Bergstutzen Kaliber

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Wie weit soll diese Kombination dann schießen? Wenn man praktisch doch nur 150m weiter schießt, fällt der Bedarf der rasanten Kugel schon weg.
Gerade wenn die große Kugel dann von der langsameren Fraktion ist (8x57IRS, 9,3x74R), dann kann man damit locker alles von Reh aufwärts bejagen mit geringem Wildbretverlust, aber im Prinzip auch den Fuchs schießen.

Mir käme als kleine Kugel nur die .22 Hornet ins Haus, weil diese einfach leiser ist.
 
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Kansas Hunter schrieb:
Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, welche Bergstutzen Kaliber Kombination ihr für sinnvoll erachtet.
Die Reviergebenheiten sind von Wald bis Wiese. Hier ist von Schwarz-, Rot-, Dam- und Rehwild alles anzutreffen. Die grösste Strecken ergeben die Sauen.

Ich persönliche, tendiere zu 2 Hochwildkalibern, da ich ebenso eine Drückjagd taugliche Waffe hätte und den schnellen zweiten Schuss anbringen kann. Mir schwebt da der BS97 durch den Kopf...

Sicher, Kaliberdiskussionen sind nicht allen lieb, aber trotdem wage ich es... :26:

Allen ein schönes Osterfest da draußen!!!

VG Kansas Hunter

Servus Kansas Hunter,

was verstehst Du unter Hochwildkaliber?
Schau doch einmal in den "Blaser-Katalog" - und ignoriere die mehr oder minder irreführenden Beiträge diverser Schreiber, die von 2x (8x bzw. 9x) usw. schwärmen - welche Kaliberkombination beim BS 97 max. möglich ist.
Es ist dies 6,5x57 R (oben) und 9,3x74 R (unten).
Bergstutzen
Ein Bergstutzen wurde für unterschiedliche Wildarten konzipiert und leistet dafür gute Dienste. Wenn Du eine DJ-Waffe willst bzw. benötigst, dann entweder DB oder Repetierer.
Patronen/Kaliber
Musst Du nach Deinen Revier-/Jagdverhältnissen bzw. Wildvorkommen entscheiden.
Für mich persönlich gibt es in einer Kipplaufwaffe ausschliesslich Randkaliber, denn dafür wurden sie (haptsächlich) entwickelt.
BS97 vs. BS95
Vor dieser Entscheidung stand ich vor 14 Jahren auch und entschied mich für den BS95, denn ich wollte einen Handspanner aus Sicherheitsgründen. Beim BS 97 hast Du halt nach dem 1. Schuss eine gespannte Waffe - vergleichbar einem Selbstspanner mit dem gleichen Gefährdungspotential.
Glaube mir, das Nachspannen für (erforderliche) Dubletten bzw. Nachschiessen funktioniert bei etwas Übung ausreichend schnell.

Du musst selbst entscheiden was Du willst/brauchst, denn jeder Beitrag im Forum ist die subjektive Meinung des jeweiligen Schreibers.

Pfüarte
 
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Fahre selber bestens mit DUO99
Cal.30.06 EL 30.06 und kl. Kugel 5,6x52R!
Ist zwar ein bischen schwerer,aber man kann gut mit leben! :26:
 
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Sportfossil schrieb:
Fahre selber bestens mit DUO99
Cal.30.06 EL 30.06 und kl. Kugel 5,6x52R!
Ist zwar ein bischen schwerer,aber man kann gut mit leben! :26:

Der Threadstarter will eigentlich einen BS = Bergstutzen und keinen Drilling DUO99 = capito?! :mrgreen:
 
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Na Ja.....
als ich noch über Geld verfügen konnte , habe ich mich fü die Ideal-Kombination von HEYM entschieden.
BB in .375 H&H,
mit Bergstutzen-Wechsellauf in .308 und .223.
Die BB schoß nicht zusammen - trotz 2 x Heym-
Weh... mit jeweisl 200 Schuß "Einschießmunition"...
...so hatte ich wenigstens 600 Hülsen,
die ich inzwischen verschenkt habe.....
der Bergstutzen ist für einen aktiven Jagdgebrauch viel zu schwer.
Theorie ....und Praxis....
aber die Jugend will nicht "erhören"....
sondern ihre Fehler selber machen.....
:roll: :roll: :roll:
P.
P.S. Nach "Freilegen der verlöteten Läufe" konnte ich es mir nicht verkneifen,
mich zur der HEYM-CHALENGE am 21. anzumelden....
P. :) :)
 
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HenryStutzen schrieb:
Na Ja.....
als ich noch über Geld verfügen konnte , habe ich mich fü die Ideal-Kombination von HEYM entschieden.
BB in .375 H&H,
mit Bergstutzen-Wechsellauf in .308 und .223.
Die BB schoß nicht zusammen - trotz 2 x Heym-
Weh... mit jeweisl 200 Schuß "Einschießmunition"...
...so hatte ich wenigstens 600 Hülsen,
die ich inzwischen verschenkt habe.....
der Bergstutzen ist für einen aktiven Jagdgebrauch viel zu schwer.
Theorie ....und Praxis....
aber die Jugend will nicht "erhören"....
sondern ihre Fehler selber machen.....
:roll: :roll: :roll:
P.

