Bergjagd - Ausrüstungstips und Tricks

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doghunter

Guest
Hallo Uwe,
Zu 3. Bin ich weg von. Das meiste davon müffelt schnell. Meine Wahl ist mitlerweile Merino
wo es nur irgend geht
Zu 5. als Snack nehme ich Müsliriegel, oder Studentenfutter
Wobei das Salzige sicher ne gute Idee ist um den Salzhaushalt zu unterstützen.
Zu 8. Ich bin dazu übergegangen 0,33er Colaflaschen zu nehmen.
die wiegen fast nix, kosten nix und Wasser find ich in meinem Revier an fast jeder Ecke.
Ok,
ich habe mit Funktionsklamotten ganz gute Erfahrung und nach ein paar Tagen im Berg / Wildniss müffelt man eh wie ein Iltis!
Ich habe mir, vermutlich durch Kanada, die Jerkys angewöhnt. Ist ein guter und energiereicher Snack
Ich habe eine 1 l Metallflasche, die kalt und wrm hält und absolut bruchfest ist! Habe glücklicherweise keinen Müll im Revier
 
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Ok,
ich habe mit Funktionsklamotten ganz gute Erfahrung und nach ein paar Tagen im Berg / Wildniss müffelt man eh wie ein Iltis!
Ich habe mir, vermutlich durch Kanada, die Jerkys angewöhnt. Ist ein guter und energiereicher Snack
Ich habe eine 1 l Metallflasche, die kalt und wrm hält und absolut bruchfest ist! Habe glücklicherweise keinen Müll im Revier
Ich bin auch ein großer Freund von Funktionsklamotten, habe das Müffelproblem auch nicht so sehr. Meine Favoriten sind Odlo und Falke. Vielleicht ein Tipp besonders für die anwesenden Herren, da ich nur wenig noch nervender finde, als schlecht sitzende Unterhosen, wo nicht alles da bleibt, wo es hingehört. "Saxx Kinetic" Boxer sind aus meiner Sicht nahe an "perfekt" für jegliche sportliche Betätigung, auch fürs Wandern und Bergsteigen.
 
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Auf was ich auch nie verzichten würde sind Power Riegel. Hab ich anfangs belächelt, sind aber klein und richten einen wirklich wieder auf.

:cool:(y)

Das stimmt. Geht nix über die wahren Power-Riegel:

https://www.bing.com/images/search?...F94CBB2CFE8AECA27&selectedIndex=46&ajaxhist=0

Dazu dann noch passende Energy-Drinks (aber nicht zu viel davon):

https://www.bing.com/images/search?...90BF5BE04FF66C5C1&selectedIndex=14&ajaxhist=0

https://www.bing.com/images/search?...6D66C8C7576344F25&selectedIndex=53&ajaxhist=0

https://www.bing.com/images/search?...B9A6B62C194331D71&selectedIndex=26&ajaxhist=0
 
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Zu 5. als Snack nehme ich Müsliriegel, oder Studentenfutter
Wobei das Salzige sicher ne gute Idee ist um den Salzhaushalt zu unterstützen.

Bei dem Discounter mit dem "L" vorne im Namen gibt es eine Mischung aus salzigen Nüssen, Rosinen und Schokolinsen (a.k.a. "smarties"). Schmeckt gewöhnungsbdürftig, ist aber bei entsprechendem Salzverlust und Kalorienbedarf (auch schnell verfügbarer) vielleicht interessant. Sonst kann man sich das auch selber mischen. ;)
 
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Ich schneide mir aus einer Winter Windschutzscheibenabdeckung die auf einer Seite Alu kaschiert ist und auf der anderen Seite eine dünne Schaumstoffschicht hat einfach eine Sitzunterlage von ca 40x30cm. Die lässt sich sehr klein zusammenfalten, Mit einem Gummi oder in einer kl. Vespertüte zusammenhalten
Manchmal bin ich mit primitiv- oder ultraleicht-Rucksäcken unterwegs (z.B. kleine Touren vom Baskcamp aus etc.) die keine Rückenpolsterung haben. Dann kommt ein passend geschnittenes Stück dünne billig-Isomatte als Rückenpolster in den Rucksack. Das kann dann ebenfalls als Sitzpolster verwendet werden.
 
