Benelli ARGO

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#1
Mich würde mal interessieren, wer so eine Waffe führt und welche Erfahrungen damit bestehen.

Ich habe über ziemlich viele Jahre fast alle SLB am Markt probiert; hängen geblieben bin ich an der Haenel SLB 2000 in 300 WinMag und, da ich das Kaliber für einen 51 cm Lauf nicht gut finde, schließlich in 9,3x62.

Insbesondere mit bleifreien AEROs funktioniert die Waffe extrem gut. Die Präzision ist für den Ansitz absolut perfekt und für die Drückjagd ist die Waffe sowieso gebaut und super.

Andererseits ist das Bessere der Feind des Guten und ich habe noch nie eine ARGO ausführlicher geschossen.

Die Beschreibungen der Technik überzeugen, das Design ist genauso scheußlich wie bei der SLB 2000.

Was sind Eure Erfahrungen - also nicht die gelogenen Testbericht in den Zeitschriften, sondern was ihr selbst erlebt habt, bitte?

Wer nutzt die ARGO mit Schalli?
 
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#5
In meinem jagenden Bekanntenkreis schießt die einer in 9,3*62. Wurde für DJ angeschaft, oben ist ein Aimpoint Micro drauf. Ich hab sie beim lettzten Besuch des Laufenden mal selbst ausprobiert, liegt mir nicht schlecht. So 2 bis 3 Schuß auf 50m innerhalb der Schneise waren bei vernünftigen Treffern möglich. Von Störungen weiss mein Spezl nix, ich hatte bei meinen 3 Durchgängen (klar, nicht representativ) auch nix zu berichten.

Denke seit dem darüber nach, mir auch so was zu holen:unsure: bin aber mit meiner 1895GBL auch so zufrieden:love::cool: und die ist zudem deutlich kürzer
 
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#7
Und bei Präzision in 30-06 soll es zumindest passen . Die argo wurde vor ein paar Jahren nochmal überarbeitet mit dem Enhanced zusatz ( Argo-E) versehen.
Ich spare gerade auf eine
 
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#8
Ich wäre wirklich froh, etwas mehr zu erfahren und mehr Berichte von Argo Schützen zu lesen. Mit der Browning Bar war ich absolut unzufrieden!
 
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#9
Ich hatte gestern anlässlich einer Maisdrücke eine in 9,3x62 in der Hand, die laut Besitzer "schießt wie Gift". Geschossen hab ich sie selber nicht, fand sie von der Haptik her aber gut. Dass sie hässlich wie die Nacht ist, wurde ja schon gesagt. Die Gewichtsverteilung finde ich gut, obwohl mich das doch geringe Gewicht bei stärkeren Kalibern skeptisch sein lässt...
 
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#10
Ich wäre wirklich froh, etwas mehr zu erfahren und mehr Berichte von Argo Schützen zu lesen. Mit der Browning Bar war ich absolut unzufrieden!
Ich führe die ARGO in 30-06.
Vor knapp vier Jahren auf egun günstig (ca. halber Neupreis incl. montiertem Doctor-Sight) im Sofortkauf erstanden. Die Waffe (gerade mal ein Jahr alt) sollte laut Verkäufer eingeschossen mit Blaser CDP zuverlässig und sehr präzise sein. Beim ersten Schießstandbesuch zum Einschießen mit meiner bevorzugten Munition („Sellrie und Bello“ ;-) ) lagen die Treffer bei 50 Meter noch nicht einmal auf der Scheibe. Für mich sah es so aus, als wäre das Rotpunktvisier evtl. demontiert und dann wieder montiert worden, ohne neu einzuschießen. Als dann, nach ein bisschen justieren die Treffer (fast) im Ziel lagen, lies sich allerdings kein konstantes Schussbild erzeugen. Bei dem Versuch 3er-Gruppen zu schießen, lagen mal 2 Treffer Loch an Loch, der dritte dann 4-5 cm abweichend mal rechts, mal oben, usw. Eine von gefühlt 10 Gruppen war dann mal mit einem Streukreis von 30 mm „relativ o.k“, lag aber nicht im Ziel. Es war einfach zum verzweifeln. Anwesende Schützen gaben gute Ratschläge, z.B. das alle HA’s sowieso unpräzise wären und einer meinte er habe auch mal eine ARGO gehabt, die sei genauso zickig gewesen und das beste sei, ich würde das Teil verschrotten.

Zuhause habe ich die Waffe kurzerhand zerlegt und recht schnell festgestellt, das eine Systemschraube komplett gelockert war und das ganze System dadurch mehr als einen Milimeter Spiel hatte. Also Schraube mit Locktide gesichert angezogen. Resultat: Sie schießt auf 50 Meter mit Rotpunktvisier Streukreise, die auf eine 1-Euro-Münze passen. Funktionsstörungen hatte ich in den vergangenen vier Jahren nie. Der Rückstoß ist trotz 30-06 lächerlich, das System verarbeitet die Kräfte wohl fast komplett für den Selbstladevorgang.
Ich kann die ARGO nur empfehlen und möchte sie nicht mehr hergeben…

WaiHei
Guntar
 
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#13
Ich hatte so vor 10 Jahren mal eine leihweise auf Drückjagden geführt, um zu schauen, ob ein Halbautomat dort sinnvoll für mich ist.
An Funktion und Präzision für den Bereich Drückjagd gab es nichts auszusetzen. Balance fand ich sehr gut, Aussehen und Verarbeitung für den damaligen Preis top.
Allein den Abzug fand ich damals grottenschlecht, eine Liga mit Browning BAR. Stand hart und kroch gewaltig. Ich war aber nur ordentliche Direktabzüge von Heym, Sako und Mauser gewohnt.
 

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