Bedingungen eines Begehungsschein normal oder überzogen

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#1
Hallo zusammen,

mal ein paar Bedingungen an einen Begehungsschein - was denkt ihr dazu? Diese wurden eher auf Nachfragen bzw. in einen Chat so an einen Interessenten mitgeteilt, nicht gleich als erschlagener Text.


Grundlegendes zum Revier:
- Begehungsschein inkl. Jagdschutz, frei ist Wild nach Absprache. Handhabung dabei: Was freigegeben wird, ist für alle frei, Reservierungen gibt es nicht, auch nicht für den Pächter
- Abschussplan wird nicht überschossen, (Ausnahme Hegeabschüsse), auch wenn gesetzlich erlaubt - Ausnahme Hegeabschüsse
- aktuell nicht frei obwohl Jagdzeit und vorhanden: Rebhuhn, Hase, Fasan, alle Enten außer Stockenten, Schwan
- aktuell gut jagbare Wildarten: Sämtliches Raubwild, Schwarzwild, Krähen, Stockenten, Krähen, Gänse, Reiher, Kormoran, weibl. Rehwild und Kitze (noch 8 Stück offen)
- Wild kann zum ortsüblichen Preis übernommen werden, muss aber nicht (Reh 6 Euro/kg, SW 4 Euro/kg, Ente 5 Euro, Gans 10 Euro). Kein Rabatt für Enten zur Hundeausbildung. Einzelne Enten sind immer zu übernehmen (Ausnahme gemeinsame Entenjagden).
- Wildkammer etc. ist vorhanden
- Raubwild/Schwarzwild wird vor Rehwild erlegt
- Prämien gehen zur Hälfte an Schützen, Hälfte ans Revier (bei Schwarzwild, Kormoran, Reiher).
- Kirrungsdienst wird nicht verlangt
- Hund ist nicht nötig, aber willkommen

Verpflichtungen Jäger:
- jeder Ansitz wird in der gemeinsamen WA-Gruppe angekündigt, nach dem Ansitz wird der Anblick gemeldet, ebenso jeder Schuss
- jeder Schuss wird nachgesucht/kontrollgesucht, wenn das Stück nicht liegt, unabhängig der Wildart.
- jedes erlegte Stück, dass nicht selbst übernommen wird, wird sofort in die Wildkammer (mit Licht, fließend Wasser und Seilwinde) gebracht, dort aufgebrochen, gewogen, aus der Decke geschlagen und in die Kühlung gehängt (bei div. Gebrechen oder sehr schweren Schwarzwild wird gern geholfen, aber es wird nicht grundsätzlich für jemanden das Wild versorgt)
- keine bewaffneten Kumpels/Jagdgäste etc. ohne Absprache mitbringen

Wünschenwert, aber kein Muss:
- jeden ersten Samstag im Monat machen wir einen Reviertag, hat sich bisher gut bewährt, entweder Hochsitze richten/bauen, mal eine gemeinsame Entenjagd etc. oder auch mal auf den Schießstand - je nachdem was gerade so ansteht
- 1-2 eigene Plätze, die auch für denjenigen, der sie betreut, reserviert sind
- ca. 14-tägig im Herbst und Spätsommer am Wochenende Entenjagd/Krähenjagd revierübergreifend mit den Nachbarrevieren


Was denkt ihr? Zumutung oder normal?
 
Zuletzt bearbeitet:
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#2
Schöne Sache, mit der anmeldepflicht für die Ansitze wird es über die Jahre am ehesten mal Konflikte geben
 
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#12
Klingt doch normal und sind auch selbstverständliche Dinge dabei.
Nur das sofort aus der Decke schlagen wäre mir nix.
Die Prämien gehen bei uns komplett in die Jagdkasse dafür zahlen wir bei Selbstverwertung weniger fürs Wild.
 
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