Bergara BA13, Kaufentscheidung.Bitte antworten die eine haben oder geschossen haben!

Mitglied seit
23 Jan 2014
Beiträge
2.046
Gefällt mir
665
Tja, scheint wirklich thermisch zu sein... War ok, ned super, aber Stand war auch ned berauschend. Alt vs neu, man sieht den Unterschied.

Achtung, ich rede von ner Svout, nicht BA13. Vorderschaftbefestigung ist glaube etwas anders gelöst. Und 3006 sicher nicht das Kaliber, was thermisch wenig macht.
 

Anhänge

Mitglied seit
23 Jul 2016
Beiträge
675
Gefällt mir
235
Meine BA13 (nicht TD) in klein (.222) ist irgendwie auch eine Diva - so richtig zuverlässig finde ich sie bislang nicht. Kaum hatte ich mal eine gute Gruppe mit einer Munition geschossen, sah das beim nächsten Mal noch längst nicht so aus.

Bin jetzt HDB am Probieren. Sieht ganz in Ordnung aus.


IMG_20180629_212532.jpg


So ganz traue ich dem Frieden noch nicht. Da scheint wohl einigen so zu gehen. Hoffe, ich komme noch dahin, dass die Kleine zuverlässig schießt.


IMG_20180629_212532.jpg
 
Mitglied seit
11 Mrz 2013
Beiträge
95
Gefällt mir
21
@torf

Was hast den sonnst nich probiert an Munition ?
Und wie waren die Ergebnisse =??

Ich hab meine kleine erst dieser Tage bekommen...
ZF ist zwar schon oben , aber ich bin noch nicht zum schießen gekommen.
Werd als erstes mal die Hornady V-Max 50grs testen..

lg
Josef
 
Mitglied seit
23 Jul 2016
Beiträge
675
Gefällt mir
235
Joe:
Ich habe die beiden von RWS, Sako Ttsx, S&B sowie Hornady V-Max in der .222 durch.
Die eine Packung Hornady war gut, ein anderes Los hatte andere Treffpunktlage - ich habe aber parallel schon selber geladen, sodass ich die von der Präzision nicht weiter verfolgt habe.

Meine Ladung mit dem Reichenberger HDB von oben war heute auf dem Stand (wie verhext) sehr wenig befriedigend, heißt jagdlich nicht brauchbar.

Beim Grübeln fiel mir ein, dass ich die beiden Schrauben der Vorderschaftbefestigung kontrolliert hatte und einen Tacken nachgezogen.
Als verzweifelten Versuch die Schrauben wieder gelöst und nur so gerade angezogen, bis sie schwerer gehen, weil sie anziehen.

Danach drei Schüsse:
IMG_20180701_001336.jpg

....könnte also schon eine Diva sein, meine Bergara. Ich habe heute abend nochmal die Hülsen kontrolliert und gewogen (die Geschosse und Ladungen waren ebenfalls ident. gewogen) - das passte alles.

Werde jetzt neu laden und dann auf dem Stand mal weiter probieren, ob das mit der Vorderschaftbefestigung so ein heikles Ding ist oder ich da falsch liege.

So oder so, die Kleine ist immer noch nicht so zuverlässig, wie man sich das wünscht.
 
Mitglied seit
23 Jul 2016
Beiträge
675
Gefällt mir
235
Ach ja, die Ergebnisse der Munition:
RWS ging, aber so um 4-5cm - das fand bisschen dürftig. Waren dann öfter mal drei Schüsse ganz gut beieinander und Ausreißer dann dabei.
S&B sehr ungleichmäßig, die Sako streute wie Gießkanne auf der Scheibe herum.
Hornady wie gesagt gut das eine Päckchen, den Rest vom zweiten nehme ich demnächst mal mit auf den Stand.
 
Mitglied seit
23 Jan 2014
Beiträge
2.046
Gefällt mir
665
Ja, Schrauben hab ich auch recht locker angezogen bei meiner, da ich eh den Eindruck hatte es ist thermisch und so die Hoffnung, dass es nicht so schnell verspannt.

Dein gestriges Erlebnis spricht ja etwas für die Theorie.

WMH
JBB
 
Mitglied seit
23 Jul 2016
Beiträge
675
Gefällt mir
235
@joe77:

Habe heute nochmal meine HDB-Ladung und die Hornady Fabrikladung geschossen:

Die HDB verwerfe ich (immer mal wieder Ausreißer) und bei der Hornady bleibe ich ( 3Schuss auf ein Centstück; Temperatur vom Lauf egal, passt einfach).

Die Geschichte mit dem Vorderschaft war zwar nicht unwichtig, aber beides spielte eine Rolle. Jetzt ist im Prinzip alles fein - nur dass ich das V-Max nicht auf Rehwild schießen werde und an sich noch eine kleine Bergara in schalenwildtauglichem Kaliber bräuchte ;)
 
Mitglied seit
12 Feb 2011
Beiträge
959
Gefällt mir
410
Also meine BA13TD in .243 schießt bis lang alles präzise, TTSX, V-Max, Sierra, Brenneke TOG. Mehr als 3 Schuß mache ich allerdings nie hintereinander, wozu auch.

In einem .22 Kaliber hatte ich auch mal Präzi-Probleme die schlecht in den Griff zu bekommen waren. Zum Schluss das MJG reingestopft, und siehe da - trifft. Das war damit eine ganz schön giftige Patrone geworden, schnell und mit erheblicher Durchlagsleistung.
 