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@mogelmaus:
Stecken mit Astgabel: Jeder hat so seine Erfahrungen und seine Technik. Meine Erfahrung mit Waffe in Astgabel ist schlecht, da wackele ich zu sehr.
Am besten sitzend - und den Bergstock zwischen den Beinen schräg eingekeilt,
daran angestrichen und Druck, dann habe ich festere Auflage -
rechten Ellbogen abgestützt - zur Not auf den stabilen Carbonrahmen des Rucksacks - noch besser.
Im Stehen, die beiden Bergstöcke gekreuzt und mit dünnem Fahrradreifen:Schlauch verbunden.- so kann die Auflage nicht seitlich wackeln, vor oder zurück schon: Wenns geht, Hintern gegen Fels oder Baum abstützen, rechter Ellenbogen noch besser...

Verpflegung: Zuckerarm, denn zu viel Zucker macht Insulinausschüttung und danach Heißhunger...
Nüsse, Studentenfutter, dunkle Nuß-Schokolade.
Ich nehme immer eine oder zwei gute Doppelstullen mit Erdnußbutter oder Käse/Wurst mit, danach eine Tafel Schokolade, das gibt anhaltend Kraft.

Schutz vor nassem Hosenboden: Das ist ganz wichtig, man muß oft blitzschnell die typische mensch-verratende Pfahlsilhouette verschwinden lassen = Hinsetzen.
Der Boden ist naß oder kalt, ungeschützt gibt es Harnwegsinfekt, Prostatareizung, Rückenschmerzen etc.
Nasser Hosenboden vergällt einem den Tag und mehr........

Als in in Skandinavien jagte, habe ich die dortigen Jäger geschätzt, die ohne Ideologie mit Praxiserfahrung auf die Jagd gingen.
Also nicht "grün bis auf die Unterhose", sondern mit hinten an der Hose baumelnden Isolierplättchen.

Das habe ich mit simplem industriellem Teppichboden nachgebaut und trage es immer.
Sieht nicht gerade todschick aus - ich will aber nicht die hübsche Sennerin, sondern den scheuen Gams erbeuten und gesund bleiben..........
Ansonsten habe ich für komfortableren Ansitz auf dem Boden ein Stück Moosgummi oder die schwerere BW Falt-Unterlage (450 Gramm) im Rucksack...

Sitzschutz für Hose und Hintern.jpg
 
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Bei Norma (nein, nicht der Munitionshersteller, sondern der Discounter) gibt es Sauerkraut in Alutüten verpackt (normales Weinsauerkraut und Debreciner Art mit Paprika und Wurst).
Ist praktischer als Konserven, die leer wieder mitgenommen, erstens unnötig Platz wegnehmen und geräuschvoll klappern. Zudem sind die "weichen" Alutüten besser packbar als die doch recht sperrigen Konserven.
Da das an Vitamin-C reiche Sauerkraut fermentiert ist, hält es sich auch lange. Die Luftdichte Aluverpackung tut ihr übriges dazu.
Dann aus ein paar mitgenommen Kartoffeln und Bergmilch ein Kartoffelpüree gemacht und das leckere Sauerkraut dazu gegessen. :D
Fehlen nur noch die Salzrippchen...:LOL:
 
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Vor allem ist es ganz wichtig, das Zelt auf einem wirklich geraden Untergrund aufzubauen. Habe vor Jahren, am späteren Nachmittag, mit einem Jagdfreund das Zelt direkt am Übergang zum Kahlgebirge aufgebaut (um am nächsten Morgen eine gute Ausgangsposition zu haben) und sind dann etwas abgestiegen um Freunde auf einem Pille zu treffen und mit denen zu essen und zu trinken.

Als wir abends gegen 23:00 Uhr, gut angeheitert, wieder am Zelt ankamen und uns niedertaten, mussten wir feststellen, dass der Untergrund eben nicht sooo gerade war. Das führte dazu, das wir dann nachts lustig aneinanderrollten und sich die Nacht somit etwas nervig gestaltete. ;)

...