ad 1) Das kommt davon, wenn man eine "Kombinierte" in einem solchen (.375 H&H Mag.) Kaliber mit fest verlöteten Läufen hat. :mrgreen:
ab 2) Bist Du so schwach, dass Du 4,5 kg Waffe mit Glas in einheimischen Revieren nicht mehr tragen kannst? :mrgreen:

Nix Theorie und Praxis: In 13 1/2 Jahren ca. 450 Stück Schalenwild (Reh-, Rot-, Dam-, Sika- und Schwarzwild) plus ca. 600 Stück Niederwild (Hase, Fuchs, Raubwild und -zeug) damit problemlos erlegt.

Edit: Mit der für meine Verhältnisse guten bis ausreichenden Kaliberkombination: .30 R Blaser (da Wiederlader anderer .30er Kaliber) und 5,6 x50 R Mag.
 
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Damischer Saujager schrieb:
HenryStutzen schrieb:
Na Ja.....
als ich noch über Geld verfügen konnte , habe ich mich fü die Ideal-Kombination von HEYM entschieden.
BB in .375 H&H,
mit Bergstutzen-Wechsellauf in .308 und .223.
Die BB schoß nicht zusammen - trotz 2 x Heym-
Weh... mit jeweisl 200 Schuß "Einschießmunition"...
...so hatte ich wenigstens 600 Hülsen,
die ich inzwischen verschenkt habe.....
der Bergstutzen ist für einen aktiven Jagdgebrauch viel zu schwer.
Theorie ....und Praxis....
aber die Jugend will nicht "erhören"....
sondern ihre Fehler selber machen.....
:roll: :roll: :roll:
P.

ad 1) Das kommt davon, wenn man eine "Kombinierte" in einem solchen (.375 H&H Mag.) Kaliber mit fest verlöteten Läufen hat. :mrgreen:
ab 2) Bist Du so schwach, dass Du 4,5 kg Waffe mit Glas in einheimischen Revieren nicht mehr tragen kannst? :mrgreen:

Nix Theorie sondern Praxis: In 13 1/2 Jahren ca. 450 Stück Schalenwild (Reh-, Rot-, Dam-, Sika- und Schwarzwild) plus ca. 600 Stück Niederwild (Hase, Fuchs, Raubwild und -zeug) damit problemlos erlegt.

Edit: Mit der für meine Verhältnisse guten bis ausreichenden Kaliberkombination: .30 R Blaser (da Wiederlader anderer .30er Kaliber) und 5,6 x50 R Mag.
 
A

anonym

Guest
Karamoja Bell schrieb:
Ich persönliche, tendiere zu 2 Hochwildkalibern, da ich ebenso eine Drückjagd taugliche Waffe hätte und den schnellen zweiten Schuss anbringen kann. Mir schwebt da der BS97 durch den Kopf...

ich sehe wenig Sinn 2 hochwildtaugliche unterschiedliche Kaliber wie 7x57R + 9,3x74R z. B. zu kombinieren. Alles was man mit der 7x57R strecken kann, geht genau so gut mit der 9,3x74R. Daher würde ich bei einem solchen Vorhaben eher zu einer BDB , also 2x gleiche große Kugel tendieren: 8x57IRS, 9,3x74R.

Wenn es wirklich ein Bergstutzen im klassischen Sinn sein soll, würde ich zu einem rehwildtauglichen Kaliber tendieren und dazu ein Hochwildkaliber:
also:
kl. Kugel: 5,6x50 R / 5,6x52R
gr. Kugel: 8x57IRS, 8x75RS, 9,3x74R.

WH

K. Bell

Ich weiß nicht, ist ja wie mit dem Geld, alles was ich mit dem 10 Euro Schein bezahlen kann, kann ich auch mit nem 500 Euro Schein bezahlen. Also herrlich dekadent. :29:

Für alles unter 70 Kilo die 7x57r (preiswert, wildbretschonend) und für alles darüber die 9,3(da mehr bumms, aber eher schlechtes ansprechen bei schwachem Wild). Bei bedarf kann dann auch rotiert werden :31:

Man könnte natürlich auch die 6,5 oder 7x65r nehmen nur von der Flugbahn sind sich die 7x57 und die 9,3 her ähnlicher(mit standard bleimunition).
 
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Damischer Saujager schrieb:
ad 1) Das kommt davon, wenn man eine "Kombinierte" in einem solchen (.375 H&H Mag.) Kaliber mit fest verlöteten Läufen hat. :mrgreen:

ich bin lernfähig...
habe inzwischen die Läufe "freilegen"lassen

ad 2) Bist Du so schwach, dass Du 4,5 kg Waffe mit Glas in einheimischen Revieren nicht mehr tragen kannst? :mrgreen:
JA - benutze deshalb meine Ultra 20 in den heimischen Revieren..
8) 8) 8)
P.
 