Gefällt mir: torf
Mitglied seit
23 Jan 2014
Beiträge
2.046
Gefällt mir
665
So, was lange dauert... es ist EINDEUTIG ein thermisches Problem bei mir - die .30-06 scheint da deutlich ihren Teil zu beizutragen. Dafür wurde ich gerade versöhnt von ihr - mit 52gr D073.6 lande ich in den angestrebten Regionen - ist zwar nicht superflott damit, aber für den Zweck bis ca. 150m als Reisewaffe zu Freunden passt es (weiter muss ich schon aus Höflichkeitsgründen nicht hinlangen - wenn ich mal Mist baue, dann doch bitte daheim und ich woanders).

So 25mm sind drin - für Sau/RW/Reh tut es das.
 
Mitglied seit
23 Jul 2016
Beiträge
675
Gefällt mir
235
So, bei mir gab es auch Neues, zwischendurch.

Zunächst einmal auf dem Stand Schwierigkeiten: erst ließ sich die Waffe schwer spannen, dann plötzlich nur sehr schwache Abdrücke des Schlagbolzebs auf der Hülse.

Also Demontage Abzug und Co, dachte ich - so gehts ja nicht weiter.
So was ist immer spannend und aufschlussreich. Zumal ich gerne was dazu lerne, wenn das Schicksal es schon fordert.

Überraschung 1: die zwei Schrauben des Vorderschaftes sind einfach direkt in den Lauf geschraubt. Also da gibt es natürlich Bohrungen mitpassenden Gewinden und die Schrauben haben auch die korrekte Länge, aber so etwas wie frei schwingen kann man nun gar nicht behaupten, vom Lauf.:unsure:

Weiter gehts....
Also einen Splint nach dem anderen entfernt, bis sich dann alle Teile entfernen ließen. Trotz Sorgfalt wurde schnell klar, dass der Zusammenbau ein Puzzle wird.
Egal, raus ist raus, da muss man nicht hadern.

Überraschung 2: das Problem hatte nichts mit dem Innenleben zu tun, sondern lag direkt am Anschlag für den Hahn. Den kann man mit einem Inbus reindrehen. Dieser Anschlag dient auch dazu, den Schlagbolzen zu befestigen. Da der nach hinten zu weit rausschaute, stieß er beim Spannen mit der restlichen Mechanik aufeinander und sorgte für schweres Spannen.

Bei der Demontafe bin ich noch auf zwei andere Sachen gestoßen: durch einiges Probieren und mal zeigen hat sich das Gewinde des Abzugssporns ausgenudelt. Also mit Epoxy einmal von der richtigen Seite eingesetzt. Könnte besser sein, andererseits hätte ich das gleich einmal mit Schraubensicherung einsetzen können :/
Als zweites war die im Vorderschaft befestigte Riemenbügelöse schonmal vom Vorbesitzer 'nachgebessert' worden. War erneut fällig. Habe ein konisches Loch gemacht und dann ebenfalls mit Epoxy neu eingesetzt.

Damit waren die Probleme erst einmal behoben.
 
Mitglied seit
23 Jul 2016
Beiträge
675
Gefällt mir
235
Vor der Montage habe ich mir den Abzug einmal angeschaut.
Zum Innenleben an sich: absolut in Ordnung für den Preis. Alles Splinte (die ja auch Drehpunkt für Hahn, Abzug, Verschluss sind) ordentlich poliert und ohne Einlaufspuren. Keine derben Grate an Kanten. Sicher schon von der Konstruktion nicht so robust wie ein 98er, aber passt soweit schon.

Die Flächen, wo die Rast des Hahnes bein Spannen auf der Rast am Abzug zum Liegen kommt war mit beschichtet und wurde erstmal fein poliert.

Danach Versuch des Zusammenbaus. Zu dreiviertel habe ich es hin bekommen, dann wüste ich nicht mehr weiter.

Also Mail an den Service mit der Bitte um eine Schnittzeichnung - in Deutsch das Ganze (und wenig Hoffnung, dass sich da viel rührt).
Am nächsten Tag Antwort mit Zeichnung und link zu Bildmaterial, wo die Montage zu sehen ist. Sehr perfekt und sehr, sehr unbürokratisch und nett! Ich war begeistert.

Gewusst wie erspart einige Sackgassen.
Ich habe mich für Schmierung mit Fett incl. MoS entschieden und dann wieder zusammengebaut das gute Stück.

Last noch zum Vorderschaft: der hat an der Verbindung zum Lauf und auch unter den Schraubenköpfen etwas Silikon bzw. dünne Gummischeiben bekommen. Damit ist das keine starre Verbindung mehr zwischen Lauf und Vorderschaft. Zudem lagen vorne die Seiten am Lauf an,da habe ich auch etwas weggenommen. Das Ganze in der Hoffnung, dass der Lauf etwas schwingen kann.

Dann mit dem guten Stück auf den Stand. Funktion wieder tadellos. Präzision in Ordnung mit dem V-Max von Hornady in .222 (habe keinen Streukreis geschossen, da ich ein Wechsel vpm Munitionslos hatte. Passte aber über beide Lose auf ein 2 Centstück, das war mir gut genug).

Für alle, die schon die ganze Zeit über den Abzug nachgedacht haben: es sind jetzt 1100g Gewicht notwendig. Passt jagdlich und schießt sich auch auf dem Stand komfortabel.

Alles in allem nach den Aktionen resummierend zur Büchse:
Es gibt ein paar Ecken und Kanten, aber nichts, was nicht in den Griff zu kriegen war bisher. Spaß macht das Ding mir umso mehr jetzt ( Schrauben verbindet ;)). Immer noch für kleines Geld eine Variante kompakt und ohne lautes Ritsch-Ratsch jagen zu gehen.
 
Mitglied seit
23 Jan 2014
Beiträge
2.046
Gefällt mir
665
Hast du auch ein paar Bilder, so alles kann ich mir nicht vorstellen, was wo wie war :)
 
Oben