Berufsgenossenschaft

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#46
Die Rechnung kam wieder und bei mir ist die Summe auf Seite 1 nicht gleich mit der auf Seite 3.

Übersehe ich da was oder nur ein Versehen?

Kann das mal einer nachsehen der die Rechnung bekommen hat?

Und noch mal die zweite Frage, wer hat schon mal was von der Berufsgenossenschaft bekommen?
 
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#47
Die Rechnung kam wieder und bei mir ist die Summe auf Seite 1 nicht gleich mit der auf Seite 3.

Übersehe ich da was oder nur ein Versehen?

Kann das mal einer nachsehen der die Rechnung bekommen hat?

Und noch mal die zweite Frage, wer hat schon mal was von der Berufsgenossenschaft bekommen?
#12
 
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#48
Es wurde schon der Grundbetrag/Vorschuß für 2019 eingezogen , hinten steht der Gesamtbetrag nach Abrechnung .
Du musst ja auch zum Januar wieder einen Vorschuß leisten.
Einziehen ist bei mir bei der Gesellschaft nicht, tatsächlich nur bei der.
Ich überweise grundsätzlich die Gesamtsumme.

Ich werde mal Telefonisch mit denen sprechen, ehrlich gesagt so eine unübersichtliche Rechnung habe ich noch nie von einen anderen Firma erhalten.
 
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#49
Und noch mal die zweite Frage, wer hat schon mal was von der Berufsgenossenschaft bekommen?
Jeder Pächter, der einen Unfall bei der Jagd hat und das angibt, bekommt was. Wenn man sich den Fuß im Revier verknackst und das im Krankenhaus angibt, bekommt was. Es werden auch nicht ganz wenige Leistungen beziehen, sonst wäre das nicht so teuer. Rund 90% der Summe ,die wir zahlen, wird an Leistungen ausgeschüttet.
 
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#50
Einziehen ist bei mir bei der Gesellschaft nicht, tatsächlich nur bei der.
Ich überweise grundsätzlich die Gesamtsumme.

Ich werde mal Telefonisch mit denen sprechen, ehrlich gesagt so eine unübersichtliche Rechnung habe ich noch nie von einen anderen Firma erhalten.
Das ist keine Firma, das ist eine Sozialversicherung. Rentenbescheide sind auch nicht die Ausgeburt der Übersichtlichkeit.
 
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#51
Die Berufsgenossenschaft hat nirgends gute Papiere. Beim Abkassieren sind sie schnell, was Leistungen angeht eher nicht. Jedes private Unternehmen würde da günstiger versichern. Keiner würde diesem Monopol nachtrauern.
Wir werden da nicht rauskommen. Es gibt langfristige Ansprüche in Form von Rentenzahlungen gegenüber der BG, die weiterhin im Umlagesystem beglichen werden müssen. Wenn man niemanden anders findet, der das übernimmt, läuft das System weiter. Man kann es natürlich auslaufen lassen, das heißt teilweise weiterzahlen, ohne eigene Ansprüche gegen die BG daraus ableiten zu können, sprich nur die alte Last bedienen. „Alte Last“ ist der Terminus für solche Ansprüche. Um die Unternehmer in den landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetrieben aus der BG zu bekommen, halte ich das für ggf. sogar vielleicht mehrheitsfähig. Dann zahlt eine Generation dreißig Jahre um der nächsten die Freiheit von der BG zu ermöglichen. Allerdings ist das dann in Summe mit privater Unfallversicherung parallel zur BG über eine Generation teurer als die BG beizubehalten. Bei Jägern will aber bestimmt niemand den Ausstieg finanzieren, der dem Nachfolger im Revier zu gute kommt. Während das auf Höfen in der Regel die eigenen Kinder, vielleicht noch Neffen, sind, haben Jäger häufig mit ihren Nachfolgern gar nichts zu tun. Auch hier klingt ja auch ein bisschen die Forderung nach mehr Leistung durch. Ob private Versicherungen das billiger können? Ich sehe das kritisch. Krankenversicherungen wären das Beispiel von dem man das ableiten könnte. Private Krankenkassen haben nur Kostenvorteile für risikoarme Gruppen. Gerade die Krankenkassen zeigen, das da nicht so viel Potential ist, das zu heben wäre.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich die BG mal dermaßen verteidigen muss, normalerweise gehören ich zu der Gruppe der größten Kritiker verschiedener Dinge in der BG. Aber das hier hatte eine so grundsätzlichen Aufklärungsbedarf.
 
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#52
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#53
Innerhalb der SVLFG bildet die Jagd zwar eine gemeinsame Risikogruppe, die ihre Leistungen aus den eigenen Beiträgen finanzieren muss. Die Risikogruppe Jagd erhält aber im Gegensatz zu anderen Risikogruppen wie Gartenbau oder Landwirtschaft der SVLFG keine Zuschüsse aus Bundesmitteln, was den Beitrag im Gegensatz zu den mit Steuermitteln bezuschussten Risikogruppen überproportional steigen lässt. Tja, Jagd ist für den Gesetzgeber ein Hobby und in der BG keine unterstützende Steuermittel wert. Damit ist auch klar, daß es nicht viele Leistungsfälle braucht, um das Budget auszuschöpfen. Für einen Leistungsbezieher der von der Kanzel fiel, braucht es die Beiträge des halben oder gar des ganzen Bundeslandes, abzüglich "Verwaltungs- und Präventionskosten".