In solchen Fällen helfe ich mir immer damit aus, dass ich auf den "Hangseiten" Klamotten unter die Isomatte stopfe. Damit baut man sich quasi eine Schale in der man aufgefangen wird.

Zusätzlich bzw. statt Panzertape habe ich Vulkanisierband (stammt noch aus alten Zeiten, wo ich mit Reparaturmuffen für Elektrokabel zu tun hatte. Der Vorteil von dem Band ist, dass es nach dem Aktivieren miteinander "verschweißt". Hierzu zieht man das abgeschnittene Band ein Stück in die Länge und wickelt es dann wo auch immer drum. Nach einer halben Stunde ist das Band dann miteinander verklebt (oder was auch immer für die vereinigte Verbidnung verantwortlich ist).
 
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ich habe mit Funktionsklamotten ganz gute Erfahrung und nach ein paar Tagen im Berg / Wildniss müffelt man eh wie ein Iltis!

Hier habe ich, exklusiv für Euch, das Neue Ultra-Extrem-Minimalist-Highend-Insider-Hip-Tool:

--- Ein Viskose-Schwammtuch aus dem Aldi ---

(y)Fungiert als Waschlappen und Handtuch in einem und ersetzt beides
(y)Packmaß und Trockengewicht verschwindend
(y)Wiegt nachdem es nass war und ausgedrückt wurde immer noch sehr wenig
(y)Mit dem Bürolocher gelocht hängt es ggf. zum Trocknen per Karabiner am Rucksack
(y)Zum Geschirr spülen&abtrocknen kann man sich ein ein Zweites leisten (Redundanz!) ;)
(y)Morgens wische ich damit z.B. das Kondenswasser im Zelt ab dass das schneller raustrocknet
(n)Keine Nachteile bekannt, vielleicht zu billig oder der falsche verdient dran;)

Hab ich auch immer auf der Arbeit. Ohne ausziehen blitzschnell mal unters Hemd gelangt und die Achseln gut feucht rausgewischt, kurz ausgepresst, nachgetrocknet und gut. Bei manchen KollegInnen wäre ich sommers froh sie würden das auch kennen... Und ich bin jetzt mit meinen paar Kilo nicht soo der Stinker... egal, was nicht tötet härtet ab o_O

Ich bin auch ein großer Freund von Funktionsklamotten, habe das Müffelproblem auch nicht so sehr. Meine Favoriten sind Odlo und Falke.
Die Wäsche der genannten High-End-Marken ist antibakteriell ausgerüstet (Silber etc.?) was sich nach meiner Erfahrung schon bemerkbar macht gegenüber billig-Ware. Ist auch teilweise kochfest, zumindest 60° waschbar. Merino hab ich bisher nur bei Socken, ist da natürlich auch Top und ich werden auch mal die Wäsche testen...

Waidmannsheil, Bergheil und viel Spaß, concolor
 
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Meine Erfahrungen

basieren auf den Montes de Toledo, den Alpen und dem nepalischen Himalaya, in letzterem durchschnittlich 10 Tage am Stück und mit Nepalis (selbst die Ü-70 sind da schneller, als eine junge Gams ...).

Das wichtigste ist gründliches Training, mir haben Cross Trainer in der höchsten Stufe und ein Brett auf einem Kieselstein geholfen. Erstere ermöglichen, sich anzueignen, bei sinnvoller Pulsfrequenz gleichmäßig zu „steigen“. Allmählich die Dauer steigern, alle 2 bis 3 Tage nutzen. Das zweite ist ein Brett, das auf einen faustgroßen Kiesel gelegt wird, mittig, in einem Türrahmen. Man stellt sich mit beiden Füßen drauf und hält sich mit beiden Armen im Türrahmen im Gleichgewicht. Dauer langsam steigern. Trainiert die Fußgelenke ...

Als Snacks Trockenfleisch (kommerziell) in verschiedenen Geschmacksvarianten. Wiegt wenig und verleiht Durchhaltevermögen, sättigt. Als Quickstarter habe ich Ingwer in Schokolade schätzen gelernt. Angekochte Ingwerstücke ein paar mal in flüssige Schokolade getaucht. Schmiert etwas, gut verpacken. Oder getrocknete Datteln.

