Bergjagd - Ausrüstungstips und Tricks

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Was wiegen eure Gebirgsbüchsen den so ?
Und wenn ich ehrlich bin ohne eine Kaliber Diskussion auslösen zu wollen würden mich eure Lieblingskaliber interessieren.
Da musst du die wenigen echten Bergjäger hier im Forum wie z.B. Grosso fragen.

Eine KLB wie die K95 ist da sicher eine gute Wahl, da waren dann schon die 270 Win, 7x65R oder auch die 308 im Gespräch. Für mich als wohnortbedingten Gelegenheitsbergjäger lohnt sich das nicht, ich lasse eben den schweren Matchlauf und das Longrange Zielfernrohr Zuhause.
 
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1 Jun 2017
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Ich werde an meiner 4-4,5kg Blaser nicht sterben :)
Aber optimal ist das nicht. Muss ich eben ein bisschen was für die Kondition tun ;)

@AndreGeronimo : Ja gehst jetzt wandern oder jagen? :cool:
 
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Ich habe zur Zeit mit Achillessehnenproblemen zu kämpfen.
Möchte aber Ende August in die Berge zum wandern.
Mit der Entzündung der Achillessehne ist nicht zu spaßen. Wenn sie reißt, wird es übel. Schon die Entzündung in der Sehnenscheide kann durch Eiweiß-Ausschwitzung zu Verklebungen mit der Sehne und langanhaltenden/dauernden Schmerzen führen.

Ich würde da die komplette Ausheilung abwarten- Nächstes Jahr sind die Berge auch noch da...
Falls doch im Berg nur auf gepflegten Wegen ohne starke Steigungen wandern. Nie über Stock und Stein. Wenn überhaupt, dann mit zwei soliden körperlangen Stöcken, damit man beim Abwärtsgehen das Körpergewicht von der Haxe nehmen kann...
Eine Blutegelbehandlung wäre optimal. Im Internet schauen. Blutegel.de gibt Auskunft über Therapeuten in der Nähe.2021-06-28 Jäger und sein Hund am Ansitz.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
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@ Doc-Holiday,

letztes Jahr ging es schon nicht, da hatte ich auch Probleme mit der Achillessehne, wusste aber das es durch eine körperliche Überlastung kam.
Dieses Jahr kamen die Schmerzen über drei Tage sich steigernd ohne das ich irgendeine Ursache benennen könnte.

Es muss leider dieses Jahr sein.
 
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Frag doch mal, ob Du das tapen lassen kannst. Das könnte vielleicht auch helfen.
 
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Ja Tapen geht ,mein behandelnder Chirurge hat mir Kompressionsstrümpfe verschrieben die vorne geschlossen sind.
Am 16. hole ich mir eine Zweitmeinung ein.
Mal schauen was der sagt.
Ich denke aber, dass die Bergprofis hier noch praxisnahe Tipps parat haben.
Achillessehnen Probleme sind ja nicht so selten.
 
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Ja Tapen geht ,mein behandelnder Chirurge hat mir Kompressionsstrümpfe verschrieben die vorne geschlossen sind.
Am 16. hole ich mir eine Zweitmeinung ein.
Mal schauen was der sagt.
Ich denke aber, dass die Bergprofis hier noch praxisnahe Tipps parat haben.
Achillessehnen Probleme sind ja nicht so selten.
Auch wenn ich kein Bergjagdprofi bin kann ich dir nur zu bestem Schuhwerk raten, und gut eingelaufen sollte es natürlich sein, vor meinen Bergtouren hatte ich die Schuhe immer zuhause eingelaufen, auch wenns übertrieben war. Bergstocke wurden ja auch schon genannt, die helfen bei richtigem einsatz Extrembelastungen deutlich zu reduzieren.
 
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Viel Glück. Wenn die Achillessehene zur Unzeit reißt ist die Kacke am dampfen und da die schon so lange entzündet ist.....
 
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Ich drück dir die Daumen dass dir der Doc helfen kann bzw. bis zu deinem Urlaub Linderung eintritt.

Meine Vater hatte über 30 Jahre Probleme mit der Achillessehne. Nie richtig danach geschaut geschweige denn korrekt behandeln lassen. Nun ist sie mit Mitte 70 gerissen, von OP wird in seinem Alter abgeraten, zu gefährlich bla bla...
Er ärgert sich jetzt schwer das er nicht rechtzeitig danach hat schauen lassen.
 
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Ich denke aber, dass die Bergprofis hier noch praxisnahe Tipps parat haben.
Also, wenn der Berg eben ruft, dann Stiefel, die einen hohen Schaft haben und sich eng schnüren lassen. Kompressionsstrümpfe helfen, darüber dann fest gebundene Lodengamaschen.
Ich habe mir mal in den Rocky Mountains den Unterschenkel gebrochen bei Balancieren in völlig verdrehter Körperhaltung.
Dann habe ich beide Lodengamaschen um den verletzten Unterschenkel so straff wie möglich gebunden und bin laaaaangsam mit beiden langen Bergstöcken durch die steilen Geröll-Strauchhänge abgehumpelt, mußte so ca. 2 km bis zum Haus schaffen.
Am nächsten Tag Röntgenbild machen lassen, die blutjunge Kollegin sagte, ich solle in drei Tagen zur Kontrolle einen Chirurgen aufsuchen. Mir gefielen die Bilder nicht.
Mein einheimischer Jagdfreund kam abends, schaute sich die Röntgenbilder an und sagte "Wenn Du mein Pferd wärst, würde ich Dir jetzt eine Kugel geben" und empfahl mir einen örtlichen freischaffenden Chirurgen - am nächsten Tag wurde eine Osteosynthese (Knochenverschraubung) gemacht.... Glücklicherweise von einem Kollegen, der das im Klinikum Rechts der Isar in München soeben gelernt hatte...
 
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