Deshalb sehe ich die Rufe nach immer mehr Versicherungsschutz durch die BG, für immer mehr Personengruppen prinzipiell kritisch. Jeder zusätzliche Versicherungsfall kommt direkt in den Beiträgen an.
 
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#54
... Die Risikogruppe Jagd erhält aber im Gegensatz zu anderen Risikogruppen wie Gartenbau oder Landwirtschaft der SVLFG keine Zuschüsse aus Bundesmitteln, was den Beitrag im Gegensatz zu den mit Steuermitteln bezuschussten Risikogruppen überproportional steigen lässt. Tja, Jagd ist für den Gesetzgeber ein Hobby und in der BG keine unterstützende Steuermittel wert. ...
Warum dann ein Zwangsmitgliedschaft für ein Hobby?
 
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#55
Damit die KK jemanden haben, auf den sie die Kosten abwälzen können.

Kleiner Scherz.

Aber wenn wir das Faß aufmachen, muß man auch fragen, wieviel Gewinnerzielungsabsicht besteht, wenn einer 2 ha Wald bewirtschaftet, und ob seine Existenz davon abhängt, dort die EMS schwingen zu können. Die Kategorie zahlt nämlich mehr an Beitrag, als man auf so ner Fläche überhaupt erwirtschaften kann.

Und dann geht's ans Eingemachte.
 
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#56
Wir haben auch Reviere, die nach den diversen Anhebungen der letzten Jahre mehr Beiträge zur BG zahlen, als Jagdpacht.

Wenn dem Gesetzgeber die Absicherung der Jagdteilnehmer am Herzen liegt, könnte er ja wie bei der Haftpflicht eine Unfallversicherung verpflichtend machen. Das wäre schon aufgrund der hundertausenden Beitragszahler viel preiswerter und auf den Versicherungsnehmer nach Bedarf in der Leistung zuschneidbar. Wie weiter oben aber schon ein Forist erklärte, haben wir bei den BGs ein Umlagesystem was jede Reform zuverlässig ausschliesst. D.h. wenn morgen nicht mehr eingezahlt wird, bekommen die Versicherungsfälle von gestern keine Leistungen mehr, auf die sie aber einen Anspruch erworben haben. Also muss das Rad sich immer weiter drehen.
 
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#58
... D.h. wenn morgen nicht mehr eingezahlt wird, bekommen die Versicherungsfälle von gestern keine Leistungen mehr, auf die sie aber einen Anspruch erworben haben.
Dann springt für diese "Altfälle" eben der Staat ein. Funktioniert in anderen Bereichen doch auch.
Aber wahrscheinlich wird es daran scheitern, dass im "Aufsichtsrat der Jägerschaft" keine hochrangigen Politiker einen lukrativen Posten haben.
 
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#59
Innerhalb der SVLFG bildet die Jagd zwar eine gemeinsame Risikogruppe, die ihre Leistungen aus den eigenen Beiträgen finanzieren muss. Die Risikogruppe Jagd erhält aber im Gegensatz zu anderen Risikogruppen wie Gartenbau oder Landwirtschaft der SVLFG keine Zuschüsse aus Bundesmitteln, was den Beitrag im Gegensatz zu den mit Steuermitteln bezuschussten Risikogruppen überproportional steigen lässt. Tja, Jagd ist für den Gesetzgeber ein Hobby und in der BG keine unterstützende Steuermittel wert. Damit ist auch klar, daß es nicht viele Leistungsfälle braucht, um das Budget auszuschöpfen. Für einen Leistungsbezieher der von der Kanzel fiel, braucht es die Beiträge des halben oder gar des ganzen Bundeslandes, abzüglich "Verwaltungs- und Präventionskosten".

Deshalb sehe ich die Rufe nach immer mehr Versicherungsschutz durch die BG, für immer mehr Personengruppen prinzipiell kritisch. Jeder zusätzliche Versicherungsfall kommt direkt in den Beiträgen an.
Der Beitragszuschuss ist aufgrund des Strukturwandels in der Landwirtschaft zustande gekommen. Das ist in der Alterskasse ähnlich. Es gibt einfach deutlich mehr ausgeschiedene Landwirte, deren oft gut ausgebildeten Kinder in andere Sozialversicherungssysteme einzahlen, als noch verbliebene Aktive. Die Beitragszuschüsse kann man eher mit der Knappschaft vergleichen.
 
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#60
Mit der Rechnung hat sich das wohl aufgeklärt. Auf Seite 1 steht die Summe die ich letzlich bezahlen muss auf Seite 3 der Vorschuss, dazu kommt was damit nicht abgerechnet wurde.
Ich gebs auf aber ich habe es wahrscheinlich verstanden. Schön das der nette Herr dort selber die Problematik der Abrechnung und alles weitere ähnlich sieht.

Nun noch einmal: Ich kenne viele Jäger aber bis jetzt keinen der etwas erhalten hat, gibt es hier jemand?
 
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