn das P mehr aus Waschmitteln denn vom Acker kommt, so hebt das nicht den Beitrag des N aus Gülle etc. auf. Was Du endlich akzeptieren solltest: das Verweisen auf die Beiträge anderer zu einer Misere bringt Deinen Anteil nicht auf <NULL> und weckt keinerlei Sympathien für Dich. Du bist gefragt, Deinen Beitrag zur Problemlösung zu liefern. Das Spielchen mit dem "... aber die anderen" ist Kindergartenniveau. Und wenn Du ("die LaWi") selber keinen echten Lösungsbeitrag lieferst, dann wird der von anderen kommen. That's life.
Hei Joe,
warum funktioniert denn diese "Schuldzuweisung" nur in einer Richtung?
Den Bauern die Verwendung von Naturduenger zu verbieten (y)obwohl dies den Bauern Ertraege und damit Einnahmen kostet.

Kommunen und anderen Betreibern die Modernisierung oder zumindest Reparatur von Klaeranlagen inkl. deren Zu- und Ableitungen auszuerlegen(n). Der oft desolate Zustand und erwiesen Unwirksamkeit von Reinigungsstufen wird mit Hinweis auf die Kosten der Reparatur hingenommen.
Findest du dies die richtige Vorgehensweise?

Dieses Kindergartenniveau herrscht ganz offensichtlich auf beiden Seiten. Wobei ich den sogenannten Naturschuetzern und Eksperten nicht zutraue einen Hof nachhaltig, altså økonomisch und økologisch richtig in mehr wie einer Generation zu fuehren.

tømrer
 
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@tømrer :
Ich habe nirgends dazu aufgefordert, kaputte Abwasserleitungen nicht zu reparieren. Damit erledigt sich Dein gesamter post.


Moin

@Mohawk
Nein weiß ich nicht!
Und dieses augenzwinkernde Unterstellen ist mit ein Grund, weshalb die Landwirte sich immer in die illegale Ecke gestellt fühlen!
Ich wollte Dir nicht unterstellen, dass Du was illegales tust. Ich gehe davon aus, dass Du die Regeln kennst und intelligent genug bist, zu erkennen, wo man sie wie umgehen könnte, wenn man wollte.

Oder sagen deine Nachbarn auch immer über dich, dein Dachbodenausbau ist nicht genehmigt oder du betrügst bei der Kilometerangabe um mehr Geld der Pauschale zu bekommen ?
Ich bin Förster, Wissenschaftler und Jäger. Schau mal weiter oben bei den Statements von @wernerzwo und dann an Dich: wie war die Frage mit den Unterstellungen?

Also ist dies die vorgeschriebene Untersuchung !!!
Und bevor wieder einer mit Smiley um die Ecke kommt und vom kumpelhaften 50er für den Probennehmer
Der Anleitung nach bist Du das selber. Damit hättest Du, so Du betrügen wolltest (und ich habe nirgends gesagt, dass das jeder Landwirt täte), völlig freie Hand.

erzählt, erstens haben die denke ich keine Lust Stress zu bekommen wegen irgendwelchen Vergehen im Bereich Düngerecht etc.
Wäre das Analyselabor verpflichtet, überhöhte Werte zu melden oder teilen die nur dem Auftrageber (also Dir) mit, dass Du da nicht düngen solltest?

Zweitens bekommt man das meistens nicht mal mit, dass die unterwegs sind, es sei denn man sieht sie per Zufall.
Die laufen sicherlich nicht ohne Deine Anweisung völlig frei durch die Landschaft und beproben alle Flächen, die ihnen vor die Nase kommen. Die haben ihre Liste.[/quote][/quote]
 
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Kein privater Neubau geht ohne Dichtheitsprüfung ans Netz, je nach Bundesland Komplettverbot von Mischwassersielen, erforderliche Dichtheitsprüfung für Bestandgebäude durch Kamerabefahrung, Wiedeholungsprüfung alle 5 Jahre in speziellen Wasserschutzgebieten ,Verschärfung § 18b Wasserhaushaltsgesetz in Verbindung mit DIN 1986-30 und,und,und...
Pflicht zur Erstprüfung z.B. in der Stadt Hamburg in allen Wasserschutzgebiete für alle Leitungen und Schächte bereits im Jahre 2015 abgelaufen.

Es betrifft also mitnichten nur die armen Landwirte sondern auch jeden Grundstückseigentümer.
Mit dem Unterschied das die Grundeigentümerverbände an der Umsetzung mitarbeiten während scheinbar sehr viele Landwirte den Schuldigen außerhalb ihrer Eigenverantwortung suchen.

