Bergjagd - Ausrüstungstips und Tricks

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Ich sage immer alles was 2 Jahre rum steht und nie gebraucht wurde braucht man nicht.
Protest! Als alte "Packratte" habe ich noch Ausrüstungsteile rumliegen, die ich vor 35 Jahren nutzte - und dann kommt doch der Moment, wo man es braucht - habe ich mehrfach in letzter Zeit praktiziert. Kam so auch auf den famosen Soft-Tyvek Pfad.....

Tja - und Gewehrtragen bei langen Pirschen, Auf und Abstiegen im Berg - versucht es mal mit Haltegurten in den Schulterriemen und quer vor der Brust (schlecht im Wald und am besten bei kurzen, ausbalancierten Waffen...)
 
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Er trägt eine Crapahute, wenn ich mich nicht täusche, da gehts.
 
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Protest! Als alte "Packratte" habe ich noch Ausrüstungsteile rumliegen, die ich vor 35 Jahren nutzte - und dann kommt doch der Moment, wo man es braucht - habe ich mehrfach in letzter Zeit praktiziert. Kam so auch auf den famosen Soft-Tyvek Pfad.....

Tja - und Gewehrtragen bei langen Pirschen, Auf und Abstiegen im Berg - versucht es mal mit Haltegurten in den Schulterriemen und quer vor der Brust (schlecht im Wald und am besten bei kurzen, ausbalancierten Waffen...)
Kurze Waffen sind am Berg eh von vorteil ;)
 
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Sooo.....die Vorbereitungen für die Bergjagden laufen. Anbedacht der nassen Wochen letztes Jahr bei der ich mehr als einmal bis auf die Unterhose nass wurde bin ich am aufrüsten.

Wie immer gilt...
leicht, kleines Packmaß, preisgünstig.

Bei den Trailrunnern und UL-Wanderern bin ich auf den Tip von "Regenwickelrock" gestoßen.
Die decken die Oberschenkel bis über die Knie ab....(Weiter unten hab ich Gamaschen) Vom Gewicht liegen die um die 100-150gr.
Hat so etwas jemand zufällig schon in Benutzung.
Nebeneffekt ich kann das auch als Unterlage für Ausrüstung/Hund o.ä nutzen.

Da ich Tyvek hier liegen habe überlege ich mir ob ich da nicht mal was basteln sollte.
 
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Auf der Jagd ist man nicht auf dem Laufsteg, aber das würde ich nur in Betracht ziehen, wenn man 100% sicher nicht auf andere Homo Sapiens stößt.... :)
Stell ich mir aus unelastischem Stoff beim steigen auch unpraktisch vor, hatte aber, das muß ich zugeben, noch nie einen Rock an.
Dann lieber Chaps, die bis kurz über die Gamaschen reichen.

Aber letztendlich ist das zum ausprobieren ja in 10Min zusammen gedengelt. Ein rechteckiges Stück Tyvek, ein Stück Klettverschluss und ein Bändsel zum zubinden. Würde mich trotz meiner optisch-gesellschaftlichen Vorbehalte interessieren, wie du damit zurecht kommst.
 
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Auf der Jagd ist man nicht auf dem Laufsteg, aber das würde ich nur in Betracht ziehen, wenn man 100% sicher nicht auf andere Homo Sapiens stößt.... :)
Stell ich mir aus unelastischem Stoff beim steigen auch unpraktisch vor, hatte aber, das muß ich zugeben, noch nie einen Rock an.
Dann lieber Chaps, die bis kurz über die Gamaschen reichen.

Aber letztendlich ist das zum ausprobieren ja in 10Min zusammen gedengelt. Ein rechteckiges Stück Tyvek, ein Stück Klettverschluss und ein Bändsel zum zubinden. Würde mich trotz meiner optisch-gesellschaftlichen Vorbehalte interessieren, wie du damit zurecht kommst.
Zum ersten...Mir ist völlig egal was andere denken....Funktion zählt. Ein wickelrock ist offen...da spannt nix. Trailrunner UL Wanderer nutzen das. Kannst jamal in youtube guggen gehen. VORTEIL soll sein dass man unzer körperlicher Belastung darunter nicht schwitzt. Ich werde mal was schneidern und testen.... Info dazu geb ich dann wenn Erfahrungen vorliegen.
 
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17 Jan 2013
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Sehr gute Anregung von Brackenmann!
Ich habe auch immer mal bei den Bergpirschen geflucht, wenn das Regenwasser vom Poncho oder langen Regenmantel auf die Knie läuft. Die werden notgedrungen beim Aufstieg in steilem Gelände freigelegt. Drunter habe ich die Wickelgamaschen, da macht es nichts. Und selbst mein dicker Naturloden wird dann mal feucht - und kalt...

