Deutschland Baum zerstört Hochsitz - Haftung?

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27 Aug 2003
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Hi. Folgender Fall: Hochsitz steht auf privatem Grund. Baum fällt wg. Sturm/Schnee/Bodennebel vom benachbarten Waldgrundstück drauf. Hochsitz kaputt.
- Besteht Schadensersatzanspruch an den Waldbesitzer?
- In welcher Höhe, falls der Sitz alt, aber noch sehr brauchbar war?
- Wie geltend zu machen?
- Kann der Jagdpächter bei einer Reparatur in auch die Eigenleistung in Rechnung stellen? Zu welchem Stundensatz?
- Kann auch die Beseitigung des alten Sitzes in Rechnung gestellt werden?

Danke.
 
Registriert
1 Dez 2015
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589
Wie kommst du auf diese Frage? Realer Bezug?
Ich würde ihn wieder aufstellen/reparieren und gut ist’s.
Regressansprüche zu stellen empfände ich, als Waldbesitzer, als sehr unverschämt.

Waidmannsheil aus dem Schwarzwald
Benny
 
Registriert
15 Jun 2009
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Hi. Folgender Fall: Hochsitz steht auf privatem Grund. Baum fällt wg. Sturm/Schnee/Bodennebel vom benachbarten Waldgrundstück drauf. Hochsitz kaputt.
- Besteht Schadensersatzanspruch an den Waldbesitzer?
- In welcher Höhe, falls der Sitz alt, aber noch sehr brauchbar war?
- Wie geltend zu machen?
- Kann der Jagdpächter bei einer Reparatur in auch die Eigenleistung in Rechnung stellen? Zu welchem Stundensatz?
- Kann auch die Beseitigung des alten Sitzes in Rechnung gestellt werden?

Danke.

Kilometergeld für die Reparatur nicht vergessen! (n):poop:
 

JEF

Registriert
27 Feb 2005
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1.311
Also gaaaaaaanz ohne wenn und aber kann man eine eine Haftung durch umstürzende Bäume als Eigentümer natürlich nicht verneinen.
"Es kommt darauf an." Es besteht halt Verkehrssicherungspflicht. Auch im Forst. I.d.R. betrifft das aber eher sie Sicherung von Wegen etc. Wenn dort bekanntermaßen kranke Bäume zu einer Gefahr werden, sollte der Eigentümer sich schon um Abwerhrmaßnahmen bemühen.

Haftung und somit ein Schadenersatzanspruch setzt i.d.R. ein Verschulden voraus. In manchen Fällen greift ggf. auch die Gefährdungshaftung.

Beim Sturm (höhere Gewalt) kein Verschulden, ergo keine Haftung, ergo kein Anspruch. Anders wäre der Fall zum Beispiel gelagert, wenn Bäume längere Zeit bekannt vorgeschädigt sind, dies ggf auch schon dokumentiert und mitgeteilt wurde und nichts unternommen wird.
Wenn dann bei einem "Lüftchen" - nicht Sturm - der Baum jemanden/etwas schädigt, sieht die Sache ggf anders aus.

Aber hier würde mir hier auch nicht in den Sinn kommen wieder in die Urdeutsche Anspruchshaltung zu verfallen und - beim hinfallen und noch vor dem wieder aufstehen - nach dem Schuldigen zu fragen.

(Im Revier in dem ich u.a. jage, steht eine Jagdhütte auf Pachtgrund. In treffsicherer Entfernung zwei große angestorbene Kiefern. Als wir das dem Verpächter angezeigt haben, hat es ca 1 Woche gedauert und die Bäume wurden gefällt.)
 
Zuletzt bearbeitet:
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5 Apr 2019
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Kein Anspruch--> dir von dir genannt Gründe sind höhere Gewalt.

Anders wenn bei Baumfällarbeiten ein Baum auf einen Hochsitz fällt. Hier ist es dann ein Haftpflicht Schaden.
 
Registriert
12 Feb 2014
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908
Ich kann den Vorrednern nur beipflichten, Füße still halten, Ärgern, neuen Hochsitz bauen und gut.
Ich geh jetzt mal von den paar ha Wald bei uns in der Familie aus. Wenn da einer kommt, der Baum hat mir den Hochsitz zerdeppert..... stellt der keinen mehr auf unserem Grund.
 
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