Beratung: Gebrauchte Büchse [98er System, Meopta Glas]

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#16
Hat das Teil SEM und Doppelzüngelstecher?
Irgend einen Grund muss es doch geben wenn einer einen 98er mit Leuchtpunkt für unter 1000,- ansetzt.
 
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#18
Hallo Allerseits,

ich bin gerade im Jagdkurs aktiv.
Mir wurde jetzt von einem örtlichen Jäger eine wenig gebrauchte Büchse (unter 200 Schuß) angeboten.

Es handelt sich um ein 98er System von Frankonia. Die Forest Favorit mit Holzschaft. Kaliber 30-06.

Dabei ist ein Meopta Meostar Glas in 3-12x56 mit Leuchtabsehen.


Das 98er System gefällt mir grundsätzlich sehr gut, das Kaliber führen hier bei uns in der Gegend viele Jäger.

Verkaufen möchte er, weil er auf ein größeres Kaliber wechseln will.
Kosten soll das Paket 800€. Neupreis war wohl um 2000€.

Da ich keine Ahnung von Gebrauchtpreisen habe, wäre ich sehr dankbar für Tipps und Hinweise!
WBK als Sportschütze ist vorhanden.

Gruß

Henry
Abgesehen von den Finanzen würde ich dir eher raten gleich was richtiges , eine Waffe die deinem Bedarf und deinem Geschmack entspricht , zu erwerben. Solche Waffen enttäuschen selten , im Gegenteil zu den billigen die man nach langem Überlegen erwirbt.
 
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#19
Hallo,

- Wenn die Waffe gepflegt ist und ordentlich schießt, der Schaft von der Länge her paßt, würde ich kaufen. :)

- Wenn dafür zwei unterschiedl. Preise aufgerufen werden, würd ich´s eher lassen. :cautious:

Grüße
Sirius
 
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#20
Ja, wenn es nun Richtung 1000 EUR geht, dann würde ich wohl auch lieber noch etwas drauf legen und mich umschauen, mehrere Waffen in die Hand nehmen - den Kompromiss vermeiden. Es gibt viel Gebrauchtes, Zeitdruck hast du keinen.

Ich will dir nichts unterstellen - weißt du, was du selbst willst? Oder kaufst du nun, weil es ein vermeintlicher Schnapper und ein Bekannter ist?

Meistens hat man ja eh noch Zeit bis man eine Jagdmöglichkeit hat und richtig waidwerkt.
 
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#21
Hallo,

Abgesehen von den Finanzen würde ich dir eher raten gleich was richtiges , eine Waffe die deinem Bedarf und deinem Geschmack entspricht , zu erwerben. Solche Waffen enttäuschen selten , im Gegenteil zu den billigen die man nach langem Überlegen erwirbt.
er mag das 98er-System, er mag die .30-06. Da hat er doch was seinem Geschmack entspricht. :sneaky: Ist doch jetzt praxisnäher als sich für 3000-5000€ (ohne Optik und Montage) ein "overengeneered High-End-Produkt" zuzulegen und dann zu merken: das Ding ist a) potthäßlich, b) vom Material der Preis nicht gerechtfertigt und c) für den eigendl. gedachten Zweck unpraktikabel. :whistle:

Grüße
Sirius
 
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#23
Denke der neue Preis kommt von der zusätzlichen Munition.
Je nach Sorte und Menge sind 100-200€ mehr (zu der mMn günstigen) Waffe vollkommen in Ordnung.
20 Schuss RWS sind schnell mal 80€
 
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#24
Es ist eine nicht ganz volle Packung RWS Evolution dabei und ein paar preiswerte Patronen.
Der Preisunterschied kommt wohl von der Kommunikation Vater zu Sohn.

Der Vater ist ein grundsolider Jäger aus dem Nachbarrevier. Der Sohn ist im Jagdkurs.

Ich mag das 98er System wegen seiner Stabilität und Zuverlässigkeit.

Auf meiner Liste hatte ich auch die Ruger american Predator in 308. Die hat "drüben" auch gute Erfahrungsberichte eingeheimst, hat ein Mündungsgewinde und ist incl. Jungjägerrabat für 560€ ohne Optik zu bekommen.
 
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#25
Dann schau auch mal bei Savage nach. Da wirst du um diesen Dreh auch fündig.
Ob Axisgruppe oder nicht.
Wenn du die Kosten für das Mündungsgewinde beim 98er dazu rechnest, springt auch ein variables Glas dabei raus.
Dann hast du neue Teile und volle Garantie.
 
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#26
Hallo,

Es ist eine nicht ganz volle Packung RWS Evolution dabei und ein paar preiswerte Patronen.
Der Preisunterschied kommt wohl von der Kommunikation Vater zu Sohn.

Der Vater ist ein grundsolider Jäger aus dem Nachbarrevier. Der Sohn ist im Jagdkurs.

Ich mag das 98er System wegen seiner Stabilität und Zuverlässigkeit.

Auf meiner Liste hatte ich auch die Ruger american Predator in 308. Die hat "drüben" auch gute Erfahrungsberichte eingeheimst, hat ein Mündungsgewinde und ist incl. Jungjägerrabat für 560€ ohne Optik zu bekommen.
"Drüben" heißen, in der dortigen "Wegwerfgesellschaft", gute Kritiken nicht viel. Da wird kein 3/4-Jahr am Stück (Mai-Feb.), wie bei uns, zur Jagd gegangen, sondern nur wenige Wochen im Herbst.
Da muß die neue Waffe nur diese kurze Zeit irgendwie gut überstehen, nächstes Jahr gibt´s dann ein neues Modell mit anderst angemaltem Schaft (ist bei denen mit den Autos genauso).
In diesen wenigen Wochen werden dann ein oder zwei Wildarten bejagt und wenn 5 Stück/anno damit geschossen werden war´s schon viel.
Deshalb kann man auch in der großen Stückzahl billigste Waffen produzieren. Soll halt, nach den dortigen Marktregeln, ja auch nix dauerhaftes sein.
Dann reicht denen halt ein "Low-Budget"-Repetierer mit primitiver Fest- oder Aufkippmontage und dem 3-9x40 Weaver-, Bushnell- oder Redfield-Glas drauf.