Da wäre so ein Wickelrock aus leichtem Soft-Tyvek, den man kurz drüberbindet eine Möglichkeit - und später kann man ihn beim Ansitz im Berg gut als wärmenden, isolierenden Überwurf über die Oberschenkel nutze, Da spannt die Hose im Sitzen und kalte Luft kühlt gleich durch auf den Körper...
Fand im Netz was Modisches:
Und was besser Klingendes: Regenkilt.
Den werde ich aus Soft-Tyvek - und mal machen lassen - und dann bräunlich färben.
 
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Sehr gute Anregung von Brackenmann!
Ich habe auch immer mal bei den Bergpirschen geflucht, wenn das Regenwasser vom Poncho oder langen Regenmantel auf die Knie läuft. Die werden notgedrungen beim Aufstieg in steilem Gelände freigelegt. Drunter habe ich die Wickelgamaschen, da macht es nichts. Und selbst mein dicker Naturloden wird dann mal feucht - und kalt...

Da wäre so ein Wickelrock aus leichtem Soft-Tyvek, den man kurz drüberbindet eine Möglichkeit - und später kann man ihn beim Ansitz im Berg gut als wärmenden, isolierenden Überwurf über die Oberschenkel nutze, Da spannt die Hose im Sitzen und kalte Luft kühlt gleich durch auf den Körper...
Fand im Netz was Modisches:
Und was besser Klingendes: Regenkilt.
Den werde ich aus Soft-Tyvek - und mal machen lassen - und dann bräunlich färben.


Manche Dinge sind einfach "unbezahlbar" ...so der Blick meiner Frau als ich sie fragte ob sie mir kurz beim Nähen meines Rocks helfen könnte.....:oops:

Nach kurzer Pause (in dem man deutlich ein "W-T-F" in Ihren Augen lesen konnte kam ein ähhh..klar...o_O.

Gesagt getan.....
Tyvek in 150x80 zugeschnitten.
An drei Seiten mit 2cm umgenäht. An einer Seite so umgenäht dass hinter dem Falz ein Tunnel von ca 1cm Durchmesser verblieb durch den später eine Gummikordel gezogen wird.

Kurz mal zusammengekrümpfelt und gewogen....71Gramm...(y):geek:
jetzt gehts mit den nächsten Wäschen durch die Waschmaschine....danach wird Farbe aufgeklecksert und dann Klett und Flausch aufgenäht und die Gummikordel eingezogen.

Ich bin gespannt wie sich der Färbungsversuch und der Zylindrische Schnitt "bewähren".

Stay tuned!
Brackenmann





DSC_0174.JPG

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Die osteuropäischen Pilzsucher im Wald nehmen einfach einen Müllsack wenn es nass wird.
 
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Gut gemacht Brackenmann.
Zum Färben vorsichtig rangehen, Farbe wiegt auch.
Ich nehme wasserbasierte Farbe in grün und rot (das habe ich eben vorrätig) und mische sie mit 50 % Wasser, ergibt bräunlichen Ton. Diese wässrige Angelegenheit mit dem Pinsel (Walze ging sicher besser aufs Gewebe ) und in der Sonne trocknen lassen. Habe es erst noch mit Essig abgesprüht - hält aber in der Waschmaschine so und so die Farbe...
Zum Soft-Tyvek ein schweres Gewebe (Bettuch aus Leinen, Badetuch etc.) in die Waschmaschine geben, das walkt den Stoff gut durch, dann wird er weicher und geräuscharmer. Und hinterher zusammenknüttelt und als Sitzunterlage - jedes Mal neu geknüddelt, walkt auch bestens.
Waidmannsgeheul
 
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Zum Färben vorsichtig rangehen, Farbe wiegt auch.
Ich nehme wasserbasierte Farbe in grün und rot (das habe ich eben vorrätig) und mische sie mit 50 % Wasser, ergibt bräunlichen Ton. Diese wässrige Angelegenheit mit dem Pinsel (Walze ging sicher besser aufs Gewebe ) und in der Sonne trocknen lassen. Habe es erst noch mit Essig abgesprüht - hält aber in der Waschmaschine so und so die Farbe...

So habe ich das auch gemacht. Acrylfarbe aus dem Malerbedarf, irgendeinen Grün- oder Braunton, wenns zu leuchtend ist, mit etwas schwarz abdunkeln. Das ganze stark mit Wasser verdünnen und und mit einem breiten Pinsel in einer gedecketen Farbe "grundieren".
Anschließend nach Lust und Laune mit kräftigeren Farben und wilden Pinselstrichen oder mit einem Schwamm weiter abtarnen.

Anfangs hab ich billige Abtönfarben für Wandfarben verwendet. Geht, hält auch, ist aber deutlich auf der Wage zu sehen, zumindest bei einem 3x3 Tarp. Da sind zu viele Füllstoffe und zu wenig Pigmente drin.
Möglichst hochwertige Acrylfarben aus dem Künstler-Bereich mit hohem Pigmentanteil sind besser. Ordentlich mit Wasser verdünnen und Feuer frei mit Schwamm oder Pinsel.
 
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