Viel Wasser trinken. Ich habe da immer eine 1 1/2 l Isolierflasche von CamingGaz („die blaue Französin“), die wird wo immer möglich mit frischem Wasser aus Quellen oder klaren Bachläufen aufgefüllt, desinfiziert wird mit Certisil flüssig. 4 Tropfen auf den Inhalt, ist gut das Doppelte des empfohlenen, tötet aber die Bakterien gut ab - DAVON habe ich nie Durchfall bekommen.

Gruß,

Mbogo
 
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Ich nutze zum Thema Bergstock mal ein Bild, das ich hier schon das eine oder andere Mal genutzt habe. Es zeigt aber möglicherweise, warum ich persönlich den einen, langen Bergstock favorisiere. Ich kann mich mit dem langen Stock, im steilen/ steileren Gelände, schlicht gegen den Hang abstützen und ihn als drittes Bein benutzen.

Mag aber auch sein, dass ich schlicht so konditioniert bin und das es auch mit zwei Stöcken brauchbar funktionieren würde. Ich möchte in diesem Thread auch keinesfalls Glaubenskriege zum Thema Bergstock initiieren.


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grosso
 
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Bergstock ist im Fjäll wichtig für Flußquerungen, früher hatte jeder einen stabilen Stecken dabei, heute schleppt jeder 2 moderne Aluteile.
Auf einem Pfad, also einem einigermaßen gebahnten Weg haben die 2 Teile den Vorteil, daß man quasi "vierfüßig" unterwegs ist.
Im steilen Gelände abseits eines Pfades oder durch einen Fluß, der bis zum Oberschenkel geht ist mir eine stabiler Prügel immer lieber gewesen.
 
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Bergstock ist im Fjäll wichtig für Flußquerungen, früher hatte jeder einen stabilen Stecken dabei, heute schleppt jeder 2 moderne Aluteile.
Auf einem Pfad, also einem einigermaßen gebahnten Weg haben die 2 Teile den Vorteil, daß man quasi "vierfüßig" unterwegs ist.

Ja, da stimme ich dir zu! Wenn ich am Berg auf Wegen oder Pfaden unterwegs bin, nutze ich durchaus normale Wanderstöcke.

Im steilen Gelände abseits eines Pfades oder durch einen Fluß, der bis zum Oberschenkel geht ist mir eine stabiler Prügel immer lieber gewesen.

Die Überquerung von Flüssen ist jetzt nicht so das bzw. mein Tagesgeschäft in unserem Revier und daher hat das für mich nur nachrangige Bedeutung. Darüber habe ich mir echt noch nicht so den Kopf gemacht.

Wie gesagt: kein Glaubenskrieg zum Thema Bergstock oder auch -stöcke.


grosso
 
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Schönes Arsenal an Bergstöcken - ABER für meine Region mit vielen Steinen zu laut mit den Stahlspitzen.
Ich geh immer mit zwei Stöcken, einer link, einer rechte Hand, ist viel sicherer.
Ist unglaublich knieschonend, wenn man absteigt - beim abwärts Steigen zwischen Steinen, oft beide gleichzeitig tief eingesetzt.
Wenn ich mit einem Stock unterwegs bin, bekomme ich oft Rückenschmerzen, man hat eine verkrampfte Haltung - mit zwei Stöcken ganz entspannte oder gleichmäßig belastete Rückenmuskulatur.. Und bei zwei Stöcken können sie dünn sein, beim seitlichen Einsetzen zum Queren von Hängen nimmt man beide gleichzeitig - Prinzip Liktorenbündel.

Mein Gleichgewichtssinn ist nicht so toll, bin zu lang (193 cm). habe selbst im Urwald immer ein Stöckchen dabei gehabt. War auch sehr rückenschonend beim tief gebückten Pirschen durch die Tunnel der Zwergelefanten in Südkamerun.

Anhang anzeigen 124314

@Doc-Holiday : Gabunviper?? Ziemlicher Brecher! (y)

Bausaujäger
 
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