Der Verweis auf Abwässer aus Haushalten funktioniert übrigens bei den Ländern nicht mehr, deren Viehbestand teilweise doppelt so hoch ist wie die Einwohnerzahl.
 
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Ja, wenn da nicht die schönen Antibiotikareste(ich weiß, kommen als Abbauprodukte auch in Gülle vor, aber nicht als weggespülte Tabletten), Hormone, Schwermetalle und menschlichen Erreger wären.
Ja, wenn da nicht die Erschwerung der Entsorgung von Tablettenrestbeständen wäre. Abnahmeverpflichtung für Apotheken? Fehlanzeige.
Aufklärung der Bevölkerung über die korrekte Einnahme von AB? Fehlanzeige. Nichtmal alle Ärzte wissen, wie man das korrekt macht. Von der Verschreibungspraxis ganz abgesehen. Vllt sollt man mal an der Quelle ansetzen und nicht nur hinterherräumen. Würde etliche weitere Probleme ebenfalls entschärfen.
 
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@wernerzwo :
Das mit der jeweiligen Hauptfliessrichtung hast Du immer noch nicht realisiert. Kleiner Hinweis: Wasser fliesst nicht bergauf, bestenfalls durch kapillaren Aufstieg.

Am Zustand der Ostsee haben N- und P-Einträge ihren Anteil. Auch wenn das P mehr aus Waschmitteln denn vom Acker kommt, so hebt das nicht den Beitrag des N aus Gülle etc. auf. Was Du endlich akzeptieren solltest: das Verweisen auf die Beiträge anderer zu einer Misere bringt Deinen Anteil nicht auf <NULL> und weckt keinerlei Sympathien für Dich. Du bist gefragt, Deinen Beitrag zur Problemlösung zu liefern. Das Spielchen mit dem "... aber die anderen" ist Kindergartenniveau. Und wenn Du ("die LaWi") selber keinen echten Lösungsbeitrag lieferst, dann wird der von anderen kommen. That's life.
Egal wohin das Wasser in den Flüssen fließt, es wird IMMER zur Grundwasserbildung beitragen. Und deswegen sind eben auch die Frachten aus Kläranlagen nicht unerheblich daran beteiligt, was primär der Landwirtschaft vorgeworfen wird

Und den Ball gebe ich gerne an Dich zurück! Das liest sich in etwa so:
IHR (die LaWi) habt gefälligst was zu tun, weil WIR (der Rest) sagen ihr seit allein schuldig.

Ist offenbar eine gewisse Geisteshaltung, welche sich hier in letzter Zeit den Weg bricht. Ähnliches kenne ich vom Biber und Wolf: WIR (gewisse Kreise) wollen das haben, aber IHR (LaWi) müsst damit klarkommen oder Zäune bauen...
 
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Und den Ball gebe ich gerne an Dich zurück! Das liest sich in etwa so:
IHR (die LaWi) habt gefälligst was zu tun, weil WIR (der Rest) sagen ihr seit allein schuldig.
Du solltest ganz dringend an deiner Lese-Verständnis-Fähigkeit arbeiten, denn du wirst nirgends ein Post finden, in dem ich jenes "allein" geschrieben hätte.
 
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Servus @wernerzwo,

Und den Ball gebe ich gerne an Dich zurück! Das liest sich in etwa so:
IHR (die LaWi) habt gefälligst was zu tun, weil WIR (der Rest) sagen ihr seit allein schuldig...
... Ist offenbar eine gewisse Geisteshaltung, welche sich hier in letzter Zeit den Weg bricht. Ähnliches kenne ich vom Biber und Wolf: WIR (gewisse Kreise) wollen das haben, aber IHR (LaWi) müsst damit klarkommen oder Zäune bauen...
... das Verweisen auf die Beiträge anderer zu einer Misere bringt Deinen Anteil nicht auf <NULL> und weckt keinerlei Sympathien für Dich. Du bist gefragt, Deinen Beitrag zur Problemlösung zu liefern. Das Spielchen mit dem "... aber die anderen" ist Kindergartenniveau. Und wenn Du ("die LaWi") selber keinen echten Lösungsbeitrag lieferst, dann wird der von anderen kommen...
Wo siehst Du in Joes Beiträgen den von Dir im oben zitierten Beitrag postulierten Vorwurf der Alleinschuld der Landwirte am Stickstoffeintrag ins Grundwasser?
Man muß die Beiträge des Büffels inhaltlich nicht immer mögen und teilen, sachlich und fachlich bemüht er sich schon um einen gewissen Standard.

Gruß & WH
ANS
 
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