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Damischer Saujager schrieb:
Sportfossil schrieb:
Fahre selber bestens mit DUO99
Cal.30.06 EL 30.06 und kl. Kugel 5,6x52R!
Ist zwar ein bischen schwerer,aber man kann gut mit leben! :26:

Der Threadstarter will eigentlich einen BS = Bergstutzen und keinen Drilling DUO99 = capito?! :mrgreen:


Tja,bei Waffen sollte man nicht nur den Tunnelblick haben! Rozumiet'? :26:
 
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Vielen Dank für Eure zahlreichen Beiträge.

Ich bin mir darüber im Klaren, dass es nicht die perfekte Lösung für uns alle geben kann.
Die grosse Auswahl machts ja erst so schwierig und dennoch möchte man davon profitieren.

Natürlich habe ich auch über eine BDB nachgedacht, aber da wirds auch nicht viel einfacher, wenn ich mich für ein Kaliber entscheiden sollte, welches ich für Wald und weite Wiesen auf unterschiedliches Schalenwild verwende soll.

Genau daher, kam mir ja die Idee, durch den Bergstutzen ein breiteres Spektrum zu erreichen, auch dann wenn es nicht mehr so ganz dem ursprünglichen Charakter eines Bergstutzen erfüllt. (große Kugel u. kleine Kugel)

Vielleicht ein Kaliber das entsprechend über eine weite und gestreckte Flugbahn geht (z.B. 30R Blaser) und ein Geschoss für nahe Distanzen und dennoch Hochwildtauglich bleibt. (z.B. 6,5x57R).

WH Kansas Hunter
 
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Hallo Kansas,
ich habe mich aus ähnlichen Überlegungen heraus für einen Krieghoff-Ultra-Bergstutzen in der Kombination 6,5x57R und 9,3x74R entschieden.
- Für das "kleine" 6,5er Kaliber deshalb, weil ich damit den Hauptteil der Gesamtstrecke (90% Reh, 10% WS) mit genügend Sicherheitsreserve erlegen kann.
- Die große 9,3er als Sicherheitsreserve für Schwarzwild.
Diese Kombination hat sich in der Praxis bewährt. Ich benutze in beiden Kalibern Kupfer-Deformationsgeschosse.
Blaser- und Merkel-BSt bzw. BBfl hatte ich auch angedacht. Hätte ich mich für eine der beiden Alternativen entschieden, dann wäre es eine BBfl mit Einstecklauf geworden. Als große Einstecklauf-Kugel hätte ich dann die 8,5x63R genommen, weil ich die randlose Version in einer Repetierbüchse führe und keinen Zweifel an der Hochwildtauglichkeit habe.
Ich habe von Blaser und Merkel deshalb Abstand genommen, weil mir die Spann- und (Zwangs-)Entspannmechnaik an beiden Konstruktionen nicht gefällt. Ich erwarte, dass mein Gewehr sich selbst spannt, wenn man schnell nachladen musss, und dass es sich nicht laut entspannt, wenn man vor dem Öffnen das Entspannen vergessen hat. Und die Einschlossversionen beider Konstruktionen sind mir ebenfalls bei der Bedienung zu umständlich.
Die Krieghoff-Ultra ist dagegen äußerst praxistauglich, wenn auch teurer. Ich habe meine gebraucht erstanden. Aber auch eine gute Ultra-BBfl wäre zu erwägen, die dann mit einem EStL zu versehen ist. Die Stahlversionen der Ultra verkraften auch kräftige Einstecklaufkaliber. Alternativ auch eine neue ZOLI mit Handspannung, deren Abzüge allerdings meistens einer Überarbeitung bedürfen.
 
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i würde ne 6,5x57 und die 300win mag nehmen

mit der 6,5x57 hast du die meiner meinung nach das beste
rehwildkaliber das man kaufen kann und mit der 300 win mag is alles möglich

willst du allerdings die waffe viel auf drückjagden führen würde ich wie einige bereits
vorgeschlagen haben eher ne 8x57/8x57 nehmen
 
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Ich würde, wenn es denn zwingend zwei hochwildtaugliche Kaliber sein sollen, 6,5x64 Brenneke + 9,3x74 R wählen; ansonsten wäre meine Kombi diese:
8,5x63 R + 5,6x50 R

Teddy

edit: möglich wäre statt der 5,6x50 R auch die 6,5x50 R des Waidmeisters, das ginge dann auch auf schwaches Hochwild
 
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Für mich gibt es 3 Möglichkeiten

7*65R und 22 Hornet

8*75 RS und 5,6x50R (5,6*52R)

8,5*63R und 6*50R Scheiring

Waihei

Ludwig
 

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