Bergjagd - Ausrüstungstips und Tricks

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Meinst Du den 'normalen' Carbon-Bergstock, den die anbieten?
Einer meiner Freunde hat zeitweise so ein Carbon Teil dabei gehabt. Mir hat der nicht wirklich zugesagt. Der war im Berg vergleichsweise laut und von der Haptik habe ich den auch nicht als sonderlich ansprechend empfunden.
Kann aber auch sein, dass ich da nicht sonderlich objektiv bin und einfach an meinem Schwarzdorn hänge.
grosso
Ich hab Carbon Bergstöcke mal probiert. Laut und von der Haptik nicht angenehm.
Meinem Kumpel ist einer für 400€ verreckt weil er ihm aus der Hand auf nen Fels gedengelt ist. Beim nächsten Querbelasten "KRACKS".

Ich habe Haselnuss, Schwarzdorn ist mir pers. zu schwer (aber hübsch!) und wie Du sagst man hängt irgendwann an den Dingern. Vor allem wenn man alte Bergbilder sichtet und man feststellt wie lange man den schon in Gebraucht hat und wo der schon überall war.
 
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Sodele, hier noch ein paar Bilder zum Gewehrtragen, -klettern, etc.
Der Clou ist, die Büchse hängt über dem Rücken und ist ziemlich gut gegen jegliches Herunterrutschen vom Rücken gesichert (ne 6-Route könnte man damit auch noch klettern):
IMG02252-20200720-0952.jpg IMG02253-20200720-0953.jpg IMG02254-20200720-0953.jpg IMG02257-20200720-0957.jpg

Wenn es schnell gehen soll, einfach den Clip öffnen und schiessen.
Die Büchse ist im Kal. 30-06, Krico System, einschüssig.
 
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Bullpubs schwirren mir auch noch im Hinterkopf herum. Habe noch nen Steyr 98er der auf neue "Aufgaben" wartet. WIrd vielleicht ein Winterprojekt.:unsure:

Wie trägst Du auf deiner 6er Route den Rest des Equipments? Fernglas Entfernungsmesser, Wetterzeug, Jacke, Pullover, Zweibein, Verpflegung etc. ?:geek:
 
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klar hab ich noch mehr dabei. Aber manchmal sind es eben die letzten Meter, die leicht sein muessen. Rucksack hab ich verschiedene, derzeit gefaellt mir das Sytem Vorn am besten. Das System Carjani taugt mir persoenlich nicht. Lieber das Gewehr versorgt und die Beute oben auf den Schultern, als die Beute im Rucksack (der wenig Steifigkeit aufweist) und das Gewehr haengt locker ueber der Schulter. Ein Misstritt und das Gewehr rutscht runter ...
 
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klar hab ich noch mehr dabei. Aber manchmal sind es eben die letzten Meter, die leicht sein muessen. Rucksack hab ich verschiedene, derzeit gefaellt mir das Sytem Vorn am besten. Das System Carjani taugt mir persoenlich nicht. Lieber das Gewehr versorgt und die Beute oben auf den Schultern, als die Beute im Rucksack (der wenig Steifigkeit aufweist) und das Gewehr haengt locker ueber der Schulter. Ein Misstritt und das Gewehr rutscht runter ...
Nen Gemsn auf dem Rucksack zu tragen hab ich probiert. Plagerei und ziemliche Sauerei,
Wie kriegst die auf dem Vorn befestigt? und wie kriegst den Vorn dann noch alleine hoch?
Hastn Bild davon?
 
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Sodele, hier noch ein paar Bilder zum Gewehrtragen, -klettern, etc.
Der Clou ist, die Büchse hängt über dem Rücken und ist ziemlich gut gegen jegliches Herunterrutschen vom Rücken gesichert (ne 6-Route könnte man damit auch noch klettern):
Anhang anzeigen 126964 Anhang anzeigen 126965 Anhang anzeigen 126966 Anhang anzeigen 126967

Wenn es schnell gehen soll, einfach den Clip öffnen und schiessen.
Die Büchse ist im Kal. 30-06, Krico System, einschüssig.
Was isn das für ein Riemen?
 