Mit dem dir angebotenen 98er hast du auf alle Fälle was dauerhaftes. Der 98er ist immer noch beliebt und wenn du dir evtl. in ein paar jahren meinst was anderes kaufen zu müssen, "98er-Fans" wirds immer geben, genauso wie massig Ersatz- und Zubehörteile.
Das Meopta-Glas ist jetzt auch nicht das Ende der Fahnestange, aber für die 560€ die so ´ne grottige Wegwerf-Amispritze kostet bekommst du auf dem Gebrauchtmarkt auch ein Diavari-Z 3-12x56T* von Zeiss, ein Swarovski Habicht 3-12x56Nova oder ein Schmidt & Bender 3-12x50 bzw. 2,5-10x56, welches du dir dann in 2 oder 3 Jahren mal auf den 98er draufmanchen kannst.

Nur mach die Preisverhandlungen mit dem Vater, nicht mit dem (erst im JJ-Kurs befindlichen) Sohn. ;)


Grüße
Sirius
 
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#27
Auf meiner Liste hatte ich auch die Ruger american Predator in 308. Die hat "drüben" auch gute Erfahrungsberichte eingeheimst, hat ein Mündungsgewinde und ist incl. Jungjägerrabat für 560€ ohne Optik zu bekommen.
Ich habe die American Predator. Schießt präzise und ich hatte damit noch keine Probleme. Die gebe ich nicht mehr her.

Aber: Dir muss bewusst sein, dass das halt von der Verarbeitung/Haptik unterste Schublade ist. Die Gebrauchte von Deinem Kollegen wird da sicherlich besser sein, so denn technisch alles in Ordnung ist. Außerdem ist dann noch die Frage, ob Du für 260 € gleichwertige Optik und Montage bekommst.

Wenn es was neues günstiges sein soll, dann führt jetzt gerade meiner Meinung nach kein Weg an der Saphire Tactical Hunter vorbei. Der Schaft ist für mich perfekt (ich habe ihn leider ohne Höhenverstellung), der Abzug bei meiner normalen Saphire ist super und ich bin von dem Laufprofil (ich kann Hornady ETX und S&B TM durcheinander verschießen, reinige nur noch alle 50 Schuss) restlos überzeugt. Was eventuell fehlt ist ein einstellbarer Abzug.

Im neusten Frankonia Heftchen von vorgestern kostet sie 500 €.
 
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#28
Lass dir keinen Quatsch von Wegwerfartikeln erzählen , nur weil manche Waffen aus den USA günstig sind.
Die Hersteller produzieren ganz andere Mengen , nutzen manchmal auch eine Baukastensystem . Das lässt Produktionskosten sinken .
Die Verarbeitung geht für den Preis auch in Ordnung. Der 98er , den kaufen könntest, ist in der Verarbeitung auch kein Sahnestück .
Die Jagdbedingungen im den USA sind dabei absolut unterschiedlich . Klimatisch von Wüste bis Polarregion. Dazu Produkthaftungsgesetze , die unglaublich sind.
Es funktioniert, und gibt keine Auffälligkeiten mit Amiwaffen .
Ich habe zwei Büchsen von Savage. Zwar mit anderen Läufen, aber das ist Kaliber bedingt.
Bin echt zufrieden damit. Ich habe auch schon Munition für einige Savage im Bekanntenkreis gemacht. War keine dabei die schlechte Trefferbilder hätte.
Der Abzug gehört zu den besten Serienabzügen die du bei Amiwaffen finden kannst.
 
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#29
Gebe ich dir recht , und es gibt sehr gute Stangen Waffen aus US Produktion , z.b. Dakota , Kimber und zuletzt auch Nosler die trotzdem viel billiger sind als ein europäisches Pendant , z.b. Sako , Heym ,...usw.

Ein großer Teil der amerikanische Klientele ist außerdem oft anspruchsvoller was Präzision ihrer Waffen angeht , und das oft auf größeren Schußentfernungen als bei uns üblich.

Was das Jagen angeht wird vielleicht in manchen Regionen von Nordamerika nur in einem begrenzten Zeitraum gejagt , dafür aber intensiver und unter viel schwierigeren Bedingungen als unsere. Auf dem Pferd und unter Zelt ist eine Waffe vielen Strapazen ausgesetzt und kann deswegen kein Einmal-Artikel sein.
 
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#30
Servus,

Grundsätzlich: die erste Waffe wird nie die Einzige bleiben. Mit der angebotenen Kombi, vorausgesetzt Sie trifft, machst Du keinen Fehler. UND in 5 Jahren bekommst immer noch das Gleiche beim Verkauf.
Anderer Schaft, kein Problem, anderes Glas, kein Problem, Umbau als DJ Waffe, kein Problem. Da stehen Dir alle Türen offen.

Zu dem Ami Teilen. Die sind gut, unbestritten, wertig aber eher weniger. Treffen tun die auch, die Verarbeitungsqualität ist schon eher Grobschlächtig.
Dagegen ist ein 98er schon etwas anderes.

Gruß

Krucknwig
 
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