Bewährungsstrafe für Hundezüchter aus Padenstedt

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#16
Ich bin auch schon dem Geld hinterhergejagt, um das ich betrogen wurde. Ist kein Spaß, der Titel ist noch zwei Jahrzehnte "wirksam".
Jedesmal zahlt man für die Feststellung des Wohnsitzes und dem Gerichtsvollzieher, der evtl kein Bock hat oder der Typ hat scheinbar oder tatsächlich nix. In einem solchen Fall bin ich dafür, dass der Sack es spüren muß! Schuldturm, Pranger, Hunger, Peitsche, Straßekehren.

Aber nein es gibt nix, und die Sau lacht sich was und fährt in Urlaub, mit dem Geld "der Frau".

Ab einem bestimmten Betrag kannst du die Sache weiterreichen, mit Verlust natürlich, aber für russisch Inkasso, ist es genau wie bei Vadder Staat erst ab Größenordnungen interessant.


CdB
 
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#17
Ich bin auch schon dem Geld hinterhergejagt, um das ich betrogen wurde. Ist kein Spaß, der Titel ist noch zwei Jahrzehnte "wirksam".
Jedesmal zahlt man für die Feststellung des Wohnsitzes und dem Gerichtsvollzieher, der evtl kein Bock hat oder der Typ hat scheinbar oder tatsächlich nix. ....
Hinsichtlich der Nützlichkeit der Bastonade (50 auf die Fußsohlen) stimme ich dir zu; allein, es wird in unserer Lebenszeit vermutlich nicht kommen.
Nach pfändbarer Habe suchen wird der GV idR nur bei einem ihm unbekannten "Erst"schuldner - und auch das nicht allzu intensiv.
Dagegen hilft es nach meiner Erfahrung ungemein, wenn man den Vollstreckungsbeamten mit validen Informationen versorgen kann. Das bedeutet aber, dass man sich intensiv mit dem Umfeld des Schuldners beschäftigen muss. Dann findet man in den meisten Fällen durchaus Vermögensgegenstände (= Sachen und Rechte), in die erfolgreich vollstreckt werden kann und darf. Dann kann der GV sich nicht weigern, tätig zu werden - und tut es auch nicht, weil ansonsten sein Job auf dem Spiel steht.
Und man braucht Geduld, Geduld und nochmals Geduld.
 
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#18
Dagegen hilft es nach meiner Erfahrung ungemein, wenn man den Vollstreckungsbeamten mit validen Informationen versorgen kann.
Das funktioniert beim Betrüger um die Ecke vielleicht, aber sonst und bei häufigem Umzug ist man da einfach raus.
Du kannst mir glauben, ich habe intensiv darüber nachgedacht mal hinzufahren und das "Umfeld abzuklopfen", ich bin mir nicht sicher obs das Geld bringt, aber wahrscheinlich etwas persönliche Befriedigung.


CdB
 
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#19
Das genau ist die Einstellung, die es Betrügern so leicht macht, immer wieder die gleiche Masche zu reiten.
Da verwechelst Du was! Leicht macht es den Betrügern die Unerfahrenheit oder Sorglosigkeit/Unvorsichtigkeit der Menschen.

Die wenigsten Leute haben den Nerv, 30 Jahre lang arm zu bleiben. Und übrigens: für Schadensersatzforderungen aufgrund von Straftaten gibt es auch keine Restschuldbefreiung in der Insolvenz.
Ich führe - weil ich es aus bestimmten Gründen muss - seit ungefähr 11 Jahren einen Zivilprozess. Eine Lachnummer....

Das einzige was nicht zum Lachen ist, ist die Tatsache, sich regelmäßig mit diesem Schwachsinn auseinandersetzen und sich ärgern zu müssen.....

30 Jahre sind da echt eine Option...... ;)
 
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#20
Da verwechelst Du was! Leicht macht es den Betrügern die Unerfahrenheit oder Sorglosigkeit/Unvorsichtigkeit der Menschen.

Ich führe - weil ich es aus bestimmten Gründen muss - seit ungefähr 11 Jahren einen Zivilprozess. Eine Lachnummer....
ja, auch Unerfahrenheit oder Sorglosigkeit machen es Betrügern leicht. Aber auch das nahe zu nicht bestehende Schadensersatz-Risko bei Beträgen unter (schätze 1000 EUR), weil da im Blick auf das Kostenrisiko i.d.R. nicht nachgegangen wird.

Die Prozessdauer ist etwas anderes. Das läuft in vielen Fällen tatsächlich auf Rechtsverweigerung hinaus, ein Zustand, der in einer auf Rechtsfrieden basierten Gesellschaft unhaltbar ist.
Aber: wer schreit am lautesten, wenn die Justiz ihren (wie die BW) kaputt gesparten Apparat vergrößern will (mehr Richter und Vollzugsbeamte, mehr im GBA) ? als allererstes die Presse/Mediern und gleich danach die Gewerkschaften - denn die Leute werden ja verbeamtet. Und das geht ja gleich gar nicht.... Und in dieses Horn bläst dann häufig auch der Bürger am Stammtisch (auch am virtuellen übrigens) über den überbordenden Staat und die faulen Beamten.
 
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