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Nen Gemsn auf dem Rucksack zu tragen hab ich probiert. Plagerei und ziemliche Sauerei,
Wie kriegst die auf dem Vorn befestigt? und wie kriegst den Vorn dann noch alleine hoch?
Hastn Bild davon?
Ne, da haben wir uns jetzt missverstanden. Die Beute muss dann auf die Schultern gelupft werden, nicht am Vorn festgemacht.
Ja, ne Sauerei kann das werden, vorher gut auslaufen lassen.
Ist mir aber auch schon beim Carjani-Modell passiert, durch die Kleider, nachher noch (aus den Kleidern) in den Autositz ...
 
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Ne, da haben wir uns jetzt missverstanden. Die Beute muss dann auf die Schultern gelupft werden, nicht am Vorn festgemacht.
Ja, ne Sauerei kann das werden, vorher gut auslaufen lassen.
Ist mir aber auch schon beim Carjani-Modell passiert, durch die Kleider, nachher noch (aus den Kleidern) in den Autositz ...
Sakra...da muss man mächtig trittsicher und konditionell wirklich fit sein!
Da würde mir mein Rücken und die Knie mächtig die Leviten lesen. o_O:sneaky:
 
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Sakra...da muss man mächtig trittsicher und konditionell wirklich fit sein!
Da würde mir mein Rücken und die Knie mächtig die Leviten lesen. o_O:sneaky:
Dem kann ich mich nur anschließen und zolle meinen Respekt, wenn Mogelmaus das in entsprechendem Gelände so praktiziert. Ich könnte nicht 1 oder auch mal knapp 2 Stunden im steilen Gelände absteigen, mit einer Gams im Nacken, da würde mir wohl Balance/ Trittsicherheit wie auch Physis fehlen.


grosso
 
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Guten Morgen miteinander,
also nochmal im Detail:
Wenn es der Weg zulässt, dann auf die Schultern damit. Wenn es steil und abschüssig wird, dann die Gams an der Repschnur neben "gleiten" lassen. Dummerweise dreht sich das ganze sehr leicht, so dass dann ein Kringel im Seil entsteht (Drehwirbel von Petzl helfen hier). Ich habe mir einmal beim Bergen eine Entzündung am Ellbogen geholt, daher bin ich mit dem Gleiten lassen etwas grosszügiger.
Selten dauert die Bergung aber mehr als 3h ...
 
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@mogelmaus

jeder muss und wird seinen (!) Weg finden, wie Wild sinnvoll zu bergen ist. Nachdem wir das, wenn ich mich richtig erinnere, hier im Forum schon mal ähnlich diskutiert hatten, hatten wir im Revier auch mal einen kurzen Versuch unternommen, es so zu bergen und das für uns (!) wieder verworfen.

Im Winter ziehen wir die Stücke, speziell Steinwild, auch gelegentlich hinter uns her. Nachdem die Steige aber teils extrem schmal sind und das Gelände steil, läuft man gerne Gefahr, dass das Stück seitlich abstürzt oder einem in die Hacken rutscht. Das eine wie das andere kann unspaßig enden. Soweit wir Wild also 'ziehen', tun wir das nur zu zweit. Der zweite Mann macht ein Strick an die Hinterläufe und bestimmt damit Tempo und Richtung.


grosso
 
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Das meinst du nicht ernst. Ein windiger Karabiner und etwas Gurtband für 38 Euro.....

Schade ich bin im Urlaub, deswegen kann ich meine nicht fotografieren.
Für Rehwild und kleine Schweinchen ein Alurohr, 20 cm lang zwei Löcher rein, nylonschnur mit Unterlegscheibe durchgezogen und im Rohr verknotet.
Für die dicken Sauen langer Gurt mit Fleischhaken zum einhängen.
 
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